<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141</id><updated>2012-02-07T22:57:45.298+01:00</updated><title type='text'>Nebulae Obscurae</title><subtitle type='html'>Dunkle Wolken</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>182</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2891781012530982739</id><published>2012-01-02T22:39:00.003+01:00</published><updated>2012-01-02T22:39:48.920+01:00</updated><title type='text'>Brno &amp; Prag</title><content type='html'>Leider habe ich gerade zu wenig Zeit, um richtig ausführliche Posts über die letzten beiden Etappen unserer Reise zu schreiben. Daher die Kurzfassung über beide Städte, natürlich inklusive der Bilder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brno: Nach unserer Bratislava-Pleite war, immer noch in brütender Sommerhitze, Brno eine willkommene Überraschung. Ein hübsches kleines Städtchen mit sehr viel Flair - was auch durch die weitgehend fehlenden Touristen sein könnte -, in dem wir in einem kleinen Hostel in Altstadtnähe übernachtet haben, natürlich wieder im Dachgeschosszimmer, wo die Hitze brütete.&lt;br /&gt;Zwei Tage lang flanierten wir durch die tolle Stadt, meist auf der Suche nach Schatten, in Begleitung eines kleinen deutschsprachigen Heftchens aus der Touristeninfo, wo wir von einem kleinen "Drachen", na ja, eher Krokodil, dem Wahrzeichen Brnos, begleitet wurden.&lt;br /&gt;Es gab herrliche historische Plätze und Kaufmannshäuser, tolle Opernhäuser und Theater und schöne Parks. Besonders gefallen hat uns der terrassenartig angelegte Park um das Schloss von Brno, an dessen höchstem Punkt wir die Sonnenuntergangsstimmung genossen. Tagsüber waren dort Grüppchen von Studenten zu finden und man konnte die Füße in erfrischende Springbrunnen halten.&lt;br /&gt;Brno war ein bisschen das unerwartete Highlight unserer Reise. Ein kleines, unentdecktes Juwel, wo ich sogar kurz einmal über ein Auslandssemester nachdachte ;) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/IMG_2271.jpg?t=1316874807" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/IMG_2271.jpg?t=1316874807" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Brnos Wahrzeichen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/IMG_2273.jpg?t=1316874838" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/IMG_2273.jpg?t=1316874838" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem weiteren Tag machten wir dann einen Ausflug in das ca. eine Stunde entfenrte Lednice-Valtice, einen riesigen Parkkomplex (ich glaube, es ist als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt, als die größte von Menschen gemachte Kulturlandschaft/Parkanlage) mitten auf dem tschechischen Land, wo wir uns von Breclav aus in einen Bus setzten und nach einer halben Stunde Fahrt dann ein paar Fahrräder ausliehen, mit denen wir eine ausgedehnte Tagestour durch die Parks machten, und zwischendurch für eine kühle Kofola und ein paar Pausen im Schatten anhielten. Nachmittags versuchten wir dann noch, eine Badestelle in einem der eigentlich zahlreichen Seen zu finden, was uns aber nur bedingt gelang - Baden scheint dort nicht so berühmt zu sein :D und so fanden wir nur einen etwas fragwürdigen Tümpel mit riesigen springenden Fischen und ein paar Sowietruinen (alte Rutschen etc.).&lt;br /&gt;Alles in allem eine sehr lohnenswerte Gegend, die gerade für Fahrradfahrer definitiv ihren Charme hat. Tschechien - ich komme wieder! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/IMG_2364.jpg?t=1316875102" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/IMG_2364.jpg?t=1316875102" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bilder von Brno und Umgebung gibt es hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Brno%202011/?albumview=slideshow" target="_blank"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort D00494)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prag: In Prag angekommen, kam endlich die lang ersehnte Abkühlung. Als es am Morgen des zweiten Tages um halb 8 (damit wir sie leer sehen) auf der Karlsbrücke wieder etwas warm wurde, konnte ich nicht glauben, dass es Abkühlung geben sollte, doch schon am Nachmittag froren wir bei "kalten" 23 Grad. &lt;br /&gt;Innerhalb der vielen Tage, die wir dort waren, drehten wir zahllose Runden durch jeden nur erdenklichen Stadtteil, immer bewaffnet mit dem Reiseführer, der uns genau all die historischen Schauplätze und Gebäude erklärte.&lt;br /&gt;Highlights waren natürlich die Karlsburg, die bereits morgens randvoll mit anderen Touristen war, aber die, wie ich fand, die zweitschönste Kirche die ich je gesehen habe, hat (nach dem Petersdom in Rom). Besonders spannend (und auch sehr ausführlich) war auch der halbstündige Mittags-Wachwechsel auf der Burg. &lt;br /&gt;Auch die Spaziergänge entlang des Flusses und der Spazierweg zwischen "dem Eiffelturm von Prag" und der Karlsburg boten herrliche Ausblicke über die Stadt.&lt;br /&gt;Was besonders auffiel, waren zahlreiche Kunstwerke, die in der Stadt verstreut waren, von einem etwas seltsam anmutenden Künstler (siehe Bilder!). So waren zum Beispiel zwei computergesteuerte Statuen in einem Brunnen, die fortwährend Zitate tschechischer Lyriker ins Wasser pinkelten, definitiv für einen Lacher gut.&lt;br /&gt;Als Mitbringsel für meinen Papa haben wir Absinth gewählt und waren begeistert-schockiert, was man alles für Produkte mit Absinth kaufen konnte.. von Eis über klassischen Schnaps hin zu Schokolade... wir haben's nicht probiert! Dafür habe ich trotz meiner Abneigung ein kräftig bitteres Bier in einem typisch tschechischen Biergarten getrunken, das gehört schließlich dazu. &lt;br /&gt;Ich fand, dass Prag eine Menge Parallelen zu Paris aufwies, leicht dreckig, mit einem irgendwie künstlerischen Charme und sehr viel Jugendstil. &lt;br /&gt;Auch die kommunistische Vergangenheit beeindruckte uns, angefangen vom Kommunismus-Museum, das kein gutes Haar an der Ära ließ (anders als zuweilen in Deutschland üblich), über die Statue mehrerer getöter Menschen bei den Aufständen kurz vorm Mauerfall sowieo generell einem Denkmal für die Opfer des Kommunismus. Auch das weltgrößte Stalin-Denkmal, was einmal in Prag stand, wurde mittlerweile durch ein... Metronom ersetzt. Seltsam, aber wahr. Auch ein kurzer Blick auf den Balkon der deutschen Botschaft in Prag war sehr beeindruckend, da man wusste, auf was für historischem Boden man stand. &lt;br /&gt;Im Großen und Ganzen fanden wir Prag wohl so schön, wie es die meisten finden, hatten aber am Ende der Reise wohl schon den Kanal voll von so vielen Städten, so dass wir manche von Prags Schönheiten vielleicht nicht mehr gebührend aufgenommen haben. Auch die Massen an Touristen waren echt heftig. Meine Lieblingsstadt ist es nicht - aber eine schöne auf jeden Fall! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/IMG_2424.jpg?t=1315495687" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/IMG_2424.jpg?t=1315495687" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auf der Karlsbrücke&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/IMG_2547.jpg?t=1316875912" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/IMG_2547.jpg?t=1316875912" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;absolut beeindruckende Kathedrale&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/IMG_2641.jpg?t=1316876365" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/IMG_2641.jpg?t=1316876365" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;deutsche Botschaft&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bilder von Prag gibt es in diesem &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Prague%202011/?albumview=slideshow" target="_blank"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-2891781012530982739?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/2891781012530982739/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=2891781012530982739' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2891781012530982739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2891781012530982739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2012/01/brno-prag.html' title='Brno &amp; Prag'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-4531337470345469386</id><published>2012-01-01T17:18:00.000+01:00</published><updated>2012-01-01T17:18:00.259+01:00</updated><title type='text'>Frohes Neues Jahr!</title><content type='html'>Ich wünsche euch allen ein frohes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2012.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-02Lb4vTetis/TwCFOxXswjI/AAAAAAAAAOg/M31GNvlVg-M/s1600/Neuer+Ordner+%25282%25293.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://2.bp.blogspot.com/-02Lb4vTetis/TwCFOxXswjI/AAAAAAAAAOg/M31GNvlVg-M/s400/Neuer+Ordner+%25282%25293.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_3wCH72Zqbs/TwCGLl1qMkI/AAAAAAAAAOo/lomGa0-6JjQ/s1600/Neuer+Ordner+%25282%25294.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-_3wCH72Zqbs/TwCGLl1qMkI/AAAAAAAAAOo/lomGa0-6JjQ/s400/Neuer+Ordner+%25282%25294.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-4531337470345469386?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/4531337470345469386/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=4531337470345469386' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4531337470345469386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4531337470345469386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2012/01/frohes-neues-jahr.html' title='Frohes Neues Jahr!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-02Lb4vTetis/TwCFOxXswjI/AAAAAAAAAOg/M31GNvlVg-M/s72-c/Neuer+Ordner+%25282%25293.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-7686593903615292562</id><published>2011-12-24T11:54:00.000+01:00</published><updated>2011-12-24T11:54:31.983+01:00</updated><title type='text'>Frohe Weihnachten!</title><content type='html'>Ich wünsche allen Lesern ein frohes und besinnliches Fest und schöne Feiertage. &lt;br /&gt;Und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-L63s2W7t-yQ/TvWulMp9ZOI/AAAAAAAAAOU/1kcYU7a0w8c/s1600/IMG_3771.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/-L63s2W7t-yQ/TvWulMp9ZOI/AAAAAAAAAOU/1kcYU7a0w8c/s400/IMG_3771.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-7686593903615292562?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/7686593903615292562/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=7686593903615292562' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7686593903615292562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7686593903615292562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/12/frohe-weihnachten.html' title='Frohe Weihnachten!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-L63s2W7t-yQ/TvWulMp9ZOI/AAAAAAAAAOU/1kcYU7a0w8c/s72-c/IMG_3771.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1677836241605867821</id><published>2011-12-15T10:48:00.002+01:00</published><updated>2011-12-15T10:55:28.441+01:00</updated><title type='text'>Es gibt Neuigkeiten!</title><content type='html'>Liebe Leser, es gibt seit einigen Wochen Neuigkeiten, die im Entstehen begriffen waren, die ich aber so lange noch hinterm Berg gehalten habe. Jetzt ist es jedoch offiziell: für das fünfte und sechste Semester, also von August 2012 bis mindestens Juni 2013 werde ich in die USA gehen und im Rahmen eines Direktaustauschs der FU&amp;nbsp; (also mit Stipendium und bezahlten Studiengebühren!) am Middlebury College in Vermont studieren. Die Nachricht habe ich beim Shopping mit Mama in der Umkleidekabine aufs Handy erhalten, sie ihr erzählt, was dazu geführt hat, dass sie den Laden zusammengejucht hat und die freundlichen Angestellten uns gefragt haben, ob denn bei uns alles ok sei... &lt;br /&gt;Hier geht's hin: &lt;a href="http://www.middlebury.edu/%20" target="_blank"&gt;http://www.middlebury.edu/ &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diesen Platz zu bekommen, musste ich mich gegen einige (? leider weiß ich nicht wie viele) Bewerber in einem echt anstrengenden Bewerbungsverfahrne durchsetzen. Es ist allerdings erstaunlicherweise so, dass die Bewerberzahlen für dieses Programm nicht so hoch sind, wie man es aufgrund der großartigen Chance erwarten würde.&lt;br /&gt;Ich musste einen Englisch-Test machen (TOEFL), Gutachten von Professoren einholen, einen langen Aufsatz über die Gründe für ein Auslandsjahr schreiben, zu einem Bewerbungsgespräch gehen und so weiter und so fort. Aber am Ende hat es sich alles gelohnt!&lt;br /&gt;Jetzt kommen noch weitere Formalitäten auf mich zu, von der Krankenversicherung über das Visum bis hin zum Flug und vieles mehr, aber auch das werde ich mit der ganzen Vorfreude bewältigen können. :)&lt;br /&gt;Leider haben sich durch meine erfolgreiche Bewerbung andere Dinge verschlechtert. Man sagt ja, wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere, und umgekehrt. Marco und ich haben uns getrennt, weil er nicht mit nach Amerika kommen möchte sondern seine Berufschancen in Deutschland besser einschätzt und auch nicht warten möchte, bis ich wiederkomme und bis zu meinem Abflug auch keine Beziehung auf Zeit führen möchte. Und so hat sich alles recht schnell entwickelt, wir hatten eine sehr traurige, sehr schwere, und auch sehr streit-reiche Zeit, haben es aber schließlich doch geschafft, uns einigermaßen im Guten zu trennen, um uns die Möglichkeit offen zu halten, uns in zwei Jahren noch einmal wiederzusehen, mit Chance auf eine neue Beziehung. So werden wir uns auch über die Feiertage ein paar Mal sehen und Silvester gemeinsam mit der Familie feiern, einfach, weil wir uns noch mögen. Dennoch bin ich bereits diese Woche in Spandau größtenteils ausgezogen, d.h. habe meine Kisten gepackt und einiges mit zu meinen Eltern genommen, einiges dort gelassen - das nehme ich dann direkt nach Neujahr mit in meine neue Bleibe: eine WG mit einem kleinen Zimmerchen für mich in Zehlendorf, bei zwei sehr netten Mädels/Frauen und einer Katze. Dort bleibe ich übergangsweise, um dann später möglicherweise sogar wieder bei meinen Eltern einzuziehen, für die letzten Monate vor Abflug.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war sonst so los?&lt;br /&gt;Seit Beginn der Semesterferien gab es ja kein Update mehr.&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich auch kein Gammelstudent mehr, denn ich wäre ja nicht ich, wenn ich mir nicht zusätzliche Arbeit aufladen würde, sobald es etwas entspannter wird. ;-) Ich habe begonnen, ein Forschungspraktikum im "Exzellenzcluster" (dort forscht man an der Uni interdisziplinär) Languages of Emotion zu absolvieren, im Rahmen dessen ich bei verschiedenen Forschungsprojekten mitarbeite, indem ich Versuchspersonen teste - es ist echt super-spannend, das Wissen der vergangenn Semester einmal praktisch anzuwenden.&lt;br /&gt;Auch im Rahmen des "Pflichtteils" wird es dieses Semester praktisch: eines unserer Module heißt "Empirisch-experimentelles Praktikum"; bei dem ich eine EEG-Studie an mehreren Probanden durchführen muss- inklusive Anbringen der Elektroden am ganzen Kopf!&lt;br /&gt;Außerdem habe ich begonnen, im Rahmen einer sogenannten Tandem-Partnerschaft Rusissch zu lernen. Das bedeutet, dass man sich jemanden mit der jeweils gewünschten Muttersprache sucht, um sich dann gegenseitig seine Sprachen beizubringen. Mein Tandempartner spricht also Russisch, ich spreche Deutsch, und wir treffen uns 1x die Woche um gemeinsam zu lernen. Das macht superviel Spaß und ich bilde mir ein, auch schon eine Menge gelernt zu haben. &lt;br /&gt;Und (ja, es reicht immer noch nicht) ich habe begonnen, an einem Lesekreis mit dem Thema "Freud/Psychoanalyse" teilzunehmen. Wir lesen seine alten Vorlesungen aus dem Jahre 1916/17 und besprechen sie dann abschnittsweise jeden Mittwoch Abend. Mal kritischer, mal wohlwollender, je nachdem wie groß unser Widerstand zum Thema ist ;-) Initiiert haben den Lesekreis zwei Masterstudenten, denen der Unterricht über Freuds Thesen an der Uni fehlt. Wir sind eine große Gruppe von Bachelor- und Masterstudenten, die das ganz genauso sieht: wenn man schon über Freud in den Vorlesungen herzieht - und das tut man - sollte man uns vorher vielleicht überhaupt erst einmal die Grundlagen seiner Ideen beibringen.&lt;br /&gt;Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir genau das auch versuchen der Fachbereichsleitung klarzumachen und uns für eine verbesserte Lehre zu Freuds Thesen einzusetzen. Mit genau diesem Lesekreis haben wir in einem kleinen Kino neben der Uni auch den neuen Film "A dangerous method" ("eine dunkle Begierde") mit Keira Knightley, Viggo Mortensen und noch einem Typen geguckt, fantastischer Film über die Beziehung von Jung zu seiner Patientin. Keira Knightley spielt grandios, finde ich! &lt;br /&gt;Außerdem war ich mit Maria im Tropical Islands (sie hatte einen Gutschein, der uns fast für Lau reinbrachte); es war in Neuruppin wieder Martinimarkt, den wir mit der ganzen Familie unsicher machten;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-nDyQ8Np9kuo/TumwwDTTjoI/AAAAAAAAALM/r12oVcNZVE8/s1600/IMG_3436.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-nDyQ8Np9kuo/TumwwDTTjoI/AAAAAAAAALM/r12oVcNZVE8/s320/IMG_3436.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Q3MzzbiY2HA/TumxbGy2LPI/AAAAAAAAALU/sqYYYXiPjxA/s1600/IMG_3478.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Q3MzzbiY2HA/TumxbGy2LPI/AAAAAAAAALU/sqYYYXiPjxA/s320/IMG_3478.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2IlNF0xqwJw/Tumx1Vgsy9I/AAAAAAAAALc/77j0_iRQ5dE/s1600/IMG_3510.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-2IlNF0xqwJw/Tumx1Vgsy9I/AAAAAAAAALc/77j0_iRQ5dE/s320/IMG_3510.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;die drei von der Schießbude&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hww0vGsoEnE/TumyUe3g-TI/AAAAAAAAALk/TUX25nQ0CJI/s1600/IMG_3538.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-hww0vGsoEnE/TumyUe3g-TI/AAAAAAAAALk/TUX25nQ0CJI/s320/IMG_3538.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Q9c5_scNR3E/Tumyr2UlByI/AAAAAAAAALs/Zb24OPXtmYM/s1600/IMG_3541.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Q9c5_scNR3E/Tumyr2UlByI/AAAAAAAAALs/Zb24OPXtmYM/s320/IMG_3541.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Maria und Leo im Breakdance&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;ich habe innerhalb sehr kurzer Zeit drei Referate vorbereiten und halten müssen (der erste "Anstrengungshöhepunkt" des Semesters ist also schon vorbei); meine Eltern und ich haben die sehr gut besuchte Ausstellung "Gesichter der Renaissance" im Bodemuseum gesehen (die zwar sehr schön gemacht war mit einem hervorragenden Audioguide, aber auch sehr klein war);&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Vr_aa4UWit4/TunC7LvPd2I/AAAAAAAAAN8/ojnEnC0sbv0/s1600/IMG_3615.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vr_aa4UWit4/TunC7LvPd2I/AAAAAAAAAN8/ojnEnC0sbv0/s320/IMG_3615.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;lange Warteschlange vorm Bodemuseum&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZtQlM1ipiZA/TunDU0YCeVI/AAAAAAAAAOE/Ryb8FpyCx_k/s1600/IMG_3631.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZtQlM1ipiZA/TunDU0YCeVI/AAAAAAAAAOE/Ryb8FpyCx_k/s320/IMG_3631.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die BER-Flughafen-baustellen-tour, die ich bereits mit Marco mitgemacht hatte, habe ich am vergangenen Wochenende noch einmal mit meinen Eltern gemacht, um die Veränderungen zu sehen und es ihnen zu zeigen (die Tour war wieder fantastisch!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nZrI_pnivgw/Tum-cbjz0pI/AAAAAAAAAM8/fYDVGZjPfUE/s1600/IMG_3667.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-nZrI_pnivgw/Tum-cbjz0pI/AAAAAAAAAM8/fYDVGZjPfUE/s320/IMG_3667.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jU9ApkxkCvw/Tum-wBGVULI/AAAAAAAAANE/leshjV5QhtA/s1600/IMG_3673.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-jU9ApkxkCvw/Tum-wBGVULI/AAAAAAAAANE/leshjV5QhtA/s320/IMG_3673.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Easyjet landet auf dem alten Flughafen Schönefeld&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-d_2ZLdgxpQ0/Tum_EG3o0II/AAAAAAAAANM/yjcekTBltdI/s1600/IMG_3691.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-d_2ZLdgxpQ0/Tum_EG3o0II/AAAAAAAAANM/yjcekTBltdI/s320/IMG_3691.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;hier wird schon mal die Schrift ausprobiert&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-J4VF-Mx5cmg/Tum_XbQqXfI/AAAAAAAAANU/HFCdxdKsKMI/s1600/IMG_3697.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-J4VF-Mx5cmg/Tum_XbQqXfI/AAAAAAAAANU/HFCdxdKsKMI/s320/IMG_3697.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;unsere nette Führerin &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iHlmq5vYElE/Tum_r0Mu1mI/AAAAAAAAANc/rzTQr3nccPc/s1600/IMG_3706.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-iHlmq5vYElE/Tum_r0Mu1mI/AAAAAAAAANc/rzTQr3nccPc/s320/IMG_3706.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;das neue Terminal&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-dPBcG5CI6e4/Tum_9kHwv-I/AAAAAAAAANk/kBk5lmY5s4k/s1600/IMG_3719.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-dPBcG5CI6e4/Tum_9kHwv-I/AAAAAAAAANk/kBk5lmY5s4k/s320/IMG_3719.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Runway + Flughafen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Ach ja- und Halloween war ja auch noch. Leo war da und wir haben versucht, die (leider nicht so zahlreich erscheinenden) Halloweenkinder zu erschrecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4JpTvZ9Afi4/Tum0ef3zJJI/AAAAAAAAAL0/zELL0AwNzrY/s1600/IMG_3561.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-4JpTvZ9Afi4/Tum0ef3zJJI/AAAAAAAAAL0/zELL0AwNzrY/s320/IMG_3561.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Binenbachwanderung im Herbst&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Y2ks4Yy_Rm0/Tum1J5gJ7QI/AAAAAAAAAL8/2knEbJdqRBg/s1600/IMG_3572.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-Y2ks4Yy_Rm0/Tum1J5gJ7QI/AAAAAAAAAL8/2knEbJdqRBg/s320/IMG_3572.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-c-9S4PRNY5s/Tum12mtMjII/AAAAAAAAAME/xr_LVMBAaLU/s1600/IMG_3573.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-c-9S4PRNY5s/Tum12mtMjII/AAAAAAAAAME/xr_LVMBAaLU/s320/IMG_3573.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-IkkUz0ELX9Q/Tum2XH-7BYI/AAAAAAAAAMM/_dJOgBl3u0M/s1600/IMG_3580.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-IkkUz0ELX9Q/Tum2XH-7BYI/AAAAAAAAAMM/_dJOgBl3u0M/s320/IMG_3580.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NgPAR8wO6SI/Tum2tCF5vYI/AAAAAAAAAMU/p7-LXfOjznQ/s1600/IMG_3588.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-NgPAR8wO6SI/Tum2tCF5vYI/AAAAAAAAAMU/p7-LXfOjznQ/s320/IMG_3588.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;der Tod und sein Opa &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wmjCQ0drjjM/Tum3CjU4R-I/AAAAAAAAAMc/nkEFI2z65OA/s1600/IMG_3595.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-wmjCQ0drjjM/Tum3CjU4R-I/AAAAAAAAAMc/nkEFI2z65OA/s320/IMG_3595.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;die Gebissene richtet den Vampir her &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ob2AN_oPIwY/Tum3dn_3soI/AAAAAAAAAMk/i4e2h56yOIs/s1600/IMG_3597.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ob2AN_oPIwY/Tum3dn_3soI/AAAAAAAAAMk/i4e2h56yOIs/s320/IMG_3597.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;der Vampir und das arme Jungfräulein... und wer ist der komische Typ mit dem Fotoapparat? &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ObyIQg4To0o/Tum35wH8aEI/AAAAAAAAAMs/zoPsF6YvT1c/s1600/IMG_3604.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-ObyIQg4To0o/Tum35wH8aEI/AAAAAAAAAMs/zoPsF6YvT1c/s320/IMG_3604.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jh2rE3c_n9I/Tum4WnYvhqI/AAAAAAAAAM0/05fQXITnjCs/s1600/IMG_3608.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-jh2rE3c_n9I/Tum4WnYvhqI/AAAAAAAAAM0/05fQXITnjCs/s320/IMG_3608.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://a7.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/s720x720/392015_273356769382528_100001246219813_847480_1514275423_n.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://a7.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/s720x720/392015_273356769382528_100001246219813_847480_1514275423_n.jpg" width="238" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bei der EEG-Studie&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;In diesem Sinne - &lt;br /&gt;Frohe (Vor-)Weihnachten! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1677836241605867821?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1677836241605867821/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1677836241605867821' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1677836241605867821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1677836241605867821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/12/es-gibt-neuigkeiten.html' title='Es gibt Neuigkeiten!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-nDyQ8Np9kuo/TumwwDTTjoI/AAAAAAAAALM/r12oVcNZVE8/s72-c/IMG_3436.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-8101012100298900205</id><published>2011-12-11T11:56:00.001+01:00</published><updated>2011-12-11T22:26:25.624+01:00</updated><title type='text'>Bratislava</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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DieLandschaft hatte sich nicht sehr geändert; die Gegend sah jedoch deutlichreicher aus. Am Bahnhof angekommen, kauften wir Tram-Tickets und fuhren,bewaffnet mit der Wegbeschreibung zum vorgebuchten Hostel, vorbei ansozialistischen Prachtbauten, in die Innenstadt. Das Hostel war sehr schön, miteiner klimatisierten (!) Lobby, aber einem unklimatisierten (!) Zimmer imobersten Stockwerk – und bereits bei Tagesanbruch hatte sich die Hitze deskommenden Tages herauskristallisiert. Mit uns im Zimmer waren drei Franzosenund ein Türke, die noch für spannende Geschichten sorgen würden. Nach einerRuhepause (Kaffee, Internet) begaben wir uns in die Stadt, und zwar direkt zumuns empfohlenen „Slovak Pub“, wo wir das Frühstück ausfallen ließen und direktzum „Tatra-Schnitzel“, zur Knoblauchsuppe und dem Brot mit Brynzda (slowakischerSchafskäse-Brotaufstrich) übergingen. Dazu gab es „Student Kola“, die, wie wirspäter herausfanden eine slowakische und tschechische Besonderheit ist und ananderen Orten auch „Kofola“ heißt. Sie schmeckt wie Kräuterlikör nur ohne dasBrennen im Hals (und natürlich ohne Alkohol). Anschließend machten wir einenRundgang durch die Innenstadt, in mittlerweile brütender Hitze, nur um uns dannzu entscheiden, zum Schloss hochzulaufen: die Innenstadt fanden wir nämlichnicht so berauschend. Am Schloss schauten wir nicht so viel an, wir legten unseher eine halbe Stunde in das schattige Gras, um dann für 10 Minuten zu einemAussichtspunkt zu laufen, 1 Minute zu gucken, und uns anschließend wiederauszuruhen. 35°C fordern ihren Tribut. Nach diesem Ausflug in der brütendenHitze liefen wir ins Hostel zurück, aßen unterwegs ein Eis, und kamen an einemPlatz vorbei, an dem 2002 die Slowakei ihre Unabhängigkeit von Tschechienfeierte. Nach einem kurzen Einkauf ließen wir uns im Hostel nieder, bis es sichdraußen etwas abgekühlt hatte. Bei immer noch ziemlich brütender Hitze gingenwir zur Donaupromenade, liefen dann am Nationalmuseum, am Opernhaus, an derNationalgalerie und einem recht hübschen großen Platz, an dem die Stadtungewöhnlich viel Atmosphäre hatte – Straßencafés, Straßenmusiker und ein(mittlerweile) laues Lüftchen. Vorbei an der meist fotographiertenSehenswürdigkeit in Bratislava (siehe Fotos! :-D) und ein paar Palästen undhistorischen Gebäuden ging es dann wieder zurück ins Hostel –wirklich vomHocker riss uns Bratislava nicht. Zum Abendbrot gab es Kartoffeln und Salat undwir fielen früh ins Bett in unserem heißen Zimmer. NachEinschlafschwierigkeiten (es war heiß, die Kirchenglocken von schräg gegenüberläuteten öfter…) wurden wir von unseren betrunkenen Franzosen um halb 5geweckt, die sich gegenseitig mit „transpiré“ anmeckerten (also: „ey duschwitzt mein Bett voll“) anbrüllten und uns noch eine Weile wach hielten.Nicht gerade Schlafsaal-Etikette. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Um halb 7 klingelte der Wecker, denn heute hieß es: derHitze ein Schnippchen schlagen (was natürlich scheiterte – um 7.22 Uhr 24 Grad,um 8.40 Uhr 32 Grad). Wir hatten eine Radtour entlang der Donau zumDevin-Schloss geplant und wollten früh starten. Gegen 9 Uhr erreichten wir denFahrradverleih und liehen uns 2 Räder. Marco entschied sich für einMini-Klappfahrrad (was sich später als „Rattentrampelmaschine“ herausstellte).Der Weg war zwar beschwerlich, aber im Schatten doch angenehmer undkomfortabler als erwartet; auch der Radweg war nicht übel (auch wenn er teilseine Buckelpiste war), wenn er nicht an einer Straße entlang führte, was fürein paar Kilometer auch der Fall war. Neun Kilometer an der Donau entlang undStunden später hatten wir das Schloss erreicht. Bevor wir uns an den „Aufstieg“machten, aßen wir noch unser Stullenpaket mit Blick auf die mächtige Donau; wirkonnten sogar ein Containerschiff beobachten, das gegen den Strom scheinbar nurzentimeterweise voran kam. Die netten älteren Herrschaften am Ticketschalternahmen uns sogar unsere Helme ab und wir machten uns auf Entdeckungstour.Erster Stopp waren Ausgrabungen einer Kapelle aus dem sechsten Jahrhundert;nächster Stopp war… eine Bank im Schatten, mit Ausblick und kühlem Wind. ;-) &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;An der Stelle des heutigen Schlosses Devin war bereits fünfJahre v.Chr. eine Siedlung gewesen; später wurde die Burg gebaut und bis 18xxals solche genutzt – danach kam Napoleon und zerstörte sie.&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Wir machten einen kleinen Rundgang auf demGelände der Burgruinen. Nachdem wir das Zipser-Schloss in der Ostslowakeigesehen hatten, war dieses Schloss jedoch nicht mehr so der Hammer. In derHitze stiefelten wir an verschiedene Aussichtspunkte und auf verschiedeneTürme, von denen aus wir zugegebenermaßen einen herrlichen Ausblick über denZusammenfluss der beiden Flüsse hatten. Leider war ein größerer Teil der Burgauch wegen Bauarbeiten gesperrt und so verließen wir die Burg relativ raschwieder, holten unsere Fahrradhelme vom Eintritts-Häuschen ab und nahmen unsereRäder. Auch wenn das jetzt relativ enttäuschend klingt, war es für uns einschöner Ausflug gewesen, da wir in Bratislava selbst in dieser Zeit sowiesonicht spannendes hätten machen können. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Den Weg zurück legten wir natürlich erneut in der Hitzezurück und ich fand ihn wesentlich beschwerlicher, Marco hatte nicht so großeProbleme… :D Bei Gegenwind, gefühlten 50°C und ein paar kleinen Hügeln fuhrenwir die 9 km zurück nach Bratislava. Gerade die letzten Meter zurück zurVerleihstation waren eine echte Qual. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auf dem Weg zurück zum Hostel hielten wir natürlich noch beiunserem Slovak Pub an und nahmen unser wohlverdientes Nachmittags-/Abendbrot zuuns (Cordon Bleu &amp;amp; Teufelsmischung). Vollgefuttert kamen wir im Hostel anund entspannten uns in der klimatisierten Lobby, spielten Kicker (Marco gewannnatürlich), saßen am PC, diktierten den Reiseverlauf und so weiter. Abendsgingen wir noch einmal in den Supermarkt und natürlich auch noch einmal in denSlovak Pub (aber nur für eine Student Cola.. ;)). &lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-size: 12.0pt; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-fareast-language: DE;"&gt;Wieder im Hostel hatten wir mittlerweile zwei Franzosen weniger imZimmer und konnten somit in unserer letzten Nacht in Bratislava etwasentspannter schlafen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2104.jpg?t=1316873379" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2104.jpg?t=1316873379" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ankunft in Bratislava&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2141.jpg?t=1316873632" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2141.jpg?t=1316873632" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das Schloss in Bratislava&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2166.jpg?t=1316873804" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2166.jpg?t=1316873804" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2208.jpg?t=1316874396" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/IMG_2208.jpg?t=1316874396" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Blick aus unserem Zimmer&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-size: 12pt;"&gt;&amp;nbsp;Die restlichen Bilder gibt es im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Bratislava%202011/?albumview=slideshow" target="_blank"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort D00494)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-8101012100298900205?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/8101012100298900205/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=8101012100298900205' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8101012100298900205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8101012100298900205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/12/bratislava.html' title='Bratislava'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3069696009154779773</id><published>2011-12-11T11:19:00.001+01:00</published><updated>2011-12-11T11:54:17.933+01:00</updated><title type='text'>Slovensky Raj</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:WordDocument&gt;  &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;  &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;  &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;  &lt;w:PunctuationKerning/&gt;  &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;  &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;  &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;  &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;  &lt;w:Compatibility&gt;   &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;   &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;   &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;   &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;w:DontGrowAutofit/&gt;  &lt;/w:Compatibility&gt;  &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt; &lt;/w:WordDocument&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"&gt; &lt;/w:LatentStyles&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt;&lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}&lt;/style&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen standen wir auf, gingen zumpensionseigenen Frühstücksbuffet (!!) und schlugen uns ordentlich die Bäuchevoll. Es war sehr lecker!&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dann liefen wir bepackt mit unseren Rucksäcken zum Bahnhof,von wo aus wir einen Bus zum Flughafen nahmen, um dort unseren vorgebuchtenMietwagen (einen Skoda natürlich – wir sind ja im Land der Skodas ;) )abzuholen. An dem regionalen Mini-Airport war die Abholstation der Firmaeinfach zu finden und eine freundliche Mitarbeiterin zeigte uns schnell denkleinen, neuen blauen Skoda. Wir fuhren los, erst noch einmal ins Zentrum vonKosice (übrigens die zweitgrößte Stadt der Slowakei), was wirklich hübsch war:alles neu restauriert, wunderschön bepflanzte Parks und lauter kleine Cafés undLäden. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am frühen Nachmittag machten wir uns dann mit Hilfe einerStraßenkarte auf ins ungefähr 2 Stunden entfernte Spisska Nova Ves, unseremAusgangspunkt für die nächsten Tage. Dort hatten wir ein kleines Ferienzimmerreserviert, von dem aus wir den Nationalpark Slovensky Raj („SlowakischesParadies“) erkunden wollten. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach einem Stopp an einem kleinen (aber nicht so sehreinladenden) Badesee fuhren wir weiter durch die schöne grüne, hügeligeLandschaft. Zwischendurch tauchten immer wieder Dörfer auf, die jedoch leideroft „zweigeteilt“ waren: es gab einen ordentlichen und einen etwasheruntergekommenen Teil, in dem meistens die Sinti &amp;amp; Roma wohnten. Geradeim Vergleich zur Ukraine wirkte das „reichere“ Land, was auch in der EU ist,oft deutlich ärmer (dieser Eindruck änderte sich bei der Fahrt nach Bratislavaein paar Tage später dann aber auch wieder). Wir kauften noch etwas Essen imKaufland (!) im Ort ein und fuhren dann zum Ferienzimmer, wo wir nett begrüßtwurden und zu unserem zweckmäßigen, aber schönen Zimmer geführt wurden. Wirdurften außerdem einen Garten/eine Terrasse mitbenutzen, von dem aus man einenBergbach rauschen hören konnte… :) Wir unternahmen nicht mehr viel, entspanntenuns nur noch auf der Terrasse und gingen bald schlafen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen standen wir extrem früh auf, fuhren mitunserm tollen Mietwagen zum nicht weit entfernten Spis Castle (oder zu Deutsch:Zipser Schloss), der größten mittelalterlichen Burganlage in Mitteleuropa. Wirwaren fast die ersten Besucher, als wir den Parkplatz erreichten und wandertenungefähr eine halbe Stunde lang in der Morgensonne einen Berg hinauf zumSchloss, das noch im Morgendunst lag. Oben angekommen war es gerade 9 Uhr unddas Schloss machte auf (ein Glück dass wir nicht noch früher da waren). Wirbezahlten Eintrittsgeld und erkundeten dann in Ruhe, fast alleine, diezahlreichen Ebenen und Gänge in der Burgruine. Sowohl das Drinherumklettern alsauch die atemberaubenden Ausblicke in alle Richtungen, auch auf die Hohe Tatra,waren einfach herrlich. Später aßen wir im Schlosshof noch ein Eis und sahenauf der Wiese vor dem Schloss ein paar Erdhörnchen… dann hatten wir genug undmachten uns in der nun merklich wärmeren Sonne auf den Rückweg zum Auto. Alsuns viele, viele schnaufende Touristen entgegen kamen, waren wir umso glücklicher,die Wanderung so früh begonnen zu haben. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auf der neuen (EU-finanzierten? :D) Autobahn, die in ZukunftKosice und Bratislava verbinden soll, fuhren wir noch etwas Richtung HoheTatra, um das Gebirge von Nahem zu sehen. Dort konnte man jedoch nicht vielunternehmen und so waren wir bald wieder zurück an unserem Ferienhäuschen. ÜberMittag machten wir eine Siesta, später unternahmen wir noch eine kleinereWanderung im Park, die uns durch den Park zu einer tollen Felsformation (dembekanntesten Aussichtspunkt im Park) führte. Dort verweilten wir etwas,kraxelten dann durch den Wald ins Tal und liefen an einem Fluss mit glasklaremund kaltem Wasser zurück zum Ausgangspunkt. Nach diesem ereignisreichen Tagfielen wir müde ins Bett und schliefen schnell ein. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach dem frühen Aufstehen machten wir uns am nächsten Tagein Stullenpaket mit Obst und Gemüse – Wegverpflegung für die heutige (längste)Wanderung im Nationalpark. Es war perfektes Wetter: kühl, aber sonnig, so dassman weder unter Hitze noch unter Kälte leiden musste. Nach einem erstenerfolglosen Versuch, auf eigene Faust einen „Eingang“ in den Nationalpark zufinden, der jedoch in einem Sinti-und-Roma-„Slum“ endete (wo wir das Mietautonicht wirklich abstellen wollten), fuhren wir dann doch zu einem auf der Kartemarkierten „touristischen“ Parkplatz. Dort bezahlten wir eine geringeParkgebühr und stellten gemeinsam mit gefühlten 1000 anderen Wanderern, diejedoch alle regionale Ausflügler gewesen zu sein scheinen, das Auto ab. FrohenMutes (ich mehr als Marco :D ) machten wir uns auf den Weg. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach einer etwas langweiligeren Strecke durch den Wald kamenwir zu einer kleinen Brücke an einem wunderschönen Fluss. Unerwarteterweisekontrollierte in einem kleinen Häuschen ein Opa unsere Nationalpark-Eintrittskartenund dann begann der abenteuerliche Teil des Tages. Etwa anderthalb Stunden langführte der Weg am recht breiten Fluss entlang, teilweise direkt daneben, teilsaber auch an Steilwänden mit Metalltreppen und Klettersteigen in der Wandeinige Meter über dem Fluss. Die Wanderung war gut besucht (auch mit vielenFamilien mit Kindern) und sehr anstrengend, da man meistens auf jeden Schrittgut aufpassen musste und sich kräftezehrend an den begleitenden Kettenfesthalten musste, um nicht abzustürzen (was nicht gefährlich, aber schlechtfür den Rest der Wanderung &amp;amp; z.B. die Kamera gewesen wäre).&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Schließlich kamen wir an eine Haupt-Abzweigung, wo eine sehrhohe Hängebrücke (auf die ich mich rauftraute ;)) in die eine Richtung, undunser Wanderweg in die andere Richtung führte, entlang eines kleinenBergbaches. Oder besser: in einem kleinen Bergbach. Der jetzt folgendeAbschnitt war wesentlich „schlechter“ ausgebaut, dafür waren wir auchschlagartig allein. Der „schlechtere“ Ausbau der Wanderwege ist eigentlichauch, was den Park so reizvoll macht: Wald und Bäche gibt es in Deutschlandauch, aber meistens sind die Wanderwege langweiligerweise neben dem Fluss; hiermuss man klettern und kriechen, was wesentlich mehr Spaß macht. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nachdem wir einige Zeit dem Bach gefolgt waren (bzw. in ihmgewandert ware…), kam der erste Wasserfall und damit auch die erste Leiter. Derhöchste Wasserfall der folgenden 5, laut Schautafel, war 9 Meter hoch, unddamit musste man auch eine 9 Meter hohe, rostige Leiter hochklettern – ohneSicherung. Das war schon ganz schön gruselig… aber dennoch war der Wanderwegtoll: abenteuerlich, malerisch, einsam, anstrengend, einfach wunderschön. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach einiger Zeit kamen wir zu einer großen Wiese, wo man aneiner Waldhütte überteuertes Essen mit Blick auf die Hohe Tatra essen konnten.Der Ausblick war fantastisch, das essen lecker, und nach der Mittagsruhewanderten wir weiter. Dazu wanderten wir erst etwas nach oben, hatten von dortaus einen herrlichen Umblick in die umliegenden Schluchten. Dann folgte einheftiger Abstieg in Serpentinen und schließlich erreichten wir einen kleinenklaren Bergbach, von wo aus wir selbigem Bach folgend wieder alle ebenheruntergelaufenen Höhenmeter wieder hoch laufen mussten. Der Wanderweg warwieder genauso spektakulär wie der vorherige, nur dieses mal zwischen riesigenFelsen, einem glasklaren Bergbach, zahlreichen Wasserfällen, Leitern die wie„hingespült“ wirkten und auch wieder völlig allein. Die Schönheit dieses Wegeskann man gar nicht richtig beschreiben, das muss man einfach sehen (Fotos!).Irgendwann flachte die Schlucht ab, der Bach wurde kleiner und versiegte fast(wir waren noch einsamer und dachten wir wären auf dem falschen Weg), und dannwurde der Weg noch deutlich steiler und es wurde heißer und wir genervter.Endlich hatten wir den höchsten Punkt der Wanderung erreicht, von nun an solltees nur noch bergab gehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Aber WIE! Der Abstieg war nur noch „brachial den Bergrunter“. Man musste (O-Ton) „aufpassen, dass man sich nicht die Birne einschlägt“,denn es ging über Stock, Stein und Wurzeln, was ordentlich auf Knie und Wurzelnging. Außerdem war jetzt außer dem Auto kein Highlight mehr in Sicht und sosank die Motivation. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Einige Zeit später, um 17 Uhr, waren wir überglücklich,voller Modder an den Beinen und nach 7 Stunden wieder am Auto angekommen. Wirschleppten uns zum Kaufland, kauften Abendbrot ein und verbrachten den Abenderschöpft auf der Terrasse sitzend. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen fuhren wir wieder in Richtung Kosice.Nachdem wir gefühlte 5 Mal zum Ferienhäuschen zurückgekehrt waren (wegenvergessener Kleidung, Kartenmaterial, etc.) kamen wir nach einer kurzenSerpentinenfahrt durch den Nationalpark an einer UNESCO-Welterbe-Eishöhle an,bei der wir den horrend hohen Parkplatzpreis berappten und uns auf den Weg zurHöhle machten. Nach einer überraschend anstrengenden kleinen Wanderung (20Minuten lang NUR den Berg hoch!) mussten wir oben enttäuscht feststellen, dassheute nur Touren in Slowakisch angeboten wurden, was uns natürlich gar nichts bringenwürde. Als wir gerade diskutierten, denn ich wollte die Höhle trotzdem sehenund Marco nicht, sprach uns ein nettes Pärchen an, ob sie für uns übersetzensollen. Wir sagten sofort zu, kauften die Eintrittskarten und machten uns aufden Weg in die Höhle. Innen war es EISKALT, zwischen Null und minus zwei Grad,wofür wir natürlich nicht gerade adäquat angezogen waren, aber für die halbeStunde (auch wieder preislich ein Riesen-Nepp!) war es ok. Die Höhle waräußerst beeindruckend mit gigantischen, uralten (bis zu 230 Mio. Jahren alten)Gletschern, die von oben (von einem nicht gefrorenen See) als Wasser in dieHöhle tropfen und dort sofort gefrieren, da die Höhle im Sommer bei Null und imWinter bei -10 Grad liegt (da sich dort irgendwie die kalte Luft hält). Sobilden sich die riesigen Eismassen und auch wunderschöne Eiswasserfälle. Bevores unter Naturschutz stand, wurde die Höhle als Drehort für Märchen oder zumSchlittschuhlaufen genutzt. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Übersetzung der beiden war wirklich nett, jedoch war derInformationsgehalt der Führerin nicht wirklich bombastisch. Während derhalbstündigen Tour hatte sie vielleicht insgesamt 5 Minuten auf Slowakischmonoton geredet. Ansonsten durfte man weder fotographieren, noch Eis anfassen,noch am Eis lecken, man durfte eigentlich nur stramm stehen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wieder am Auto gaben wir den beiden noch unseren restlichenSchnaps, den wir eigentlich für eventuelle Couchsurfer mitgebracht hatten,verabschiedeten und bedankten uns. :)&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auf dem Rückweg nach Kosice versuchten wir noch einenBadesee zu finden, blieben aber leider erfolglos. Beide Seen bei denen wir esversuchten, waren hässlich, und so kamen wir schon recht früh wieder in Kosicean. Dort aßen wir eine Pizza, flanierten durch die Fußgängerzone, brachten dasAuto weg und fuhren mit dem Bus wieder zurück zum Bahnhof. Dort verbrachten wirdie nächsten zwei Stunden damit, zu warten, dass unser Bahnsteig angezeigtwurde, schauten dabei „so verhalten Sie sich am Bahnübergang“-Videos aufSlowakisch, aßen Bagety und betraten schließlich den Nachtzug. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir hatten eine Zweierkabine mit DDR-Charme, einerAffenhitze und schönen kuscheligen Betten. Wir machten uns recht schnellbettfertig und schliefen dann gemütlich ein… &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1729.jpg?t=1315463647" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1729.jpg?t=1315463647" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Slowakische Landschaft&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1839.jpg?t=1315465313" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1839.jpg?t=1315465313" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Spis Castle / Zipser Schloss&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1890.jpg?t=1315465941" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1890.jpg?t=1315465941" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Slovensky Raj Nationalpark&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1966.jpg?t=1316872698" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_1966.jpg?t=1316872698" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Slovensky Raj&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Slovensky Raj&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/IMG_2004.jpg?t=1316872856" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die restlichen Bilder gibt's im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Slovensky%20Raj%202011/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3069696009154779773?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3069696009154779773/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3069696009154779773' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3069696009154779773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3069696009154779773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/12/slovensky-raj.html' title='Slovensky Raj'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1479996388884063018</id><published>2011-12-03T00:07:00.001+01:00</published><updated>2011-12-03T00:08:38.883+01:00</updated><title type='text'>Ukraine</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir warteten, und je näher die Abfahrtszeit rückte, destosicherer wurden wir, dass ein abgewrackter Bus der unsere sein würde: „Guckmal, Marco… stell dir mal vor, wir müssen mit dieser Klapperkiste fahren“ –„Guck mal, Rike… da steht Lviv dran…“ :-D &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Einmal eingestiegen war alles halb so schlimm: es war eindeutscher Bus aus den ungefähr 90er Jahren, mit deutschen Beschriftungen, einemnicht funktionierenden Klo, dafür aber einer funktionierenden Klimaanlage. Alser bis auf den letzten Platz voll bepackt war, ging es los: mit einemBusfahrer, der unserer Vermutung nach nur Ukrainisch oder Polnisch sprach, aberimmerhin mit einem Australier vor uns, der uns – warum auch immer – übersetzenkonnte. So erfuhren wir wenigstens, wann und wie lange Pinkelpausen waren.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;An Schlaf war anfangs nicht zu denken, ich dämmerte vor michhin, Marco schlief gar nicht, während es über Landstraßen zur Grenze ging. Ander „ersten Grenze“ angekommen, der polnischen nämlich, gab es Pullerstopp undein Grenzer kam unsere Pässe einsammeln. Dann, nach ungefähr 2 Stunden, mitunseren Pässen, ging es ungefähr 500 m weiter. Dort ein weiterer Stopp (wirbefanden uns genau auf der Grenzmarkierung): unsere Pässe wurden lediglichkontrolliert. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach weiteren fünfhundert Metern kam der nächste Toiletten-und Grenzstopp: die ukrainische Grenze. Die Pässe wurden eingesammelt. Es hieß:warten. Ich schlief ein, also weiß ich nicht, wie lange wir warteten, aber esmüssen wohl wieder 2 Stunden gewesen sein. Nachdem wir dann also 4 Stunden für1 km gebraucht hatten, ging es jetzt wieder zügiger voran. Ich wachte erst imMorgengrauen wieder auf, und zwar durch die Brems- und Ausweichmanöver desBusfahrers (immerhin war er also noch wach): er bremste scharf vor denvermutlich Smart-tiefen Schlaglöchern und wich auch manchmal auf die (leere)Gegenfahrbahn aus. Im Morgendunst bei aufgehender Sonne begann langsam dieLandschaft erkennbar zu werden: weite Felder, Büsche, einzelne Häuser undSilhouetten von Wohnblocks. Irgendwann, gegen 6, der erste Stopp: eine Omiwurde an der Straße abgesetzt. Danach ging alles ganz schnell: wir erreichtenden Busbahnhof und stiegen aus. Was für ein Schock: ein halbrundes Betongebäudemit kyrillischen Buchstaben und vielen wartenden Taxen mitten in einem Wohnblockgebietaußerhalb der Stadt. Wir holten Geld und fragten einen Taxifahrer nach einerFahrt in die Stadt (natürlich nahm er uns sofort mit). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach ungefähr einer Viertelstunde hatten wir das Zentrumerreicht, was wesentlich weniger sozialistisch wirkte: fast schon als würde mandurch das Vorwende-Neuruppin laufen, glaube ich. Viele altehrwürdige Gebäude,die jedoch wenig gepflegt worden waren. Wir gaben dem Taxifahrer das verlangteGeld (60 Hryvnia = etwas weniger als 6 Euro) und 10 Hryvnia als Trinkgeld extra,was laut den Mitbewohnern unseres Hostels viel zu viel gewesen sei. Aber ganzehrlich: er hat sich sicher gefreut! &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach einem Fußmarsch durchs Zentrum erreichten wir gegen 8Uhr morgens das vorgebuchte Hostel Kosmonaut, was wir erst nach Suchen in einemHinterhof lokalisieren konnten. Dort mussten wir eine knarrige, nach innengeneigte Wendeltreppe in den ersten Stock laufen und wurden an der Rezeptionfreundlich begrüßt. Das Hostel hat einen sozialistischen undheruntergekommenen, aber freundlichen Charme (und wenn ich Luxus will gehe ichnicht in ein Hostel). Nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten, unterhieltenwir uns wie üblich mit den anderen Morgenankömmlingen/Nachtreisenden. Unteranderem mit einem verrückten Künstler-Asiaten und einem englischen Ehepaar, waseine Europa-Reise macht, und in der Ukraine mit seiner ukrainischen Bekannten (Christa)unterwegs ist, die allerdings mehr als nervig war. Das englische Ehepaar warspäter auch mit uns in unserem winzigen Vierbettzimmer, was uns sehr recht war,da wir manchmal den Eindruck hatten, dass einige der Mitbewohner des Hostelsnur in die Ukraine gekommen waren, um billigen Vodka bis spät in die Nacht zusaufen und ihn dann wieder verdaut auf der Matratze zu verteilen… &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gegen 10, nach einer Dusche und einem Frühstück, machten wireinen längeren Spaziergang in die Stadt. Zur Fuß ging es zur Bahnstation, wowir schon einmal die Karten für die nächste Zugfahrt kaufen wollten: mit einemZettel, denn natürlich spricht niemand Englisch, wo wir sicher sehr falschunser Reiseziel mit kyrillischen Buchstaben aufschrieben. Aber es hat geklappt.Und oh Wunder: die Vordrucke, auf denen die Tickets ausgestellt wurden, sindaus Deutschland (aber wohl schon uralt)… &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Den Rückweg in die Innenstadt legten wir entlang einergerade im Bau befindlichen Hauptstraße zurück, die aber einerSand-Schlamm-Wüste glich und in die (Bau-?)Fahrzeuge (aus dem Krieg?)involviert waren… In einem Restaurant ließen wir uns zu Mittag nieder undgenossen zwei Pizza und zwei Cola füüüüür…. vier Euro! Nach einem Spaziergangüber einen typischen chaotischen Markt („Rynok“) ging es zum Mittagsschlaf insHostel. Ein erneuter Spaziergang am Nachmittag führte uns entlang an vielenPrachtgebäuden, unter anderem der riesigen Oper, und einigen Schach spielendenOpis (scheint dort eine Massenfreizeitbeschäftigung zu sein) zu einem anderenMarkt. Dort versuchte ich von einer Omi Tomaten zu kaufen, was sich alsschwierig herausstellte, mir aber letztlich doch gelang. Nachdem wir irgendwiezu ängstlich waren, um Produkte aus den lokalen kleinen Tante-Emma-Läden fürsAbendbrot zu kaufen (die für uns Westeuropäer schockierenderweise ungekühltwaren: da fällt es einem erst auf, wie normal für uns die Unterkühlung vonSupermärkten ist…), gingen wir zu einem großen westlichen Supermarkt, der leidermit Sicherheit tausend Mal zu teuer für Einheimische wäre (die Preise warenecht krass – für deutsche Verhältnisse aber immer noch billig). Wir kauftenunser Abendbrot für 28 Hryvnia, ca. 2,8 Euro, ein. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vor dem Schlafengehen erhielten wir von dem englischenEhepaar noch eine Schilderung, wie sie tagsüber von Christa in der brütendenHitze durch die gesamte Stadt geschleift worden waren… :D &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag schauten wir uns ebenfalls ausführlich dieStadt an. Bewaffnet mit unserem Reiseführer liefen wir durch die historischenStraßen von Lvov (ob ich es mit i oder o schreibe macht, glaube ich, keinenUnterschied), trauten uns aber trotz der recht großen Entfernungen teilweisekeine öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen – selbst wenn wir die kyrillischenBuchstaben hätten schnell genug lesen können, hätten wir nicht gewusst, wohinder Bus fährt; geschweige denn wie eine Haltestelle aussieht und wie wir wiederzurückkommen… :-D Die Häuser in Lvov sahen teilweise katastrophalheruntergekommen aus, ebenso wie die Straßen; die Menschen waren jedochüberhaupt nicht ärmlich (v.a. die jungen Frauen!) und auch die Kirchen warenmit feinstem Gold ausgeschmückt. Schon interessant. Wir bestiegen auch denhöchsten Aussichtspunkt der Stadt, einen Hügel mit einer riesigenUkraine-Flagge oben drauf. Von hier aus konnte man sehen, dass Lvov doch einesehr große Stadt ist. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nachmittags setzten wir uns in ein herrlichesSchokoladencafé, wo wir auch handgemachte Schokopralinen für 4 (!) Hryvnia dasStück probierten. Außerdem liefen wir zum Friedhof, etwas außerhalb, auf demherrliche und kunstvolle Grabsteine zu bewundern waren (nachdem wir verstandenhatten, dass wir einen kleinen Obolus als Eintritt zahlen müssen). Dabeikonnten wir auch wieder etwas die sozialistischere Architektur außerhalb desStadtkerns sehen. Den Abend verbrachten wir im Hostel, mit spottbilligemgekochten Mais (1 Hryvnia das Stück) und netten Gesprächen mit unserenMitbewohnern (die Großeltern waren heute von Christa zu einer ukrainischenFamilienfeier mitgenommen worden, bei der sie 6 Stunden hatten bleiben müssenund kein Wort verstanden). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen standen wir früh auf, begutachteten nochdie Alkoholleichen vom Vorabend und machten uns dann nach dem Auschecken aufden Weg zum Bahnhof. Das imposante Gebäude wirkte alles andere als ärmlich oderheruntergekommen und auch unser Zug sah ganz gut aus. Um unser Abteil zufinden, hielten wir nach Einfahrt des Zuges unser Ticket sämtlichenSchaffnerinnen (es gibt pro Abteil eine, die am Bahnsteig alle mit aussteigen)unter die Nase und wurden immer weiter ans Ende des Zuges verwiesen. Dorttrafen wir auf Big Mama, eine Schaffnerin im Nachthemd. Ihr seltsames Gewandkam dadurch, dass sie die erste Nacht im Zug durchgeschlafen hatte, während dienächste Nacht ihre Dienstnacht sein würde: der Zug fuhr von Kiev nachBratislava und enthielt so zwei Nachtfahrten. Nach erfolglosen Versuchen zuverifizieren dass der Zug wirklich nach Kosice in der Slowakei fährt und nichtvorher schon endet (es stand auf der Tafel nur die ukrainische Grenzstadt)fanden wir im Zug eine Tafel, die uns beruhigte. Unser Abteil war einSchlafabteil, das wir aber nur als „Couch“ benutzten und uns den Tag über mitLesen und aus dem Fenster schauen beschäftigten. Unsere Mitreisenden sprachenkein Englisch und so konnten wir uns mit niemandem wirklich anfreunden. Vor denFenstern zog die hügelige/bergige Landschaft der Karpaten vorbei; teils auchFelder und Wiesen und Wälder, und die Häuser die wir zwischendurch sahen, warenziemlich ordentlich. Im großen und ganzen muss ich wirklich sagen, dass dieUkraine entgegen meiner vorherigen Erwartungen wesentlich weniger ärmlich undheruntergekommen ist – ich bin positiv überrascht! Vor allem im Vergleich zuRumänien sieht es fast „reich“ aus.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Es wurde, je weiter der Tag fortschritt, immer brütender imZug, und als er dann an der slowakischen Grenze zum Stehen kam, damit ameinzigen die Grenze überquerenden Waggon (es wurden auf der slowakischen Seitedann slowakische Regionalwaggons angehängt) ungefähr 3 Stunden lang die „Räder“an die neuen Schienen angepasst werden konnten. Wir durften immerhin kurz raus,durften aber keine Fotos machen und uns bloß nicht vom Fleck rühren (um dieTechnologie nicht zu stehlen und dem Westen mitzuteilen!?). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Als wir gerade glücklich waren, dass es weiter ging, hieltenwir wenige Kilometer später noch einmal ähnlich lange an der SlowakischenGrenze, wo wir wieder eine Passkontrolle (mit Pass abgeben) mitzumachen hatten,genauso wie schon wenige Stunden zuvor. Hier filzte man nun aber unglaublichgründlich unser Gepäck, ließ uns alles auspacken und zeigen und montierte sogareinige Verkleidungen von der Decke ab. Echt krass, wie ernst wohl der Schutzder EU genommen wird. Es war meine erste Überland-Überquerung einerEU-Nicht-EU-Grenze und es war wirklich spannend.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Danach wurde es schnell dunkel und wir erreichten gegen 9Uhr abends Kosice. Nach einem langen Tag im Zug erreichten wir schnell unserevorgebuchte Pension und fielen völlig erschöpft (obwohl wir uns ja nicht bewegthatten ;) ) in die Betten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1436.jpg?t=1315992251" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1436.jpg?t=1315992251" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1539.jpg?t=1315417002" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1539.jpg?t=1315417002" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1576.jpg?t=1316790751" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1576.jpg?t=1316790751" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1603.jpg?t=1316790787" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/IMG_1603.jpg?t=1316790787" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Bilder gibt's wie immer im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ukraine%202011/?albumview=slideshow" target="_blank"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort D00494) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1479996388884063018?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1479996388884063018/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1479996388884063018' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1479996388884063018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1479996388884063018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/12/normal-0-21-false-false-false.html' title='Ukraine'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3267075474708636116</id><published>2011-11-11T11:51:00.000+01:00</published><updated>2011-11-11T11:51:34.838+01:00</updated><title type='text'>Der Wunsch von Friederike braucht deine Stimme!</title><content type='html'>Liebe Leser, es gibt einen witzigen Wettbewerb von der Sparkasse: Es wäre echt lieb, wenn ihr dort für mich abstimmen könntet. Schließlich geht es um Geld :-) Danke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://wunsch.berliner-sparkasse.de/wunsch/443#.Trz-BKUB-es.blogger"&gt;Der Wunsch von Friederike braucht deine Stimme!&lt;/a&gt;: Vote bis zum 12.12.2011 für den Wunsch von Friederike beim Gewinnspiel der Berliner Sparkasse. Es geht um insgesamt 10.000 Euro für die 5 beliebtesten Wünsche.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3267075474708636116?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3267075474708636116/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3267075474708636116' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3267075474708636116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3267075474708636116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/11/der-wunsch-von-friederike-braucht-deine.html' title='Der Wunsch von Friederike braucht deine Stimme!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-4818984249700746298</id><published>2011-11-07T13:08:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T13:08:30.219+01:00</updated><title type='text'>Krakau</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Im Abendlicht erreichten wir am 13.8. Krakau. Auf unsereCouchsurferin warteten wir auf einem wunderschönen Platz, den wir für denMarktplatz hielten – der jedoch nur der Bahnhofsvorplatz war. Krakau schien unssowieso „süßer“ zu sein, nicht so modern und dynamisch wie Warschau, dafür abervoller Menschen anstatt voller Autos. Vielleicht ein bisschen so wie Berlin vs.Heidelberg. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Agata brachte uns mit nach Hause in ihre Wohnung, wo wirauch Anton (ihren Freund) und ihre 2 Mitbewohner kennenlernten. Agata kochteuns zum Abendbrot ein unglaublich leckeres Essen aus mehreren gedünstetenGemüsesorten und eingelecktem Hühnchen. Wir hatten sehr lustige Gespräche überalles mögliche und vielen abermals spät abends in unser Bett: ein kleines, 1-Person-Bett mitten in der Küche! :D &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Morgens machte uns Agata leckeres Frühstück mit Ei, Tomate,Würstchen und Broten mit selbstgemachtem Honig und selbstgemachter Marmelade…echt herrlich! Gemeinsam fuhren wir recht früh in die Stadt, und waren völligüberwältigt als wir auf den großen Marktplatz&amp;nbsp;kamen. Wir verabschiedeten Agata zum Ballett und drehten erst einmal einpaar Runden und versuchten, uns zu orientieren. Es war ein herrlicher sonnigerMorgen und nach und nach füllte sich der Platz: gegen 10 Uhr morgens waren Unmassenan Touristengruppen angekommen. Als erstes besichtigten wir die große Kirche,dann erklommen wir den Town Hall Tower und anschließend kauften wir Postkarten.Durch hübsche kleine, hervorragend renovierte Gässchen (inklusive der ältestenStraße Krakaus) ging es in Richtung des Schlosses. Unterwegs besichtigten wirnoch unzählige Kirchen und erreichten dann das Schloss Wawel. Es gilt als dieWiege polnischer Geschichte und ist wichtig bis heute, auch wenn der Sitz derpolitischen Macht seit dem 16. Jahrhundert eigentlich in Warschau ist. Auf demSchlossberg liefen wir herum, kauften jedoch wieder keine Tickets um einGebäude von innen zu sehen – es war uns zu voll und wir wollten lieber noch dieAtmosphäre der Stadt genießen. Über die Haupttouristenstraße, die vollgestopftwar mit allerlei Ramschläden (man konnte Ohrringe in Form eines Föns kaufen),ging es zurück zum Marktplatz. Die südliche Altstadt hatten wir nunabgeklappert. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dort trafen wir Agata wieder und schauten mit ihr zur vollenStunde das Trompeterspektakel auf dem Kirchturm an: einer Legende zufolge wurdeder Trompetenbläser, der damals vor Gefahr warnen sollte, beim Einmarsch derTartaren von einem Pfeil getroffen und brach so sein Spiel in der Mitte einerNote ab. So wird das auch heute noch gehandhabt, nur ohne den Pfeil. ;-) &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir setzte uns mit Agata und Anton noch in ein Café, bevorAgata uns die nördliche Altstadt zeigte. Entlang der Stadtmauer kamen wir zumKunstmuseum und anderen historischen Plätzen, bis wir schließlich das PirogiFestival erreichten, bei dem wir uns mit verschiedenen Pirogi-Sorten (Feta,Mozarella und Tomate, Ente mit Cranberry, Blaubeeren und Käse) noch einmalordentlich durchfutterten – jede Pirogi kostete nur 1,5 Zloty!&amp;nbsp; In einer Suppenküche wollte uns Agata jetzt nochanderes polnisches Essen zeigen, nämlich Zurek (ähnlich einer Kartoffelsuppemit Würstchen und einem Kloß) und eine Rote-Beete-Suppe (Barsch oder Borschoder so…). Mir haben beide nicht so geschmeckt, ich glaube, Marco mochte sie. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Anschließend liefen wir noch durch den „hippen“, jüdischenBezirk (so ungefähr Krakaus Kreuzberg), der etwas „heruntergekommener“ (abereben hip) war als die piekfein renovierte Altstadt. Wir besichtigten Synagogenund einen jüdischen Friedhof und sahen Schindlers Fabrik (aber leider nur vonaußen – nicht genügend Zeit). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abends gingen wir mit ihr und ein paar ihrer Freunde nochweg, nämlich in eine kleine Bar mit drehenden Plastikblumen an der Wand. :-D &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen schliefen wir ein paar Minuten länger,frühstückten und gingen mit Agata in die Stadt. Sie wollte uns helfen,Zugtickets für die abendliche Fahrt in die Ukraine zu kaufen; wir stelltenjedoch fest, dass der Zug ausgebucht war. So gab es eine kurze Krise, diejedoch dadurch gelöst wurde, dass wir Bustickets für 90 Zloty (22 Euro) proPerson kauften. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dann verabschiedete uns Agata zum Bus Richtung Wieliczka,der ältesten kontinuierlich in Betrieb befindlichen Salzmine der Welt (über 700Jahre). Sie ist Unesco-Welterbe und heute wird kein Salz mehr abgebaut: es istnur noch das Nebenprodukt vom Wasserabpumpen, denn Süßwasser was in der Minezusammenläuft, lässt sie marode werden. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Eintritt betrug 50 Zloty pro Person, und nach kurzemAnstehen durften wir dann rein: erst einmal mussten wir eine halbe Stunde langein hölzernes Treppenhaus 60 m weit nach unten steigen. Das war schon Abenteuergenug! Unten empfing uns unsere Führerin, Isabella, die sehr gut Englischsprach und superfreundlich war. Die Mine ist an sich 300 m tief, die Touristendürfen aber auf maximal 130 m Tiefe herabsteigen. Man wurde durch vieleverschieden große Höhlen und Gänge geführt, viele waren gestützt mit riesigemweißen Gebälk und von einfach gigantischen Ausmaßen. Laut Isabella warjeglicher Stein in der Mine aus Salz, auch wenn er dunkel/schwarz war. Invielen Räumen konnte man Skulpturen finden, zum Beispiel von Kopernikus odereiner Prinzessin (die laut einer Legende als Mitgift das Salz aus Ungarnmitbrachte) – sie bestanden ebenfalls komplett aus Salz und wurden von denMinenarbeitern in ihrer Freizeit geschaffen. Genauso wurde die weltweit größteUntergrund-Kathedrale von nur drei Männern in ihrer Lebenszeit geschaffen! &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zurück ans Tageslicht ging es mit einem gruseligenmehrstöckigen (!) „Käfig-Fahrstuhl“, der ohne Warnung plötzlich vor unsauftauchte und in den wir einfach hineingepfercht wurden. Man, war dasgruselig, gerade für mich als Fahrstuhlphobiker ;-) Aber nach 10 Sekunden waralles vorbei und wir waren wohlbehalten der Oberfläche angekommen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Als wir nach einer halbstündigen Busfahrt wieder in Krakauangekommen waren, trafen wir uns noch mit Agata, um einen Rundgang durch „NowaHuta“ zu machen, dem jüngsten Bezirk Krakaus, der von dem sozialistischenRegime nur wegen der neu erbauten Stahlhütte angelegt worden war. Dort sah es,falls es jemand kennt, genauso aus wie auf der Karl-Marx-Allee in Berlin ;-) &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abends fuhren wir zu Agata nach Hause, holten unsere Sachenab, und bekamen von ihren Eltern (die gerade ebenfalls Agata abholen wollten)sogar noch ein leckeres Abendbrot und ein paar Stullen mit weißrussischerSalami und sauren Gurken gemacht – die waren wirklich lieb. Eigentlichbestanden wir darauf, selbst zum Busbahnhof zu laufen, wurden dann aber„genötigt“, uns von den Eltern fahren zu lassen. Unsere Rucksäcke passten kaumin den Kofferraum! Angekommen gab es eine herzliche Verabschiedung. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Busbahnhof kauften wir noch Süßigkeiten und Getränke fürdie Fahrt und warteten dann darauf, das um 22.40 Uhr unser Bus losfuhr. – mehrzu diesem Abenteuer dann im Abschnitt „Ukraine“ ;-)&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/IMG_1218.jpg?t=1315414324"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/IMG_1218.jpg?t=1315414324" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/IMG_1267.jpg?t=1315414325"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/IMG_1267.jpg?t=1315414325" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/IMG_1378.jpg?t=1315990436"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/IMG_1378.jpg?t=1315990436" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder gibt es hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Krakow%202011/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort D00494) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-4818984249700746298?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/4818984249700746298/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=4818984249700746298' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4818984249700746298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4818984249700746298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/11/krakau.html' title='Krakau'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-4050850909434266746</id><published>2011-11-07T12:35:00.000+01:00</published><updated>2011-11-13T16:55:01.065+01:00</updated><title type='text'>Warschau</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am 10. August ging unsere Reise los – die Rucksäcke warengepackt und unser Zug fuhr um 9.40 Uhr vom Berliner Hauptbahnhof, so dassmorgens kaum Stress aufkam. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In unserem Abteil waren wir anfangs gemeinsam mit viernervigen Franzosen, ab Poznan dann aber allein. Gegen 15 Uhr kamen wir amWarschauer Hauptbahnhof an und versuchten erst einmal, in dem Baustellenchaos(der Bahnhof wird umgebaut) alle wichtigen Dinge zu erledigen: Touristeninfo,Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, Geld holen. Beim Geld holen trafenwir dann ganz überraschend Eliza, die bei uns gemeinsam mit ihrem Freundcouchsurfing gemacht hat, und die wir sowieso wiedertreffen wollten, aber nichtzu diesem Zeitpunkt. Eliza war auf dem Weg zum Zahnarzt und musste schnellweiter – manchmal wundert man sich echt, was es für Zufälle gibt. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gegen 19 Uhr waren wir mit unserer Couchsurferin in Warschauverabredet, bis dahin erkundeten wir das Areal um den Bahnhof. Das Wetter warkalt und unangenehm, sogar etwas regnerisch. Zuerst suchten wir den einzigenverbliebenen Teil der Warschauer Ghetto-Mauer auf, anschließend ging es auf den„Kulturpalast“, ein riesiges Prunkgebäude was seinerzeit ein „Geschenk“ vonStalin an die Polen war – und da es nicht die Option gab, es abzulehnen, und daes ein Symbol für die russische Besatzung ist, können die Polen das wirklichschöne Gebäude noch heute nicht leiden und dachten bis vor kurzem sogar übereinen Abriss nach. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Gebäude hat Polens höchste Aussichtsplattform und vongenau dieser genossen wir den schönen Rundumblick über ganz Warschau. Nachdiesem Besuch holten wir unser Gepäck aus den Schließfächern am Bahnhof undbegaben uns zum Treffpunkt mit Joanna &amp;amp; Joshi. Sie brachten uns in ihrHaus, das etwas außerhalb der Stadt steht, aber wunderschön ist. Wir hatten eineigenes Zimmerchen und konnten mit ihnen gemeinsam um Abendbrot Chicken Curryund Salat essen. Sie sind eine polnisch-japanische Familie, sogar das Haus istganz klar abgegrenzt in traditionell japanische Bereiche (zB. ein zweitesjapanisches Esszimmer, ein japanisches Bad). Es ist echt faszinierend zu sehen,wie die beiden Kulturen im Haushalt parallel existieren! Todmüde fielen wirspät abends ins Bett. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in die Stadt undliefen erst entlang der „Shoppingstraße“, einer hübsch renovierten Straße mitBlumenrabatten und Cafés, zum Chopin-Museum und dann zur Statue der „goldenenEnte“. Dazu gibt es gleich zwei Entstehungslegenden: a) es soll eine goldeneEnte gegeben haben, die unter dem Königspalast schwamm; b) ein armer Mannbekommt einen Wunsch von einer Ente erfüllt: er ist für immer reich, wenn er esschafft, einen bestimmten (hohen) Betrag an Geld an einem Tag nur für sichselbst auszugeben; am Ende des Tages gibt er einen Restbetrag einem Bettler undwird dann nicht reich… (was ist denn eigentlich die Moral von der Geschicht’!?)&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach der Ente gingen wir zum Centrum Nauki Koperniki (oderso: jedenfalls Wissenschaftszentrum Kopernikus), so einemMitmach-experimentier-Museum. Die Schlange war ewig lang (auch Joshi und Joannahatten uns erzählt, dass das ganz neu sei und jeden Tag extrem viele Besucheranzieht) und wir liefen an ihr vorbei, nicht ohne bei einer Mitarbeiterin inErfahrung zu bringen, dass man an einem Seiteneingang schneller reinkommt, wennman will (dieses Wissen planten wir, am nächsten Tag zu nutzen). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dann gingen wir auf die Dachterrasse der Warschauer Unibibliothek,denn sie war wie eine große Gartenanlage ausgebaut, wunderschön und ebenfallsmit einem hübschen Rundblick. Nun liefen wir in Richtung der WarschauerAltstadt, die etwas erhöht (im Vergleich zum Flussniveau) lag. Vorbei an einerKopernikus-Statue, dem Präsidentenpalast und den Hauptgebäuden der Uni erreichtenwir den Marktplatz, wo wir uns niederließen und Pirogi (Teigtaschen, gefülltmit Spinat und Käse, Fleisch, Sauerkraut, Linsen, Truthahn und Möhren) undKompote probierten. Als wir mit dem Essen fertig waren trafen wir uns mitPatryk und Eliza und sie zeigten uns den Rest der Altstadt: das königlicheSchloss, den Multimedia Fountain Park, den Altstadtmarktplatz mit herrlichenFassaden umliegender Häuser, Marie Curies Haus und vieles mehr. Schließlicherreichten wir das „Uprising Monument“, was ein Denkmal für die Ereignisse 1944in Warschau ist: die Russen kamen von Osten, so dass die Warschauer hofften,sich mit ihrer Hilfe gegen die Nazis verteidigen zu können; die Russen bliebenjedoch auf der „falschen“ Seite des Flusses, versteckten sich dort und wartetenab. Die Warschauer waren so den Nazis schutzlos ausgesetzt, manche konntenjedoch durch die Kanalisation fliehen. Daher: „Uprising“, weil sie aus demUntergrund aufgestiegen sind.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vorbei der gigantischen (aber nicht so hübschen) Oper kamenwir zum Grab des unbekannten Soldaten, wo wir den Wachwechsel miterlebten. Dannnahmen uns Patryk und Eliza mit ihrem Auto noch mit zu einem sehr leckeren vietnamesischenRestaurant und anschließend mit zum königlichen Park, wo wir unsverabschiedeten. &amp;nbsp;Marco und ich schautenuns noch die Chopin-Statue, die alte Orangerie, den Palast auf dem Wasser(wunderschön!) und das Museum für zeitgenössische Kunst an. Leider konnten wiraus Zeitgründen keins der Gebäude von innen besichtigen. Es war schon fünf Uhrund wurde langsam kalt und regnerisch, also machten wir uns auf den Heimweg. Nacheinigen Karten-Unklarheiten erreichten wir wieder unsere Bushaltestelle undkonnten nach Hause fahren. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dort war es uns nicht „vergönnt“, früh ins Bett zu gehen,wir „mussten“ mit unseren Hosts noch Karaoke singen. Und WAS für eine Karaoke!Da es japanischer Volkssport ist, kurbelte Joshi seine Leinwand vor demWohnzimmerfenster herunter, schaltete den Beamer ein uns los ging es! Er sangein wunderschönes japanisches Volkslied, wir versuchten deutsche Lieder zufinden und landeten bei… Rammstein! :D Außerdem sangen wir noch gemeinsam „Myheart will go on“ von Celine Dion… &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Morgen, völlig übermüdet, standen wir um 6 inder Frühe auf und packten all unsere Sachen, frühstückten schnell undbegleiteten dann Joshi mit dem Bus in die Innenstadt. Dort packten wir wiederunsere Sachen in Schließfächer und versuchten, Bahntickets nach Krakau zubekommen. Leider dauerte das länger&amp;nbsp; alsgedacht, so dass wir uns trennen mussten: ich fuhr mit der Straßenbahn zumKopernikus-Center und stellte mich dort schon an – denn wir wollten unserenletzten halben Tag in Warschau in diesem coolen Center verbringen – während Marcoweiter Bahntickets zu ergattern versuchte.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nach 2 Stunden war Marco dann bei mir und ich war fast schonam Ticketschalter angekommen. Wir kauften ein Ticket für das Planetarium (einMuss, wenn man ein Ticket an der kürzeren Schlange ergattern will) und zwei fürdas Wissenschaftszentrum, und das ganze trotzdem nur für umgerechnet 11 Euro.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Überglücklich machten wir kurz Pause und liefen dann stolzan der 6-Stunden-Schlange an der Vorderseite des Gebäudes vorbei. Innen warenimmens viele Mitmachexperimente, aber auch immens viele Kinder. :-D Es gab zumBeispiel eine „emotion cam“, die die Gesichtszüge filmte und dann ausgab,welche Emotion man gerade hatte (bei Marco stand immer nur „ärgerlich“ :D ). Oderein Ballspiel, bei dem man mit seinen Gehirnströmen einen Ball steuern sollte. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gegen 3 Uhr Nachmittags machten wir uns dann auf den Weg zumBahnhof, heute war übrigens endlich Wunschwetter (26 Grad und Sonne). Unser Zugwar schön modern, die Fahrt dauerte 3 Stunden und der Ausblick hättelangweiliger nicht sein können: es sah alles aus wie in Deutschland! ;D&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Warsaw%202011/IMG_1066.jpg?t=1315403321"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Warsaw%202011/IMG_1066.jpg?t=1315403321" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Warsaw%202011/IMG_0892.jpg?t=1315403320"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Warsaw%202011/IMG_0892.jpg?t=1315403320" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder gibt es hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Warsaw%202011/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort D00494)&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-4050850909434266746?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/4050850909434266746/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=4050850909434266746' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4050850909434266746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4050850909434266746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/11/warschau.html' title='Warschau'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3649493087035701345</id><published>2011-10-27T17:30:00.002+01:00</published><updated>2011-10-27T17:32:34.094+01:00</updated><title type='text'>Flughafen Berlin-Brandenburg</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;Es ist auch schon wieder eine Weile her, aber im Frühsommerhaben wir eine „Baustellen-Tour“ über den gerade in der Bauphase befindlichenGroßflughafen „Willy Brandt“ gemacht, der an der Stelle des heutigen FlughafenSchönefelds entstehen soll. Die Baustelle ist heute die größte Deutschlands mit3160 Bauarbeitern und die fünftgrößte in europa. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Arbeitstitel des Flughafens war übrigens immer BBI, derCode des Flughafens wird jedoch BER sein. Den Code BBI hat nämlich einFlughafen in einem kleinen indischen Dorf. ;-D&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Tour läuft mit vorheriger Anmeldung im Internet ab, dannmuss man zu einer bestimmten Zeit ins „Info-Center“ am Flughafen Schönefeldkommen und wird von dort mit einem Reisebus zur Baustelle gefahren. Dortbesteigt man zuerst mit einer Art „Reiseführer“ einen Aussichtsturm (den BERInfotower, der 32 m hoch ist und damit so hoch wie das Terminal), es wird einemalles erklärt. Anschließend macht man mit dem Bus eine Tour auf der Baustelle –wieder mit vielen, sehr interessanten Erklärungen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Für den Flughafen wurden ganze Dörfer umgesiedelt, da nebender bereits existierenden Landebahn von Schönefeld noch eine völlig neueLandebahn errichtet wurde, und für die braucht man natürlich Platz. DieUmsiedlung hat 120 Millionen Euro gekostet, denn man hatte als Einwohner Anspruchdarauf, exakt die gleiche Wohnsituation – inklusive den gleichen Nachbarn (odernicht, wenn man es wünschte :D ) – zu bekommen. Einer der Einwohner widersetztesich so lange, dass er heute das schönste Haus überhaupt hat. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In der Nacht vom 2. zum 3. Juni 2012 werden die beidenFlughäfen Schönefeld und Tegel geschlossen (einer der beiden soll anschließendweiter als Regierungs- und Militärflughafen genutzt werden) und der gesamteFlugverkehr anschließend nur noch nach BER geleitet. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Schönefeld ist bereits jetzt die reichste GemeindeBrandenburgs, aktuell wird immer weiter investiert: ein riesiger Wohnpark wirdgebaut, Gewerbeparks inklusive Aldi, einem 3-Sterne-Hotel, und einemSteigenberger direkt am Flughafen werden errichtet. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Flughafen hat ein eigenes Blockheizkraftwerk undweiterhin Dieselgeneratoren für Notstrom. Die Leistung des Kraftwerks würde für60 000 Menschen ausreichen! Außerdem ist der Flughafen mit 3 Feuerwachenausgestattet, denn die Feuerwehrfahrzeuge müssen innerhalb von 3 Minuten jedenPunkt auf dem Flughafen erreichen können. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Terminal ist so geplant, dass es zwei Hauptebenen gibt:unten ist der Ankunftsbereich, oben ist der Abflugbereich. Die Fläche desTerminals ist so groß wie das Olympiastadion&amp;nbsp;und es gibt Andock-Stationen für die Flugzeuge (genannt „Piers“), diesogar extra auf den A380 ausgerichtet sind. Man plant weiterhin, dass 50Prozent der Passagiere „auf der Straße“ und 50 Prozent „auf der Schiene“ denFlughafen erreichen. Wegen letzterer Gruppe wird ein Kopfbahnhof für dieS-Bahn-Linie gebaut – es wird eine Expressbahn vom Hauptbahnhof geben - ,außerdem gibt es einen Durchgangsbahnhof für den ICE, so dass derEinzugsbereich des Flughafens bis Dresden und Polen reichen soll. Die GemeindeSchönefeld baut außerdem einen Radweg zum Flughafen (s.o. – die sind reich;-)). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Kapazität des Flughafens beträgt anfänglich 27 MillionenPassagiere, ist aber ausbaubar (und auch eingeplant – nicht so eine Stückeleiwie z.B. in London Heathrow) auf 50 Millionen Passagiere durch die Errichtungvon Satellitenterminals. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Und nach den ganzen Fakten gibt es jetzt auch noch einenpersönlichen Eindruck der Tour: es war ein sehr regnerischer und windiger Tag,weswegen die Fotos schlecht und wenig sind. Die Führerin die wir hatten warsehr nett, aber wenig eloquent – was unserer Begeisterung aber nicht abträglichwar. Es war unheimlich beeindruckend, all diese Fakten zu erfahren (das Dachdes Terminals ist schwerer als der Eiffelturm!) und diesen bedeutendenInfrastrukturstandort hautnah und in der Bauphase zu erleben. Ich persönlichfinde es schade, dass es so große Proteste gibt – auch wenn ich natürlich dieruhesuchenden Bürger verstehen kann – denn die Hauptstadt kann sehrprofitieren. Das Nachtflugverbot hat zwar schon verhindert, dass der Flughafenein wichtiger Cargo-, d.h. Frachtstandort wird, aber dennoch wird er sich alsextrem wichtig für die Region entpuppen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Besonders interessante Infos über den Flughafen wurdenübrigens erst mitgeteilt, sobald wir alle den Bus betreten und unsere Ticketsvorgezeigt hatten. Entweder man hat Angst vor „Industriespionage“ oder vormöglichen Terroristen, die sich als Touristen tarnen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Highlight des Ausflugs war dann noch, dass unsereFührerin es sich in den Kopf gesetzt hatte, mit uns über die neu gebauteLandebahn zu fahren, über die später die riesigen Vögel (A380, Boeing 747)rollen werden. Nach mehreren Fehlversuchen, die mit Wendemanövern des witzigenBusfahrers im Schlamm endeten, hatten wir es geschafft: wir rasten über dieLandebahn und konnten dabei noch die großen Kreuze bestaunen, die mit weißerFarbe und „Sandsäcken“ auf die Landebahn gemalt wurden: dies bedeutete allenverwirrten Piloten, noch NICHT auf dieser Landebahn zu landen! &lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-size: 12pt;"&gt;Zu dem Landebahn-Ausflug siehe auch das Video, es lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;embed allowfullscreen="true" allownetworking="all" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FBER%2520Airport%2520Tour%2FMVI_0543.mp4" height="240" src="http://static.photobucket.com/player.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="400" wmode="transparent"&gt;&lt;/embed&gt;Bilder gibt es im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/BER%20Airport%20Tour/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort D00494)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Man kann sich auch als „Flughafentester“ anmelden (bzw. konnte es) – was ich auch getan habe: im März 2012 werde ich für einen Tag zusammen mit tausenden anderer Menschen einen Passagier spielen, der den ganzen Tag nur ein- und auscheckt und die Einrichtungen des Flughafens vor der Eröffnung nutzt – als Stresstest für den Flughafen. Ich mache das freiwillig und unentgeltlich, bekomme dafür aber eine Masse an tollen Eindrücken (und gratis Essen ;)). Ich werde berichten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3649493087035701345?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3649493087035701345/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3649493087035701345' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3649493087035701345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3649493087035701345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/10/flughafen-berlin-brandenburg.html' title='Flughafen Berlin-Brandenburg'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-744056046295567911</id><published>2011-10-27T17:04:00.004+01:00</published><updated>2011-10-27T17:06:22.573+01:00</updated><title type='text'>Friedrichshain und Kreuzberg</title><content type='html'>Da es schon etwas länger her ist, möchte ich von diesen beiden Berliner Stadtteilen nur Impressionen wiedergeben. Was genau wir dort getrieben haben - so richtig kann ich mich nicht mehr erinnern :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Kreuzberg, den heiligen bzw. "coolen" Gral der "hippen Berliner", hatten wir bei Groupon einen Gutschein für eine Stadt-Rallye gekauft, bei dem wir mit einem kleinen Büchlein von dieser &lt;a href="http://www.bsk-stadtrallyes.de/"&gt;Firma &lt;/a&gt;den Stadtteil auf eigene Faust erkunden konnten. Wie eine Schnitzeljagd - mit Aufgaben und Fakten zu den verschiedenen Orten.&lt;br /&gt;Über Kreuzberg wird ja viel gesagt: Maikrawallhauptstadt, öko und grün, schwul/lesbisch/"queer"-Szene, Party, Gentrifizierung... und meiner Meinung ist auch all das wahr. Kreuzberg hat wunderschöne Parks und tolle, teils sanierte Altbauten mit herrlich bepflanzten und hergerichteten Balkonen und belebte Straßen und Parks, lustige Läden mit Jungdesigner-Klamotten und "hippem" Kleinkram.&lt;br /&gt;Womit sich allerdings "der hippe Kreuzberger" tagsüber beschäftigt, ist "dem bodenständigen Spandauer" irgendwie unklar. Viele Menschen saßen um halb 2 nachmittags in Straßencafés und frühstückten (!) - zu diesem Völkchen gesellten wir uns für das echte Kreuzberg-Feeling auch und beobachteten dabei gleich die Leute. Zwei weitere Klischees wurden natürlich auch gleich erfüllt: auf dem Mehringdamm, auf dem sich auch viele bekannte Homosexuellen-Clubs befinden (und ein Schwulenmuseum gleich dazu) - Klischee Nr. 1 - war an diesem Tag gerade eine Demo. Viele Vermummte und viel Polizei (Klischee Nr. 2).&lt;br /&gt;Auch das Vorurteil der Gentrifizierung und der steigenden Mieten scheint zu stimmen. Viele meiner Kommilitonen sind mittlerweile nach Neukölln ("Rütli-Schule") oder Friedrichshain gezogen, weil die Mieten in Kreuzberg immer weiter steigen - die ehemaligen Hausbesitzer werden eben auch älter, verdienen Geld und werden auch anspruchsvoller. Siehe Prenzlauer Berg. &lt;br /&gt;Im Großen und Ganzen finde ich den Stadtteil optisch und atmosphärisch sehr anziehend. Leider geht mir jedoch die übermäßige Identifizierung der Einwohner mit "ihrem Kiez" auf den Nerv, sie definieren sich scheinbar fast darüber. Außerdem würden sie mich als FDP-Wähler bestimmt rausschmeißen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A propos Friedrichshain: auch dorthin hatte es uns eines Tages mit dem Fahrrad verschlagen. Ein typischer Ostbezirk, die riesige Karl-Marx-Allee geht vom Fernsehturm als vierspurige Straße Richtung Osten ab und wird gesäumt von stalinistischen Wohnhäusern, inklusive einem Restaurant Moskau und einem Kino Sputnik, oder andersherum. Die Mieten sind hier noch billiger und "den Friedrichshainer" gibt es wohl auch nicht in der Form wie es "den Kreuzberger" zu geben scheint. Hier gibt es viele Punks aber eben auch ein gemischtes Publikum. Ein paar (Berlin-)idyllische Straßenzüge gibt es rund um den Kopernikusplatz, mit vielen Cafés und hübsch dekorierten Blumenläden und natürlich Öko-Märkten.&lt;br /&gt;Dem investitionsfeindlichen Ruf macht Berlin entlang der Spree alle Ehre. An der berühmten Oberbaumbrücke geht die "East Side Gallery" los, ein Abschnitt der Spree, wo Mauerreste von Künstlern bemalt und aufgestellt wurden. Außerdem gibt es Parks, Strandbars, die O2-World (Konzert- und Sporthalle), viele bekannte Clubs (Berghain, FritzClub) - und ein großes Projekt namens "Mediaspree": Unternehmen bauen hier diverse Projekte, die natürlich alle von den Einwohnern ungern gesehen werden. Versteh' einer die Berliner - getreu dem Motto: "wer will schon ein ansehnliches Stadtbild?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Friedrichshain%20and%20Kreuzberg/IMG_9609.jpg?t=1319731115"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Friedrichshain%20and%20Kreuzberg/IMG_9609.jpg?t=1319731115" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Friedrichshain%20and%20Kreuzberg/IMG_9620.jpg?t=1319731108"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Friedrichshain%20and%20Kreuzberg/IMG_9620.jpg?t=1319731108" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;Ein paar Eindrücke gibt es im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Friedrichshain%20and%20Kreuzberg/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort: D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-744056046295567911?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/744056046295567911/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=744056046295567911' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/744056046295567911'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/744056046295567911'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/10/friedrichshain-und-kreuzberg.html' title='Friedrichshain und Kreuzberg'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-514636504244700595</id><published>2011-10-17T11:06:00.002+01:00</published><updated>2011-10-17T11:08:06.408+01:00</updated><title type='text'>Semesterferien</title><content type='html'>Heute ist die erste Uni-Woche: die Semesterferien sind vorbei, und sie waren dieses Mal wirklich, wirklich lang! Nachdem ich am 28. Juli meine letzte Prüfung geschrieben hatte, habe ich seitdem keine Uni mehr gehabt – war aber dennoch gut beschäftigt. ;-) Mein neuer Stundenplan für dieses Semester ist ebenfalls genial: ich, meines Zeichens Gammelstudent ;) , habe eine Dreitagewoche. Na ja, vielleicht gibt es ja dafür mehr Hausaufgaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was habe ich so gemacht? Nach der letzten Prüfung war erst einmal Entspannung angesagt. Dann ging es nach Osteuropa – separate Berichte folgen! Anschließend, und zwar direkt am Tag nach unserer Rückkehr, ging es für Marco und mich traditionsgemäß in unsere „Hütte“, fernab der „Zivilisation“. Dieses Mal an den Kummerower See in Mecklenburg-Vorpommern, wo wir schon länger ein Ferienhäuschen direkt am See gebucht hatten. Es war ein wunderschönes verlängertes Wochenende, an dem wir uns entspannten, lange Spaziergänge machten, frischen Fisch kauften und Obst am Straßenrand pflückten, Fahrradtouren nach Malchin machten und in einer Dorfkneipe aßen, die um halb 3 Küchenschluss hatte und in dem wir bis auf einen einsamen Trinker die einzigen Gäste waren. Der Kummerower See war in diesem Jahr stark überschwemmt durch den nassen Sommer und so waren fast alle Zugänge zum See nur überflutete Straßen – schade! Wir sahen auch außerordentlich viele Tiere: eine Blindschleiche, viele Kraniche, Frösche, Otter, Fische, natürlich auch Mücken, einen Igel im Garten, zwei Rehe im Gebüsch und zum Schluss noch einen Fuchs, der gemütlich im Garten herumstolzierte…&lt;br /&gt;Ansonsten verbrachten wir fast die gesamten Semesterferien in Neuruppin bei meinen Eltern, weil das für Marco (er hat Uni in Neuruppin) einfacher ist und ich gern Zeit mit der Familie und in einer Kleinstadt verbringe. Wir verbrachten einen Nachmittag bei meinen Großeltern in Herzberg, ich kellnerte einen Abend bei Eggis (Nachbar meiner Eltern) 50. Geburtstag und auch sonst wurde es nie langweilig. Wir fuhren außerdem zur Geburtstagsfeier von meinem Onkel Ralph und ich besuchte meine Oma, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte.&lt;br /&gt;Im August und September hatte meine Mutter ihre allerletzten Prüfungen (hoffentlich), die ihr nun die Approbation als Psychotherapeutin ermöglichen; sie hat nun ihre Ausbildung abgeschlossen. Am 1. Oktober gab es die dazugehörige, gebührend riesige Feier mit über 20 Leuten. Einige Tage vorher begannen wir, durchs Haus zu wirbeln, das Essen zu organisieren, Kuchen zu backen und den Garten hübsch zu machen. Das Fest selbst war wunderschön, mit einem Sketch von den Nachbarn und einer Zaubershow von Leo. Danach waren meine Schwestern mit Familie noch zwei Tage länger zu Besuch, so dass es fast ein ganzes Fest-Wochenende war ;-)&lt;br /&gt;Angeregt durch die Australienreise einer Freundin (Maria) und dadurch, dass Marco im Internet ein echt gutes Video-Schneideprogramm gefunden hat, habe ich mich mittlerweile daran gesetzt, die Videos von Australien zu schneiden. Wir hatten schon immer geplant, ein ausführliches Video zu machen und dafür auch viele Filme in Australien gedreht, aber bisher hatte ich mich aus zeitlichen und emotionalen Gründen noch nicht daran gemacht. Mittlerweile habe ich mindestens eine Woche daran gesessen, viel Zeit und Liebe investiert und die Filme sind fertig –und Australien ist „verarbeitet“. Die Filme sind echt schön – wer sich also interessiert, dem kann ich sie gerne zukommen lassen. Hochladen kann ich sie leider nicht, denn das verstößt durch die eingebaute Musik gegen eine Menge Urheberrechte.&lt;br /&gt;In der vergangenen Woche waren wir dann wieder in Berlin, haben die Wohnung in Beschlag genommen; ich habe bei der Orientierungswoche für die neuen Bachelor- und Master-Psychos an der Uni mitgemacht und bei der Rallye die Station „Topfschlagen“ gehabt und zusammen mit vielen anderen fleißigen Helfern 250 Schultüten gebastelt. Außerdem habe ich mich vergangenen Montag kurz mit Marie getroffen, die ja mittlerweile in England studiert und auf Wochenend-Stippvisite bei ihren Eltern war. Wir hatten uns ein Jahr lang nicht gesehen – aber zum Glück muss ich dieses Mal nicht so lange warten; sie kommt Weihnachten schon wieder. In Berlin ist aktuell das „Festival of Lights“, bei dem auf imposante Weise die Hauptsehenswürdigkeiten Berlins bunt illuminiert werden. Vorgestern haben wir der nächtlichen Kälte getrotzt und sind durch Berlin gestiefelt – und es sind tolle Fotos dabei herausgekommen. Nachher hole ich ein paar Couchsurfer vom Bahnhof ab, zeige ihnen Berlin und morgen habe ich wieder Uni!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was habe ich für Pläne? Im Moment bewerbe ich mich für ein Austauschjahr an einer US-amerikanischen Uni. Ich weiß nicht ob das klappt – aber die Chancen stehen ganz gut: 50% aller Bewerber bekommen einen Platz und mein Notendurchschnitt ist nicht von schlechten Eltern. Aber sicher sein kann man sich natürlich nie und so werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten. Ansonsten schauen Marco und ich weiter Berlin an, genießen den Herbst und den Winter, hosten Couchsurfer, treffen Freunde und Verwandte. So lässt sich’s leben! ;) &lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/IMG_2775.jpg?t=1318844090"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/IMG_2775.jpg?t=1318844090" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/IMG_3206.jpg?t=1318844090"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/IMG_3206.jpg?t=1318844090" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/IMG_3290.jpg?t=1318844091"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/IMG_3290.jpg?t=1318844091" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 320px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibts im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Semesterferien%202011%20Herbst/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort D00494)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Falls jemand die neue Air France-Werbung kennt.. wir haben sie kopiert: ;-)&lt;embed allowfullscreen="true" allownetworking="all" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FSemesterferien%25202011%2520Herbst%2FAirfrance.mp4" height="240" src="http://static.photobucket.com/player.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="400" wmode="transparent"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-514636504244700595?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/514636504244700595/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=514636504244700595' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/514636504244700595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/514636504244700595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/10/semesterferien.html' title='Semesterferien'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-6109198109783612033</id><published>2011-09-24T16:58:00.004+01:00</published><updated>2011-09-24T18:46:35.115+01:00</updated><title type='text'>Der Papst in Berlin</title><content type='html'>Vorgestern war der Papst in Besuch zu Berlin, und ungefähr zu dieser Zeit heute fliegt er wieder nach Rom zurück. Durch Marcos Eltern, die sich online für Karten für die Messe im Olympiastadion angemeldet hatten und welche bekommen hatten, konnten wir an dem Gottesdienst mit 70 000 Menschen teilnehmen.&lt;br /&gt;Doch noch vorher, nämlich morgens direkt nach dem aufstehen, beginnt "meine Geschichte mit dem Papst". Ich habe gerade gefrühstückt, als ich im Fernsehen so ungefähr Folgendes hörte: "Heute um 10.30 Uhr landet der Papst in Berlin-Tegel". Da dachte ich mir: Mäuschen, du hast noch Zeit, Tegel ist hier in der Nähe und du fährst da hin. Eine dreiviertel Stunde später stand ich am besten Ort, um landende Flugzeuge zu beobachten, hatte jedoch bis dahin schon Unmassen von Polizisten gesehen, die das Gelände umstellten (und da war mir klar: so gut wie normalerweise kann man hier sicher nicht schauen). Mit ein paar anderen Schaulustigen warteten wir auf die Papstmaschine, die 13 Minuten zu früh landete - und von vier Eurofightern begleitet wurde. &lt;br /&gt;Ich fragte zwar eine Polizistin, ob ich auch auf den Wall dürfe zum Schauen (extra mit Fernglas, um den Papst aussteigen zu sehen), doch von dort wurde ich dann von anderen Polizisten wieder runtergeschickt - schade! So wollte ich wieder nach Hause fahren, als dann plötzlich alles gesperrt war, denn der Papst fuhr nun von Tegel ins Schloss Bellevue um den Bundespräsidenten zu treffen. Also wurde ich über Wedding umgeleitet, und sooo weit war es dann auch nicht mehr bis Bellevue... :-D Dort parkte ich das Auto und lief zum Schloss, doch kurz vor meiner Ankunft war der Papst schon dort gewesen - Pech gehabt. Beim Rückweg zum Auto wurden mir dann von einem verkleideten Papst - Protestaktion - Kondome geschenkt und ich konnte die Kapelle im Schlosspark Bellevue die deutsche Nationalhymne spielen hören.&lt;br /&gt;Am großen Stern/an der Goldelse fielen mir dann erstmals die riesigen Vatikanflaggen auf, die zusammen mit Flaggen der EU und deutschen Flaggen aufgehängt worden waren. Außerdem waren auch hier vermutlich alle Polizeiautos überhaupt zusammengekarrt worden. Als ich wieder zu Hause war, wartete ich bis 15 Uhr, und als dann Marco und seine Eltern in Spandau waren, fuhren wir mit dem M49 bis zum Olympiastadion - was sehr bequem möglich war, denn die kostenlosen (!) Eintrittskarten für den Gottesdienst galten auch als Tageskarten für den Tarifbereich ABC. &lt;br /&gt;Am Stadion angekommen, fiel als erstes auf, dass die beiden die Heerstraße flankierenden Einbahnstraßen fast schon kilometerweit mit Reisebussen (aus den Bistümern) vollgeparkt worden waren. Den Massen hinterher standen wir nur relativ kurz am Eingang zum Stadion an (1/2 Stunde), aßen und tranken noch etwas und begaben usn dann zu unseren Sitzplätzen. Das Stadion war noch relativ leer, später wurde dann (leider schwer hörbar) die Papstrede aus dem Bundestag übertragen und dann wurde gesagt: der Papst trifft sich jetzt noch 20 Minuten mit Vertretern aus dem Islam und kommt dann her (übrigens wurde dafür die Stadt entlang der Heerstraße und des Kaiserdamms komplett gesperrt, eine Querung Nord-Süd war nur auf der A100 möglich), so gegen 18 Uhr sollte er hier sein. Das Stadion füllte sich zunehmend, auch mit Ehrengästen und Geistlichen aus den Bistümern Deutschlands. &lt;br /&gt;Als Marco gerade bemerkte "oh, guck mal, da ist ein Hubschrauber - der Papst ist wohl hier?" und der Moderator sich gerade laut fragte, wo denn der Papst gerade sei, brandete Beifall und Jubel auf - der Papst kam unterhalb des Altars in seinem Papamobil in das Stadion und begann seine Runde, auf der der Jubel immer wieder laut wurde und die Babys in das Mobil gereicht wurden zum Segnen. Danach zog sich der Papst zum Umziehen zurück und die Regierungsmitglieder, inklusive Angie, betraten das Stadion. Kurz danach begann es dann zu regnen, so dass die Leute auf den Ehrenplätzen (dem Rasen) ihre Regenponchos rausholten und man so einmaligerweise die deutsche Regierung in Regenpellerinen zu Gesicht bekam - der Schauer war aber schnell wieder vorbei. &lt;br /&gt;Anschließend begann eine wundervolle und atemberaubende Messe mit dem Papst höchstpersönlich. Ich bin ja nicht katholisch, konnte jedoch durch ein ausgeteiltes Heft wunderbar daran teilnehmen, da alle Lieder und Texte darin aufgezeichnet waren. Es war ein herrliches Gefühl, mit tausenden von Gläubigen zu beten und zu singen. Als dann noch die Sonne fast schon theatralisch am Horizont verschwand und der Himmel wie als Kuppel dieser riesigen Kirche anfing zu leuchten... Nicht durch Worte zu beschreiben - und daher höre ich an dieser Stelle auch auf. Im Album findet ihr Bilder von diesem denkwürdigen Tag (der letzte deutsche Papst war vor fast 500 Jahren da!) und vor allem ein paar Videos, die die Stimmung einfangen sollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed width="400" height="240" type="application/x-shockwave-flash" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FPapst%2520in%2520Berlin%25202011%2FMVI_3054.mp4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed width="400" height="240" type="application/x-shockwave-flash" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FPapst%2520in%2520Berlin%25202011%2FMVI_3063.mp4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed width="400" height="240" type="application/x-shockwave-flash" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FPapst%2520in%2520Berlin%25202011%2FMVI_3134.mp4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Papst%20in%20Berlin%202011/IMG_3055.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Papst%20in%20Berlin%202011/IMG_3055.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibt's im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Papst%20in%20Berlin%202011/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (Passwort D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-6109198109783612033?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/6109198109783612033/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=6109198109783612033' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6109198109783612033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6109198109783612033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/09/der-papst-in-berlin.html' title='Der Papst in Berlin'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Papst%20in%20Berlin%202011/th_IMG_3055.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-4695651389709911066</id><published>2011-08-01T20:58:00.003+01:00</published><updated>2011-08-09T22:21:16.341+01:00</updated><title type='text'>Long time no see</title><content type='html'>Nun habe ich (wie fast immer ;)) sehr lange nichts mehr gepostet und wieder eine gute Ausrede: der Semesterendspurt. In der Uni ging im gesamten Juli drunter und drüber und ungefähr Ende Juni habe ich bemerkt: Ups, bald sind Prüfungen, mach dir mal einen Lern-Plan! Und so ziemlich ab diesem Datum hatte ich dann keine Freizeit mehr. Der Höhepunkt waren zwei Prüfungen (von insgesamt 5 innerhalb von 20 Tagen), Biologische und Allgemeine Psychologie (steckt im Wort: "gemeine Psychologie" ;)), die im Abstand weniger Tage stattfanden und ein schier unglaubliches Lernpensum hatten. So verbrachte ich die "Kernwoche" der Klausurenzeit ununterbrochen mit Lernen und war ein ziemliches Nervenbündel. Aber das macht ja nichts- ist ja alles nur vorübergehend (bis auf die Theorien, die kleben im Kopf! "...der nucleus accumbens ist über den tractus suprachiasmaticus mit dem... // ...beim Textverständnis wird schließlich ein elaboratives propositionales Netz gebildet..."). So habe ich nach dieser unglaublich anstrengenden Lernzeit jetzt endlich Urlaub! Die letzten Tage haben Marco und ich in Neuruppin bei den Eltern verbracht und dort Pilze gesucht (der Wald steht voller Pfifferlinge!), die Balkon- und Zimmerpflanzen aus Berlin untergebracht (in die vorübergehende Pflege meiner Mutter - wir haben ja Reisepläne, die Balkonpflanzen gleich auch in die Überwinterung) und einen tollen, raren Sommertag inklusive Tretboottour auf dem Ruppiner See (einen Tag vorher bei schlechterem Wetter auf dem Wannsee) und 3x baden gehen genossen! &lt;br /&gt;Morgen geht es mit Marco zusammen nach Osteuropa, endlich mal wieder ;) eine vernünftige dreiwöchige Backpacker-Rucksack-Tour mit dem Zug. Wir werden morgen nach Warschau starten, fahren dann über Krakau in die Ukraine (Lviv/Lemberg) und danach in die Slowakei, genauer gesagt nach Kosice, von wo aus wir die hoffentlich wunderschöne Natur in der Umgebung erkunden (Slowakisches Paradies, Burgen und Höhlen). Dann fahren wir weiter nach Bratislava, von dort aus über die Donau nach Wien (nur Durchreise), dann nach Brno (Brünn) und schließlich noch ein paar Tage in Prag. Im Moment bin ich noch etwas aufgeregt, aber spätestens morgen früh um 9.40 am Hauptbahnhof werde ich bester Laune sein ;) &lt;br /&gt;So erwarten euch also ab September viele längere Posts, wir haben ja auch in Berlin noch einiges entdeckt, von dem ich noch berichten möchte; außerdem natürlich der Reisebericht von Osteuropa. &lt;br /&gt;Insgesamt habe ich bis Anfang-Mitte Oktober frei und werde den September wohl auch größtenteils in Neuruppin verbringen. Ich vermisse trotz des ganzen Trubels hier in Berlin die Kleinstadt doch sehr. Aber im September wird uns auch der Papstbesuch im Olympiastadion, die IFA und noch Vieles mehr erwarten - abgesehen vom anstrengenden Leben hat Berlin eben doch viel zu bieten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vor der Prüfungszeit? Da waren wir Kirschen pflücken auf einer Potsdamer Plantage (und ernteten gleich für die Eltern mit: stolze 11 Kilo!), haben zwei Kletterwälder hier in der Umgebung ausprobiert (in Potsdam und in der Wuhlheide), in denen Marco seine Höhenangst überwinden konnte (wobei ich auch nicht ganz schwindelfrei bin) und haben natürlich auch den "heimischen Balkon" genossen, der unter meinem wohl doch nicht so un-grünen Daumen ordentlich üpperte. Wir hatten auch wieder mehrere Couchsurfer, unter anderem nette Engländer, aber auch eine Studentin aus Amerika, die ursprünglich aus Sri Lanka kommt: Piyumi. Sie verbrachte ihre ersten Tage in Berlin hier,  blieb dann für einen Sommerkurs an der FU aber noch mehrere Wochen und wir haben uns noch einige Male getroffen. Piyumi ist ein supernettes Mädel, sehr herzlich und verrückt und aufgeschlossen mit einem großartigen Lachen und Chicken-Curry-Kochkunst, die ihresgleichen sucht. Mit ihr waren wir unter anderem auch bei der Langen Nacht der Wissenschaften und im Kletterpark in der Wuhlheide, oder sie war bei uns zu Hause und wir haben Frucht-Smoothies und -Shakes gemacht. Eine tolle Zeit, ich vermisse sie jetzt schon! &lt;br /&gt;Tja, und das Wetter, das war ja optimal für's Lernen. Ich kann einen durchwachsenen Sommer sehr gut ertragen, aber dieser Dauerregen war selbst für mich eine Zumutung. Nach den Klausuren war ich blass wie im Dezember und habe erst dann (auch durch gutes Wetter) angemessene Sommerbräune nachholen können... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich kann ich das mit der Bräune noch fortsetzen (= hoffentlich haben wir auch in Osteuropa einen schönen Spätsommer!) und viele schöne Eindrücke auf der Reise sammeln. &lt;br /&gt;Hier noch die Bilder der vergangenen Wochen: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Diverses%20bis%20Osteuropa%2011/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-4695651389709911066?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/4695651389709911066/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=4695651389709911066' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4695651389709911066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4695651389709911066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/08/long-time-no-see.html' title='Long time no see'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-7610856520612108251</id><published>2011-06-28T20:17:00.002+01:00</published><updated>2011-06-28T20:54:22.920+01:00</updated><title type='text'>Lange Nacht der Wissenschaften</title><content type='html'>Einige Wochen ist es bereits her, dass in Berlin wieder die jährliche Lange Nacht der Wissenschaften stattfand. Oma wollte mich schon jahrelang hinlotsen, ich habe mich aber - warum auch immer! - nie überreden lassen.&lt;br /&gt;Dieses Jahr war's dann aber soweit: Marco und ich wollten ebenfalls mal einen Blick wagen. Ein paar Tage vorher hatten wir eine Couchsurferin aus den USA für ein paar Tage: Piyumi. Sie verbringt sechs Wochen in Berlin, um einen Sommerkurs an der FU zu machen, und hat die ersten drei Tage bei uns verbracht. Und so kamen sie und ein anderer Student aus ihrem Sommerkurs kurzerhand mit zur Wissenschaftsnacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir starteten an der FU, da ich an diesem Tag ein Wochenend-Blockseminar hatte. Dort machten wir ein paar Psycho-Tests ;-), kosteten leckeres essen und starteten den Abend. Danach ging's zum Campus der Charité in Lichterfelde, wo wir ein begehbares Darmmodell vorfanden :-D und alle mal das Nähen einer Wunde und eine Endoskopie übten... ziemlich interessant!&lt;br /&gt;Anschließend fuhren wir nach Adlershof, dem großen Wissenschaftsstandort der Humboldt-Uni. Dort hörten wir uns einen Vortrag über die Megacity Dhakar und ihre Probleme an, aßen Bratwurst und Crepes, kosteten Helium und versuchten, eine Ampel zu steuern :-D Müde brachten wir dann noch Piyumi &amp; Aryia in ihr Studentenwohnheim und fuhren dann nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein schöner Abend -das nächste Mal nehmen wir uns aber vielleicht etwas weniger vor (sonst wird es ein Hin- und hergehetze zwischen den Standorten, die wohlgemerkt in ganz Berlin und Potsdam sind!) und schlafen morgens aus... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder findet ihr im &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Lange%20Nacht%20der%20Wissenschaften/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;. (D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-7610856520612108251?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/7610856520612108251/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=7610856520612108251' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7610856520612108251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7610856520612108251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/06/lange-nacht-der-wissenschaften.html' title='Lange Nacht der Wissenschaften'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2507662026692656384</id><published>2011-06-18T17:34:00.005+01:00</published><updated>2011-09-24T18:49:12.871+01:00</updated><title type='text'>Ein Tag im Zoo</title><content type='html'>Vor ein paar Wochen waren Marco und ich gemeinsam im Berliner Zoo. Seitdem ich ein kleines Kind war, hatte ich den Zoo nicht mehr gesehen - damals besuchte ich ihn mit meiner Oma, kann mich aber kaum noch daran erinnern.&lt;br /&gt;Tja, und viel gibt es eigentlich nicht über den Zoo zu sagen. Es ist halt ein Zoo. Marco und ich hatten eine Menge Spaß, während wir uns die Füße platt liefen.&lt;br /&gt;Unsere Highlights waren die Menschenaffen; es ist unheimlich spannend, ihnen zuzuschauen. Besonders die Bonobos (die "Sex-Affen" :-D ) waren interessant zu beobachten ;-)&lt;br /&gt;Auch die Fütterungen waren toll. Wir schauten uns die Fütterungen der Seelöwen und Robben an. Mit den einen wurden Kunststückchen gemacht, was jetzt nicht soo beeindruckend war. Bei den anderen Tieren saß jedoch ein bärtiger Tierpfleger auf einem Felsen und warf ihnen Fische zu, während sie fast seine Gummistiefel hochkletterten :-D Die Fütterung der Wölfe dagegen war ziemlich brachial: rohe Fleischstücke wurden im Gehege herumgeschmissen. Na ja.&lt;br /&gt;Auch die Namen der Tiere sind durchaus spannend: "Kirkdikdik" oder "Ozelot" waren unsere Favoriten.&lt;br /&gt;Jedenfalls ist der Zoo definitiv zu empfehlen und es war ein echt toller Tag.&lt;br /&gt;Beachtet auch die Videos, sie sind lustig. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/IMG_9310.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/IMG_9310.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/IMG_9317.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/IMG_9317.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/IMG_9314.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/IMG_9314.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch mehr tolle Bilder gibt's &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/?albumview=slideshow"&gt;HIER&lt;/a&gt;. (Passwort: D00494)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allownetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FEin%2520Tag%2520im%2520Zoo%2FMVI_9426.mp4" width="400" height="240"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed width="400" height="240" type="application/x-shockwave-flash" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FEin%2520Tag%2520im%2520Zoo%2FMVI_9428.mp4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed width="400" height="240" type="application/x-shockwave-flash" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FEin%2520Tag%2520im%2520Zoo%2FMVI_9301.mp4"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed width="400" height="240" type="application/x-shockwave-flash" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" wmode="transparent" src="http://static.photobucket.com/player.swf" flashvars="file=http%3A%2F%2Fvid169.photobucket.com%2Falbums%2Fu224%2FElli_0991%2FEin%2520Tag%2520im%2520Zoo%2FMVI_9284.mp4"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-2507662026692656384?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/2507662026692656384/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=2507662026692656384' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2507662026692656384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2507662026692656384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/06/ein-tag-im-zoo.html' title='Ein Tag im Zoo'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Ein%20Tag%20im%20Zoo/th_IMG_9310.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-6384610095368719105</id><published>2011-06-14T19:01:00.003+01:00</published><updated>2011-06-18T17:32:45.507+01:00</updated><title type='text'>Wave-Gotik Treffen in Leipzig</title><content type='html'>Am Pfingstwochenende war ich zusammen mit zwei (Schul-)Freundinnen, Eva und Maria, und einem Kumpel von Eva beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig.&lt;br /&gt;Das ist ein alljährlich stattfindendes Festival der "Schwarzen Szene" mit über 20 000 Besuchern, von dem einige von euch sicher schon einmal gehört haben: offensichtlich ist es auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt (nTV etc. berichten). Auch die Leipziger haben sich wohl mittlerweile (findet seit 20 Jahren statt) mit der Invasion der Schwarzgekleideten angefreundet oder abgefunden, denn sie waren durchweg wirklich freundlich und eher interessiert als abgeneigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie komme ich nun dahin? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lief ungefähr so ab. "Hey, Fredi, wir suchen noch jemanden, damit die Unterkunft billiger wird." - "Was ist denn das?" - "Na so ein Festival mit Musik und Veranstaltungen. Da zieht man sich coole Kostüme an und zieht durch die Stadt." - "Da hab ich noch nichts vor, na ok." :-) Plötzlich saß ich also mit im Boot.&lt;br /&gt;Man kauft eine recht teure Festivalkarte, die dann allerdings den Eintritt in sämtliche Veranstaltungen beinhaltet. Vor Ort bekommt man ein Bändchen um den Arm gebunden, was in der Szene übrigens als "Trophäe" oder Erinnerung noch etwas länger als nur "nötig" am Arm bleibt... :-) Und dann geht's los! &lt;br /&gt;Nachdem wir am ersten der vier Tage, Freitag, in Leipzig angekommen waren, holten wir unser Bändchen und marschierten dann über eins der zahlreichen Festivalgelände. Mann, war ich platt von der Vielfalt und Ausgefallenheit der Kostüme! Unglaublich! &lt;br /&gt;Da waren Leute mit Fliegerbrillen, futuristischen Metallrucksäcken und -Armen und Zahnradketten (wie ich dann gelernt habe: "Steam-Punk"). Da waren welche, die wie Mumien eingerollt und mit Blut bespritzt waren. Oder auch viktorianisch oder anderweitig historisch gekleidete Paare und Einzelpersonen, mit riesigen Reifröcken, blass geschminkt, mit aufwändigen Frisuren und tollen Kostümen. Oder es gab Leute, die komische Plastikschläuche als Perrücke trugen und in grellen Farben mit Plateau-High-Heels (auch Männer!) in einer Art Unisex-Unterwäsche/Badeanzug herumliefen: dies waren dann die "Cybers", wie ich von meinen Insidern ;-) gelernt habe. Oder Menschen in Mittelalterkostümen aller Art. Oder Lack-Und-Leder-Kleidung. Und, und und. Ich könnte noch so viel aufzählen. Es war herrlich!&lt;br /&gt;Auch Eva, Maria und Jo(hannes) hatten echt tolle Kostüme. Damit ich nicht "bunt auffalle", konnte ich viele von Marias Sachen tragen. &lt;br /&gt;So vielfältig wie die Kostüme waren, war auch die Musik. Es gab Schrei-Metal (gar nicht mein Ding), Gothik-Musik (angenehm, als Laie würde ich es vielleicht als den "dunklen Pop" der Szene beschreiben) oder Industrial/EBM (Techno mit Schreien drin). Die Musik wird nie meins werden, glaube ich, auch wenn man zu letzterem sehr gut tanzen konnte.&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, nach einer Runde durch einen Mittelaltermarkt gingen wir dann zu ein paar abendlichen Konzerten, eins war krasser Schrei-Metal (nicht gut), das andere war Schrei-Metal mit Frauenstimmen und Opernanleihen. Schon besser. Wir fielen früh ins Bett - waren auch sehr früh angereist. Auch an den folgenden Tagen verbrachten wir viel Zeit auf Mittelaltermärkten, da es dort echt tolle Dinge zu kaufen gab und man zwischendurch von Faßbrause, Federweißer, Knobibrot und lustigen Darbietungen (Bauchtanz, Musik, Ritterkämpfen) abgelenkt wurde. Abends besuchten wir häufig Konzerte oder gingen einfach tanzen. &lt;br /&gt;Alles in allem war es ein wirklich ereignisreiches, schlafloses und interessantes Wochenende. Ich denke, dass ich mich mit so ziemlich allen Eigenschaften der Szene nicht wirklich identifizieren kann. Positiv ist dennoch, dass die Szene zu den tolerantesten gehört, die ich je erleben durfte. Viele liefen mit ihren Kostümen halbnackt herum, was jedoch nicht als Einladung gesehen oder negativ kommentiert wurde. Ich denke, es geht viel darum, sich selbst auszudrücken, ohne dabei übermäßig viel auf das Urteil von anderen zu geben. Und die Klamotten sind auch ziemlich cool. Wer weiß, vielleicht geht's ja nächstes Jahr wieder zum WGT nach Leipzig. Und der Anfang für eine eigene klamottenmäßige Ausstattung ist auch gemacht: ich kam mit einer Tiara (so etwas wie ein Diadem für die Stirn) und einem Korsett nach Hause... :-D &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele tolle Bilder gibt's hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/WGT/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-6384610095368719105?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/6384610095368719105/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=6384610095368719105' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6384610095368719105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6384610095368719105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/06/wave-gotik-treffen-in-leipzig.html' title='Wave-Gotik Treffen in Leipzig'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2987647911388778336</id><published>2011-06-09T18:00:00.003+01:00</published><updated>2011-06-09T18:21:53.803+01:00</updated><title type='text'>Berlin-Tiergarten</title><content type='html'>Tiergarten ist natürlich einer der berühmtesten Bezirke überhaupt, liegt direkt westlich von Mitte und ist vollgestopft mit Sehenswürdigkeiten. Wir waren an diesem Tag zu Fuß unterwegs und abends taten unsere Fuesse echt ordentlich weh!&lt;br /&gt;Natürlich findet man in Tiergarten den riesigen grünen ...Tiergarten! :D Wenn man nicht gerade durch vollgemüllte Wiesen läuft (von all den Grillern vom Wochenende), dann ist es dort wirklich idyllisch. Dann gibt es den Reichstag, as Bundeskanzleramt und alle zugehörigen (architektonisch wunderschönen) Abgeordnetenbüros, die wie ein "Band" über dem Spreebogen symbolisch West und Ost vereinigen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist da noch der Potsdamer Platz. Ein "Hochhauszentrum", gebaut gegen den Widerstand vieler Berliner (zu künstlich), doch mittlerweile ganz gut angenommen, auf der riesigen leeren Fläche des ehemaligen Mauerstreifens. Heute erstrecken sich dort (auch nach Jahren - zumindest für mich - noch) labyrinthartig angeordnete Wolkenkratzer, die teils Hotels, aber auch Bürogebäude beherbergen, wie zum Beispiel die Deutsche-Bahn-Zentrale oder die Zentrale von Sony Europe. Die ist genauer gesagt im Sony Center untergebracht und das Gebäude soll an den Mount Fujijama in Japan erinnern, um auch bei den Geschäften in Europa Glück zu bringen. &lt;br /&gt;Man kann viel Zeit hier verbringen: in den Potsdamer Platz Arcaden, dem größten Kasino Berlins, auf dem "Panoramapunkt" (einem für mich noch schöneren Aussichtspunkt als dem Fernsehturm, weil alles etwas näher - und damit plastischer -ist), dem Museum für Film und Fernsehen, dem Legoland Discovery Centre und der Daimler-Kunstsammlung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch westlich vom Postdamer Platz erstreckt sich ein großes Kunstviertel. Dort findet man zum Beispiel das Bauhaus Archiv (ein Museum, Shop und Cafe mit schöner Achitektur, wenn man es mag), eine etwas verloren wirkende romanische Kirche (Matthäuskirche), die Berliner Philharmonie und natürlich eine Menge Museen (Kupferstichkabinett, Kunstgewerbemuseum, Musikinstrumentenmuseum etc.): vor allem das Neue Museum ist sehr bekannt für seine wechselnden Ausstellungen und den beeindruckenden Bauhaus-Bau. Wir besuchten die Gemäldegalerie, die ich nicht so besonders fand (viel mittelalterliche und italienische Werke). &lt;br /&gt;Im "Lonely Planet Berlin" findet sich außerdem ein Spaziergang durch das Botschaftenviertel südlich des Tiergartens, wo sich einige beeindruckende Gebäude befinden, so wie die japanische Botschaft (mit architektonischen Entwürfen, die fast 1:1 von einem Nazibau übernommen worden sind!), die isländische Botschaft oder die italienische Botschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mitte des Tiergartens verläuft die große Straße des 17. Juni (entlang der man auch ein Sowjetisches Kriegsehrenmal findet) und in ihrere Mitte wiederum steht die Siegessäule, bei den Berlinern auch als Gold-Else bekannt. Läuft man dann weiter nach Norden durch den Tiergarten, kommt man zum Haus der Kulturen der Welt (auch hier gibt es einen Namen der Berliner: Schwangere Auster), wo wechselnde Veranstaltungen stattfinden. Daneben steht ein Glockenturm, der regelmäßig Melodien spielt. Wieder etwas weiter nördlich gibt es dann noch das  Schloss Bellevue des Bundespräsidenten, das zwar nicht offen zugänglich ist, aber für ein schönes Foto davor reicht es. ;-) &lt;br /&gt;Als Kontrast zu all den Sehenswürdigkeiten liegt das Hansaviertel eingeschmiegt in einen Spreemäander. Wir hatten den Eindruck, dass das Viertel extrem wohlhabend war, je näher man am Schloss Bellevue war, doch nördlich davon schien es etwas heruntergekommen. &lt;br /&gt;Trotzdem finde ich, dass Tiergarten einer der schönsten Bezirke Berlins ist. Für viele mag dort nicht genug los sein, ich finde aber eher, dass es eine perfekte Mischung aus Stadt und Ruhe bietet. Aber nur wenn man es sich leisten kann...! Ich würde dennoch wohl eher nicht dort wohnen wollen, mich zieht es nach wie vor in Randgebiete der Stadt. Einmal Kleinstadtkind, immer Kleinstadtkind! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Tiergarten/IMG_9141.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Tiergarten/IMG_9141.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibt's in diesem &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Tiergarten/"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-2987647911388778336?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/2987647911388778336/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=2987647911388778336' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2987647911388778336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2987647911388778336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/06/berlin-tiergarten.html' title='Berlin-Tiergarten'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Tiergarten/th_IMG_9141.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1282989583352156084</id><published>2011-06-08T17:35:00.003+01:00</published><updated>2011-06-08T21:22:16.181+01:00</updated><title type='text'>Berlin-Dahlem</title><content type='html'>Beginnen möchte ich die Berichte über unsere Berlin-Entdeckungstouren mit der Tour, die wir auch als erstes gemacht haben. &lt;br /&gt;Zur Vorgeschichte: Ich war schon den gesamten Winter über hibbelig, dass wir endlich mal unseren neuen Wohnort entdecken mussten (Sisyphusarbeit bei dieser riesigen Stadt!). In den Semesterferien war es endlich warm genug geworden, auch mal das Fahrrad rauszuholen, und so machten wir uns eines Tages mit dem Rad nach Dahlem auf.&lt;br /&gt;Hintergrund war auch, dass ich ausprobieren wollte, wie es wäre, mit dem Rad zur Uni zu fahren, anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Ich muss nämlich immer um den Grunewald drumherum fahren, da fährt natürlich kein Bus durch. Fazit war damals, dass die Radtour superschön ist - weil mitten durch den Wald und an vielen Seen vorbei - und zeitlich auch passt (1 Stunde, ungefähr so lange wie mit dem Bus), aber extrem anstrengend ist. Ich habe es ein paar Mal probiert, das mit dem Fahrrad und der Uni, aber bin mittlerweile wieder davon abgekommen. Tja, die liebe Faulheit. ;-)&lt;br /&gt;Jedenfalls schauten wir uns am gleichen Tag noch etwas in dem sehr ländlichen, reichen (Villen, Botschaften!), grünen und ruhigen Dahlem um. Zur Zeit der Teilung Berlins gehörte es zur Amerikanischen Besatzungszone, weshalb es heute dort auch ein Alliiertenmuseum gibt (Eintritt frei), was besonders interessant ist, wenn man sich über die Teilung Berlins und z.B. die Luftbrücke informieren möchte. Wenn man in Dahlem ist, durchaus einen Besuch wert. &lt;br /&gt;Wichtiger Bestandteil Dahlems ist außerdem natürlich die Freie Uni Berlin, an der ich ja auch studiere. Die einzelnen Institute und Fachbereiche sind bunt gemischt im Bezirk verstreut, mit etwas größeren Gebäuden für z.B. Chemie, Botanik oder auch die Psychologen (wir sind im Hauptgebäude, der sog. "Rost-/Silberlaube" untergebracht. Das Gebäude ist verzweigt und anfangs kompliziert, aber wenn man begreift, dass es im Schachbrettmuster aufgebaut ist, geht alles ganz einfach. Es hat viele lichtdurchflutete Innenhöfe, die wie Gärten sind. Für uns ist das hübsch, aber ich habe mal gehört, dass es dazu dient, dass man bei Studentenprotesten viele Zugriffsmöglichkeiten hat.. :-D). Viele "Orchideenfächer" sind sogar in renovierten Villen untergebracht. &lt;br /&gt;Mittags aßen wir auf einer Art Ökomarkt, der "Domäne Dahlem", war aber nicht so spannend. Ansonsten befindet sich in Dahlem noch das Jagdschloss Grunewald, was von uns aber erst noch erkundet werden muss. ;-) Es gibt außerdem eine große Vielfalt an vor allem ethnologischen und anthropologischen Museen, aber auch die haben wir noch nicht angesehen. Sollen aber gut sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Botanische Garten Dahlem: &lt;br /&gt;Ein paar Wochen später, im Mai, waren wir dann separat noch einmal im botanischen Garten. Der hätte zur Zeit unserer ersten Radtour nicht gelohnt, denn da war sicher noch nichts belaubt. Man zahlt ein paar Euro Eintritt und kann dann gemütlich durch die riesige Anlage spazieren. Es gibt natürlich ein großes Freigelände mit winterharten Pflanzen, unter anderem einem großen Liegerasen (nicht -wiese, denn die ist laut Schild generell zu artenreich und damit zu schade, um drauf herum zu liegen) und einen europäischen Mischwald mit beschilderten Wegen. &lt;br /&gt;Aber das Herzstück des Botanischen Gartens war der gigantische Gewächshauskomplex. Auf einem Rundgang konnte man sich auf mehreren Ebenen tropische, asiatische, Wüsten-, fleischfressende und viele andere Pflanzen anschauen. Wirklich beeindruckend! Als wir da waren, blühte außerdem der tropische Titanenwurz, der nur selten blüht und dann aber direkt für mehrere Tage. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Dahlem selbst: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Radtour%20Dahlem/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;Bilder aus dem botanischen Garten: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Dahlem%20Botanischer%20Garten/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1282989583352156084?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1282989583352156084/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1282989583352156084' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1282989583352156084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1282989583352156084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/06/berlin-dahlem.html' title='Berlin-Dahlem'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1259807135306505000</id><published>2011-06-05T17:28:00.006+01:00</published><updated>2011-06-05T22:18:21.059+01:00</updated><title type='text'>Alltag und Entdeckungen</title><content type='html'>Ich habe lange nichts mehr gepostet, aber dafür umso mehr zu erzählen. In der Uni ist jetzt im Sommersemester nicht ganz so viel los, sprich: ich habe fast nichts zu tun und ganz viel Zeit für ausgedehnte Berlinentdeckungen. Mit Marco mache ich also fast jedes Wochenende Trips in verschiedene Berliner Bezirke, Ausflüge zum Wannsee oder Museumsbesuche... von diesen möchte ich separat und natürlich reich bebildert berichten.&lt;br /&gt;Ansonsten haben wir mittlerweile regelmäßig Couchsurfer und entdecken auch gemeinsam Berlin, was richtig Spaß macht. Im August wollen wir dann eine Zugreise durch Osteuropa machen, wobei wir natürlich auch aktiv Couchsurfen werden. Stationen sollen Warschau, Krakau, Lvov in der Ukraine, Bratislava und Prag sein. &lt;br /&gt;Es ist toll, dass endlich der Sommer da ist und auch der Balkon blüht fleißig (ich glaube, dass ich schon einen kleinen grünen Daumen habe ;) ). Die Großstadt ist wirklich deutlich erträglicher im Sommer! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;allgemeine Bilder der letzten Wochen: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Diverses%20Juni/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute haben wir einen Ausflug zum Teufelsberg gemacht. Das ist eine ehemalige Radarstation/Spionage-abhör-Anlage der Briten und Amerikaner aus dem kalten Krieg und steht auf einem großen Schuttberg mitten im Grundewald. Das Gelände hat eine bewegte Geschichte hinter sich: 1992 zogen die Alliierten ab und hinterließen das Gelände mit sehr vielen elektronischen Überbleibseln, die anschließend Vandalen aber auch "Kabelausschlachter" anzogen. Das Gelände verwilderte, bis 2002 zwei Architekten das Grundstück von Berlin für mehrere Millionen kauften und daraus ein "Stadtvillen"-Wohnprojekt mit Lofts mit Ausblick machen wollten. Das ging schief und die Baufirma pleite. Aber das Grundstück gehört den Architekten immer noch, wird nur von ein paar Künstlern/Punks genutzt und ansonsten recht erfolglos (viele Löcher im Zaun) von privaten Security-Leuten gegen Vandalismus geschützt. &lt;br /&gt;Seit ein paar Jahren gibt es dort nun offizielle, geschichtlich orientierte Touren, und Marco und ich haben an einer teilgenommen. &lt;br /&gt;Ich hatte eigentlich einen gemütlichen Spaziergang durchs verwilderte Gelände erwartet, stattdessen gab es abenteuerliches "Ruinenklettern" mit allerei spannenden Geschichten zwischendrin. Echt super, und echt empfehlenswert!&lt;br /&gt;Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Angestellten an zwei "Schleusen" komplett durchgecheckt wurden, damit wirklich nur die Angestellten reinkamen und dass die Briten und die Amerikaner zwar dieselben Gebäude nutzten, aber maximal in der Kantine aufeinandertrafen - und selbst dort Gespräche unteinander verpönt waren. Außerdem hatten sie meistens echt langweilige Arbeit: Rauschen abhören und irgendwelche Muster erkennen. Die Arbeiter, die um 23 Uhr Feierabend hatten, wollten laut Anekdote so schnell wie möglich nach Hause in die Kaserne, um sich noch mit Bier vollzukippen, um das Dauerrauschen in den fensterlosen, abgeschotteten (Spionage!) Räumen zu vergessen. &lt;br /&gt;Die Amerikaner hatten offensichtlich etwas ausgeklügeltere Technik als der Warschauer Pakt, und so trug es sich zu, dass die Alliierten ein Fax an die Ost-Truppen sendeten, kurz nachdem diese einen ultrageheimen Bunker fertiggestellt hatten, mit dem Inhalt: Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung eures Geheimbunkers. Haha. :D &lt;br /&gt;Aber auch andersherum floss die Information: Über 8 Jahre hat ein amerikanischer Angestellter Dokumente aus dem Teufelsberg herausgeschmuggelt, um diese an den KGB und das Ministerium für Staatssicherheit zu verkaufen. Dann wurde er (unentdeckt!) für ein paar Jahre nach Amerika versetzt, nur um wieder zurück nach Deutschland zu kommen und dann nahe Frankfurt mit noch geheimeren Dokumenten zu arbeiten - die er natürlich abermals an die Ostgeheimdienste verhökerte. Dann flog er auf, wurde nach Amerika in ein Gefängnis geschafft und sitzt dort noch heute. Sein türkischer KOmplize (Gastarbeiter in der DDR) wurde nach einigen Jahren Gefängnis in den USA in die Türkei ausgeliefert. Die fanden das dort halb so schlimm und begnadigten ihn. &lt;br /&gt;2022 läuft die 30-Jahre-Geheimhaltungssspanne der USA aus - dann kommt sicher noch mehr ans Licht ;-)&lt;br /&gt;Wie gesagt, die Tour ist sehr zu empfehlen. 8 Euro ermäßigt, 15 Euro voller Preis (auch wenn es heute irgendwie billiger war?). www.berlinsightout.de &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Teufelsberg/IMG_9809.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Teufelsberg/IMG_9809.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos vom Teufelsberg gibt's hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Teufelsberg/?albumview=slideshow"&gt;BILDER&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Passwort für beide Alben wie immer D00494.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1259807135306505000?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1259807135306505000/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1259807135306505000' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1259807135306505000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1259807135306505000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/06/alltag-und-entdeckungen.html' title='Alltag und Entdeckungen'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Teufelsberg/th_IMG_9809.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-7316717916762923549</id><published>2011-04-06T08:40:00.004+01:00</published><updated>2011-04-06T17:49:17.829+01:00</updated><title type='text'>Ausflug mit Hindernissen</title><content type='html'>Am vergangenen Freitag haben Marco und ich einen Fahrradausflug ins Olympische Dorf gemacht. Wir hatten nun endlich beide Fahrräder in Berlin und konnten eine Radtour machen, noch dazu bei diesem herrlichen Frühlingswetter!&lt;br /&gt;Das Olympische Dorf liegt von uns 10 Kilometer entfernt in Richtung Havelland (der an Berlin westlich angrenzende Landkreis), war also mit dem Fahrrad ganz gut zu erreichen. Es gibt einen schönen Radweg, der immer entlang der B5 (der Schnellstraße, die die Heerstraße mit der Autobahn verbindet) gut ausgebaut zum Olympischen Dorf führt.&lt;br /&gt;Wir verließen also gut gelaunt das Haus, kamen so ungefähr 3 Meter weit, bis Marco sagte: "Oh nein, meine Kette ist abgesprungen." Kommando zurück, Schraubenzieher geholt, Kette wieder in Ordnung gebracht. Es kann losgehen! Wir kamen dieses Mal ca. 20 Meter, bis Rike sagte: "Oh nein, hab ich nen Platten???" Kommando zurück. Was tun? Ist es ein Loch oder nur der "ich hab mein Fahrrad seit 6 Monaten nicht bewegt"-Platte? Das Internet verriet uns einen Fahrradladen ganz in der Nähe, wo wir eine günstige Luftpumpe erstanden und mein Fahrrad wieder fit machten. Dann ging's endlich los, und dieses Mal kamen wir weiter als nur 20 Meter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nämlich bis zum nächsten, an der Route gelegenen, McDonalds. Dort war Mittagessen (wir waren erst nach 12 losgefahren) angesagt, Kalorien für den langen Weg tanken ;-)&lt;br /&gt;Als nach dem Besuch bei McDonalds mein Reifen nicht wieder platt geworden war, entschieden wir uns dafür, weiterzufahren, denn jetzt würde er sicherlich nicht mehr platt werden.&lt;br /&gt;Die Strecke hin war recht beschwerlich, denn es gab heftigen Gegenwind und auch den einen oder anderen Hügel (Berg!) zu bewältigen.&lt;br /&gt;Marco war angesichts des Gegenwinds etwas demotiviert, denn er war der (richtigen, wie sich herausstellen sollte) Meinung, das Olympische Dorf liege weit hinter dem Havelpark und dem Aldi. Mit dem Auto kenne ich die Strecke, dachte ich mir, das kann nicht weit sein. Und so bewältigten wir die Strecke schließlich nach einiger Zeit, nach dem Motto: "Da hinten muss es doch sein."- "Nee, ich hab dir gesagt, es ist noch ne Weile hin!" - "Da hinten muss es doch sein..."&lt;br /&gt;Bis wir schließlich ankamen.&lt;br /&gt;Ich hatte vorher keine Recherchen angestellt, ob man ins Gelände kann und was da ist. Es stellte sich heraus, dass der 1. April, also letzten Freitag, der allererste Tag im Jahr ist, wo das Olympische Dorf geöffnet hat. Sowas nenne ich Glück! Nur einen Tag früher und wir hätten den Weg umsonst zurückgelegt... :-D&lt;br /&gt;Das Gelände wird von einem Verein bewirtschaftet, der Eintritt kostet einen Euro und man kann einige historische Gebäude (Speisesaal, Turnhalle, Schwimmhalle, Kommandantenhaus, Unterkünfte) von innen und/oder außen betrachten. Ein paar informierende Schilder stehen herum, aber ansonsten ist es keine hervorragend ausgebaute Gedenkstätte o.ä.&lt;br /&gt;Dennoch hat sich der Besuch gelohnt. Wir verbrachten einige Zeit auf dem Gelände, schauten die Gebäude an, lasen die Tafeln, machten Fotos und traten dann den Rückweg an. Und wie der Spaß machte, mit Rückenwind! :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fotos wollte ich dieses Mal eigentlich wieder hübsch in den Eintrag reinstellen, "wie früher", aber ich kriege das mit der Formatierung nicht mehr hin. Also hier ein Album: (Passwort wie immer D00494) &lt;br /&gt;&lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Olympisches%20Dorf%20Ausflug/?albumview=slideshow"&gt;Klick hier &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-7316717916762923549?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/7316717916762923549/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=7316717916762923549' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7316717916762923549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7316717916762923549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/04/ausflug-mit-hindernissen.html' title='Ausflug mit Hindernissen'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2214304791619082825</id><published>2011-03-23T18:11:00.003+01:00</published><updated>2011-03-23T18:19:41.540+01:00</updated><title type='text'>Das Leben in Berlin</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Liebe Leser, es ist seit dem letzen Eintrag wieder ein laaanger Zeitraum vergangen, ähnlich lange wie von Studienbeginn bis kurz vor Weihnachten. Doch dieses Mal habe ich wesentlich mehr zu erzählen!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Marco und ich haben schöne lange und vor allem weiße Weihnachtsferien in Neuruppin bei beiden Eltern verbracht. Tief eingeschneit waren Welt und Garten als es am Heiligabend in die Kirche ging und auch zu den Festessen am 1. und 2. Feiertag mussten wir uns durch den Schnee wühlen. Einfach herrlich, so muss Weihnachten sein! (und eine kurze Hobbymeteorologenbemerkung nebenbei: so muss auch ein Winter sein! Schneereicher Dezember und ruhiger Januar und Februar.) &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zu Silvester taute es dann weitgehend, wir feierten den Jahreswechsel recht ruhig in Neuruppin mit Onkel, Eltern und Nachbarn. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und dann waren die Weihnachtsferien auch wieder vorbei. Für mich fing damit die anstrengendste Zeit des Semesters an: die Prüfungszeit. Bis Ende Februar würde ich alle Klausuren geschrieben haben. Die Vorlesungen nahmen zwar ab (in der Prüfungszeit hatten wir dann fast gar keine mehr), aber dafür die Arbeitsbelastung zu. Einen Vortrag musste ich noch halten, und dann für vier Klausuren lernen. Ich möchte das hier nicht auswalzen, hatte aber schon irgendwie den Eindruck, dass ich kein Leben mehr hatte und mehr innerhalb so kurzer Zeit (alle Klausuren innerhalb von 3 Wochen) noch nie so viel gelernt habe :-D Für Statistik musste ich wenigstens „richtiges Können“ anwenden, in Forschungsmethoden musste ich das Buch quasi kapitelweise auswendig lernen (aber immer noch ein bisschen anwenden) und in Differentielle und Einführung i.d. Psychologie musste ich vorher vom Professor gestellte Fragen erst beantworten und dann Wort für Wort auswendig lernen. Mann, war ich am Ende malade im Kopf. Aber ich habe es mir deutlich unfairer vorgestellt: dass man nicht weiß, was drankommt. Doch das wusste man ganz genau. Und das Lernen hat sich gelohnt! Ich habe in 3 Klausuren 1,0 geschrieben und in einer 1,3. Und bin überglücklich :-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Woche nach den Prüfungen war eine einzige Belohnung. Das fing schon an dem Tag der letzten Prüfung an, an dem wir nach der Prüfung im Innenhof bei der allerersten warmen Frühlingssonne mit Sekt, Brezeln und Kuchen auf das geschaffte Semester anstießen. Abends war dann die Hälfte des Jahrgangs noch mit einem der Professoren (auf dessen „Einladung“ (zahlen mussten wir natürlich selbst ;-D)) beim Griechen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag half ich Maria, einer Freundin aus der Schule (wer sich erinnert), beim Einräumen ihrer neuen Wohnung. Sie hat ihr Maschinenbaustudium in Kassel abgebrochen und will jetzt hier in Berlin neu anfangen. Find ich natürlich gut! Sie wohnt zwischen Wedding und Prenzlauer Berg in einer tollen Stadtwohnung… da bin ich jetzt bestimmt öfter. ;-) Mit Maria war ich dann am Donnerstag auch im Plastinarium in Guben bei Cottbus. Sie überlegt, Medizin zu studieren, ist sich aber nicht sicher ob sie das Plastinieren der Leichen hinbekäme. Nach anfänglichen Schwierigkeiten („boah ist das ekelig“) beim Zuschauen war sie sich sicher: das ist nichts für sie. Da in dem Museum jedoch mehr Mitarbeiter als Besucher waren, lud der Herr Plastinator uns ein, doch mitzumachen. !!! Hilfe !!! So bekamen wir beide Kittel, Handschuhe, Pinzette und Skalpell in die Hand und durften plastinieren. Plötzlich war Maria ganz und gar nicht mehr ängstlich. Auch ich fand es weniger schlimm als erwartet. Fazit Maria: „ok, ich kann Medizin studieren“ :-D &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Einen ähnlichen Ausflug haben Marco und ich mit seinem Vater, seines Zeichens Chefarzt und Chirurg, gemacht: es ging in seine Studienstadt Greifswald, wo er uns die Uni und vor allem das anatomische Institut zeigte. Dort erlebte ich abermals das Plastinieren (dieses Mal aber mit inneren Organen) und wir wurden von einer sehr freundlichen und kompetenten Dame, die dort „Chefplastinatorin“ ist, durch die Gebäude geführt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Warum das alles? Auch ich überlege, nachdem mein Lieblingsfach in der Uni die Biopsychologie ist, möglicherweise Medizin zu studieren, aber nicht „entweder-oder“ sondern eher noch „obendrauf“. Aber ob das was wird, das zeigt die Zukunft. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im Januar und Februar hatten wir außerdem zwei Mal Couchsurfer. Beide Male Australier, einmal eine Gruppe von 3 Personen und einmal zwei Mädels, mit denen wir viel Spaß hatten: wir zeigten ihnen Berlin, fuhren mit ihnen (auf ihren Wunsch hin) ins KZ Sachsenhausen und machten Schnitzel noch und nöcher ;-) Im April kommen zwei Weißrussinnen. So lässt man die Welt in sein Zuhause, Couchsurfing ist echt genial! &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch auf den Messen in Berlin war ich: erst bei der Grünen Woche (Ernährungsmesse) im Februar (noch in der Prüfungszeit) mit Maria Pie aus der Schule, die jetzt in Potsdam Ernährungswissenschaften studiert. Dort gab es so viel zu kosten, dass ich an diesem Tag keine weiteren Mahlzeiten zu mir nehmen musste &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;:-D Mit Marco war ich außerdem vor wenigen Wochen auf der ITB, der Internationalen Tourismusbörse, die wir beide jedoch als etwas langweiliger empfanden, da es relativ wenig Interaktives gab. Bis auf Kickerspielen, hier und da ein paar Sachen kosten und Broschüren über möglicherweise in Zukunft zu bereisende Länder mitzunehmen ;-) gab es nicht viel zu tun. Schade! Zum Reiseplanen lohnt sich die Messe, als kleine interaktive „Weltreise“ jedoch nicht wirklich. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und was mache ich jetzt? &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Den Frühling genießen. Auch in Berlin sind wir sowohl im Schnee als auch bei dem kleinsten Hervorlugen der Sonne sofort rausgegangen. Jetzt, wo die Sonne endlich richtig wärmt, die Vögel zum Zwitschern bringt und die Frühlingsblüher rauskommen, macht es jedoch erst richtig Spaß: Berlin im Winter kann ganz schön ungemütlich sein. Der Lärm, das graue Wetter, der Industrieschnee, das nervt. Da freue ich mich schon viel mehr auf den Sommer. Demnächst wollen wir Radtouren unternehmen und wenn der Frühling dann richtig da ist, die Bezirke von Berlin einzeln erkunden. Außerdem will ich unseren Balkon aufpimpen, Bilder zeige ich dann ;-) Auch die Wohnung mag ich sehr. Sie liegt zwar etwas außerhalb, weswegen ich weit zur Uni fahre, aber die Natur in der unmittelbaren Umgebung ist herrlich. Und die Sonnenuntergänge sind wie aus einem Bilderbuch. Ich freue mich erst richtig auf die Gewittersaison, denn das Fenster hat Südwest-Ausrichtung, Wetterseite also, und ich werde hoffentlich einiges zu Sehen bekommen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im Moment sind wir in Neuruppin, nehmen an diversen Parteiveranstaltungen teil und ich helfe den Eltern etwas im Büro und Garten. Mache sozusagen Heimurlaub. Aber langsam vermisse ich die Großstadt… &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Bilder gibt’s dieses Mal in zwei Alben: einmal kunterbunte Bilder der letzten Monate und einmal die Bilder vom Plastinarium, weil vielleicht nicht jeder Körperteile von Menschen anschauen mag. (Passwort wie immer: D00494)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogbilder%20Maerz%2011/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM 1 - Diverses &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogbilder%20Maerz%2011/Plastinarium/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM 2 - Plastinarium &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-2214304791619082825?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/2214304791619082825/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=2214304791619082825' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2214304791619082825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2214304791619082825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/03/das-leben-in-berlin.html' title='Das Leben in Berlin'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-694133993921820634</id><published>2011-01-02T21:01:00.002+01:00</published><updated>2011-01-02T21:21:15.683+01:00</updated><title type='text'>Lange, lange...</title><content type='html'>ist's her, dass ich irgendetwas gepostet habe! Eine Gute Ausrede habe ich aber dafür: das Studium ging los und nebenbei habe ich auch noch gearbeitet. Aber eins nach dem anderen. Erst einmal wünsche ich allen meinen Lesern ein gesundes und glückliches neues Jahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich studiere jetzt seit einem halben Semester Psychologie an der FU in Berlin und finde das Studium superspannend, bin also sehr zufrieden. Den Arbeitsaufwand schätze ich so mittelhoch ein, ich mache mich nicht tot, aber bin auch nicht nicht unterfordert, also optimal. Anfangs hat mich Sozialpsychologie sehr interessiert, jetzt hat sich das jedoch etwas geändert (vielleicht liegt's am Professor?) - ich steh' total auf Biopsychologie. So sehr, dass mich sogar Medizin anfängt zu interessieren. Psychologie ist ein ziemliches Laberfach, deshalb finde ich das obligatorische Statistik und die Methodenlehre eine erfrischende Abwechslung im Lehrplan, obwohl es unter Umständen auch ziemlich schwierig sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei, das heißt zwei Tage in der Woche, habe ich wieder im Bundestagsbüro von Herrn Lanfermann gearbeitet, was allerdings befristet bis Januar war. Es war neben der Uni doch recht anstrengend, so dass ich mich jetzt auf einen etwas geruhsameren Alltag und etwas mehr Zeit auf die Uni freuen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch sonst ist das Zusammenleben mit Marco toll und wir  unternehmen (soweit es die Zeit und das Wetter zulassen ;-D ) gemeinsam eine Menge. In den letzten Wochen umfasste das vor allem Schneespaziergänge und Rodeln... außerdem waren wir am 4. Adventswochenende am Gendarmenmarkt auf dem Weihnachtsmarkt und haben den Adventsgottesdienst im Berliner Dom besucht - echt ein Erlebnis! Sehr schön gemacht, toller Chor, und eine volle Kirche (was aber vielleicht auch an der Adventszeit gelegen hat)- dort werde ich sicher noch mehrmals hingehen.&lt;br /&gt;Weihnachten und Neujahr haben Marco und ich dann bei den Eltern in Neuruppin verbracht und hatten dort schöne und erholsame Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es nicht viel mehr zu berichten, ich kann höchstens noch einen kurzen Jahresausblick geben. Mein Reisefieber ist trotz gleichbleibend starker Flugangst wiedergekommen - soviel vorweg: ein Südostasien-Rucksacktrip ist in Planung... vielleicht und hoffentlich wird etwas daraus! Außerdem schreibe ich in knapp zwei Monaten meine ersten Prüfungen und bin schon sehr gespannt auf die Anforderungen, denen ich begegnen werde. Mal sehen, was das Jahr bringt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch ein paar Bilder aus dem alten Jahr: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Weihnachtszeit%2010/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-694133993921820634?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/694133993921820634/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=694133993921820634' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/694133993921820634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/694133993921820634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2011/01/lange-lange.html' title='Lange, lange...'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11466905153719888148</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-5199928006260479026</id><published>2010-10-25T09:09:00.003+01:00</published><updated>2010-10-29T15:46:33.137+01:00</updated><title type='text'>Studienbeginn und neue Wohnung</title><content type='html'>Mittlerweile hat bereits die zweite Vorlesungswoche an der Freien Uni in Berlin angefangen. Dass ich gerade in meiner Sozialpsychologievorlesung sitze, sollte ich vielleicht nicht zu laut sagen (das Internet auf dem gesamten Unicampus ist einfach großartig), aber zu meiner Verteidigung: es ist noch Pause. &lt;br /&gt;Ich habe bereits viele Kommilitonen kenngelernt, aber noch keine Freundschaften geschlossen - wir sind ja alle erst ein paar Tage beisammen. &lt;br /&gt;Richtig gut Kontakt knüpfen konnte man aber in der FU-organisierten Orientierungswoche, mit Spielen, Rallyes, Fachvorstellungen und vielem mehr (siehe Fotos!). Man hat sich ziemlich gut aufgehoben gefühlt, denn es kamen auch Berichte von anderen Unis (Humboldt), laut denen sich dort keiner um die Erstsemester sorgt. Seit einer Woche kriegen wir endlich richtig Input und am vergangenen Wochenende habe ich mich durch die ersten vierzig Seiten in meinem Statistiklehrbuch gewühlt und die Materialien für die Fächer organisiert. Es ist erst einmal ziemlich kompliziert, sich überhaupt in dem neuen Lernsystem zurechtzufinden, aber ich vertraue darauf, dass ich das auch zu Beginn meiner Schulzeit gut hinbekommen habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in der Wohnung läuft alles super und Marco und ich leben uns prima ein (inklusive aller kleinen Streitigkeiten :D ). Der Herbst hält Einzug und die Blätter vorm Fenster färben sich; wir haben begonnen zu Heizen (habe schon Angst vor der Rechnung!) und ich entdecke meine Leidenschaft für die Küche - kochen und backen macht mehr Spaß als ich früher dachte. &lt;br /&gt;Letztes Wochenende haben wir die Hälfte der Lampen angebohrt, was eine der wenigen noch ausstehenden Arbeiten in der Wohnung ist; haben die Hitler-Ausstellung im deutschen Historischen Museum besucht (--&gt; überraschend, wie viel Interesse dort immer noch zum Thema besteht... 1 Stunde anstehen!) und waren Sushi essen. Einige Wochenenden zuvor schlenderten wir über das Festgelände zum Tag der dt. Einheit und kauften auf dem Flohmarkt Stühle für den Balkon... ihr seht: wir nutzen die Hauptstadtnähe ;-) &lt;br /&gt;Aber auch sonst haben wir in der Wohnung viel geschafft, aufgebaut und eingerichtet un das möchte ich euch in Form von Bildern nicht vorenthalten. Wir hatten zwei Einweihungsparties (eine für Freunde + unsere verrückten Nachbarn, eine für Familie) und dabei eine ganze Menge Spaß. &lt;br /&gt;Wer meine neue Adresse und Telefonnummer wissen möchte, melde sich bitte bei mir. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Anschauen: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Wohnung%20und%20O-Woche/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(die Fotos der Orientierungswoche reiche ich noch nach!)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-5199928006260479026?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/5199928006260479026/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=5199928006260479026' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/5199928006260479026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/5199928006260479026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/10/studienbeginn-und-neue-wohnung.html' title='Studienbeginn und neue Wohnung'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-173605766498600488</id><published>2010-10-13T20:30:00.001+01:00</published><updated>2010-10-13T20:47:03.884+01:00</updated><title type='text'>Salzburger Festspiele</title><content type='html'>Ende August durfte ich die Familie von Marco auf eine Reise zu den Salzburger Festspielen begleiten. Auf dem Weg in die Alpen machten wir noch einen Zwischenstopp in München und liefen einige Zeit durch die Innenstadt. Ich war noch nie in München gewesen, weswegen mich das Dallmayr-Haus genauso beeindruckte wie der Viktualienmarkt oder das Rathaus. Meiner Meinung nach hat München große Ähnlichkeit mit Wien und Salzburg.  &lt;br /&gt;Noch am selben Nachmittag erreichten wir unser Hotel: Wir übernachteten ungefähr eine halbe Woche lang in einem Berggasthof in den bayrischen Alpen, dem „Duftbräu“. Einfach ein herrlicher Ort, abgelegen, mit wunderbarem Panorama und einem Restaurant mit herrlich deftiger bayrischer Küche („Schweinshaxn mit rescher Kruste“). Wir verbrachten die Tage dort mit Spaziergängen (oder im Falle von Marcos Eltern: ausgewachsenen Wanderungen auch an regnerischen Tagen) und Ausflügen nach Salzburg, denn Marcos Eltern hatten Karten für die Festspiele besorgt. Wir  sahen uns an einem hochsommerlichen Tag auf dem Domplatz das berühmte Theaterstück „Jedermann“ an, das in Salzburg Tradition hat. In einer der Hauptrollen war Ben Becker zu sehen (er spielte den Tod), der seine Rolle grandios mit Leben füllte. Überhaupt war das Theaterstück, mein erstes übrigens, einfach eine großartige Aufführung, ein Moralstück über Geld, Gewissen, Religion und soziale Verantwortung. Wirklich beeindruckend und lohnenswert. An einem anderen Tag hörten wir uns ein Stück von Anton Bruckner, gespielt von den Wiener Philharmonikern an. Dies genoss ich auch sehr, konnte aber noch nie mehr als nur den bloßen Klang in klassischer Musik sehen – anders als Marcos Vater, den die Musik sehr erfüllte. Danach gingen wir noch in ein sehr edles Restaurant in der Salzburger Altstadt essen. &lt;br /&gt;Mit Marco machte ich an zwei Tagen tolle Ausflüge in die Alpen. An einem Tag fuhren wir über einen Teil der deutschen Alpenhochstraße nach Bad Tölz und Rosenheim, doch es regnete Hunde und Katzen, weswegen wir nicht allzu viel draußen herumliefen. An einem anderen Tag besuchten wir den Obersalzberg, ein wirklich beeindruckendes Erlebnis. Anstelle der früheren „Hitlerhütte“ steht jetzt ein großes Nobelhotel und etwas weiter entfernt hat man ein Dokumentationszentrum über die NS-Zeit gebaut. Dort hielten wir uns einige Zeit auf und dann ging es wieder über die Straße mit 24% Gefälle zum Tal hinab. Wir schlenderten (heute bei herrlichem Wetter) noch etwas durch die Innenstadt von Berchtesgaden und fuhren dann durch atemberaubende Berglandschaften wieder zurück zum Duftbräu. &lt;br /&gt;Wie bei jedem meiner Ausflüge in der Alpengegend bleibt ein Fazit: die Landschaft ist herrlich und immer wieder einen Besuch wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder gibt's in einem Album: (Passwort D00494) &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Salzburger%20Festspiele/?albumview=slideshow"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-173605766498600488?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/173605766498600488/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=173605766498600488' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/173605766498600488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/173605766498600488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/10/salzburger-festspiele.html' title='Salzburger Festspiele'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-343347914556681530</id><published>2010-10-08T20:01:00.003+01:00</published><updated>2010-10-08T20:44:12.401+01:00</updated><title type='text'>Zurück in der Heimat – der August</title><content type='html'>Jetzt bin ich seit fast drei Monaten wieder zu Hause. Wie die Zeit rennt: drei Monate sind schon fast die Hälfte des Australienzeitraums, heftig. Ich möchte diesen Eintrag jedoch für einen ersten, etwas ausführlicheren Rückblick nutzen. Wie ging es mir in den ersten Tagen? &lt;br /&gt;Als ich am Flughafen ankam, erwartete mich dort ein großer Teil der Familie sowie Marie (selbst erst seit ein paar Tagen Rückkehrerin aus den USA) und Marco. Sie hielten ein Transparent in die Höhe und hatten Blumen vorbereitet. Einfach wunderschön! Ich war so überwältigt von Allem, von der Tatsache, alle wiederzusehen, den Flug überlebt zu haben (ich bin mittlerweile so stark von Flugangst geplagt, dass ich trotz großer Reiselust erst einmal auf dem Boden (nicht zwangsläufig im Lande ;-) ) bleiben werde) und wieder in Deutschland zu sein, dass ich erst einmal eine runde weinte. Dann ging es zum Auto – Marco nahm mich an die Hand, damit ich mich beim Überqueren der Straße nicht „vergucke“ (rechts-links-rechts). Die Autobahnfahrt im Cabrio war fantastisch, es war herrliches Wetter im Vergleich zu Australien. Deutsche Bäume, deutsche Landschaften, Heimat. Mir kommt das jetzt alles wieder so normal vor, aber diese erste Autofahrt war wie ein Rausch. &lt;br /&gt;Zu Hause angekommen gab es in den nächsten Tagen eine Grillparty, um mich Willkommen zu heißen, ich traf nach und nach alle Verwandten und genoss den Restsommer im Garten. Es gab viel zu tun, erst einmal die „Abwicklung“ Australiens, aber auch die Tatsache, dass das Studium in schon zwei Monaten beginnen würde, ließ mich nicht lange zögern, . Ich schlief ein, zwei Tage meinen Jetlag aus und fing dann nach den Unizusagen sogar an, mich direkt auf Wohnungssuche zu begeben. Ich hatte mich dazu entschieden, mit Marco nach Berlin zu ziehen und dort an der FU zu studieren. Wir suchten ungefähr eine Woche lang sehr intensiv eine Wohnung und wurden dann in Berlin-Spandau fündig (doch dazu später mehr). Ich fuhr auch eine Woche mit Marco in den Urlaub nach Feldberg, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel war nicht, die Landschaft zu erkunden (davon hatte ich erstmal genug), sondern einfach, etwas Zeit miteinander zu verbringen, dazu sollte das Dorf so abgelegen wie möglich sein. Wir wollen dies jetzt zu einer kleinen Tradition machen: einmal im Jahr in eine „einsame Hütte“ fahren und dabei abwechselnd ohne das Wissen des jeweils anderen ein Ziel aussuchen. Na, mal schauen ob das was wird. Wir verbrachten schöne fünf Tage dort, spazierten viel, spielten Gesellschaftsspiele und taten einfach mal nichts. Wir hatten sogar eine kleine Gastkatze von Nachbars, mit der wir uns beschäftigten…  &lt;br /&gt;Über diese Zeit gibt es ansonsten eigentlich nicht so viel zu berichten. Ich hatte einige Schwierigkeiten bei der Wiedereingewöhnung, u.a. auch damit, wieder den Anforderungen meines sonst sehr hektischen und arbeitsreichen Alltags gewachsen zu sein, abzunehmen (wobei das sehr einfach durch die gute und irgendwie gesunde deutsche Küche und etwas Sport ging – ich bin mittlerweile schon wieder bei einem guten Gewicht), auf der rechten Straßenseite zu fahren… aber es war auch wunderschön, mich wieder an das Leben hier zu gewöhnen. Pilzausflüge mit meinen Eltern, Radtouren, zum Real zu laufen und die Katze mit Essensresten zu füttern. Einfach herrlich! &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7662.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7662.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7984.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7984.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7664.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7664.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7675.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7675.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7686.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7686.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7985.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_7985.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8002.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8012.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8015.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8025.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8025.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8033.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/IMG_8033.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-343347914556681530?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/343347914556681530/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=343347914556681530' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/343347914556681530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/343347914556681530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/10/zuruck-in-der-heimat-der-august.html' title='Zurück in der Heimat – der August'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Blogeintrag%20Rueckkehr%20August%2010/th_IMG_7662.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1057818762073814130</id><published>2010-08-23T09:24:00.002+01:00</published><updated>2010-09-10T16:07:44.834+01:00</updated><title type='text'>Singapore – Food City</title><content type='html'>Am Montag, den 26. Juli fuhren wir vormittags zum Flughafen von Sydney, um von dort aus nach Melbourne zu fliegen. Diese Verbindung war nur deshalb zustande gekommen, weil es finanziell günstiger war. So gingen wir in Melbourne nochmal kurz „vor die Tür“, schnupperten die kühle (hier echt kalte!) australische Luft und stiegen dann in den nächsten Flieger: einen nagelneuen Airbus A380. Da war das Fliegen selbst für mich angenehm, man hatte mehr Platz, fast schon Designersitze selbst in der Holzklasse und außerdem ein einmaliges Entertainmentsystem mit In-Flight-Heck-Kamera und interaktiver Karte. Supergenial, damit würde ich jederzeit wieder fliegen, mit diesem großen Vogel. Über dem Outback begann der endlose, Stunden dauernde Sonnenuntergang und wir schauten einen Film nach dem Anderen und genossen das Abendbrot. Zu sehen gab es ja sowieso nichts, außer einem dunklen Outback… &lt;br /&gt;Um 21 Uhr landeten wir dann in Singapur. Noch gab es keinen Temperaturschock, denn der Airport war gut klimatisiert. Wir holten unser Gepäck ab, wurden nicht wegen Drogenschmuggels beim Zoll verdächtigt (in Singapur steht die Todesstrafe auf Drogenbesitz, daher ist es ungünstig, a) etwas bewusst mitzunehmen oder b) etwas untergejubelt zu bekommen) und schon stand unserem dreitägigen „Schnupperaufenthalt in Asien“ nichts mehr im Wege. &lt;br /&gt;Wir stiegen in die Metro, die in Singapur hervorragend funktioniert. In der Rush Hour kommen die Züge nicht seltener als alle drei Minuten, zu anderen Zeiten maximal alle 10 Minuten. Alles ist sauber, effizient und klimatisiert. So bekamen wir vom heißen Tropenklima immer noch nichts mit, bis wir schlussendlich einige Zeit mit den schweren Rucksäcken auf einem Bahnstieg warten mussten. Da kamen wir ganz schön ins Schwitzen! Nach ungefähr einer halben Stunde hatten wir Singapur schon zur Hälfte durchquert und waren bei Farrer Park, „unserer“ Metrostation, angekommen. Wir stiegen aus, liefen entlang einer Straße mit Wohnblocks bis zum „Mitraa“, unserem Hostel. Dort wurden wir unglaublich freundlich von zwei netten Männern begrüßt und eingewiesen. Hier ist der Schlüssel, dort sind die Zimmer, dort die Waschräume, dann und dann gibt es Frühstück…  wir waren ziemlich erledigt, duschten, und gingen in unser fensterloses, aber klimatisiertes Zimmer. &lt;br /&gt;Nach einer erholsamen Nacht wachten wir vom Weckerklingeln auf. Durch den fensterlosen Raum hielt man es für sehr früh, doch auf der Veranda war es dann bereits hell. Wir mussten uns nämlich auch daran gewöhnen, dass die Sonne hier um 7 aufgeht und um 7 untergeht, nicht um 9 und um 5 wie in Sydney. Wir duschten, frühstückten etwas (Nutellabrot, Apfel und Ei) und machte uns dann direkt auf den Weg in die Stadt. Wir stiegen mitten im CBD aus der Metro aus und konnten vor Staunen erst einmal nicht mehr. Um uns herum türmten sich riesige Wolkenkratzer, es war schwülwarm, überall asiatische Schriftzeichen… Wahnsinn. Wir machten einen kleinen Rundgang durch den CBD und liefen dann zum Wasser. Dort stießen wir auf das Wahrzeichen von Singapur, einen Fisch mit einem Löwenkopf, der Wasser speit. Lauter Touristen fotographierten sich davor, wir auch, doch noch ein anderes Gebäude faszinierte uns: Das Marina Bay Sands, wie wir später herausfanden, ein niegelnagelneuer Hotelwolkenkratzer mit drei Türmen und einem „Schiff“ auf dem Dach. Beeindruckende Architektur, die man später von fast überall in der Stadt sehen konnte. Wir liefen immer entlang des Flusses, der sich durch die Stadt schlängelte, durch Parks, über hochmoderne und kolonialzeitliche Brücken, an sterilen Glasfassaden vorbei und entlang des Boat Quay, einem uralten chinesischen Bezirk mit hübschen Kneipen. Neben einem Schlangentänzer-Typen holten wir uns ein Eis, das der Verkäufer vom Block abschnitt, zwischen zwei Waffeln pappte und das nur einen Dollar kostete. Zurecht finden mussten wir uns auch mit dem System von Untertunnelungen, das Fußgängerunterführungen bildete, so dass man nicht einfach irgendwo über die Straße lief (worauf übrigens aus Geldstrafen stehen). Am ein wenig an Disneyland erinnernden C QUAY vorbei kamen wir dann ins Viertel mit historischer/kolonialzeitlicher Architektur. Dort befanden sich das alte und das neue Parlamentsgebäude, der alte und der neue Gerichtshof, die Civic Hall, ein bekanntes asiatisches Museum und ein Theatergebäude. Den neuen Gerichtshof besichtigten wir von innen und stiegen hinauf in die Kuppel, die wie ein Ufo aussah und von wo wir unseren ersten Ausblick auf die Stadt hatten. Dann gingen wir in das Visitor Centre vom Parlament, was aber nicht besonders interessant war. &lt;br /&gt;Anschließend liefen wir entlang der Civic Hall zur St. Andrew’s Cathedral, einer schönen weißen Kathedrale. Auf einem großen Festplatz wurden gerade die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag, dem Unabhängigkeitstag, vorbereitet, mit riesigen Tribünen, Bildschirmen und einem Paradeplatz. Gigantisch. Wir liefen durch einen Park weiter zu einem großen Obelisken, dem Kriegsdenkmal, und besichtigten dann ein moderneres Theatergebäude das der Durian-Frucht nachgebildet war. Durian hatten wir in Mission Beach gekostet: die Frucht ist riesig, sieht ein bisschen aus wie ein Igel, stinkt, und schmeckt nach Zwiebeln. Wegen des Geruchs ist sie übrigens auch in der Metro von Singapur verboten. Trotzdem halten die Bewohner der Stadt sie für die „Königin der Früchte“ und bauen deshalb ein Gebäude nach ihrer Gestalt. Dort schauten wir uns auf dem Dach etwas um und liefen dann zu dem geheimnisvollen Riesengebäude mit dem Schiff auf dem Dach. Mittlerweile war die Sonne herausgekommen und es war drückend heiß geworden. Wir zahlten 20 Dollar und konnten mit einem Aufzug in den 60. Stock hinauffahren, um uns dort auf dem Aussichtsdeck, das gleichzeitig in einem abgesperrten Bereich auch als Wellnessareal für Hotelgäste (mit dem höchsten Swimmingpool dieser Größe der Welt) dient, umzuschauen.&lt;br /&gt;Die Aussicht war atemberaubend und es wurde uns beiden (egal wie schwindelfrei wir waren) ein bisschen schwindelig, als wir unter uns 60 Stockwerke Luft hatten. Der Pool muss ein ERlebnis sonder Gleichen sein (schon allein deshalb lohnt es sich, wiederzukommen) und Singapur sah auch von oben beeindruckend und gigantisch aus. Eine ganze Weile später waren wir wieder unten und jetzt kam Hunger auf. Also machten wir uns mit einem Bus (und einem netten Busfahrer, der uns aufgrund unserer völligen Verplantheit und Ortsfremde umsonst ein paar Haltestellen mitnahm) und der Metro auf den Weg nach Chinatown. Dort war alles noch viel lebendiger als sonst schon in Singapur: alles war warm, belebt, bunt und laut. Lauter Stände mit Ramsch, aber auch Obst, Gemüse, riesige hohe Wohnhäuser, Hawker Centres (Essenszentren mit einem gemeinsamen Sitzbereich verschiedener Fressbuden) und das People's Centre (ein chinesisches Kaufhaus). Nach einem Streifzug durch das Viertel ließen wir uns in einem recht touristischen Restaurant nieder und aßen Dumplings und leckere Fruchtgetränke (alle Gerichte + Erklärungen siehe Fotos). Danach gingen wir in ein typisches Hawker Centre, unsere erste Begegnung mit dem echten Singapur der Einheimischen. Dort stellten wir uns direkt bei der nächsten Fressbude an, wo es Suppe gab, die wir weder identifizieren noch benennen konnten, aber wo viele Einheimische anstanden. Was wir bekamen, war lecker, aber seltsam für Ausländer. Das bestätigte auch ein Opa, der vor uns in der Schlange stand: "Wenn ihr euch in Singapur irgendwo an eine lange Schlange stellt, ist es mit Sicherheit lecker - jedenfalls für die Einheimischen. Ob es euch schmeckt, keine Ahnung!" &lt;br /&gt;Als Steffi dann mit ihren Stäbchen die glitschigen Fischbällchen entglitten, kicherten zwei andere Opis heftig hinter ihr. :-D &lt;br /&gt;Wir erkundeten Chinatown weiter, hielten noch für einen Kuchen an und besuchten einen Hindu-Tempel. Als es langsam dämmerte, aßen wir in einem anderen Food Centre frische Drachenfrucht/Pitahaya, und kehrten dann fürs Abendbrot in die bekannte Food Street von Chinatown zurück, die nachts gesperrt und mit Tischen versehen wird. &lt;br /&gt;Dort aßen wir ein paar Nudeln, machten noch einen Abstecher ins nächtliche "Little India" und fuhren dann ins Hostel zurück. &lt;br /&gt;Nach einer ruhigen Nacht war es morgens relativ (!) kühl und regnerisch. Wir fuhren mit dem Bus (umständlich, da am anderen Ende der Stadt) zum botanischen Garten und liefen mindestens zwei Stunden durch die grüne Hölle. Die Pflanzen wucherten und blühten nur so und der berühmte Orchideengarten war einfach zauberhaft. Nach dem "anstrengenden" Spaziergang gönnten wir uns ein Eis in landestypischen Geschmacksrichtungen. Dann ging es zur ORchard Road, einer Einkaufsstraße mit Gucci &amp; Co, für viele Luxustouristen das einzige, was sie von Singapur sehen. Schade, denn die Orchard Road ist schon wieder so international/globalisiert, dass der Charme und Charakter des Landes völlig verloren gehen. Kaum bogen wir jedoch in eine Seitenstraße ab und setzten uns in ein Hawker Centre (dieses Mal, um Sushi zu essen) war das chaotisch-ordentlich-multikulturelle Singapur wieder da. Dann fuhren wir nach Kampong Glam, dem arabischen Viertel von Singapur, besuchten die Sultan Moschee und ließen uns einiges an muslimischen Riten erklären, spazierten an zahlreichen Teppichläden vorbei und aßen im Café le Claire einen typisch arabisch-orientalischen Auberginen-Dip mit Brot. Dann liefen wir zur Haupteinkaufsstraße von Little India, geradewegs zum Mustafa Centre. Doch unterwegs kamen wir an der nächsten Fressbude natürlich nicht vorbei, wo wir sowas wie Fladenbrot mit extrem scharfen Hähnchencurry probierten. Am gleichen Stand gab es auch Ziegengehirn... &lt;br /&gt;Im Mustafa Centre wurden wir erschlagen von der schieren Vielfalt der Waren - ich dachte immer, bei uns gäbe es schon alles, doch dort gab es mehr als alles - gibt's das überhaupt? &lt;br /&gt;Im Food Court gegenüber tranken wir dann einen leckeren Fruchtshake und ließen uns zu einer landestypischen Spezialität, Roti Prata, hinreißen. Abends gingen wir noch etwas durch die lebendigen Straßen, es wurde langsam dunkel und wir probierten alle möglichen indischen Gewänder an (kauften zwei preiswerte bei einer weniger nervigen Verkäuferin), schauten in Läden mit duftenden Gebetsketten und Ölschalen und hörten aus jedem zweiten Haus orientalische Musik. Berauschend! In einem Süßigkeitenladen probierte ich noch eine etwas seltsam schmeckende indische Gebäck-Art, irgendwie komisch, aber lecker. Völlig erschöpft kehrten wir lange nach Einbruch der DUnkelheit zurück in unsere Betten. &lt;br /&gt;Am nächsten (und letzten Tag) fuhren wir morgens mit dem Shuttlebus nach Sentosa Island, einer Art tropischem Disneyland-Vergnügungspark-Urlauberhalbinsel. Wir spazierten etwas am Strand entlang und besuchten den südlichsten Punkt Kontinentalasiens, schauten uns ein paar Resorts an und aßen Ice Kachang und eine frittierte Eiskugel, aber das wars auch schon. Für mich persönlich nicht gerade das Highlight, weil viel zu künstlich. Mit der Seilbahn fuhren wir in schwindelerregender Höhe zurück aufs Festland und taten dann was? Natürlich Essen. In Chinatown probierten wir eine weitere landestypische Spezialität, die Laksa-Suppe, danach aßen wir noch "etwas Ordentliches": Hühnchen mit Nudeln und Gemüse. Auf dem Weg zu einem chinesischen TEmpel und dem Raffles Hotel genehmigten wir uns einen Drachenfrucht-Melonen-Shake und einen Gurken-Apfel-Shake, beides komisch, aber superlecker und erfrischend. Das war auch nötig, denn es war heute ziemlich heiß und wir durchquerten die Innenstadt fast einmal komplett zu Fuß. Wir besichtigten in der Innenstadt dann noch das Raffles Hotel, ein altes Hotel aus der Kolonialzeit, und das Kunstmuseum in einem ebenfalls sehr hübschen historischen Gebäude. Zugegebenermaßen waren wir jetzt nicht mehr so mit dem Herzen beim Sightseeing - schließlich flogen wir am selben Abend nach Hause und spürten schon die Aufregung und Vorfreude, nach einem halben Jahr alle wiederzusehen. Wir liefen über Little India zurück zum Hostel und wollten uns in unserem "Lieblingsfoodcourt" noch eine Roti Prata genehmigen, aber leider waren GERADE an DIESEM Tag alle Mitarbeiter bei einer staatlichen Gesundheitsschulung, und das, obwohl das Centre 365 Tage im Jahr/24 Stunden offen hat. :-D Dann setzten wir uns für unsere Roti Prata eben nebenan hin, gingen dann ins Hostel, holten unsere gepackten Backpacks ab und fuhren mit der Metro zum Flughafen. Dort stiegen wir in unsere Maschine und zwei Flüge (und einige ausgestandene Todesängste in meinem Fall) später waren wir in Berlin und wurden freudig begrüßt!!! &lt;br /&gt;Und damit geht auch dieses halbe Jahr zu Ende und ich nehme euch Leser im Gepäck wieder mit zurück nach Deutschland. Hier warten jetzt das Studium, der Umzug und noch vieles mehr.. das "echte" Leben eben? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder von Singapur (unbedingt anschauen!!): &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Singapore/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1057818762073814130?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1057818762073814130/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1057818762073814130' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1057818762073814130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1057818762073814130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/08/singapore-food-city.html' title='Singapore – Food City'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-868845688481810399</id><published>2010-08-23T08:35:00.001+01:00</published><updated>2010-08-23T08:52:19.273+01:00</updated><title type='text'>Sydney II – die letzten zwei der letzten vier Wochen</title><content type='html'>Am Nachmittag nach unserer erfolgreichen Autobesichtigung (mittlerweile hatte sich übrigens ein weiterer Interessent gemeldet, von dem wir vielleicht sogar mehr Geld bekommen hätten, aber wir wollten auf Nummer Sicher gehen und das Auto für diesen ziemlich guten Preis verkaufen) kamen wir erschöpft nach Hause zu Chris und erzählten ihr von unserem ereignisreichen Tag. Wir aßen Abendbrot und sortierten abends noch durch den Ramschhaufen, der sich aus dem Auto heraus ergossen hatte und der in dieser Form auch nie wieder die heiligen Hallen des Falken betreten sollte. Am nächsten Tag luden wir einigen bereits aussortierten Müll ins Auto, brachten einige Dinge zu Vinnies (Second-Hand-Shop) und schmissen einiges unterwegs verteilt in öffentliche Mülleimer weg… :-D Unter anderem auch den unabgewaschenen Topf, der schon fast durchgerostet war… endlich!!!&lt;br /&gt;Wir klapperten einige Bookshops in Sydney ab, weil wir noch den Riesenhaufen an ausgelesenen Büchern möglichst lukrativ loswerden wollten (erfolglos) und fuhren dann zum Ikea. Ja, es gibt Ikea in Australien! Diese Filiale war aber auch die einzige, die wir in ganz Australien gesehen hattten. Wir liefen hindurch, nur um festzustellen, dass alles ziemlich gleich ist wie in Deutschland. Die Hot Dogs sind genauso billig, aber weniger lecker. Dann waren wir nebenan beim DFO – das gleiche Center wie in Cairns – und schlenderten durch die Stores, die aber jetzt etwas teurer waren und keine so genialen Klamotten hatten. Fredi kaufte dennoch ein Kleid für 1 Dollar (das billigste, was sie jemals gekauft hat!) :-D &lt;br /&gt;Wir schliefen noch eine Nacht bei Chris und am nächsten Tag – in der nächsten Nacht –wollten wir „Luxusschlafen“ im Auto machen: nur das Nötigste einpacken und nicht umräumen müssen mitten in der Nacht. Also nahmen wir die Matratze mit, ein paar Schlafsachen, die Decken, und ein paar Kochutensilien. Wir fuhren zur Botany Bay, einem Seitenarm vom Sydney Harbour und stellten uns mit dem Auto an zahlreichen Stellen um den Flugplatz herum hin, um Flugzeugewatching zu machen (und sahen sogar einen Albatros), ziemlich eindrucksvoll, wie sie teilweise direkt über unseren Köpfen landeten. Abends fuhren wir nach Maroubra, um dort Barbecue zu machen, das letzte Barbecue vermutlich, mit den leckeren, üblichen Sachen: Mais, Garlic Bread, Chicken Kebab und Zucchini. Leider war der Wind extrem stark und es war relativ anstrengend und nervig, aber wir konnten uns das Wetter ja vorher auch nie aussuchen … Nach dem Sonnenuntergang am Strand und einem Strandspaziergang fuhren wir zu unserem Schlafplatz, eigentlich übrigens unserem ersten Schlafplatz mit dem Explorer und dem letzten mit dem Falken, und das Licht im Auto ging früh aus: am nächsten Morgen war Fußball angesagt. &lt;br /&gt;Um 3 Uhr klingelte der Wecker, wir machten uns fertig, fuhren mit dem Auto durch die kalte Nacht in die Stadt und stellten uns in stetigem Regen an den Darling Harbour. Das Spiel stand unter keinem guten Stern, denn der blöde Octopus hatte schon vorher vorhergesagt, dass  Deutschland verlieren würde, und das hatte es sogar in die australischen Medien geschafft. Wir standen da, schauten das Spiel an und – ihr habt es ja sicher alle gesehen – verloren nach und nach die Hoffnung auf einen Weltmeistertitel. Für uns hatte das natürlich seine guten, praktischen Seiten: wir mussten nie mehr um 4.30 Uhr aufstehen UND unser Auto durfte nur bis 6.30 Uhr auf dem Parkplatz stehen, also wäre eine Verlängerung blöd gewesen. &lt;br /&gt;In Caringbah legten wir uns kurz hin und holten etwas Schlaf nach, packten alles aus dem Auto (bis auf die Dinge, die wir postwendend zu Vinnies und zum Müll brachten – die Angestellten bei Vinnies kennen uns mittlerweile auch… :-D). Dann machten wir uns auf den Weg, die letzte halbe Stunde im Auto, nach Coogee zu unserem Käufer. Nach nun genau 24500 km waren das die letzten 30. Wir klärten alles mit dem freundlichen Dean, er gab uns einen Umschlag mit 37 Einhundert-Dollar-Scheinen :-D , unterschrieben die wichtigen Papiere und er setzte uns bei der Train Station in Bondi Junction ab. Und als wir ausgestiegen waren, standen wir da und winkten unserem Baby beim Wegfahren… ab jetzt waren wir „carless train people“. (autolose Zugleute) &lt;br /&gt;In der Stadt brachten wir das Geld zur Bank (der Bankangestellte unterhielt sich mit Fredi, und fragte, warum sie das Auto verkauft und ob das was damit zu tun hat, dass Deutschland verloren hat – ab heute waren wir gebrandmarkt, jeder, der hörte, dass wir Deutsche sind, fragte uns, ob es uns schlecht geht unserer Niederlage… :-D ), brachten den Zettel zur RTA (KFZ-Behörde), dass das Auto jetzt nicht mehr auf uns zugelassen ist und gingen der Tradition halber ins Lindt-Café. Bei strömendem Regen genossen wir eine Hot Chocolate und Schokokuchen.&lt;br /&gt;Freitag schliefen wir aus, weil wir abends arbeiten mussten. Wir gammelten am Tag also herum, machten früh Mittag und verließen das Haus gegen 2. Wir hatten heute unterschiedliche Jobs in der City, Fredi bei der ING Diba, Steffi bei einer anderen Firma. Wir arbeiteten eine Weile, Fredi fünfeinhalb Stunden Computer Moving (Computerverbindungskabel trennen und wieder anschließen) und während Fredi ackerte, musste Steffi nur Lift fahren. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen war wieder ein Job, dieses Mal zusammen, bei einem Architekturbüro, das von einem Gebäude neben der Kfz-Behörde ins Hilton-Hotel-Gebäude zieht. Wir dachten, es würde wieder ein Job wie jeder andere werden, vier oder fünf Stunden, doch dann packten wir alles in Kisten, was nicht niet-und-nagelfest war, eine Referenzbibliothek, Papierrollen, Bürokram, Computersysteme, Muster, und den Inhalt zweier Küchen. Das dauerte ungefähr bis 3 Uhr nachmittags und DANN sollten wir noch zur zweiten Location laufen (dieser Fußweg war unsere erste Pause, so wurde schnell ein Sandwich hintergeschlungen) und dort zumindest alle Kisten ins Haus schaffen. Wir waren tot. Und am nächsten Tag galt es, alles auszupacken, die Library, die Küche, die Bürosachen. Und als wir DAS geschafft hatten (wir dachten, es wäre vorbei) mussten wir zu sechst noch 180 Workstations (pro Workstation ein Computer, zwei Monitore, eine Lampe, Tastatur, Maus, Telefon) anschließen. Als DAS geschafft war, stellte sich heraus, dass die falschen Telefonkabel benutzt worden waren, so dass wir dort noch mal fast alle austauschen mussten. Erledigt verließen wir das Haus gegen halb 11.  Am nächsten Tag schwänzten wir die Arbeit, weil wir (wie sich später herausstellte) eh 300 Dollar verdient hatten an diesen drei Tagen und wir außerdem ans andere Ende von Sydney zu 9 Uhr morgens hätten fahren müssen. &lt;br /&gt;Also schliefen wir erstmal aus, duschten, frühstückten und (besonders Fredi) leckten unsere Wunden und schleppten unsere geschundenen Körper umher… :-D &lt;br /&gt;Zum Mittag fuhren wir nach Kings Cross und machten einen Heritage Walk (eine Broschüre zeigt alle historischen Gebäude) und dann zum Luna Park, einem berühmten Vergnügungspark unterhalb der Harbour Bridge. Dort schauten wir uns etwas um, wurden Zeugen einer lustigen Kostümparade und unterhielten uns lange mit einer amerikanischen Auswanderin. &lt;br /&gt;Auf dem Rückweg nach Caringbah hatten wir einige Zug-Probleme: wir fuhren mit der Fähre vom Luna Park zum Circular Quay, nahmen dort einen Zug nach Wolli Creek, fuhren dort mit dem Zug nach Hurstville, anschließend nahmen wir den Zug zurück nach Arncliffe (wieder Richtung City) um dann endlich in den Cronulla-Zug einzusteigen. Es gibt übrigens eine Direktverbindung aus der City nach Caringbah. Warum also das ganze Umsteigen? Weil in Wolli Creek ne Stunde lang kein Zug käme, in Hurstville eine ¾ Stunde (auf beiden Bahnsteigen war es kalt) und wir lieber etwas in einem warmen Zug nach Arncliffe fuhren, als in Hurstville in der Kälte zu warten. The Train People. &lt;br /&gt;Abends quatschten wir mit Chris über ihren bevorstehenden Trip nach Italien (sie fährt am 3. August) und schauten mit ihr das Staffelfinale von Desperate Housewives, ein schöner Mädchenabend also ;-) &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen machten wir ein echtes Aussie-Breakfast (Rührei, Bacon, Toast, Baked Beans, Tomatoes) und fuhren dann gestärkt ins Australian Museum. Eine Ausstellung über Skelette, Mineralien, Aborigines, die australische Tierwelt und Geologie und Dinosaurier, sehr interessant. Und zu guter Letzt konnte Fredi sogar noch einen Miniatur-Ibis kaufen… :-D Zum Abendbrot gab es eine „Snackplatte“ á la Tyson auf dem Boot. &lt;br /&gt;Den nächsten Tag verbrachten wir bei strahlendem Sonnenschein am Circular Quay, und während Steffi noch ein paar Souvenirs zusammenkaufte, zeichnete Fredi die Harbour Bridge und das Opera House und beobachtete japanische Touristen beim „Victory“-Posen. Abends aßen wir Wraps und schauten Kommissar Rex mit englischen Untertiteln. &lt;br /&gt;Für den nächsten Tag hatten wir eingeplant, von Bondi Beach nach Bronte/Cogee Beach zu laufen, ein bekannter Walk direkt an der Küste entlang. Wir brauchten so ungefähr 4 Stunden für die 10 km und hatten fast den gesamten Weg von Bondi nach Maroubra zurückgelegt, bei abermals strahlendem Sonnenschein aber viel Wind. Als wir zur Bushaltestelle liefen, kamen wir plötzlich zu einer Ecke und Steffi sagte: „Guck mal, da ist unser Auto!“ Wir waren zufällig bei Dean vor der Haustür gelandet und da stand der Falke, blitzblank wie selten zuvor. Hach. &lt;br /&gt;Abends trafen wir Chris (wir holten sie von der Arbeit bei Westpac ab) und gingen mit ihr zusammen ins älteste durchgehend lizensierte Pub von Sydney. Danach liefen wir noch nach Chinatown und im besten Restaurant in Chinatown – sagen die Locals – aßen wir chinesischen Broccoli in Austernsoße (die heißt nur so), Hokkien Reis und Hühnchen in Honigsoße. Hmmm… &lt;br /&gt;Wir fuhren am nächsten Tag nach Cronulla zum Sonnenbaden. Abends gab es wieder Arbeit und so gammelten wir in der warmen Sonne herum und genossen das Meer. Steffi wurde auf dem Boden von einer großen Welle erwischt und ihr Handtuch war ungewollt baden… vor der Arbeit zum Lunch machten wir noch Resteessen – etwas, was uns ohne Kühlschrank völlig fremd geworden war- nachmittags fuhren wir in die Innenstadt und arbeiteten abends bei Stocklands (einer Einkaufszentren-/Immobilienkette) mit einem riesigen Gebäude in der City auf dem 27. Stock. Nur ein paar Workstations mussten „umgezogen werden“. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag sollten wir schon um 4.45 Uhr bei der Arbeit sein, weswegen wir um halb 3 aufstehen und halb 4 mit dem Bus fahren mussten. Das war eine miese Arbeitszeit! Da war ein Mann an der Bushaltestelle, der uns fragte, wie lange wir schon dort stehen und warten, und Fredi, noch halb am Schlafen, antwortete auf die Frage „How long have you been here?“ – „Six months.“ :-D.  Morgens um 7 waren wir fertig mit der Arbeit und der Obers-Boss lud uns zum Frühstück beim McDonalds ein (Aussie-Brekkie-Wrap mit Ei, Bacon, Tomatensoße Käse und Fleisch…). &lt;br /&gt;Unseren „Arbeits-Hangover“ kurierten wir mit einem weiteren Strandtag in Cronulla aus, sonnten uns neben unterbeschäftigten Rentnern (ehemaligen, verschrumpelten Surferboys :-D) und gingen dann sogar nacheinander im eisig kalten Wasser baden (das letzte Mal im Pazifik, es war herrlich!). Zu Hause duschten wir, halfen Chris bei der Hausarbeit und irgendwann nachmittags kam dann der Zusammenbruch: wir waren extrem fertig und schon ziemlich lange auf und so übermannte Fredi der Schlaf („Steffi, stell mal den Wecker, sonst schlaf ich durch!“). Irgendwann musste sie jedoch wieder aufstehen (fühlte sich wie vom Zug überrollt) und wir machten Känguru und Rosenkohl zum Abendbrot. &lt;br /&gt;Am Sonntag schrieben wir vormittags Blog und gingen nachmittags (gegen 3) zum Sky Tower vom Sydney um endlich mal einen Ausblick über die Stadt, in der wir nun schon so lange leben, zu haben. Er ist 309 Meter hoch, man hat einen fantastischen Blick in alle Richtungen (Guck mal da, da ist Manly, da ist Bondi, da ist Paramatta, da sind die Blue Mountains, da ist der Flughafen, da ist Chatswood…), es war großartiges Wetter, und auf dem Turm steht die höchste funktionierende Post Box der südlichen Hemisphäre… :-D &lt;br /&gt;Wir blieben bis zum Sonnenuntergang und machten dann noch den „OZ Trek“ (the largest simulated ride in the southern hemisphere), eine Art Kino mit einem Kurzfilm über Australien. &lt;br /&gt;Montag arbeiteten wir wieder, Steffi etwas länger (bis nachmittags), Fredi nur zwei Stunden bei Stocklands. Danach begann Fredi, sich mit der Steuererklärung herumzuschlagen und fuhr dann nach Hause, Steffi kam ein paar Stunden später. Sie hatte im MLC Tower gearbeitet, bei Babcock and Brown (einer renommierten Investmentfirma wie Chris später erzählte), im höchsten Tower Sydneys, deren Stockwerke Fredi am Tag vorher gezählt hatte (60) und Steffi das jetzt bestätigte (65). Abends gab es Nudeln. &lt;br /&gt;Dienstag, Mittwoch und Donnerstag verliefen eher ereignislos. Wir arbeiteten nicht noch einmal, kündigten bei Relocations und fuhren einige Male zum Strand, badeten, und besorgten Abschieds/Geburtstagsgeschenke. Dabei stellte sich heraus, dass die Australier keine besonders florierende Kultur des Geschenkeeinpackens haben, denn richtiges ordentliches Geschenkpapier war fast nirgends zu finden -  und wenn, war es natürlich schweineteuer. Am Freitag buken wir morgens einen Kuchen für Chris, denn die hatte am Samstag Geburtstag. Wir versuchten uns an „Celines Schokoladentorte“, einem Rezept von Fredis Mutter, und hatten besonders bei der teerartigen Glasur viel Spaß. Vorher war es extrem schwierig gewesen, die Zutaten zu besorgen: Mehl und Zucker gibt es ja in australischen Supermärkten, aber versucht mal ungesalzene Butter zu finden…&lt;br /&gt; Danach brachen wir auf in die Stadt, um in North Sydney uns noch ein letztes Mal mit Corina und den Kindern zu treffen. Wir trafen uns in einer Buchhandlung und übergaben Hanna-Louise ihr Geschenk, einen riesigen pinken plüschigen Rosen-…Mülleimer?! ;D Sie hatte letztes Wochenende Geburtstag. Wir quatschten eine Weile und verabschiedeten uns dann. Aber man versprach uns, mal nach Deutschland zu kommen! &lt;br /&gt;Nonstop fuhren wir direkt weiter in die Oper. Ja, das Sydney Opera House! Wir hatten bereits vor einigen Monaten Karten für eine Vorstellung von “Die Hochzeit des Figaro” gekauft und hatten uns so gut es ging rausgeputzt. Wir nahmen unsere Plätze in der letzten Reihe ein (hatten dennoch eine gute Sicht und konnten prima hören, Glück gehabt) und genossen die Oper in der vollen Länge. Tja, zwei Deutsche, die sich in Australien mit englischen Untertiteln eine italienische Oper von einem Österreicher anschauen… :-D &lt;br /&gt;Am selben Abend noch bereiteten wir den Geburtstagstisch für Chris vor, die sich riesig über die Überraschung am nächsten Morgen freute. Tagsüber packten wir unsere Rucksäcke – das erste Mal seit langer, langer Zeit. Zwischendurch gab es havarieartige Angstzustände: Hilfe, bekommen wir das alles in die Taschen!??! Aber dann klappte es doch gut und der einzige Angstfaktor war das Gewicht, aber das konnten wir erst am Flughafen prüfen. Die restlichen Sachen brachten wir noch zum Second-Hand-Shop und feierten Chris’ Geburtstag dann bei einem Nachmittagskaffee mit ihrer Mitbewohnerin, ihrem Neffen und ihrer (nervigen :D ) Mutter. Danach ging sie mit ein paar Freundinnen und uns zum Inder und wir fraßen uns richtig voll mit all den indischen Köstlichkeiten… Butter Chicken, Chicken Tekka Massala.. :-D &lt;br /&gt;Der nächste Morgen war unser letzter ganzer Tag in Australien. Wir fuhren morgens zu einem Gottesdienst in die Innenstadt von Sydney, da Fredi einmal einen australischen Gottesdienst miterleben wollte. Sie war sehr ergriffen, genoss den Gottesdienst, da viel gesungen wurde und die Predigt wirklich großartig war. Außerdem hatte man ein gelbes Faltblatt bekommen, auf dem Fragen zur Predigt aufgedruckt und Platz für Notizen gelassen worden waren, damit man besser zuhören und folgen konnte. Echt ein tolles Erlebnis! &lt;br /&gt;Danach gingen wir zum Aroma Festival am Circular Quay/the Rocks, einem jährlichen Event in Sydney, das zufällig an diesem letzten Tag war. Der gesamte Bereich war vollgestopft mit Einheimischen und Touristen und nach Themen konnte man kulinarisch die ganze Welt besuchen. Wir kosteten uns überall durch, schlenderten am Hafen entlang, genossen die Musik und die Gerüche und setzten uns dann für ein letztes Abschiedsvideo auf die Stufen vor der Oper. Dann fuhren wir nach Hause und schauten mit Chris zusammen am letzten Abend das Finale von „Master Chef“, einer Koch-Casting-Show, die in Australien ungefähr so populär ist wie hier „DSDS“. Also ein gelungener letzter Abend. Das Einschlafen fiel uns beiden natürlich schwer, am nächsten Tag wartete die Rückreise auf uns… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder dazu gibt's hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2037/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-868845688481810399?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/868845688481810399/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=868845688481810399' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/868845688481810399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/868845688481810399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/08/sydney-ii-die-letzten-zwei-der-letzten.html' title='Sydney II – die letzten zwei der letzten vier Wochen'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-5472201363229630171</id><published>2010-08-22T15:45:00.001+01:00</published><updated>2010-08-22T15:46:44.219+01:00</updated><title type='text'>Noch da? Wieder da!</title><content type='html'>Liebe Leser, jetzt habe ich mich schon eine ganze Weile nicht mehr gemeldet. Das liegt daran, dass ich aus Australien wohlbehalten und gesund wieder zu Hause angekommen bin (Gott sei Dank, der Rückflug war eine Tortur, ich mag das Fliegen eben wirklich nicht mehr). Daher gibt es nun verschiedene Einträge: Sydney Teil 2 fehlt noch und wird nachgereicht, genauso wie ein opulenter Bericht über die tolle Stadt Singapur. Und natürlich ein paar persönliche Worte zu Australien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle regelmäßigen Leser haben mich ja auf der Reise durch das gesamte halbe Jahr hindurch begleitet und daher auch die Stationen der Reise mitbekommen, weniger jedoch die Emotionen. Mir hat das Auslandsjahr im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich habe unheimlich viel von dem Land Australien mitbekommen, habe auf unterschiedlichste Weise dort gelebt, gereist und gearbeitet. Das halbe Jahr hat mich sehr verändert, zum Guten (als Schritt hinein ins unabhängige Erwachsenenleben mit den guten und schlechten Seiten) wie zum Schlechten (ich habe zugenommen und ziemlich viel „üble Erfahrungen“ machen müssen, die mich auch nicht unberührt gelassen haben). &lt;br /&gt;Ich habe in Jobs gearbeitet, die ich wohl sonst eher gemieden hätte und bin in vielen Dingen weniger empfindlich geworden. So macht mir das kalte Duschen jetzt auch nichts mehr aus und ein halbes Jahr draußen schlafen? Nie wieder, aber ich habe es durchgehalten! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Abschluss will ich nicht viele große Worte finden, eher ein paar Listen weiterreichen, die ich im Laufe der letzten Wochen in Australien geschrieben habe: was ich wohl vermissen werde – und was nicht. Außerdem fehlen noch die letzten QuickFacts! ;-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Was werde ich also vermissen? &lt;br /&gt;- Free BBQs, public toilets überall, public gyms, picnic tables… gute „öffentliche Ausstattung“&lt;br /&gt;- Fast alle Obstsorten zu jeder Jahreszeit&lt;br /&gt;- Australian Radio Charts, ich mochte die Musik im Radio dort sehr (es wurde auch hierzulande unbekanntere Musik wie 30 Seconds to mars, The Veronicas und Jimmy Eat World gespielt)&lt;br /&gt;- Honeycomb, Pavlova &amp; Meat Pies&lt;br /&gt;- Roadside Stalls – wo billiges farmfrisches Obst verkauft wurde&lt;br /&gt;- Vinnies, eine Kette von Second-Hand-Läden&lt;br /&gt;- Gratis Tüten an der Supermarktkasse&lt;br /&gt;- „turn left at any time“&lt;br /&gt;- Parents Rooms &lt;br /&gt;- Weite Horizonte&lt;br /&gt;- Freundlichkeit der Aussies&lt;br /&gt;- Flexibilität des Campingreisens&lt;br /&gt;- Sonntags im Supermarkt einkaufen&lt;br /&gt;- Riesige Second-Hand-Bücherläden&lt;br /&gt;- Internet (gratis) in jeder großen Bibliothek&lt;br /&gt;- Hoher Lohn für ungelernte Arbeitskräfte&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Und was werde ich nicht vermissen? &lt;br /&gt;- Dirt Roads&lt;br /&gt;- Speed Bumps&lt;br /&gt;- Kalte Klimaanlagen im tiefsten Winter&lt;br /&gt;- Australisches Brot, australische Würstchen – australisches Essen! &lt;br /&gt;- Komische Vögel (Ibis und Krähen!)&lt;br /&gt;- Der nicht vorhandene Komfort des Campings&lt;br /&gt;- Dass niemand meinen Namen schreiben oder aussprechen konnte (Fred-Ricke)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hört sich jetzt nach einer ganz schön langen Liste des „Vermissens“ an. Will ich etwa wieder zurück? Nein! Das tägliche Leben in Australien bietet einige Annehmlichkeiten und Vorzüge, die wir hier nicht haben. Aber warum ich lieber hier bin, ist eigentlich ganz einfach: ich mag Deutschland, ich vermiss(t)e alle Freunde und Verwandte viel zu sehr um am anderen Ende der Welt zu leben und ich glaube jetzt zu wissen wo meine Heimat liegt. Vielleicht gehe ich in ferner Zukunft noch einmal für ein Auslandssemester weg, aber herumreisen möchte ich nie wieder für einen so langen Zeitraum. Es fehlt der Fixpunkt im Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Und nun noch die besten noch fehlenden QuickFacts: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact: &lt;/span&gt;Die Aussies scheinen entweder mehr Geld in der Staatskasse zu haben – oder es anders einzusetzen. Es gibt überall, wie ihr sicher in den gesammelten Berichten schon festgestellt haben dürftet, öffentliche Toiletten (in jedem Dorf!), gratis Barbecues, Picknickbänke, öffentliche kostenlose Schwimmbäder im aufwändig angelegten Lagunen-Style, ja, sogar gratis „Draußen-Fitnesstudios“ gibt es. Machen wir was falsch oder warum haben wir das nicht? :-D &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact:&lt;/span&gt; In Australien gibt es keine klassische Fahrschule mit einem Fahrlehrer, vorgeschriebener Stundenanzahl und einer Prüfung mit einem DEKRA-Mann. Hier besorgt man sich mit 16 Jahren „L-Plates“, pappt sich dieses Schild ans Auto und fährt dann mit Mama oder Papa auf dem Beifahrersitz los. Wenn man sich dann fit fühlt, legt man eine Prüfung mit einer offiziellen Person ab (aka DEKRA-Mann) und fährt danach mit „P-Plates“ weiter. In den ersten zwei Jahren zeigt das also jedem anderen Verkehrsteilnehmer an: Achtung, da sitzt ein Jungspund hinterm Steuer… &lt;br /&gt;Weil die Australier jetzt merken, dass das doch nicht ganz so verkehrssicher ist (obwohl ich persönlich es für ausreichend halte – die Verkehrsregeln dort sind deutlich idiotensicherer, es ist weniger Verkehr und man kann auch kein einheitliches System schaffen: wenn man irgendwo im Outback wohnt, kann man keine „vorgeschriebenen Autobahnstunden“ einhalten, weil die nächste Autobahn 2000 km entfernt ist und weil man dort vielleicht nie in seinem Leben Auto fahren wird), führen sie teilweise Fahrlehrer ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact:&lt;/span&gt; In Australien gibt es eine ähnlich strenge Alkoholgesetzgebung wie in den USA. Man kauft den Alkohol in speziellen Läden, in die nur 18jährige hineindürfen. Eine landestypische Besonderheit ist jedoch das „BYO“, ausgeschrieben „bring your own“ und wörtlich übersetzt „bring dein eigenes mit“. Man muss als Restaurant eine Lizenz zum Alkoholausschank bei der Regierung beantragen, und weil das sehr kostspielig ist, haben manche Restaurants sich entschieden, den Gästen das Selbstmitbringen von alkoholischen Getränken zu erlauben und sich so die Schanklizenz zu sparen. Dann steht an einem Restaurant groß „BYO“ dran. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact:&lt;/span&gt; Es gibt in großen Supermärkten in Australien meist nicht nur einen Wickelraum, sondern direkt einen großen Parents Room. Dort steht eine gemütliche Couch, &lt;br /&gt;eine kindgerechte kleine Toilette, eine Mikrowelle für Milch und Babynahrung, ein Wickeltisch, Spielsachen und eine Spüle. Was für die Eltern sicher sehr angenehm ist, war auch für uns ein großer Segen… es war warm und man konnte sich Mikrowellenlasagne warm machen :-D &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact: &lt;/span&gt;Da es in diesem großen Land so viel freie Fläche und so viel naturbelassene weite Ebenen gibt, kann man nicht immer verhindern, dass die Tiere über die Straße rennen wie sie wollen. Deshalb schützen die Aussies einfach die Autos statt den Straßen: es gibt sogenannte „Roo Bars“ oder „Bullbars“, große Metallstangen vorne am Auto (wie beim Exploder). Diese mindern den Schaden beim Aufprall, könne potentiell aber auch Todesfallen für Fußgänger sein – deshalb würden sie hier nie erlaubt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact: &lt;/span&gt;In dem Großraum Sydney kann man im Zug die Sitzlehnen umklappen, wie man es gerade braucht. So werden aus Zweier- leicht Vierersitze. Sehr praktisch! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Australian QuickFact: &lt;/span&gt;Als krönender Abschluss an Sammelsurium an praktischen und seltsamen, unnützen und genialen Verkehrsregeln, oder einfach nur Fakten. Innerorts wird in Australien 60 km/h gefahren, außerorts maximal 110, in Northern Territory jedoch luxuriöse 130. Bei DEN Straßen bezweifle ich jedoch, dass irgendwer sonderlich schnell fahren möchte. Aber was soll man machen, wenn man eine Infrastruktur für 22 Millionen Menschen auf einer Fläche von ganz Europa aufrecht erhalten muss. &lt;br /&gt;Zur Verkehrsberuhigung werden „Speed Bumps“ eingesetzt, runde Erhöhungen im Asphalt, bei denen man stark abbremsen muss, oder man schrappert sich den Unterboden auf. Tolle Sache… &lt;br /&gt;Es gibt außerdem „School Zones“ mit entsprechenden Schildern, auf denen vermerkt ist, dass während der Schulzeit – außerhalb der Ferien Mo-Fr – in den entsprechend angegebenen Uhrzeiten 40 gefahren werden muss. Da die Polizei das heftig kontrolliert, schleichen also ganze Autofahrerkolonnen statt 80 mit 40 vor der Schule entlang, wenn gerade Nachmittag ist. Nervig, aber ziemlich sinnvoll. &lt;br /&gt;LKW haben keine Geschwindigkeitsbegrenzung, was die Flüssigkeit des Verkehrs erheblich verbessert. Man wird halt manchmal von einem Lastwagen überholt, aber dafür gibt es keine einzelne verstopfte Spur mit LKW. &lt;br /&gt;Im Großen und Ganzen wirkt die Verkehrsregelung in Australien manchmal komisch, aber häufig sehr sinnvoll und durchdacht. Statt Ampelkreuzungen gibt es riesige Kreisverkehre (aber man muss auch den Platz dafür haben); es gibt fast an jeder Ampelkreuzung eine „turn left at any time“-Spur, also das Äquivalent von „rechts Abbiegen mit grünem Pfeil“ in Deutschland, nur besser ausgeführt, weil sie separat ist und man jederzeit auf ihr abbiegen kann, nicht nur, wenn man vor sich niemanden hat; und es gibt auf einsamen Landstraßen alle paar Kilometer eine schnell wieder endende, aber ausreichende Überholspur. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, nach den ersten drei Wochen in Deutschland, habe ich mich gut eingelebt. Ich war mit Marco im Urlaub, fahre bald nach Salzburg und verbringe viel Zeit im heimischen Garten. Ich sehe die Welt mit anderen Augen und genieße die märkische Landschaft. Kurz: ich bin froh, wieder hier zu sein. Es war anfangs etwas schwer, mit der Supermarktkassiererin wieder auf Deutsch zu sprechen und auf der rechten Straßenseite zu fahren, aber das gab sich schnell. &lt;br /&gt;Ich wurde an allen deutschen Unis angenommen, an denen ich mich für Psychologie beworben hatte, und habe mich entschieden an der Freien Universität in Berlin zu studieren und mit Marco zusammenzuziehen. Und die Wohnung ist so gut wie fest… ;-) Ich halte euch über den Fortgang auf dem Laufenden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-5472201363229630171?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/5472201363229630171/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=5472201363229630171' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/5472201363229630171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/5472201363229630171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/08/noch-da-wieder-da.html' title='Noch da? Wieder da!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-8624613929706929081</id><published>2010-07-19T12:11:00.000+01:00</published><updated>2010-07-19T12:12:39.405+01:00</updated><title type='text'>Sydney I – die ersten zwei der letzten vier Wochen…</title><content type='html'>Sydney I – die ersten zwei der letzten vier Wochen… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Chatswood Shopping Centre und dem Jobinterview (uninteressant, weil sehr kurz schmerzlos, und übrigens auch erfolglos ;-D) fuhren wir dann nach Willoughby, weil dort Corina leben sollte, eine Freundin der Kosmetikerin von Steffis Mama. Wir wollten dort mal Hallo sagen und bei ihr vorbeischauen, die Adresse hatten wir von Steffi. Es schien niemand zu Hause zu sein, so warteten wir im Auto und die erstbeste Gelegenheit, die sich ergab, war ein direkter Nachbar, den Steffi gleich anquatschte. Der meinte dann, dass Corina und Greg (ihr Ehemann) nicht mehr hier wohnen, sondern Anfang des Jahres umgezogen sind nach Castle Cove. Er telefonierte dann Nachbarn und schließlich Greg hinterher, um die Adresse herauszufinden und so bekamen wir wenig später einen Anruf aufs Handy von Greg, der uns die neue Adresse gab und meinte, wir sollen Corina überraschen.&lt;br /&gt;Gesagt, getan, Tafel Schokolade als Gastgeschenk eingepackt und losgefahren. 10 Minuten später standen wir vorm Tor und riefen: Wir sind zwei deutsche Mädchen und Freunde von Sabine! (der Kosmetikerin von Steffis Mutter) &lt;br /&gt;Wir wurden herzlich von vier Kindern und zwei Frauen empfangen, Greg war nicht zu Hause und Corina hatte eine Freundin zu Besuch. Wir schnackten abends etwas mit den beiden und Corina lud uns ein, doch ein paar Tage zu bleiben. Also spielten wir mit Hanna-Louise (4) und Ewan (2) eine Menge, bekamen lecker Aussie-Breakfast und fantastisches Dinner, halfen bei der Hausarbeit, guckten ab und zu Fußball, erlebten echtes Aussie-Leben …und erledigten natürlich auch Organisatorisches. Fredi wurde von Hanna-Louise irgendwann übrigens dauerhaft „Barbie“ genannt, weil sie wohl so aussieht und Hanna sich Friederike nicht merken konnte. Wir hielten nach einem Job Ausschau, fertigten Autozettel zum Aushang in Hostels an. Fredi wurde leider am Sonntag plötzlich krank, mit Fieber, aber dennoch fuhren wir in den CBD und verteilten unsere Autozettel in einer sechs-Stunden-Mammutaktion in den Hostels in Kings Cross, der City, Bondi Beach und Glebe. Wir unternahmen auch Ausflüge mit ihr, mit den Kindern in ein Shopping Centre oder mit ihr allein an einen sehr vornehmen Strand in Sydney, Mossman. An einem Tag fuhren wir in einen Spare-Parts-District von Sydney, wo es viele Autohändler und Schrottplätze gab, weil wir noch eine neue Radkappe kaufen wollten, die wir günstig für 25 Dollar gefunden haben. Am gleichen Tag fuhren wir nach Artamon, einem Suburb wo eine Moving/Relocatins-Firma ist, die Movers und Drivers suchte. Steffi hatte den Aushang in einem Hostel gesehn, wo sie unser Auto aufgehängt hatte und so meldete wir uns bei dem Typen, Fabian. Er gab uns direkt allen Papierkram mit, nachdem er uns ungläubig gefragt hatte, ob wir wüssten, worum es bei der Arbeit geht: „das ist nicht wirklich ein einfacher Job für Mädels“. Die machen nämlich Büroumzüge. Wir wollten es dennoch probieren und nachdem wir am nächsten Tag unsere Papiere wieder abgegeben hatten, hatten wir einen Job! Wir holten unser Arbeits-t-shirt bei ihm ab und fuhren an einem Tag außerdem in die City, um einen unserer Reiseführer zu verkaufen an einen gerade angekommenen Traveller. So fand sich also alles und nach fast einer Woche, einer sehr ereignisreichen, machten wir uns auf den Weg in die Blue Moutains. &lt;br /&gt;Am letzten Tag bei Corina schauten wir morgens um 4.30 Uhr noch das Spiel von Deutschland gegen Ghana, bevor wir dann aufbrachen. &lt;br /&gt;Eigentlich wollten wir unseren Blue-Mountains-Besuch an das Wetter anpassen, nach der Pleite im Januar, aber heute war Nebel, na toll. Wir fuhren auf Gut Glück trotzdem, da die Wettervorhersage positiv und sonnig klang. Wir verloren immer mehr den Mut, weil es selbst wenige Kilometer vor den Bergen noch nebelig war, doch dann, von einer auf die andere Sekunde rissen die Wolken auf und die Sonne strahlte vom Himmel. Herrlich!&lt;br /&gt;Wir hielten noch mal am Visitor Centre in Glenbrook an, holten uns die gleichen Karten wie von einem halben Jahr und brachen dann zu den ersten Aussichtspunkten. Erst kamen die Wentworth Falls, wo wir eine Wanderung zu den Falls machten, durch den Wald, und an den Klippen entlang; wir erkannten viele Dinge von früher wieder, nur: wir hatten jetzt einen Ausblick! Erst hing im Tal noch etwas Nebel, was das ganze aber noch schöner machte, irgendwann sahen die Berge aber aus wie im Bilderbuch. Danach ging es nach Katoomba, wo wir den Scenic Cliff Drive fuhren, den wir vorher auch schon gefahren waren, nur: jetzt sahen wir etwas! Wir waren bei zahlreichen Lookouts, manche nur ins Tal, manche auf die berühmten Three Sisters, bevor wir dann beim Hauptvisitorcentre bei den Three Sisters anhielten, den horrend hohen Parkgebühren bezahlten und zum Aussichtspunkt liefen. Vor da aus liefen wir dann Richtung der „Giant Steps“; einer Treppe von hier bis ins Tal. Man konnte hier über eine kleine Brücke auch zu einer der Sisters gehen, echt atemberaubender Ausblick. Die Blue Mountains begeisterten uns, obwohl wir schon so viel anderes in Australien gesehen hatten. Steffi stieg die Stufen noch weiter hinunter, Fredi gab wegen Erkältung und „keine Lust“ schon früher auf. Irgendwann dachte sich Steffi dann aber auch: das schaff ich eh nicht mehr, ich kehr mal auch wieder um. Also trafen wir uns wieder und liefen noch ein bisschen am Rim entlang. Wir genossen die Three Sisters im Abendlicht und machten noch ein „Was ist alle so passiert“-Video. &lt;br /&gt;Nach dem Besuch am Cahill Lookout, wo wir vor fünf Monaten mit dem Explorer-Exploder geschlafen und gegessen hatten und ein paar nostalgischer Gefühle fuhren wir zum Coles, den wir übrigens noch nicht gesehen hatten vor fünf Monaten und genossen die Wärme im Einkaufszentrum. Das Problem an den Blue Mountains war nämlich, dass es Mountains waren, und dementsprechend sehr kalt. Wir suchten uns einen Park und schliefen dort. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen frühstückten wir an einem Lookout, fuhren dann nach Blackheath, wo wir zuerst zum Evans Lookout mit dem Grand Canyon fuhren. Dies ist die Nordseite der Blue Mountains mit einem völlig anderen Tal, aber genauso beeindruckend. Als nächstes kam der Govetts Leap Lookout mit einem Waterfall, bevor wir einen Abstecher ins Megalong Valley machten. Das ist das Valley mit den Three Sisters, wir fuhren einen Scenic Drive in das erstaunlich landwirtschaftliche Tal hinab… und dann wieder hoch. Von unten sehen die Blue Mountains nicht ganz so spektakulär aus. &lt;br /&gt;Danach ging es nach Mount Victoria, wo wir noch einen letzten Ausblick ins Tal genossen und dann von dort aus nach Bell fuhren. Über Bell nahmen wir die Nordstraße durch die Blue Mountains zurück nach Sydney und genossen dabei noch ganz andere Ausblicke auf die Berge. Wir hielten zum verlängerten Lunch bei einem Panoramalookout auf Sydney und die Küste an und genossen die Sonne und die etwas wärmere Luft. &lt;br /&gt;Danach fuhren wir nach North Ryde, dem Ort unseres morgigen ersten Jobs. Dort fanden wir einen herrlichen Park mit tollen Toilets und kochten uns Abendbrot. Am nächsten Morgen war die Arbeit in Laufweite, so dass wir gemütlich aufstanden und zur Arbeit gingen. Dort trafen wir die Teammitglieder, wie wir später erfuhren und merkten ändern die sich eh bei jedem Job, und der Job war ein kleinerer. Vier Stunden lang räumten wir Möbel, Computer, Kisten und so weiter um und richteten die Schreibtische an einem anderen Ort im Gebäude wieder ein. Das war ein „internal Job“, also im Gebäude, und das scheint auch häufiger vorzukommen. Wie uns Chris erzählte, räumen große Firmen ständig ihre Schreibtische von A nach B nach C um – ohne erkennbaren Sinn. Aber es bringt uns Geld!  Der Job war anstrengend, aber nicht so „unmädchenhaft“ wie wir es befürchtet hatten – die Männer heben halt das Schwere an, wir machen nur, was wir können. Und es ist wahnsinnig gut bezahlt. Abends saßen wir noch in der warmen Wintersonne, aßen etwas, spazierten ein bisschen Woolies und sprachen uns mit Chris ab über den nächsten Tag. &lt;br /&gt;Unsere Chris vom Anfang, von den ersten Tagen, wollen wir nämlich auf einen BBQ-und-Nationalparkausflug mitnehmen, um ihr zu zeigen „wie weit wir’s gebracht haben“ und um uns für den Royal National Park zu revanchieren. Von North Ryde fuhren wir los, holten sie in Caringbah ab, fuhren zum Botany Bay National Park und spazierten etwas an der grandiosen Küste entlang. Dann machten wir BBQ im Park, quatschten ganz lange mit ihr, wurden vom Kookaburra angegriffen und zeigten ihr unseren „Outdoor-Lebensstil“. Abends fuhren wir noch zu ihr, sie machte uns eine leckere Hot Chocolate, wir guckten unsere Australienbilder zusammen an und fuhren zu 23 Uhr in die City zum Fußball! Der Tag mit Chris war echt genial gewesen. &lt;br /&gt;Das war das erste Mal dass wir Soccer am Darling Harbour beim Public Viewing guckten und es waren keine Menschenmassen, aber schon einige Leute da. Wir malten uns standesgemäß an, und dann begann das Spiel. Germany vs. England. Wir haben sie richtig platt gemacht, die Stimmung war bombastisch und es war ein tolles Gefühl, mit vielen Deutschen am anderen Ende der Welt mitten in der Nacht die Nationalhymne zu singen. &lt;br /&gt;Dann ging es zum Schlafen nach Maroubra, unserem aller-allerersten Schlafplatz! Wir waren erst gegen 3 im Bett und wachten am nächsten Morgen um 11 auf. Es folgte ein interessanter Tag, der darauf hinauslief, dass Fredi unbedingt nach Hause fliegen wollte, in einem Ausbruch lang gärenden Heimwehs. Nach einem Streit dachte sie das erste Mal ernsthaft darüber nach, telefonierte sogar mit Qantas um den Flug 2 Wochen vorzubuchen und dann war die Entscheidung so gut wie gefallen, als gegen Abend noch mal ein plötzlicher Umschwung kam: „nein, das ist Blödsinn, ich hab mit Steffi angefangen, also hör ich auch mit ihr auf“. Seltsamerweise ist Fredi seitdem davon geheilt, sie will war noch nach Hause, aber ist nicht mehr so schmerzhaft. Manchmal brauch es wohl solche Tage. Abends fuhren wir noch zu Chris, um etwas Not-Unterkunft zu finden, sprachen mit ihr darüber (was Fredi sehr half, weil Chris eine ziemlich nette, philosophische Person ist) und schliefen dann dort. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag stellten wir unser Auto bei Carsales.com.au ein, weil sich noch kein Backpacker auf unser Auto gemeldet hatte und wir dachten etwas mehr Publicity kann nicht schaden. Chris war super lieb, sie schrieb uns am nächsten Morgen eine Notiz: „Good Morning Girls, sometimes the most difficult decisions bring us the greatest rewards.“ (manchmal bringen uns die schwierigsten Entscheidungen die größten Belohnungen) &lt;br /&gt;Wir machten vormittags Fotos für Carsales vom Inneren des Autos, was noch komplett voller Kram war, so dass wir alles auf die Straße luden, unter den Augen neugieriger Bauarbeiter, Fotos machten und alles wieder einluden… &lt;br /&gt;Die nächste Zeit, die wir bei Chris lebten, widmeten wir einiger Entdeckungen in Sydney, „Rest-Sightseeing“ also von den Sachen, die wir im Sommer nicht geschafft hatten. „Zu Hause“ verbrachten wir die Abende immer mit Chris und ihrer Mitbewohnerin Yvette, kochten mit ihr oder für sie, schauten Aussie-TV, quatschten und tauschten Musik. Wir genossen es so sehr, ein Bett, ein warmes zu Hause, und eine Dusche zu haben. In Caringbah fielen uns jetzt übrigens viele Sachen auf, die wir früher nie bemerkt hatten, weil wir noch neu waren im Land: Gloria Jean’s, Woolies direkt um die Ecke, Coles, Vinnies, Chemist Warehouse… :-D &lt;br /&gt;Die nächsten paar Tage fuhren wir in die Stadt, klärten ein paar Dinge mit Westpac und dem Steuerbüro, liefen zur Art Gallery of NSW (wo großartige Werke hingen, auch wieder zwei von Fredis Lieblingsmaler ;-)) und schlenderten durch Kings Cross. Wir fuhren auch nach Cronulla und legten uns bei 16 Grad zwischen dick eingemummelten Spaziergängern in die Sonne an den Strand. Es war aushaltbar warm, auf den Bildern sieht es aus wie Hochsommer, ist es aber nicht, glaubt uns. Wir quälten uns nur, um nicht so winterblass auszusehen, zu Hause… ;-) &lt;br /&gt;Am nächsten Tag wollten wir wieder „ausziehen“ und ein paar Tage im Auto schlafen, weil es sich anbot. Wir wollten gegen Mittag losfahren und dann sprang das Auto nicht an…verdammt. Nach dem 5. Versuch und nachdem wir den Automobilclub schon angerufen hatten, ging es dann, aber jetzt mussten wir auf den NRMA-Mann warten. Der meinte, er sähe kein Problem und wir sollen einfach wieder anrufen, wenn was passiert. Ok! Also fuhren wir nach Rockdale und stiegen in den Bus zum Airport. Heute stand Flugzeuge-Watching auf dem Programm, Sydney ist ein riesiger Airport mit viel Verkehr. Nachdem es dunkel war und wir viele Maschinen beobachten konnten, setzten wir uns zum Peoplewatching noch etwas in die den Arrivals-Bereich. Wir entschlossen an diesem Abend, das Auto dauerhaft auf den Pendlerparkplatz der Rockdale-Train-Station zu stellen damit wir nicht immer umräumen müssen. Der Parkplatz war fürchterlich vermüllt, hässlich und Rockdale ein recht unangenehmes Viertel. Aber gut. Wat mut, dat mut. In den nächsten Tagen schauten wir uns die St. Mary’s Cathedral an, liefen zum Winter Festival mit einer Eisbahn und Glühwein und Bratwurst (mit Sauerkraut!) für jeweils 10 Dollar – die spinnen – und zu den Wooloomooloo Meat Pies. Dort kosteten wir geniale Meat Pies, sieht komisch aus, schmeckt aber lecker, mit Blick auf ein paar Möwen und den Marinehafen. Tolle Erfahrung! Wir trafen uns außerdem mit einem anderen Typen der eventuell noch Arbeit auf einem Markt am Wochenende hat, der „Market-Chris“, der wohl einige Anrufe bekommen hatte aber uns ausgesucht hatte, weil wir ein Auto hatten. Arbeit auf dem Markt sollte dann in einigen Wochen losgehen. &lt;br /&gt;Außerdem arbeiteten wir wieder einmal bei Relocations. Das mit der Arbeit stellte sich als eine Wochenendarbeit heraus, die auf Abruf läuft: Fabian schreibt eine SMS, ob wir können, und wir sagen ja oder nein. Heute war die Arbeit mitten im CBD von Sydney, direkt neben dem Queen Victoria Building. Wieder ein internal Job, ein Büro ist zwischen zwei Stockwerken umgezogen. Der Ausblick war bombastisch! Wir mussten Akten packen und auspacken, und machten es laut Mohammed nicht richtig, er zeigte uns dann wie: die Batzen mussten so groß sein, dass sie uns fast aus den Armen fielen… „Mohammed-Batzen“ also.. :-D &lt;br /&gt;Wir machten es später wieder so wie wir, das war schneller und deutlich übersichtlicher. &lt;br /&gt;Wir schlenderten außerdem mindestens zwei Mal über Paddy’s Market, kauften ein bisschen Gemüse und Souvenirs und genossen die Atmosphäre. &lt;br /&gt;Am Samstag nach der Arbeit fuhren wir zum Airport duschen, dort gab es nämlich gratis Duschen und mit unserem Wochenticket war es umsonst. Danach saßen wir noch etwas im Arrivals-Bereich und dann… plöhöhötzlich… piepte das Handy. „Hi, ist he ford falcon still for sale?“ – JUHUHUHU! JAA! :-D Wir schrieben mit dem Interessenten ein paar SMS und verabredeten uns für Montag für ein Treffen zur Besichtigung. Wir waren überglücklich! Was für ein großartiger Tag. Geld verdient, Autointereessent, ein bisschen Shopping. &lt;br /&gt;In Rockdale auf dem Müllparkplatz neben unserem Haus machten wir Reis zum Abendbrot und fuhren dann in die City zum nächtlichen Fußballgucken, Argentinien vs. Germany. 4:0 übrigens, wir fegten sie vom Platz, die Stimmung war abermals bombastisch – wie gesagt, ein genialer Tag. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag wachten wir 10.30 Uhr auf und es war richtig warm in der Sonne, die ins Auto schien. Wir fuhren noch einmal in die Stadt, zum The Rocks Market im historischen Teil von Sydney, dann noch einmal zu Paddy’s Market :-D und jetzt dürften alle Souvenirs beisammen sein… Abends waren wir mit Chris im Kino verabredet, aber nicht irgendeinem Kino, sondern Govindas in Kings Cross. Das ist ein „movie Room“, wo man liegend den Film schaut und vorher lecker vegetarisch-indische Köstlichkeiten vom Buffet essen kann. Einfach der Wahnsinn! Der Film war „New York, I love you“, ein Zusammenschnitt von Kurzfilmen, die schön, traurig, interessant waren, aber definitiv kein gewöhnlicher Film. &lt;br /&gt;Chris brachte uns mit ihrem Auto nach Hause nach Rockdale, und grinste, als wir zum Abschied winkten und in unser Auto/Bett/Haus stiegen. Müll muss ansteckend sein, denn unser Auto sah durch das ständige Umgeräumtsein auch ziemlich müllig aus. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen räumten wir das Auto um, fuhren nach Caringbah zu Chris, weil sie uns angeboten hatte, dass wir unser Auto zur Besichtigung in ihr Zimmer entladen können. Das Zimmer sah hinterher aus wie ein vollwertige Abstellkammer. Das Auto war aber schön leer. Auf den Anruf zur Verabredung von Dean (der Autointeressent) wartend, putzten wir das Auto von innen, saugten es, wischten es aus, polierten die Fenster und fuhren suchend druch Sydney um eine Waschstation zum Selbermachen zu suchen: Die gibt’s überall, nur nicht in Australiens größter Stadt! Oder was? Mittlerweile hatten wir einen Anruf bekommen und kurz vor Ultimo fanden wir die Waschanlage dann. Man glaubt kaum, wie viel roter Staub noch in diesem Auto steckte und wie schwer verkrustete Insekten von der Motorhaube abgehen. Hinterher sah das Auto aber so aus, dass wir es gar nicht mehr wiedererkannt hätten.. die Felgen blitzten, der Innenraum sah aus wie neu. So sauber war das Auto wohl noch nie. Dean war sehr freundlich, ein junger Tasmanier Mitte 20 der als Sounddesigner arbeitet und vor kurzem nach Sydney gezogen war, und er hatte Null Ahnung von Autos. Er schaute beim Blick unter die Motorhaube nicht einmal das Öl nach. Wir machten eine Probefahrt, er ließ sich die Details vom Auto erzählen, fragte nach der Beule an der Seite, inspizierte den Ersatzreifen (von dem wir selbst nichtmal genau wussten, wie man ihn rausholt), probierte die Funktionen des Autos aus und war ziemlich zufrieden. Wir verhandelten etwas, wir wollten 3800, er 3500, und wir einigten uns auf 3700. Wir einigten uns außerdem darauf, dass wir das Auto erst am Donnerstag (in drei Tagen) abgeben mussten, so dass wir noch zwei volle Tag mit unserem Zuhause verbringen konnten. &lt;br /&gt;Man, sind wir cool: wir verkaufen unsre Auto sogar an einen echten Aussie, nicht an irgendwelche Backpacker! Die letzten Wochen kommen dann im nächsten Eintrag… ;-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2035/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: In Deutschland ist Schleichwerbung verboten. Da gibt es einen Riesenskandal, wenn Herr Gottschalk aus Versehen mal Gummibärchen bei Wetten, Dass hochhält. Hier ist es im Radio Gang und Gäbe: „In Penrith im Westen Sydneys wurde heute ein 21jähriger bei einem schweren Verkehrsunfall getötet. Bei Harvey Norman gibt es heute zu Sparpreisen 3D-TV-Geräte. Und Sie müssen bis 2011 keine Anzahlung machen! Angebot gilt nur bis zum 31. Juli. Auf dem Motorway 5 Richtung Paramatta geht der Verkehr nur zähflüssig voran.“ Na, hat jemand den äußerst subtilen Übergang gemerkt? Beim Lesen mag einem das vielleicht noch auffallen, aber wenn man als Nichtmuttersprachler den Nachrichten lauscht und der Nachrichtensprecher mit exakt gleicher Stimme weitespricht, merkt man meistens erst am Ende der Werbung, dass sie eine war. Düdüm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-8624613929706929081?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/8624613929706929081/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=8624613929706929081' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8624613929706929081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8624613929706929081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/07/sydney-i-die-ersten-zwei-der-letzten.html' title='Sydney I – die ersten zwei der letzten vier Wochen…'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-6068181613057423028</id><published>2010-07-02T11:28:00.001+01:00</published><updated>2010-07-02T12:02:47.976+01:00</updated><title type='text'>NSW - Home Coast</title><content type='html'>Nach dem Lunch fuhren wir entlang der „Border Road“, eine Straße genau auf der Grenze zwischen NSW und QLD, zum „Eingang“ nach New South Wales, wo wir von einem großen Schild begrüßt wurden. Nach viereinhalb Monaten endlich wieder „zu Hause“, jedenfalls wenn es nach unserem Nummernschild geht. In der Visitor Info staubten wir haufenweise Prospekte ab und begannen dann sofort, die North Coast zu erkunden. &lt;br /&gt;Mir fuhren über Murwillumbah zum Mount Warning (ehemalige Vulkancaldera, großer Berg in der Mitte eines Tals, das wiederum von steilen Felswänden umrahmt wird), auf den jeden Morgen das erste Sonnenlicht von ganz Australien trifft. Auf engen, kurvigen Straßen mit vielen Schlaglöchern ging es nach Nimbin, der Hippiestadt der Aussies. Viele Gebäude sind mit Regenbogenfarben angemalt und so gut wie alle Bewohner haben Dreadlocks und rauchen. Die Stadt entstand in den 70ern durch das Aquarius-Festival. Wir machten einen Spaziergang durch die Stadt, wo wir an lauter interessanten Fair-Trade-Öko-Shops, Hippieläden mit Bob-Marley Shirts, bunten Filzklamotten und Leinenkleidung und natürlich auch Kifferläden vorbeikamen. Viele machten erst mittags auf. Uns wurden im Laufe des Spaziergangs sowohl ganz selbstverständlich und nebenbei Haschkekse und Gras angeboten. Außerdem roch es immer mal verdächtig… :-D Es gab auch ein Hippiemuseum, interessant, komplett verrumpelt und durcheinander, mit vielen Zeitungsartikeln und Fernsehausschnitten. Es ging auch um neuere Entwicklungen, wie zum Beispiel die Duldung der illegalen Stadt durch die Regierung, oder dass jetzt Videoüberwachung in den Straßen herrscht. Alles sehr spannend, aber so wirklich lange aufhalten wollten wir uns nicht. &lt;br /&gt;Erstmals hatten wir jetzt auch das „Vergnügen“, durch Wälder von grünen Gum Trees zu fahren, aber zwischendrin häufiger rot und bunt gefärbte Laubbäume zu sehen, meistens schon fast komplett entlaubt. Herbst hält Einzug!&lt;br /&gt;Letzte Etappe für heute war Lismore. Im Dunkeln haben wir Spiegelei, Brot und Tomaten gemacht und dann abgewaschen – und gefroren! Es war ein eiskalter Abend. Danach fuhren wir zu McDonalds, um einen warmen Hort für den Abend zu haben, fuhren danach zu einem Schlafplatz und mummelten uns dick ein – zum ersten Mal mit einer neuen dicken Decke vom Secondhandshop, damit wir uns nicht totfrieren. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen zeigte das Thermometer, das wir auf das Armaturenbrett gelegt hatten, 4 Grad an – was??? Wir hatten eigentlich mit 6 oder so gerechnet. Draußen sagte das Thermometer dann sogar nur noch 2 Grad. Beim Umräumen taten uns die Hände weh aber uns wurde wenigstens ein bisschen warm. &lt;br /&gt;Später erfuhren wir, dass es in dieser Nacht 0 Grad gewesen waren. Kälterekord für unser Camping!&lt;br /&gt;Als nächstes ging es zu den Minion Falls im Nightcap National Park, wo wir im aufgeheizten Auto frühstückten und dann einen kleinen Walk machten, es war immer noch bitterkalt. Von einem Lookout konnten wir bis zur Küste, bis Byron Bay, gucken. Als nächstes fuhren wir in selbigen Ort und schauten uns dort etwas um. Man sagt, Byron Bay sei wunderschön und man müsse dort lange bleiben, aber wir empfanden das nicht zwangsläufig so. Hübsch, aber nicht besonders. Interessant war jedoch der östlichste Punkt von Australien, eine Landzunge mit einem kleinen Wanderweg. Dort gab es auch einen Lookout, von dem man angeblich Delfine und Wale sehen kann. Wir dachten uns dabei nichts, wir haben doch eh nie so ein Glück, bis Steffi irgendwann rief: „NEIN Fredi. Ich glaub ich hab grad Wale gesehen.“ Wir schauten beide noch einmal hin und tatsächlich, da waren diese Wal-Fontänen am Horizont zu sehen. Wir kamen genau im richtigen Moment an der Viewingplattform an, denn wir sahen noch einen Wal und ein paar Delfine; der Buckelwal schwamm direkt am Ufer entlang. Echt grandios! &lt;br /&gt;Danach ging es an der Küste entlang über Lennox Head nach Ballina. In Ballina entschlossen wir uns dann, bei 17 Grad Lufttemperatur und ca. 19 Grad Wassertemperatur erst im Ozean baden und dann kalt duschen zu gehen. Kurzerhand zogen wir uns die Bikinis an und joggten ein wenig am Strand entlang, um warm zu werden. Bereits taub durch die Luftkälte, ging es ins Wasser, was gar nicht mehr so wehtat :-D; die Wellen waren riesig und es machte richtig Spaß, in ihnen zu toben. Danach stürmten wir aus dem Wasser, schnappten unsere Sachen, rannten vorbei an irritierten, dick eingemummelten Spaziergängern unter die kalte Dusche und fanden auch das nicht mehr so schlimm, wir waren ja jetzt betäubt vom kalten Ozean. :-D &lt;br /&gt;Weiter fuhren wir durch Ballina, vorbei an der Big Prawn. &lt;br /&gt;Nach Süden durch den Broadwater National Park nach Evans Head mit einem Lookout und dann entlang des Clarence River nach Grafton. Ein schöner Weg, der uns an Herbst in Deutschland erinnerte: klare, kalte Luft, kahle oder eingefärbte Laubbäume, ein ruhiger Fluss, Weideland, Feuerchen in Gärten und Steinhäuser. Abends schliefen wir in Grafton und es war wieder eine ziemlich kalte Nacht. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen standen wir früh auf, tankten und fuhren dann nach Ebor über eine schöne Serpentinenstraße durch herrliche Landschaft. Es ging heute etwas ins Inland, um das „New England“ von NSW zu erkunden, wo europäische Dörfer und Laubbäume etwas mehr dominieren als sonst in Australien. Plötzlich rief Steffi: guck mal da! Ist das Frost??? Tatsächlich! Wir hielten an und machten ein paar Fotos von diesem Phänomen. Vermutlich der letzte Frost, den wir mal im Juni sehen… :-D Gegen 10 erreichten wir die ersten Wasserfälle, die Ebor Falls, fuhren dann weiter zum Cathedral Rock, den wir nur über eine Gravel Road erreichten. In einer Art Märchenwald (so sah es jedenfalls aus) wanderten wir ein bisschen, machten aber nicht die ganzen 6 km bis zum Cathedral Rock. Danach fuhren wir zurück über Ebor nach Dorrigo, die Straße war ausnahmsweise mal sehr gut, und fuhren dann zum Rainforest Centre. Dort machten wir einen Canopy Walk. Der war natürlich nicht so toll wie im Daintree, weil nun einmal nichts an den tropischen Regenwald herankommt ;-), aber man hatte eine gute Sicht auf das Tal. Dann machten wir noch einen Walk zu Wasserfällen und fuhren danach durch weitere schöne Landschaft nach Coffs Harbour zur Küste. &lt;br /&gt;Dort erkundigten wir im Visitor Centre, wo wir denn das Fußballspiel sehen könnten, denn Deutschland spielte am kommenden Morgen gegen Australien. Leider, Zeitverschiebung sei dank, um 4.30 Uhr morgens. Wir entschlossen uns also ein Zimmer in einem Motel zu mieten, damit wir das Spiel wenigstens in Ruhe und ohne Kälte o.ä. schauen können. Wir richteten uns nach einem Einkauf häuslich ein, machten den Fernseher an, schauten die Vorberichterstattungen, aßen, und so weiter. &lt;br /&gt;Um 4.15 Uhr klingelte der Wecker und dann wurde der Fernseher angeschaltet. Das Spiel habt ihr sicher alle gesehen, es war ein schönes und spannendes Spiel und unter uns: wir haben die Socceroos richtig platt gemacht… :-D Fredi schlief leider in der zweiten Halbzeit immer wieder ein. Um 6.15 Uhr war dann alles vorbei: 4:0 für Deutschland, wir schliefen noch zwei Stunden, standen dann auf, machten uns fertig und fuhren in strömendem Regen los. Im Auto malten wir uns noch an – eine Aussieflagge auf eine Wange, eine Deutschlandflagge auf die andere. Richtig parteiisch wollten und konnten wir bei diesem Spiel ja nicht sein. &lt;br /&gt;Dann schauten wir uns noch Coffs Harbour’s Big Banana an und fuhren nach Süden. Als nächstes ging es nach Nambucca Heads, schauten einen Lookout an liefen etwas am Strand entlang. Hier war auch die „V Wall“, eine Kaimauer, bei der jeder Besucher seine Signatur hinterlassen konnte. &lt;br /&gt;Immer an der Küste entlang fuhren wir zum Hat Head National Park, ein grandioser Abschnitt von Küste, der uns etwas an Wilson’s Prom bei Melbourne erinnerte. Wir fuhren als erstes zum Trial Bay Gaol (eine Gefängnisruine), von dort aus starteten wir einen Walk, der sehr schön war und bei dem wir auch noch einmal Delfine sahen. Weiter ging es zum Smoky Cape Lighthouse. Dort passierte das gleiche wie heute ständig, sobald wir irgendwo angekommen waren, regnete es erst heftiger, wir saßen etwas im Auto, es hörte auf, und wir konnten Wandern, bevor es dann wieder anfing. Wir „nuttelten“ ;-) zum Lighthouse und genossen den Ausblick auf die raue See. Als letztes fuhren wir zum namensgebenden Hat Head, hier machten wir wegen einsetzender Dunkelheit und Regen nur einen kleinen Walk, der Wind und die paar peitschenden Regentropfen machten das Erlebnis jedoch spektakulär, einfach herrliche wilde Küste und See. Ein toller Abschnitt von NSW!&lt;br /&gt;Mit der untergehenden Sonne am Horizont fuhren wir nach Kempsey und ich uberfuhr dabei beinahe eine Turtle auf der Straße… dort machten wir Abendbrot und saßen wieder bei McDonalds. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fuhren wir den Pacific Hwy immer entlang nach Port Macquarie, keine besonders interessante Stadt, und fuhren dann weiter zu einem Lookout, und folgten dann dem Tourist Drive entlang der Küste. Die Fahrt erinnerte uns wieder an den Booderee National Park (südliche Küste NSW, bei Huskisson) und die Unterschiede zur Queensland Coast wurden deutlich. Die Vegetation ist sehr unterschiedlich, in NSW hat sie etwas schönes Trockenes und Wild-Karges. Wir fuhren dann zum Perpendicular Point, wo wir durch Bushland zu einem Punkt wanderten, an dem sich große Wellen spektakulär und sehr laut am Felsen brachen. Danach fuhren wir über den Pacific Hwy weiter nach Forster-Tuncurry. Eigentlich hatten wir vor, noch weiter zu fahren, entschlossen uns aber, hier zu bleiben, da wir am nächsten Tag morgens hier mit einem Kanu fahren wollten. &lt;br /&gt;Als nächstes fuhren wir zum Strand von Forster und machten einen Spaziergang, der damit endete, dass wir auf eine Düne kletterten… :-D Sehr schön dort. &lt;br /&gt;Nach dem Strandspaziergang machten wir Abendbrot in der untergehenden Sonne bei einem sehr milden Abend, das erste Mal seit Langem konnten wir wieder im T-Shirt sitzen. Bei McDonalds abends nutzten wir das Internet, um uns bei zahlreichen Fastfoodketten in Sydney zu bewerben, damit wir einen Job für den letzten Monat finden. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging es zum Bootsverleih, wir zahlten, setzten uns ins Boot und fuhren los. Das Wetter war traumhaft und das Wasser war superklar, man konnte das Seegras auf dem Boden sehen und die Fische beobachten. Vorbei an mehreren kleinen Inseln (auf denen unter anderem auch Public Toilets und Picnick Tables waren…die Aussies), der großen Brücke zwischen Tuncurry und Forster und mehreren Austernzuchtanlagen paddelten wir eine Stunde lang herum. Wir sahen Mangroven und Pelikane und blieben fast auf einer Sandbank stecken – ein sehr spaßiger Ausflug. &lt;br /&gt;Durch den Bouti Bouti National Park über Seal Rocks versuchten wir ein Lighthouse zu finden, irrten aber auf einem Trampelpfad durch einen Wald und konnten zwischendurch an einem Punkt sogar Wale auf dem Meer sehen. Das Lighthouse hatten wir aber nicht gefunden. &lt;br /&gt;Danach ging es durch den Myall Lakes National Park, das größte Süßwasserseensystem in New South Wales. Über eine Gravel und eine Sealed Road kamen wir zu einem Fluss, wo wir eine Fähre nehmen mussten, dann ging es zwischen dem See und der See ;-) zu einem Beach. Wir wanderten durch Buschland zum Strand und genossen die Einsamkeit – hier erinnerte es uns wiederum sehr an den Coorong National Park in South Australia. Wir fuhren den Scenic Drive bis zum Ende und blieben abends in Raymond Terrace irgendwo am Pacific Highway. &lt;br /&gt;Fredi las heute Abend, dass sie eine Einladung zum Job Interview von Maccas hatte… sie vereinbarte einen Termin für zwei Tage später, so dass wir noch zwei Tage hatten, um nach Sydney zu kommen – was uns gut passte. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir morgens nach Port Stephens / Nelson Bay. Dort frühstückten wir, schauten uns einen Leuchtturm und einen sehr schönen Beach an (hier kannten wir uns auch ruhig ein Haus kaufen…). Danach ging es zur „largest moving coastal sandmass in the southern hemisphere“. Also der größten sich bewegenden Sandmasse in der südlichen Hemisphäre, was auch sonst. Wir dachten vorher: na ja, wie spannend. Aber als wir dann davor standen bekamen wir den Mund vor staunen nicht mehr zu: das war wirklich wie eine Sahara am Ozean. Das Wetter – bewölkt, regnerisch – passte nicht so ganz, schuf aber einen interessanten Kontrast.  Nach einem kurzen Walk ging es nach Newcastle, wo es ordentlich goß, so dass wir nur mit dem Auto eine Runde durch die Stadt drehten. Leider, denn die Stadt war zwar die größte Industriestadt in NSW, aber hatte durchweg sehr schöne historische Architektur, Backsteingebäude. &lt;br /&gt;Wir ließen die aktuellen Ereignisse auch noch einmal Revue passieren: heute war der letzte wirkliche Reisetag von morgens bis abends, denn morgen Abend sollten wir schon in Sydney ankommen. &lt;br /&gt;Nach Newcastle ging es weiter nach Süden und besuchten einen State Park, hier begannen die Entrance Fees (Gebühren), die komischerweise für alle Parks im Umkreis von Sydney galten. Die waren glücklicherweise für den Winter abgeschafft, so dass wir eine Gravel Road zu einem Lookout fuhren und anschließend einen schönen kurzen Walk durch Buschland machten. Weiter ging es nach Norah Heads mit noch einem tollen Lighthouse und einem guten Ausblick aufs Meer; als nächstes kam schon „The Entrance“, eine Stadt am Eingang eines Sees zum Meer. Dort suchten wir uns einen Caravan Park am Meer, um warm zu duschen und vorher baden zu gehen. Die Frau an der Rezeption sagte, die Dusche sei gratis und so freuten wir uns natürlich noch mehr. Der Strand war ca. 400 m von der Dusche entfernt und so zogen wir uns um, rannten zum Strand, warfen uns in die eiskalten Fluten (diesmal aber wirklich kalt!), rannten zur Dusche zurück, vorbei an einem eingemummelten Herrn, der uns als „crazy“ bezeichnete und nahmen die schöne warme Dusche. Herrlich! &lt;br /&gt;Danach ging es weiter nach Gosford. Gilt als die „ländliches Zentrum“ der Region und stellte sich als „hat alles“ heraus: ein Shoppingpalast mit Klamottenläden, Big W, KFC, Maccas, Woolies und so weiter und so fort, sogar einen Deli mit europäischen Köstlichkeiten gab es – aber wir sagen: das sparen wir uns auf, wir sind ja bald zu Hause!&lt;br /&gt;Beim McDonalds abends arbeiteten wir wieder an unseren Bewerbungen. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag standen wir früh auf und der letzte Tag unserer Reise brach an. Wir fuhren als erstes in den Brisbane Waters National Park, wo wir zu einem Lookout liefen und dann unseren ersten Blick auf Sydney erhaschten. Zwischen den majestätischen Felsklippen von Sydney Heads tauchten die Wolkenkratzer des Sydney CBD und die Strände von Manly auf, und wir wussten: dort würde unsere Reise enden. &lt;br /&gt;Mittlerweile merkte man, dass die Metropolregion von Sydney anfing: das Eisenbahnnetz von der Metro erstreckte sich bis hier, die Straßen wurden zu Motorways und es gab Bus Stops. Wir machten noch einen Abstecher zum Ku-Ring-Gai-Chase National Park (der und auch der Brisbane Waters National Park erinnerten uns sehr an den Royal National Park ganz vom Anfang mit Chris) und begaben uns dann ziemlich direkt zum Chatswood Shopping Centre, wo der McDonalds vom Job Interview war. &lt;br /&gt;Im Moment sind wir in Sydney, und werden das auch noch bis zum Abflug sein, was wir hier so erleben wird es erst wieder in ein paar Wochen – also kurz vor Abflug – geben und es wird nicht mehr der typische Reisestil sein, in dem wir schreiben, sondern kurz und knapp das Wichtigste. Wir verbringen hier zwar unsere Zeit teilweise auch noch mit Sightseeing, aber machen auch häufig „uninteressante“ Sachen: wir leben hier halt. Das richtige Reisen ist vorbei! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2034/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt; (Passwort D00494)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: In Australien hat jeder Bürger eine Wahlpflicht. Wenn man nicht zur Abstimmung geht oder Briefwahl macht, bekommt man eine heftige Geldstrafe. Chris erzählte uns, sie hat vor 10 Jahren mal eine Kommunalwahl verpasst und wurde mit 150 Dollarn verwarnt, wenn man dann betrachtet dass ja alles teurer wird und bei den „bundesweiten Wahlen“ (federal elections) höhere Strafen in Kraft treten ist das ganz schön happig!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-6068181613057423028?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/6068181613057423028/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=6068181613057423028' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6068181613057423028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6068181613057423028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/07/nsw-home-coast.html' title='NSW - Home Coast'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1170846352855792922</id><published>2010-06-23T11:29:00.000+01:00</published><updated>2010-06-23T11:30:32.934+01:00</updated><title type='text'>Sunshine Coast, Brisbane und Gold Coast</title><content type='html'>Willkommen im Land der Beach Boys, Blingbling, Glitzer und Glitter und Glamour… ;-) Jeder vierte in Queensland lebt hier, aber nicht zu dieser Jahreszeit, da gibt’s nur Senioren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fuhren wir über Gympie in Richtung der vielgepriesenen Sunshine Coast. Unser Reiseführer sagt, Noosa Heads, unser erster Stopp, soll die schönste Stadt an der ganzen Küste sein. Wir fanden es dort auch ganz schön, aber jetzt nicht atemberaubend… ;-) Wir schauten uns etwas in der Stadt um und fuhren dann zum Noosa Heads National Park, wo wir immer an der Küste entlang und durch den Wald zur Alexandria Bay liefen. Von einem Lookout aus konnte man Maroochydore, die größte Stadt der Sunshine Coast, schon in der Ferne sehen. Noosa Heads ist die Hauptstadt der Kreisverkehre, jede Kreuzung bis auf zwei in dieser Stadt hat einen Kreisverkehr… da wird einem ganz schwindelig!&lt;br /&gt;Richtung Maroochydore ging die Straße immer an der Küste entlang und ein Strand folgte dem anderen. Es gibt auch anderswo an der Küste so viele Strände wie hier, aber die Gold und Sunshine Coast unterscheiden sich von den anderen dadurch, dass hier a) viele Menschen leben und b) fast jeder Strand im Sommer proppenvoll und patrouilliert ist, nicht so wie die ganzen einsamen Nationalparkstrände im Norden. Außerdem ist das hier „Surferland“ und so sahen wir hier auch unsere ersten richtigen Surfer en masse. &lt;br /&gt;In Maroochydore fuhren wir Richtung Town Centre, kauften etwas ein, fuhren noch zu einem Buchladen und aßen dann unter einer beleuchteten Picknickbank – Luxus – „Tikka Massala“ – lecker indisches Hühnchenzeugs, wie Butter Chicken. Abends saßen wir im McDonalds und begannen schon mit Uni-Bewerbungen und Job-Bewerbungen in Sydney. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag machten wir uns in der Library gemütlich und organisierten einiges. Stellten das Auto zum Verkauf online, schrieben Blog und so weiter und so fort. Ist halt nicht immer alles Urlaub ;-) …doch danach ging es zum Beach. Wir aßen erst die Reste von gestern und machten dann einen Strandspaziergang und nach kurzer Zeit hatten wir richtig Lust, ins Wasser zu springen. Es war warm und sonnig, die Wellen waren hoch, das hat einfach nur richtig Spaß gemacht. Danach waren wir kalt duschen… dann fuhren wir noch zu einem Second Hand Shop, wo wir uns eine richtig dicke Steppdecke für 8 Dollar kauften für die kommenden kalten Nächte. &lt;br /&gt;Danach fuhren wir zu Woolworths und wollten uns ein paar Kirschen gönnen, die gerade im Angebot für „billige“ 16 Dollar das Kilo waren. Wir gönnten uns so 100 Gramm, das war alles, was wir uns leisten wollten. Die Kassiererin meinte es jedoch gut mit uns und berechnete nur Trauben (für 5,98$ das Kilo… :-D). &lt;br /&gt;Nach dem Abendbrot legten wir uns schlafen. &lt;br /&gt;Nachdem Fredi gestern aufgefallen war, dass das Auto etwas Öl verliert, stellten wir morgens fest, dass es immer noch tropfte. Wir wollten dennoch nach Brisbane weiterfahren, und fuhren noch zum Visitor Information Centre weil wir dort danach fragen wollten, ob nicht doch ein Mechanic am Samstag offen hat. Kurze Zusammenfassung: sie hatten keine Liste und am Wochenende hat sowieso keiner offen, riefen für uns aber RACQ (Automobilclcub) an, der vorbeikam und uns eindringlich davor warnte, weiterzufahren, weil schon kurze Distanzen den Motor ruinieren könnten. Also hingen wir in Maroochydore fest. Nicht der schlechteste Ort, um stecken zu bleiben… :-D &lt;br /&gt;Wir machten gleich einen Mechanic-Termin für Montag. Am Samstag hielten wir uns etwas im Second-hand-Shop auf und probierten ein paar schöne Kleider an, fuhren danach in die Library, erledigten noch mehr Kram (schrieben Resumes und Cover Letter für die Bewerbungen), kauften etwas ein, aßen und setzten uns abends zu McDonalds. Sehr spannend… :-D &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fand im Zentrum von Maroochydore ein schöner Markt statt, über den wir nach dem Frühstück schlenderten und uns zwei tolle Schürzen kauften… toootal genial, von einer Omi, die das selbst genäht hatte. Wir kauften noch ein bisschen Essen für den Nachmittag, fuhren dann zum Strand. Es waren toootal hohe Wellen, richtige Riesenbrecher, und richtiger Massenauflauf von Surfern. Der Bericht der Lifeguards war richtig dramatisch: nur vorsichtig schwimmen, starke Strömung, hohe Wellen! Irgendwann ging Fredi ein paar Fotos machen und gabelte dabei einen Opa auf, der ihr erzählte, dass gerade die berühmte Jessica Watson (die Weltumseglerin) in ihren Heimatort Maroochydore einlief! Außerdem erzählte der Mann noch 1000 Mal, dass wir nur zwischen den roten und gelben Flaggen schwimmen sollen und so weiter und so fort… Irgendwann berichteten wir von unserem Autoproblem und er ging natürlich sofort „helfen“, obwohl wir etwas skeptisch waren. Irgendwann ließ er uns allein und wir verbrachten noch den Rest des Tageslichts am Strand. &lt;br /&gt;Abends war das Programm das gleiche wie immer. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag standen wir früh auf und waren pünktlich um halb 8 beim Mechanic, gaben das Auto ab und liefen zur Library, dann warteten wir auf einen Anruf. Während wir wieder einmal Blog schrieben (und so), kam der erste Anruf: da ist ein Teil kaputt, wir wollen es ersetzen, das kostet so 200 Dollar. Steffi hatte richtig Herzklopfen, während Fredi telefonierte, und war dann aber sehr erleichtert, weil wir mit viel viel mehr Geld gerechnet hatten. Dann kam später noch ein zweiter Anruf, dass noch zwei Schläuche am Radiator gewechselt werden könnten und sollten und das noch einmal 100 Dollar kosten würde. Wir sagten zu und gegen 1 Uhr nachmittags kam der Anruf, dass wir das Auto abholen können! Super! 300 Dollar später konnten wir losfahren. Am Auto hinten begrüßte uns ein Aufkleber von „Andrew’s Mechanical Service“, auf dem Beifahrersitz gab es lauter Visitenkarten und Mentos. Wir fuhren zur University of Maroochydore um ein paar Fotos für Steffis Bruder zu machen, der entweder in Melbourne oder Maroochydore ein Auslandssemester absolvieren möchte; und dann in die Glass-House Mountains, die so benannt sind, weil sie Captain Cook an die Glashütten in England erinnerte. Die Berge ragen aus dem sonst recht platten Land sehr beeindruckend hervor und wir wanderten erst auf den Mount Ngungun hinauf und genossen die bombastische Aussicht, bevor wir noch zu zwei Lookouts fuhren und liefen, vorbei an lauter Ananasfeldern (wir wussten gar nicht, wie die überhaupt wachsen…). Dann wurde es auch schon dunkel und wir suchten uns einen Schlafplatz irgendwo nördlich von Brisbane… &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir einen Tourist Drive an die Küste, durch reiche Städtchen mit Häusern, die jedes einzelne ihre eigene Bootsanlegestelle hatten… dann fuhren wir über eine riesige Brücke und viele Autobahnen in die Innenstadt von Brisbane, parkten das Auto und erfragten bei der Visitor Info ein paar Dinge. Dann fuhren wir wieder etwas aus der Innenstadt heraus und suchten uns einen Caravan Park zum Duschen, bevor wir noch auf einen bekannten Berg, Mount Coot-tha, wo wir lecker Dinner aßen (saure Gurken und Stulle und Frischkäse) und dann in Ruhe den Sonnenuntergang anschauten und zusahen, wie in Brisbane die Lichter angingen…  &lt;br /&gt;Danach suchten wir uns in einer Seitenstraße einen Schlafplatz neben einem Bahnhof, so dass wir am nächsten Morgen direkt in den Zug steigen konnten. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag holten wir uns ein Tagesticket und  fuhren in die Innenstadt von Brisbane. Von dort aus ging es in die Roma St. Parklands, einem großen Park, der anlässlich der Weltausstellung vor ein paar Jahren neu angelegt worden war. Dort gab es einen großen See, ein paar herbstlich gefärbte Bäume und schön angelegte Blumenbeete. Danach ging es in die City. Vorbei am King George Square (mit dem ehemalig höchsten Turm der Stadt) ging es zum Anzac Square mit dem Shrine of Remembrance und dann zur St. John’s Cathedral. Eine echte, ziemlich historisch aussehende Kathedrale zwischen lauter Hochhäusern. Danach liefen wir zum River und nahmen von dort aus die Fähre zur „QUT“ (Queensland University of Technology mit einem großen Campus neben dem CBD). Vorbei am Parliament House liefen wir Richtung Casino, das in einem alten Treasury Building untergebracht war. In der Queen Street Mall aßen wir Lunch, während wir die ganzen Büroangestellten bei ihrer Mittagspause beobachteten. Eigentlich wollten wir dann in die Art Gallery, blieben jedoch auf halbem Weg beim Farmer’s Market stecken. Dort gab es German Wurst und Backwaren, viele Gemüse- und Fruchtstände, bis hin zu Süßigkeiten, chinesischen Pilzen, Joghurt und Nüssen. Echt genial… Trotzdem konnten wir anfangs widerstehen und liefen weiter in die Art Gallery. Es gab einige Ausstellungen, modern und historisch, eine Hut-Ausstellung, Installationen und auch Gemälde von J.W. Waterhouse (Fredis Lieblingsmaler – warum haben die in Australien gleich mehrere davon, und in Europa habe ich noch keinen gesehen???). Nach zwei Stunden ging es wieder zurück zum Farmer’s Market und leisteten uns ein Turkish Bread und ein bisschen Obst zum Abendbrot. Als es dunkel wurde, nahmen wir eine Fähre und fuhren auf dem River am CBD vorbei, der herrlich im Dunkel erstrahlte. Danach ging es „nach Hause“ in unsere Seitenstraße neben dem Bahnhof. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir wieder mit dem Zug in die Innenstadt, schlenderten dann etwas durch den Botanical Garden, der zwar hübsch angelegt war, aber absolut nicht so beeindruckend wie zum Beispiel Cairns oder Sydney. Danach ging es durch die City, vorbei am Post Office zur Central Station, von wo aus es mit dem Zug zum Museum of Queensland ging. Dort begrüßten uns wieder jede Menge Schulkinder, damit haben wir wohl richtig Glück… :-D Zuerst ging es zur Queensland-Ausstellung, von Rocky als Cattle Capital über Opale bis zur unendlichen Weite des Outbacks und Schildkröten des Great Barrier Reef… ziemlich genial, über einen ziemlich genialen Bundesstaat! Das Highlight: Erklärungen zur Waltzing Matilda (unser Schiff auf den Whitsundays). Eigentlich ein deutsches Wort, abgeleitet von „Auf der Waltz“ und es gibt ein Lied, das irgendwann mal als australische Nationalhymne vorgeschlagen worden war. Es gab auch noch Ausstellungen über alte Fahrzeuge, über Krieg und über die Evolution des Bikinis; aber auch eine Mitmachausstellung über die Tierwelt Queenslands, wo man ein Kartenspiel spielen, die Flügel einer Fledermaus ausprobieren und im Vergleich zum Känguru beim Springen versagen konnte… :-D &lt;br /&gt;Danach gingen wir ins Science Centre, ein Mitmach- und Ausprobierzentrum zu Erfindern, Physik, menschl. Körper und so weiter und so fort. Man konnte seinen Puls messen lassen, einen Sprint- und Werftest machen, in einen Tunnel gehen, in dem man sein Gleichgewicht verliert… so viel zu tun! In der Physikausstellung gab es Magneten, Schallwellen und …nervige Kinder, die alle Experimente blockierten. :-D In der Mall gab es wieder Lunch + People-Watching. Mit der Fähre fuhren wir jetzt abschließend etwas nach Osten (dieses Mal bei Tageslicht) und unter der Story Bridge (quasi Wahrzeichen von Brisbane) hindurch, dann zurück nach Westen und zu unserem „Zuhause“. &lt;br /&gt;Wir waren heute extra etwas früher zurückgekehrt, um in dem supergenialen Parents Room, den wir heute früh entdeckt hatten, den Laptop aufzuladen, Lasagne in der Mikrowelle zu machen, heiße Schokolade zuzubereiten, Schuhe zu putzen, Blog zu schreiben… kurz: es zu unserem Wohnzimmer zu machen. Ein Parents Room ist normalerweise für Eltern mit Kind, mit einer kindgerechten Toilette, Wickeltisch, Sofas, Mikrowelle für die Milch und so weiter. Kann man aber auch zweckentfremden. &lt;br /&gt;Abends fuhren wir noch etwas aus der Stadt hinaus und schliefen (fast) an der Küste. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag machten wir uns nach einem kurzen Abschnitt mit einem Tourist Drive an der Küste auf zur Gold Coast, auf einer fünfspurigen Autobahn! Zivilisation!!! Wir sind immer noch erstaunt, dass es so lange dauerte (seit dem Outback), dass wir Zivilisation wieder für selbstverständlich nahmen. Neben der Autobahn tauchten hintereinander einige Vergnügungsparks auf, für die die Gold Coast so bekannt ist. Von weitem konnte man schon die Hochhäuser vo Surfer’s Paradise sehen. Erster Aussichtspunkt war „The Spit“, eine lange Sand-Halbinsel, von deren Spitze aus man auf die Insel South Stradbroke Island schauen konnte und auf der es nicht viel gab, außer Vergnügungsparks und Surfern. Und einem Surfer-Taxi, das wartende Surfer für fünf Dollar mit nach Stradbroke Island nahm. Danach fuhren wir nach Surfer’s Paradise: Hotelhochhäuser, Strand, Lifeguard-Häuschen, Cafés. Dabei erlebten wir es noch vergleichsweise ruhig, im Sommer kann man dazu noch nennen: Bling Bling, Clubs, Party, Touristenmassen. Wir machten einen Strandspaziergang (der Sand war richtig kalt), es war bewölkt und nicht sehr einladend. Wir hatten sowieso nicht geplant, so lange hier zu verweilen und fuhren deshalb ohne große Besichtigungen (nicht dass es da etwas gegeben hätte....) weiter. Immer an der Küste entlang, vorbei an den vielen Hotels, Casinos und so weiter, nach Miami… :-D Dort liefen wir einen kleinen Hügel am Strand hinauf und genossen die Panoramaaussicht auf das sehr gewöhnungsbedürftige Surfers’s Paradise. Wenn man sich fragt, warum Australiens Strände so leer sind: weil alle hierher kommen! :-D &lt;br /&gt;Im Burleigh Heads National Park machten wir noch ein paar Walks und fuhren dann noch die restliche Distanz bis Tweed Heads/Coolangatta. Das ist eine Zwillingsstadt an der Südgrenze Queenslands und das Letzte, was wir von diesem schönen Bundesstaat nach mindestens 6 Wochen Aufenthalt sehen sollten. Wir machten Lunch auf einer tollen Picknickbank am Pazifik, die Sonne kam raus, man sah Surfer und wir wussten genau: da hinten ist New South Wales, unser Heimatbundesstaat. Mehr dazu – im nächsten Blogeintrag! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2033/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: In Australien ist alles, was nur irgendwie möglich ist, „the world’s greatest“. Da das aber nicht immer geht, reicht häufig auch: „the largest/greatest in the southern hemisphere“. Also auf der Südhalbkugel. So gibt es den größten Ozeanpool in der südlichen H., die größten Sanddünen der südlichen H., die größte Banane der s. H. oder der größte tanzende, singende und blinkende Lobster der s.H. Wenn man von Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, oder dem Great Barrier Reef, dem größten Riff der Welt, spricht, ist das ja völlig verständlich. Wenn man aber in Betracht zieht, dass die s. H. zum größten Teil aus Wasser besteht und Australien wohl das einzige Industrieland dort ist (sorry, falls wir da irgendwen vergessen haben sollten), ist das eher lächerlich… mit dem tanzenden, blinkenden Lobster. Der südlichen Hemisphäre. Viele liebe Grüße von Steffi und Fredi, den fröhlichsten Backpackern der südlichen Hemisphäre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1170846352855792922?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1170846352855792922/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1170846352855792922' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1170846352855792922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1170846352855792922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/06/sunshine-coast-brisbane-und-gold-coast.html' title='Sunshine Coast, Brisbane und Gold Coast'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-6700044542998218731</id><published>2010-06-22T03:41:00.002+01:00</published><updated>2010-06-22T03:43:23.760+01:00</updated><title type='text'>Wir haben fertig.</title><content type='html'>Leute, wir haben es geschafft! Wir haben die Welt umsegelt. Nein, halt, das war Jessica Watson. Aber wir haben Australien umrundet! Nach 30 000 km haben wir jetzt unsere Reise um diesen herrlichen Kontinent herum vollendet und sind wieder in Sydney angekommen. Hier versuchen wir jetzt, all das Organisatorische zu erledigen - Job finden, Auto verkaufen - wir haben ja noch einen Monat vor uns. &lt;br /&gt;Zu diesem Anlass gibt es gleich die aktuelle (und letzte) Karte unserer Reise. &lt;br /&gt;Und, no worries - es wird noch ein paar Blogeinträge geben, über die letzte Reisezeit bis Sydney und über unseren letzten Monat hier in dieser Stadt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116728920662159748930.00047bc8d442ebe362b47&amp;amp;ll=-27.870383,141.789093&amp;amp;spn=27.017326,37.353516&amp;amp;z=4&amp;amp;output=embed"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116728920662159748930.00047bc8d442ebe362b47&amp;amp;ll=-27.870383,141.789093&amp;amp;spn=27.017326,37.353516&amp;amp;z=4&amp;amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left"&gt;Our Australian Adventure&lt;/a&gt; auf einer größeren Karte anzeigen&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-6700044542998218731?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/6700044542998218731/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=6700044542998218731' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6700044542998218731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6700044542998218731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/06/wir-haben-fertig.html' title='Wir haben fertig.'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3503723528907456855</id><published>2010-06-13T12:58:00.000+01:00</published><updated>2010-06-13T12:59:45.179+01:00</updated><title type='text'>Fraser Island – die größte Sandinsel der Welt</title><content type='html'>Am Morgen fuhren wir in aller Herrgottsfrühe zur Marina von River Heads, wo wir mit Blick auf die entfernte Insel Frühstück aßen und auf unsere Fähre warteten. &lt;br /&gt;Mit ungefähr 50 anderen Touristen warteten wir auf die Fähre und setzten dann auf die Insel über. Drüben warteten zwei große Four-Wheel-Drive-Busse. Die Mehrzahl der Leute  landete glücklicherweise nicht in unserem, unsere Gruppe bestand aus nur 12 Leuten und dem Busfahrer Jon. Wir fuhren über die sandigen Buschpisten (die man definitiv nicht mit einem normalen Auto bewältigen könnte) durch den Wald zur „Central Station“, einer ehemaligen Holzfällerstation und der ersten Siedlung der Insel. Jon war ein geübter Busfahrer, der ziemlich durch den Busch raste und vor tiefen Löchern direkt vorher abbremste; dennoch wurden wir ziemlich durchgeschüttelt. Das war spaßig!&lt;br /&gt;Nachdem wir die Central Station erkundet hatten, machten wir zusammen mit Jon einen Walk entlang eines glasklaren und flüsterleise fließenden Creeks durch subtropischen Regenwald. Der Regenwald war zwar nicht ganz so toll wie der tropische bei Cairns, aber umso mehr besonders dadurch, dass er auf purem Sand wächst. &lt;br /&gt;Den letzten Teil liefen wir ohne Jon, denn er fuhr den Bus schon einmal zu unserem Ankunftsort. Er empfing uns an einem riesigen, alten Baum, dessen Stamm zweieinhalb Meter Durchmesser betrug und um den sechs Menschen mit ausgestreckten Armen herumpassen… &lt;br /&gt;Jon hatte uns am Anfang gesagt, dass immer jemand mit ihm im Fahrerhäuschen sitzen kann und Fredi nutzte die Chance. Vorne wurde sie noch viel mehr durchgerüttelt und hüpfte mit jedem Schlagloch hoch und runter. Jon meinte: „Ich teile die Schlaglöcher mit dir, eins auf meiner Seite, dann eins auf deiner… :-D“. &lt;br /&gt;Nächster Ausflugnspunkt war das Eurong Resort zum reichhaltigen und unglaublich leckeren Lunch: ein dickes Buffet wartete auf uns ausgehungerte Backpacker! Suppe, Reis, Pasta, Hähnchenschenkel, Salat, Brötchen; Wurst.. hmmmm!&lt;br /&gt;Dann gings weiter. Dieses Mal saß Steffi vorne und es ging auf dem Highway 1 am Strand entlang. Total genial: links Dünen und rechts das Meer. Bei strahlendem Sonnenschein krachten herrliche Surferwellen im tiefblauen Wasser an den Strand. Mit 80 km/h ging es nun nach Norden, zu den Pinnacles. Das waren Dünen/Sandstein, der gelblich-rötlich in der Sonne strahlte. Der nächste Stopp waren die Champagne Pools, die eigentlich gar nicht Teil der Tour waren, für die Jon aber noch etwas Zeit einplante, weil es sich so sehr lohnte. Dazu musste er mit dem Bus aber noch zwei Stellen voller heftigem Treibsand überwinden, der Bus schwankte und stöhnte und kam dann doch an. Die Pools waren wie ein kleines, natürliches Schwimmbad; im kristallklaren Salzwasser schwammen Fische und immer wieder brandeten Wellen an die Felsen; Fredi sprang kurz ins kühle Nass. &lt;br /&gt;Wenig später ging es wieder zurück zum Bus und zum Indian Head. Diese Landzunge – selten, weil aus Felsen, was auf der Sandinsel nicht häufig vorkommt – wurde vom Entdecker Captain Cook nach einem Indianerkopf benannt, weil die Felsen so aussehen wie die Federn auf dem Kopfschmuck. Jon ließ uns an der einen Seite des Berges raus, wir kletterten hoch und genossen den Ausblick in beide Richtungen. Im Meer sah man sogar Rochen. Plötzlich meinte Steffi: „Guck mal da! Ist das nicht Benni? Die Hose, das Shirt, die Schuhe…das muss Benni sein!“ – Fredi: „Ja, und der Ort, wo er rumklettert…das muss Benni sein!“ (er war gerade an einem Felsvorsprung, typisch er) – wir riefen hallo und unterhielten uns kurz. &lt;br /&gt;Zurück am Bus fuhren wir ein Stück weiter, zum Maheno Shipwreck. Das war mal ein Luxusliner, der zu einem Hospitalschiff im zweiten Weltkrieg umgebaut wurde, dann in einen Sturm kam und vor den Bergungsarbeiten entzwei brach und somit einfach am Strand liegen gelassen wurde. Heute ist es eine Touristenattraktion… Wir machten es wie die Japaner: ein paar Fotos und zurück in den Bus. &lt;br /&gt;Auf dem Weg zum nächsten Stopp, Eli Creek, hielt Jon noch an und zeigte uns, wie die Aussies Muscheln aus dem Strand ausbuddeln, um sie als Angelköder zu verwenden; außerdem versuchte er ein Wettrennen zwischen Muscheln zu provozieren, wie schnell sie sich wieder einbuddeln; das klappte nicht. &lt;br /&gt;Eli Creek war genauso glasklar wie der andere Fluss und man konnte einen Boardwalk zum Ende des Flusses machen und dann im Wasser wieder zurück wandern; wir beide waren die einzigen, die diese geniale Möglichkeit wahrnahmen. Die Strömung war echt stark und das Wasser so klar, dass man jedes Detail des Bodens erkennen konnte. &lt;br /&gt;Mittlerweile dämmerte es schon und wir machten uns auf den Weg zum Eurong Resort, wo es wieder total leckeres Abendbrot gab und wir in unsere Zimmer aufgeteilt wurden: wir waren in einem Zimmer mit zwei supernetten Engländerinnen (Maria und Carly). Abends saßen wir noch etwas länger zusammen und quatschten über alles Mögliche mit unserer Gruppe. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging Steffi um viertel 7 zum Sonnenaufgang und danach ging es weiter zum reichhaltigen Frühstück. Wir waren mittlerweile so gemästet, dass wir gar nicht mehr so viel essen wollten… :-D &lt;br /&gt;Um 8.30 Uhr ging es dann mit Jon weiter. Erstes Ziel war heute der Lake McKenzie, ein kristallklarer See aus Regenwasser, das sich auf einer Laubschicht vor vielen tausend Jahren gesammelt hatte. Man sagt, wenn man darin badet, sieht man 10 Jahre jünger aus, man kann seinen Schmuck mit dem Sand reinigen und die Haare sollen weicher werden. Es war zwar schweinekalt aber wegen all dieser Heilwirkungen sprangen wir ins Wasser und badeten etwas. Danach legten wir uns noch in die Sonne und genossen den Ausblick auf den schönen See. &lt;br /&gt;Wieder ging es zum Lunch zum Resort (Schon wieder essen?). Unsere Haare waren mittlerweile trocken und fühlten sich natürlich deutlich weicher an… :-D Danach ging es weiter am Strand entlang zum Parkplatz vom Lake Wabby. Dieser See war nur über eine etwas längere Wanderung zu erreichen, insgesamt vier Kilometer mit Rückweg. Durch Wald und Busch stieß man nach einigen Kilometern auf eine riesige Sanddüne (from the paradise to the desert – vom Paradies zur Wüste) und konnte dann gemächlich zum Lake Wabby absteigen. Dieser leuchtete smaragdgrün und sah auf der einen Seite sogar ein bisschen aus wie der Ruppiner See… nur dass es dort keine tropischen, bunten Vögel, keine Catfish und keine Sanddünen gibt. :-D Wir setzten uns ans Ufer, hielten die Beine ins Wasser uns quatschten eine Weile. &lt;br /&gt;Ungefähr 15.30 Uhr waren wir wieder am Resort und eine dreiviertel Stunde später hatten wir die Insel abermals überquert und die Fähre erreicht. Während der Überfahrt sahen wir einen der spektakulärsten Sonnenuntergänge überhaupt – es sah so aus, als stünde der Himmel in Flammen! Am Festland angekommen verabschiedeten wir uns von allen und fuhren noch weiter bis nach Maryborough, wo wir uns schlafen legten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibt es hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2032/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3503723528907456855?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3503723528907456855/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3503723528907456855' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3503723528907456855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3503723528907456855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/06/fraser-island-die-grote-sandinsel-der.html' title='Fraser Island – die größte Sandinsel der Welt'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-8517784443770236720</id><published>2010-06-10T11:13:00.001+01:00</published><updated>2010-06-10T11:14:48.703+01:00</updated><title type='text'>Central Queensland Coast</title><content type='html'>Wir verließen Airlie früh am nächsten Morgen. Über Proserpine ging es weiter in das Pioneer Valley – auf dem Weg dorthin gab es wenige Sehenswürdigkeiten, die zentrale Küste Queenslands ist nicht ganz so doll gepflastert mit Sehenswürdigkeiten wie andere Teile des Staates. So fährt man schon einmal 2-3 Stunden am Stück! &lt;br /&gt;Ein paar Mal verpassten wir die Abzweigung (Huch, war das gerade das Schild???) und dann erreichten wir das Pioneer Valley, ein grünes, landwirtschaftlich genutztes Tal etwas im Hinterland, wo sich die Straße vorbei an Zuckerrohrfeldern schlängelte, bis wir rechts zur Finch Hatton Gorge abbogen. Im Pioneer Valley steht der größte zusammenhängende subtropische Regenwald Australiens, der zwar ganz schön war, aber lange nicht so eindrucksvoll wie unser geliebter tropischer Regenwald. Über drei oder vier verschiedene kleine Floodways und abenteuerliche Gravel Roads kamen wir dann an der Schlucht an, wo wir einen Walk zu den Araluen Falls, durch den Wald, manchmal an einem Bach entlang. Bei den Falls verweilten wir kurz und wanderten dann wieder zurück. &lt;br /&gt;Jetzt fuhren wir in den Eungella National Park, der bekannt für seine Platypus (Schnabeltier)-Beobachtungs-Plattformen ist…“world’s best“ – geglaubt haben wir das natürlich nicht. Um zum Eungella NP zu kommen, mussten wir eine fünf Kilometer lange Serpentinenstraße bergauf fahren, das war ganz schön steil. Dafür hatte man oben einen herrlichen Ausblick auf das Pioneer Valley und fast bis zum Meer. Weiter ging es Richtung Broken River, unterwegs machten wir noch einen kurzen Walk durch den Wald zu einem weiteren Lookout. Bei Broken River angekommen, war eigentlich der Plan, erst kurz zur Platypus platform zu gehen, danach „Dinch“ (Dinner/Lunch, Nachmittagsessen) zu machen, und zur späteren Nachmittagsstunde (höhere Chance auf Platypusse) noch einmal nach den Viechern zu suchen. Bei der ersten Plattform angekommen suchten wir schon geübt den River ab (wir hatten ja nach den seltenen Tieren schon seit Tasmanien geguckt), waren schon am Abziehen („schade, wieder nichts, aber ist ja noch früh“) als dann das Geschrei losging: „DA WAR EINS!!!“ Wo? Da! Fasziniert beobachteten wir das Platypus, wie es vor unseren Augen vorbeischwamm und dann abtauchte… WAHNSINN! Wir schätzten uns unglaublich glücklich und machten Essen. Nach dem Essen schauten wir noch einmal unter die Brücke, und sahen gleich noch ein Platypus! Unglaublich, wie viel Glück wir haben! Dann gingen wir zur zweiten Plattform weiter, wo viele andere Touristen standen, aber nur Schildkröten und keine Platypusse zu sehen waren. Seltsam! Also beschlossen wir, wieder zur Brücke zu gehen und sahen dort im Laufe des Nachmittags mehrere Platypusse, die regelmäßig wieder auftauchten (sie fraßen unter Wasser), dann etwas noch Unglaublicheres: es tauchte auf und setzte sich auf einen Ast! Und dann die absolute Krönung: ZWEI Platypusse waren im heftigen Gerangel zu sehen, ob das Balzverhalten oder Kampf war, konnte man nicht erkennen. Coole Show!&lt;br /&gt;Danach suchten wir uns in Eungella einen Schlafplatz. Am nächsten Morgen wurden wir von Regen begrüßt, der uns eine ganze Weile am Umräumen hinderte. So fuhren wir vor dem Frühstück erst ein Stück weiter, ins Tal hinein und Richtung Meer, in der Hoffnung dass die Wolken aufreißen. Das klappte nur so halb, aber am Teemburra gab es bei Nieselregen Frühstück. Auf dem Weg nach Mackay – zur Küste - fuhren wir an zwei bis drei Zuckerraffinerien vorbei, die anscheinend schon in Betrieb waren, die Erntesaison beginnt im Mai. Mackay war nicht sonderlich interessant, außer, dass wir hier unseren Meilenstein von 20 000 gefahrenen Kilometern mit dem Falken überschritten haben. Danach ging es nach Rockhampton – drei Stunden Fahrt – und vom dortigen Visitor Centre aus nach Yeppon an die Küste. Dort fuhren wir erst einmal zur Esplanade, wo wir später auch Abendbrot machten und dabei die herrliche Dämmerung beobachteten, bei der die Inseln vor der Küste in einem unwirklichen Lila erstrahlten. Abends war unser Gesprächsthema: „Ich hab keine Lust mehr.“ Fredi beobachtete bei sich einen rapiden Abfall der Reise- und Lookout- und Sightseeinglust, was bei Steffi auch auftrat, nur etwas weniger. Nach langem Meinungsaustausch war zumindest das Thema erstmal von der Seele geredet – die Zeit nach Sydney wollten wir ja nun trotzdem nicht verschwenden oder verkürzen. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen machten wir Frühstück  und bei strahlendem Sonnenschein und einem herrlichen Ausblick konnte man doch gar nicht missmutig sein. Den Tag bis zum Nachmittag verbrachten wir mehr oder weniger Faul mit Blog- und Tagebuchschreiben, Lesen, und Laptop/Akkus aufladen (es gab dort eine Steckdose). Zwei Stunden vor Sonnenuntergang fuhren wir nach Rockhampton, wo wir noch Joghurt und Wassermelone einkauften und dann in einer Seitenstraße parkten (die No-Camping-Situation war hier besonders brisant, so dass wir vor einem Wohnhaus standen, mit einem ausgesperrten Hund, der uns tags und nachts belagerte, wann immer wir das Auto verließen. „Go home, dog, go home…“). &lt;br /&gt;Zum Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir in den  Botanical Garden von Rocky (schon als wir ankamen nahmen wir einen seltsamen Geruch wahr). Auf einer Picknickbank in der Sonne ließen wir es uns schmecken und irgendwann kam ein seltsamer Vogel an, der allerlei Geräusche machte: Sirene, Handyklingeln, Pfeifen… &lt;br /&gt;Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang durch den verwirrenden Garten. Immer mal verloren wir den Weg, stiefelten durch den Wald, und kamen irgendwann bei einer schönen Lagune an. Alles voller Vögel hier! Von der Lagune aus wollten wir zum Auto und der kürzeste Weg entpuppte sich als ekelhaftester: es sah aus wie im Kriegsgebiet. Schon heute früh roch es nach Vogelkacke, und jetzt wussten wir wieso: sollten die Ibisse jemals die Weltherrschaft an sich reißen, wird es so aussehen wie dort. Alle Bäume zerstört, die Beete ungepflegt und weiß voller Vogelkacke, die Wege „beschissen“, die Brut nistet überall in den Bäumen. Und für arme Menschen stellt man Fallen auf: als wir eine Treppe hochgehen wollten, trachteten sie nach unserem Leben  durch Herzinfarkt – ein Ibis-Baby schrie uns lautstark an! Schnell weg hier! &lt;br /&gt;Mit dem Auto fuhren wir ein bisschen weiter zum gratis Zoo von Rocky, der ziemlich cool war. Es gab dort Dingos, Affen (auch Schimpansen), Warane, Schlangen, Emus, Kangurus, Wombats (sie lebten und liefen herum!), Koalas (da gilt das gleiche, und sie fraßen sogar!) und Vögel. Und das alles gratis! Echt ziemlich genial. &lt;br /&gt;Also ging es weiter nach Gracemere. Dort, übrigens geht durch den Ort direkt der südliche Wendekreis durch, werden jeden Freitag Rinder („cattle“) versteigert. Es gab „Gehege“, in die die Tiere je nach Inhaber und Wert und Größe (die Bullen standen einzeln, kleine Tiere immer zusammen in einem Abteil) eingepfercht waren; man lief auf angehobenen Stegen über ihren Köpfen entlang und konnte sich so potentiell kaufwürdige Tiere aussuchen. Es wimmelte von „Cowboys“ mit typischen Aussie-Hüten, Lederstiefeln, Jeans und karierten Hemden. Später beobachteten wir noch eine Auktion, bei der ein unglaublich schnell sprechender Mensch („spricht der Englisch?)“ die Tiere anpries und Gebote entgegennahm. Gebote wurden unglaublich unmerklich abgegeben, meist nur durch ein Fingerzucken oder Kopfnicken. Unglaublich faszinierend! Wir als Touristen fielen natürlich total auf, aber die Leute waren sehr freundlich zu uns und beantworteten uns einige Fragen. Ein junges Tier kostet ungefähr 500 Dollar, ein Bulle kann mehrere tausend Dollar kosten… &lt;br /&gt;Beeindruckt von diesem Einblick ins Aussie-Outback-Leben fuhren wir weiter nach Süden, wieder zwei Stunden, bis wir in Gladstone ankamen, einer Industriestadt mit der größten Aluminiumfabrik der Welt (laut Reiseführer). Dann ging es direkt weiter zur Town of 1770/Agnes Water, reizende kleine Küstenstädtchen, die aber auch nichts weiter als das waren (= relativ geruhsam und langweilig). &lt;br /&gt;Town of 1770 heißt so, weil Captain Cook im besagten Jahr dort ankam und die Stadt äußerst kreativ benannte. &lt;br /&gt;Wir informierten uns, ob man hier einen Surfkurs machen kann (wir hatten gehört, es sei hier für 17 Dollar möglich) und fragten dann bei der Surfschule nach: ein bärtiger, älterer (wohl ehemaliger Surferboy) Mann erzählte uns in seinem Shop dann, dass wir morgen früh um 10 nochmal wiederkommen sollten. &lt;br /&gt;Abends schliefen wir in einer Seitenstraße in einem Wohngebiet, da es in dieser Stadt nicht allzu viel andere Möglichkeit und wieder einmal rigide No-Camping-Schilder gab. Da kam ein älterer Herr, Anwohner, auf uns zu, „Hey Girls!“. Wir hatten total Angst, jetzt Anmecker zu bekommen, doch zu unserer großen Überraschung war er superfreundlich und bot uns sogar noch einen Kaffee für den nächsten Morgen an. Echt genial die Aussies! &lt;br /&gt;Da wir am nächsten Morgen recht früh aufstanden, wollten wir den Phil nicht nerven und verzichteten auf die Kaffeemöglichkeit. &lt;br /&gt;Es regnete/gab Schauer und war kühl, so dass die Idee des Surfens nicht so super klang, aber was solls, wer Surfen lernen will muss leiden. Also fuhren wir zu 10 Uhr zum Surfshop und fragten den Typen, der jedoch sagte, es seien keine Wellen da (da hatte er auch recht). Also überlegten wir kurz: entweder bis morgen bleiben, wo er etwas bessere Konditionen vorhergesagt hatte, oder weiterfahren und wann- /woanders surfen. Wir entschieden uns, zu bleiben, auch wenn die Stadt absolut nicht viel zu bieten hatte – nicht einmal einen Woolies oder einen McDonalds. Also besuchten wir den Lookout in Town of 1770, wanderten ein bisschen, schrieben Blog, gingen ins Internetcafe (Internet mit dem Surfstick gab es dort auch nicht…) und suchten verzweifelt eine Steckdose für den PC. So ging der Tag auch rum und Abends machten wir noch einen Strandspaziergang und Essen im Park. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen tauchten wir wieder am Surfshop auf, dieses Mal waren wir bei strahlendem Sonnenschein nicht die einzigen, erst waren 9 Backpacker mit uns da, dann 19 und später weit über 20. Allemann marschierten wir zum Strand, schnappten uns Surfboards und sone T-Shirts und übten dann erst einmal im Trockenen: Paddeln und Aufstehen. Das war alles noch ganz einfach auf dem Sand. &lt;br /&gt;Dann ging es in die Fluten. Dort galt es, abzuwarten bis eine passable Welle kommt (davon waren an diesem Tag eher weniger da, aber ganz gut für uns Anfänger), dann sich aufs Bord zu legen, zu Paddeln und im richtigen Moment wenn man auf der Welle reitet, aufzustehen. Entweder fielen wir jedoch sofort runter, oder beim Aufstehen, oder waren zu früh oder zu spät dran. So richtig wollte es also nicht klappen. Und wenn es mal klappte, rammte man einen anderen Surfschüler, toll. Nach einer Weile war uns zwar nicht kalt, aber wir hatten es ein paar Mal versucht und nur wenige Male so halb hinbekommen. Fredis Fazit: Kein Sport für mich, aber ich habe jetzt noch mehr Respekt vor den echten Surfern… Steffis Fazit: Cooler Sport, muss ich unbedingt noch mal ausprobieren! Vielleicht klappts dann! &lt;br /&gt;Endlich konnten wir (nach einer kalten Dusche) nach Süden weiterfahren. &lt;br /&gt;Anderthalb Stunden später kamen wir in Bundaberg an, der Backpacker-Arbeits-Hochburg (fruit picking) und dem Herstellungsort vom Bundaberg Rum. Eine große Stadt mit mehreren Woolies und keinen no-camping-Schlidern. Der Himmel für uns! &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen waren wir die ersten beim Woolworths (wir brauchten Brot) und sprachen mit ein paar Opis, die bei der „Affenkälte draußen“ (es war schon etwas kühl, aber na ja) mit dicken Felljacken und Handschuhen und Mütze ankamen… ist halt Winter! &lt;br /&gt;Dann gingen wir Frühstücken, machten einen Walk durch die Altstadt, gingen zur Library und schauten im Second-Hand-Laden nach dicken Decken für den Winter (es soll um Sydney herum im Inland frieren) und fuhren zur Rum-Fabrik. Dort schauten wir uns kurz im Shop um (die hatten echt alles, von Flip-Flops bis hin zu Shirts mit Bundaberg Rum drauf) und fuhren dann aber weiter, eine Tour wollten wir nicht machen, nach Hervey Bay. &lt;br /&gt;Dort buchten wir für den nächsten Tag unsere Tour nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, und genossen noch den Tag an der Strandpromenade. Abends aßen wir Abendbrot mit… Sachen von Aldi! Seit Victoria hatten wir keinen Aldi mehr gesehen, und jetzt sehen wir sie fast jeden Tag. Herrlich! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2031/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-8517784443770236720?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/8517784443770236720/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=8517784443770236720' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8517784443770236720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8517784443770236720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/06/central-queensland-coast.html' title='Central Queensland Coast'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2587003967995028063</id><published>2010-06-05T03:54:00.001+01:00</published><updated>2010-06-05T03:57:14.171+01:00</updated><title type='text'>Am White Sunday auf den Whitsundays</title><content type='html'>In Mission Beach hatten wir bereits unseren dreitägigen Segeltörn auf die Whitsunday Islands gebucht, eine Inselgruppe in Zentralqueensland, die von Captain Cook, dem Entdecker, nach Pfingstsonntag (White Sunday) benannt wurde, weil er glaubte, an diesem Tag angekommen zu sein. In Wahrheit, wie das immer so ist, kam er eigentlich Pfingstmontag an. Jedenfalls hielten wir uns genau über Pfingsten auf den Inseln auf… &lt;br /&gt;Am Morgen des 22.05. brachen wir recht früh auf, um alles zu packen und zu erledigen, da wir 8.30 Uhr an der Marina sein sollten, wo unser Boot abfuhr. Nachem wir einen gratis Parkplatz für die drei Tage gefunden und die alte Paprika sorgsam im Auto vergessen hatten, liefen wir zur Marina und trafen langsam auf die anderen Mitfahrer. Nach und nach stellten wir mit Horror fest, dass eigentlich fast alle der 14 Passagiere Deutsch war, wie sich später herausstellte, sogar 11. Das war kein schöner erster Eindruck. Dann jedoch wurden wir auf unser Boot, die Waltzing Matilda, mit unseren beiden Crewmitgliedern Tyson (Küchenmann) und Dave (Skipper), zwei ziemlich blonde Aussie-Beachboys, geführt. Barfuß, so bewegten wir uns jetzt immer, erkundeten wir dann unsere Kajüten (wir schliefen in einem Viererzimmer übereinander) und setzten uns gemütlich an Deck. Wir verließen die Marina, es gab Kaffee und Tee, setzten die Segel und stachen in See! &lt;br /&gt;Als wir einmal unterwegs waren, begann man langsam, alle kennenzulernen. Markus war ein Backpacker, wie wir, mit dem Zivi fertig, und will jetzt drei Monate durch Australien und Neuseeland reisen und war deswegen ganz schön in Eile und enttäuscht, nicht mehr Zeit zu haben. In Deutschland will er Fluglotse werden. Sabrina, Mathias und Nicole – Sabrina und Mathias waren ein Pärchen, das seit fünf Monaten durch Australien reist, sie sind mit dem Studium fertig und sie haben sich wie wir einen Stationwagon gekauft. Nicole, Ärztin (man sah ihr das Alter überhaupt nicht an, wir hielten sie erst für die Tochter der beiden), besucht sie für ein paar Wochen. Dennis und Stephanie – Stephanie war auch seit einiger Zeit in Australien, seit Februar, und reist mit Bus und Bahn durch die Gegend. Im Moment ist ihr Freund für einige Wochen unterwegs und sie mieten sich ab und zu ein Auto und erkunden die Ostküste. Thomas und Juliana sind ein älteres (na ja, mittelaltes) Schnöselpärchen, über die wir fast gar nichts wissen, weder Beruf noch sonst was, aber sie sind jedenfalls nur auf Urlaub in Australien und waren recht nett, aber wir haben keinen Anschluss zu ihnen gefunden. Shaun und Roseanna waren Teil der englischen Minderheit auf dem Schiff, sie kamen aus Jersey – Wie, USA? Nein, das sagt jeder – wir kommen von einer englischen Insel. – und bereisen die Welt mit einem Round-The-World-Ticket (Indonesien, Fidji, Australien, Neuseeland, Thailand, Bali…). Wir konnten die beiden nicht wirklich einordnen, sie waren aber nett und unsere Zimmergenossen. Und Jenna, die Kanadierin, die für neun Monate in Australien ist, Highschool-Lehrerin ist und nächsten Monat wieder nach Hause fährt. Sie hat irgendwann mit Tyson angebandelt…. &lt;br /&gt;Last, but not least (der Knaller): Michele. Der verrückte Schweizer Arzt! Wir dachten erst, er sei Deutsch mit komischem Akzent, aber dann hat sich herausgestellt, dass er Schweizer ist und Australien vier Wochen lang erkundet, mit Mietauto, manchen Flügen zwischendrin, und bald wieder nach Hause fährt. Ziemlich reiseerfahren, war auch schon in Afrika etc. &lt;br /&gt;Unsere Waltzing Matilda war ein hübsches, altes (ungefähr 30 Jahre) Seegelboot, sehr klassisch ausgestattet mit weißen Segeln und einem weißen Rumpf, durchbrochen von dunklem Grün und Holzelementen. Nichts für Sportsegeln, aber definitiv sehr gemütlich! An Deck war genug Platz, so dass jeder immer einen Platz zum Sonnen oder Sitzen fand, man auch mal allein sein konnte. Um unter Deck zu kommen, stieg man eine steile Leiter herunter, und war dann direkt im Aufenthalts-/Essensraum. Geradeaus ging es zur Toilette und zu Kajüten, hinter einem ging es zu weiteren Kajüten, der Kombüse, noch einer Toilette und dann noch einer Kajüte. Alles total eng, aber cool. &lt;br /&gt;Wir segelten Richtung Hayman Island, alle quatschten, entspannten sich, sonnten sich, lernten sich kennen und gewöhnten sich an die krasse Schieflage des Boots. Plötzlich wurde die Idylle von ungefähr 20 Delfinen „zerstört“ – sie kamen von der einen Seite angeschossen, wie Torpedos durchs Wasser, und gaben uns eine echte Show. Dave rief: „Geht nach vorne, gleich springen sie neben dem Boot her!“. Alle versammelten sich dort und tatsächlich, die Delfine gruppierten sich um den Bug und schwammen mit einer Affengschwindigkeit neben uns her, sprangen in die Luft, einfach nur genial!&lt;br /&gt;Nach dieser geilen Show kamen wir an Hayman Island an, wo es erst einmal Lunch gab, als wir vor Anker lagen. Nudelsalat, verschiedene Quiches und Gartensalat. Dann hieß es: Stingersuits anziehen und Snorkeln gehen! Da tat sich unser Superheld Michele hervor, und machte ein paar Späßchen über uns 14 Schlümpfe… :-D &lt;br /&gt;Wir fuhren in Grüppchen mit dem Dingi (Schlauchboot) zum Korallenstrand (aua!) und stürzten uns ins kalte Wasser. Die Korallen waren ziemlich abgestorben, die Sicht war sehr schlecht, und es gab nicht so sonderlich viele Fische, also war dieser Schnorchelgang nicht der absolute Wahnsinn, aber ganz ok. Zurück an Bord gab es erst einmal Kekse, Kaffe und Tee, und wir fuhren weiter Richtung Whitsunday Island, wo wir bei der Hook Passage unser Nachtquartier aufschlugen bzw. den Anker setzten. Wähernd die Sonne langsam am westlichen Horizont im Meer versank, servierte Tyson ein paar leckere Snacks, und wir genossen die Stimmung, die einfach nur perfekt war. &lt;br /&gt;Dann ging es der Reihe nach unter die Dusche, die wohl nur bei den ersten beiden Duschkandidaten warm war, bei uns war sie jedenfalls kalt. Wir hatten ein zwei-minuten-Limit, aber wir schafften das gut, und waren schnell wieder an Deck. Dort gab es Dinner, Steak, Kartoffen und Karotten, echt lecker. Abends saßen wir alle an Deck, es war zwar ziemlich kalt, aber der Abend war trotzdem toll. Wir beobachteten die Sterne, Marcus holte die Gitarre von unter Deck, und wir sangen, zusammen mit Michele.  &lt;br /&gt;Irgendwann holte Michele sein Technikspielzeug raus und mit seinem I-Phone und seiner Taschlenlampe sendete er Morsezeichen (Hi Guys, how are you?) zu einem nahe liegenden Boot. Wir glauben, es kam keine Antwort… :-D &lt;br /&gt;Bald ging es ins schaukelnde Bett und es folgte eine ruhige Nacht. &lt;br /&gt;Morgens um zehn vor sechs klopfte Tyson an die Tür und weckte uns alle zum Frühstück. Wir wollten früh los, um den berühmten Whitehaven Beach in seiner schönsten Pracht zu sehen. Fredi stand aus unserem Zimmer zuerst auf, ging an Deck, wo sie Stephanie traf, die dort schon länger saß. Wir genossen die Morgenstimmung und irgendwann wurde dann das ganze Boot wach, es wurde lecker Frühstück gegessen und wir brachen auf. &lt;br /&gt;Entlang der Hook Passage und immer an Whitsunday Island vorbei erreichten wir so ungefähr halb 9 den Whitehaven Beach. Wir gingen vor Anker, fuhren mit dem Dingi und Strandsachen zu einem Beach, mussten dann noch über eine Hügel laufen und erreichten so erst einen Lookout über die tolle Bucht und liefen dann an den Strand. Dort spazierten wir ein bisschen umher, machten Fotos, sahen Rochen und waren etwas entsetzt über die Touristen-Massen, die dort so ihre Zeit verbrachten. Irgendwann brachen sie alle auf, wir mussten auch los, damit uns das Dingi noch rechtzeitig mitnehmen konnte (Gezeiten). Wir entschlossen, auf dem Weg zum Boot noch einmal zum Lookout zu gehen, denn bei Ebbe sieht die Bucht noch beeindruckender aus und wir wurden mit einem noch tolleren Ausblick belohnt. &lt;br /&gt;Zurück auf der Waltzing Matilda, fuhren wir erst einmal zwei Stunden, vorbei an der Hook Passage, nach Hook Island, zur Luncheon Bay, wo wir – na? – Lunch aßen. Wir waren schon ziemlich hungrig, und waren auf dem Weg hierhin wegen fehlenden Windes auch nicht gesegelt. Es gab Chicken, Salat und Reis. &lt;br /&gt;Danach ging es wieder Schnorcheln! Wir wurden an den Strand gefahren, hier waren ziemlich viele andere Schnorchler, und durften losschnorcheln. Die Korallen waren hier viel schöner, aber man sah neben vielen bunten Fischen auch viele bunte be-tauchflosste Hände und Füße. Tyson fütterte vom Dingi aus auch die Fische, so dass wir eine tolle Unterwassershow hatten. Fredi sah außerdem einen Rochen, einen blue-dotted Lagoon Ray unter Wasser entlang gleiten!!! Dann ging es weiter zur nahe gelegenen Morceus Cove, wo wir direkt vom Boot aus schnorcheln konnten. Uns war allen etwas kalt, die Korallen waren aber hier noch deutlich lebendiger und die Sichtweite besser, und wir sahen sogar einen Seestern. Kurze Zeit später waren wir wieder am Boot, wo es Kuchen und Kaffee gab, Shaun, Tyson, Dennis und Mathias sprangen noch vom Boot, the englishmen mehr elegant, die Deutschen weniger. :-D &lt;br /&gt;Weiter ging es zum Stonehaven, unserem Schlafplatz. Unterwegs versuchte Dave mit Fleisch zwei Adler anzulocken, wo Dennis und Mathias laut Pfeifen mussten, doch leider kamen sie nicht, sie kreisten nur lange über dem Boot, was aber auch echt interessant war. &lt;br /&gt;Dort lagen auch schon andere Segelboote vor Anker und es war ein schöner, ruhiger Platz für die Nacht, mit weniger Geschaukel als gestern. &lt;br /&gt;Es gab wieder einen leckeren Snackteller zu Sonnenuntergang, es ging wieder ans Duschen (dieses Mal waren wir schneller und bekamen die heißen Duschen ab) und dann gab es Dinner:  Bolognese und Nudeln plus Garlic Bread. Als wir dann oben an Deck saßen und es uns in „deutscher Runde“ gemütlich gemacht hatten, lustige Stories austauschten und quatschten, kam Tyson noch mit einer Überraschung an: Pavlova!!! Lecker! &lt;br /&gt;Der letzte Morgen begann mit einem Frühstück um 8 Uhr, Fredi war aber schon wieder um dreiviertel sieben wach und setzte sich – erneut mit Stephanie – auf Deck. Sie lag dort noch bis dann langsam das Boot wach wurde und beobachtete die langsam hinter einem Berg aufgehende Sonne. Nach dem Frühstück fuhren wir zum nahe gelegenen Longford Reef, wo Dave und Tyson sagten, es gibt dort viele Schildkröten. Trotz dieser großartigen Verheißung hatten wir nicht so richtig Lust auf ein viertes Mal Schnorcheln, aber was man bezahlt hat, hat man bezahlt, und so fuhren wir mit dem Dingi zur Insel. Die Insel war ein hügeliger Teil voller Wald, davon erstreckte sich eine Landzunge komplett aus Sand ins Meer, die erst nach abnehmender Flut langsam komplett aus dem Wasser auftauchte. So gingen wir erst Schnorcheln, und bereits nach wenigen Minuten sahen wir eine erste Schildi! Aufgeregt schnorchelten wir alle weiter, und konnten alle im Laufe der Schnorchelzeit viele Schildkröten beobachten, mit ihnen schwimmen und zu ihnen hinabtauchen. Steffi sah, kurz bevor sie aus dem Wasser gehen wollte, plötzlich drei Schildkröten auf einem Riff, rief dann Fredi und gemeinsam beobachteten wir die drei beeindruckenden, riesigen Tiere, zwei davon ziemlich bequem, eine richtig aktiv. &lt;br /&gt;Als wir fertig mit dem Schnorcheln waren, gingen wir wieder auf die Insel und konnten jetzt dank des gesunkenen Wasserspiegels von unserem Sand-Teil bis zum hügeligen Teil laufen und das Paradies um uns herum genießen – das Wetter war wieder blendend. Dann ging es über die Landzunge zurück zur Sandinsel, wir legten uns noch etwas in den Sand, gingen spazieren und wurden irgendwann von Tyson wieder abgeholt. Zurück an Bord gab es Lunch, unsere letzte Mahlzeit an Bord, Sandwiches, Rattatouille und Kartoffelsalat. Dann segelten wir zurück nach Airlie Beach, was ca. 4 Stunden dauerte. Dort angekommen packten wir unsere Sachen und verschwanden vom Schiff. Die Verabschiedung wurde verschoben, denn abends trafen wir fast alle noch einmal wieder. Nachdem wir die ganze Salzwäsche gewaschen hatten und duschen gewesen waren, trafen wir uns in einer lokalen Bar wieder und quatschten noch ein bisschen. Abends fielen wir todmüde ins Bett… &lt;br /&gt;Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug mit genialem Wetter, einer tollen Gruppe und viel Spaß! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2030/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFact: In Australien, das mögen einige vielleicht wissen, begrüßt man sich nicht so sehr mit „Hello“ oder „Hi“, sondern eher mit „How are you!“ (wie geht es dir). Da ist absichtlich ein Ausrufezeichen dahinter, denn mit dieser Anscheinend-Frage will man eigentlich gar nicht wissen, wie es dem Gegenüber geht, sondern man sagt es genauso wie wir „guten Tag“ sagen, aber ganz vergessen haben, dass wir damit unserem Gegenüber eigentlich „Ich wünsche dir einen guten Tag“ sagen. Die Aussies erwarten dementsprechend auch keine lange Klage über Gesundheitsbeschwerden und Geldprobleme, sondern meistens nur ein „fine“ oder eine Gegenfrage. Wir taten uns am Anfang damit sehr schwer, aber waren letztlich gezwungen, es uns anzugewöhnen, mittlerweile kommt „fine“ wie aus der Pistole geschossen – sonst gilt man hier schnell als unhöflich. Man mag diese Frage als Deutscher oberflächlich finden, wir finden sie nur nervig – besonders fehl am Platze kommt sie einem vor, wenn man beim Arzt zur Begrüßung „How are you!“ gefragt wird, erst „fine“ antwortet, und anschließend dann ausführlich nach der nächsten Frage seine Beschwerden schildert. Seltsam, seltsam…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-2587003967995028063?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/2587003967995028063/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=2587003967995028063' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2587003967995028063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2587003967995028063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/06/am-white-sunday-auf-den-whitsundays.html' title='Am White Sunday auf den Whitsundays'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3323132279622872746</id><published>2010-06-03T23:53:00.000+01:00</published><updated>2010-06-03T23:54:06.986+01:00</updated><title type='text'>Auf nach Süden – die North und Cassowary Coast</title><content type='html'>Am nächsten Morgen brachen wir früh in Cairns auf und verließen die schöne Stadt. Unser erstes Ausflugsziel nach kurzer Fahrt waren „the Boulders“, ein Bergbach im Regenwald der sich über riesige Felsen zum Meer schlängelte. &lt;br /&gt;Danach fuhren wir zu den Josephine Falls, die in einen weiteren Bergbach im Regenwald stürzten. Hier konnte man auch baden (machten wir aber nicht). Mit den Lianen und Palmen links und rechts des Weges fühlte man sich ganz wie Tarzan… &lt;br /&gt;An einem kleinen Verkaufsstand am Wegesrand kauften wir noch sehr billige Bananen direkt von der Plantage und fuhren dann über Innisfail und den Canecutter Way (eine landschaftlich sehr schöne Straße durch unendliche Zuckerrohr-, Papaya- und Bananenplantagen – wo wir Maracuja und Papaya günstig kauften) an die Küste nach Mission Beach. Auf dem Weg sahen wir viele Schilder, die uns vor Cassowaries – Emu-artigen Riesenvögeln mit einem blauen Horn, die es nur an der North Coast in ausgewählten Regenwäldern gibt – warnten. &lt;br /&gt;In Mission Beach gingen wir zur Visitor Info und machten dann einen ausgiebigen Strandspaziergang auf dem breiten, palmengesäumten tropischen Strand, bei perfektem sonnigen Wetter. Anschließend machten wir am Strand Abendbrot und aßen zum Nachtisch das Obst. &lt;br /&gt;Am nächsten Vormittag war es eigentlich geplant, dass wir uns ein wenig an den Strand legten bzw. Frisbee spielten, bevor wir an einer Verkostung exotischer Früchte teilnehmen wollten. Doch wir wachten auf und es goss aus Eimern, na ja, manchmal nieselte es auch nur, aber kurz: es war Mistwetter! Toll! Also machten wir ein paar Walks (eigentlich wollten wir ja ein Cassowary sehen, sahen aber nur Cassowary-Kacke) durch den Regenwald, der immerhin im Regen am schönsten ist, und fuhren dann mittags zum Fruit Tasting. &lt;br /&gt;Zwei nette Visitor-Center-Omis hatten einen riesigen Fruchtkorb mit Früchten von einer lokalen Plantage vorbereitet, und mit einem Informationsblatt schnitten sie jede Frucht vor unseren Augen auf und bereiteten sie zu, so dass wir sie kosten konnten. Eine total geniale Erfahrung und von 80 Prozent der Früchte hatten wir noch nie etwas gehört!&lt;br /&gt;Dann machten wir uns auf den Weg nach Tully, die regenreichste Stadt Australiens, weswegen dort ein „Big Gum Boot“ – riesiger Gummistiefel – steht. Er repräsentiert die jährliche Niederschlagshöhe… und was für ein Wunder: es regnete, als wir nach Tully kamen!&lt;br /&gt;Wir schauten uns kurz um und begutachteten die örtliche Zuckerrohrfabrik, bevor es dann weiter nach Süden ging. Wir fuhren zu den Murray Falls, wanderten zu einem Lookout an ihrer Basis und einem Aussichtspunkt etwas weiter im Wald oberhalb der Wasserfälle und beschlossen dann wegen des hübschen Campgrounds, im National Park zu campen. Es regnete weiter, aber wir hatten immerhin eine überdachte Picknickbank… &lt;br /&gt;Zum Abendbrot probierten wir Cream Cheese – was laut Übersetzung so was wie Frischkäse sein müsste – und stellten fest, dass es eine gummiartige Masse – so wie kalte Butter, nur etwas elastischer – war und ganz und gar nicht nach Frischkäse schmeckte. Die Aussies…. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen dachten wir endlich mal daran, einen Autocheck zu machen. Nichts großes, nur die Flüssigkeiten nachschauen und das Scheibewischer-Zeugs auffüllen. Alles schick!&lt;br /&gt;Dann fuhren wir nach Cardwell. Dort hatten wir auch auf dem Weg nach Cairns schon einmal angehalten. Wir schauten uns das Rainforest &amp; Reef-Information-Centre an und fuhren danach auf einen Berg, von dem aus man einen tollen Überblick über Cardwell &amp; Hinchinbrook Island hatte. Nach einer kurzen Wanderung kamen wir zurück zum Auto und uns fiel auf, dass der Fahrer-Vorderreifen leicht platt war, aber deutlich platter, als er hätte sein dürfen. Hm. Hoffentlich reicht das noch, um wieder nach Cardwell zu kommen! Das Glück war uns Hold und an einer Shell-Tankstelle half uns ein Tankwart beim Wiederaufblasen des Reifens, und gab uns gleich den Tipp, dass es in der nächsten Stadt, Ingham (50 km), gute Reifen-Repair-Services gibt. Aber dass wir das auf keinen Fall vergessen sollen, um uns nicht die Felge zu ruinieren! Vergessen? Wir? …da kennt er uns aber noch nicht richtig. :-D&lt;br /&gt;Auf derm 50 km langen Fahrt wurde drei Mal der Reifendruck kontrolliert und für ok befunden und so kamen wir sicher in Ingham an und suchten uns gleich einen Reifen-Mechanic. Der hob das Auto etwas an, nahm den Reifen ab, testete ihn einem Wasserbecken auf Verletzungen und Risse und stellte fest: da ist ein Nagel drin. Und das alles in Blitzgeschwindigkeit. Dann hörten wir ihn nur an dem Teil rumsägen und fräsen und machen und irgendwann zog er den Reifen wieder auf, schraubte das Rad wieder an, lies das Auto runter, und nach 10 Minuten war alles gut. Und es kostete nur 25 Dollar! &lt;br /&gt;Weiter ging es zum Visitor Centre und den Tyto Wetlands, einem künstlich angelegten Feuchtgebiet für Vögel und andere Tierchen. Wir schauten uns eine Ausstellung an, hamsterten ein paar Prospekte und machten danach einen Boardwalk durch die Wetlands. Die Anlage erinnerte uns sehr an das Reha-Zentrum der Ruppiner Kliniken… &lt;br /&gt;Danach fuhren wir zu den Botanic Gardens von Ingham, wo wir lasen, schrieben, Karten spielten und dann irgendwann Abendbrot machten. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging es auf zu den Wallaman Falls. Die höchsten Wasserfälle Australiens mit 305 m befinden sich ungefähr 50 km im Inland und es dauerte eine ganze Weile, bis wir dort angekommen waren, die Fahrt über Savannenwald, Serpentinen und später auch Regenwald und Gravel Road war aber sehr interessant. Schon von oben sahen die Wasserfälle extrem beeindruckend aus, wie sie in die Tiefe stürzten, aber wir wollten die Wucht des aufschlagenden Wassers auch von unten sehen. Das einzige Hindernis: der anstrengende Wanderweg über – logischerweise – 300 Höhenmeter, der schon beim Herunterwandern durch das krasse Gefälle und die ganzen Serpentinen ziemlich anstrengend war. Wir genossen den Ausblick von unten lange und ausgiebig und waren beeindruckt von der Sicht von unten, mit der in Gischt getauchten Schlucht und einem herrlichen Regenbogen, hatten aber schon ein bisschen Bammel vor dem Aufstieg. Der Aufstieg war zwar anstrengend aber leichter als gedacht (Fredi nölte weniger rum als erwartet :-D) und so kamen wir ordentlich ausgepowert und zufrieden oben an. &lt;br /&gt;Weiter ging erst zum Big Crystal Creek, ein Creek in der Paluma Range mit Swimming Hole, wo wir auch ein ausgiebiges Bad nahmen (und statt Turtles schwammen dort nur Deutsche rum), und dann zum Little Crystal Creek, den wir über eine lange und abenteuerliche Serpentinenstraße am Abgrund erreichten. Dort führte eine malerische Brücke über einen weiteren Bergbach, der sich wie im Bilderbuch durch die Schlucht schlängelte, doch der Regenwald war schon merklich weniger als in Cairns… &lt;br /&gt;Wir fuhren dann wieder zurück auf die Hauptstraße, den Bruce Highway, und erreichten nach einiger Fahrt dann Townsville. Wir fuhren zur Promenade, „the Strand“, liefen dann noch etwas durch die Stadt – die nicht besonders malerisch war und der attraktivste Teil, die Fußgängerzone, wurde gerade aufgerissen und renoviert – und kauften dann fürs Abendbrot ein. An der Esplanade machten wir dann Barbecue und trafen wieder mal Deutsche, dieses Mal sogar Brandenburger, die mit „Neuruppin“ etwas anfangen konnten. (man trifft hier selten Ossis, nur Aussies ;-D) &lt;br /&gt;Als erstes fuhren wir am nächsten Tag auf den Castle Hill, den Hauptaussichtspunkt auf die Stadt mit einem herrlichen Rundumblick auf das Inland, Umland, Magnetic Island und die Stadt selber. Danach ging es ins Museum of Tropical Queensland, wo eine riesige Spinne über der Straße schon einen Vorgeschmack auf den Inhalt des Museums gab. Es gab eine Ausstellung über eine Expedition der Australier zur Antarktis und über den Südpol selber; eine Ausstellung über die HMS Pandora, die im Norden Australiens (Cape York) am Great Barrier Reef sank. Darin ging es um die Ausgrabungen (besser: Austauchungen ;-D) am Schiff, was mit den Überlebenden passierte, und wie man an Bord lebte. Interessant: die HMS Pandora war das Schiff, was geschickt wurde, um die Meuterer auf der Bounty zu finden und in Gewahrsam zu nehmen. Man verpasste sie jedoch direkt am Anfang und suchte dann sinnlos weiter. &lt;br /&gt;Dann gab es noch eine interssante, extravagante „Spielausstellung“, eine Art Mitmach-Experimentier-Raum mit allerlei genialen Experimenten. Es gab ein Röhrentelefon, Dominosteine, magnetische Experimente, ein Experiment mit dem Wiedererkennen von Tönen, einen schwebenden Ball, optische Illusionen, und lauter Denkspiele, wo man zum Beispiel Bausteine sortieren oder umschichten musste. Da verbrachten wir viiiiel Zeit und hatten genauso viel Spaß! &lt;br /&gt;Dann ging es in die „Tropische Welt“. Die Ausstellung über das Riff und das Leben in den Tropen war sehr spannend, vor allem, dass Kinder hier schon zu grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen, z. B. wo am häufigsten Dengue-Mosquitos brüten, erzogen werden. Den Regenwaldteil übersprangen wir größtenteils, denn das hatten wir alles schon im Daintree Discovery Centre gelernt… &lt;br /&gt;Danach fuhren wir aufgrund des schönen Wetters zum Strand, spielten Frisbee, gingen Baden (in einem Stinger-Net), duschten und machten uns auf den Weg nach Ayr. Wir orientierten uns erst etwas, was sich in dieser konfusen Stadt als nicht einfach herausstellte, fanden schließlich etas zu Essen, Wasser und einen McDonalds. Zum Abendbrot gab es etwas ganz besonderes: Kangaroo und Brussel Sprouts, also Rosenkohl. Das war lecker!&lt;br /&gt;Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Bowen, wo Fredi in einem Prospekt las, dass dort vor drei Jahren der epische Film „Australia“ (mit Hugh Jackman und Nicole Kidman) gedreht wurde. Wie, hier, nicht in Darwin? Den Film hatten wir uns ja damals unter herrlichem Outback-Sternenhimmel in den Flinders Ranges angeschaut und waren seitdem begeistert davon; außerdem verfolgte er uns schon durchs ganze Outback in Gedanken. Und nun soll der HIER gedreht worden sein? Wir fuhren also hin und überzeugten uns selbst davon. Die Visitor Info war an einer neu gestalteten, schönen Strandpromenade, der Strand war aber so hässlich wie in Cairns und die Stadt selber war auch kein Juwel. Jedenfalls teilte man uns mit, dass die das ganze Set hier (auf einem leeren Feld hinter der Promenade) aufgebaut hätten, inklusive der Cattle Stations, der alten Darwinschen Innenstadt etc., dann in den Kriegszenen zerbombt hätten, und dann weggeräumt. Super. Als wir dann doch etwas länger als geplant blieben, weil die Visitor Info gratis Steckdosen hatte, bekamen wir noch mit, wie ein lokales Filmteam wohl mit zwei dicken Bürgermeistern irgendeine Sendung drehte. Wir amüsierten uns und als Fredi kurz zum Auto gegangen war, war es passiert: man hatte Steffi gekidnappt, die eigentlich nur kurz zum Wasser wollte. Sie hatten sie fest in der Mangel und interviewten sie darüber, wie toll Bowen ist. Danach griffen sie noch Fredi, aber unser Urteil war verheerend: wir fanden die Stadt leider nicht besonders toll. Im Nachhinein, nachdem wir noch zu den Beaches gefahren waren (sehr schön dort) und den Woolworths und die Steckdosen in Betracht zogen, war es eigentlich doch eine charmante Stadt. Vielleicht sollten wir denen noch mal schreiben. &lt;br /&gt;Nachmittags fuhren wir weiter nach Airlie Beach, hielten unterwegs bei der Big Mango an (die Aussies wieder), und erreichten das hübsche Küstenstädtchen und Backpacker-Mekka gegen 4 Uhr. Dann checkten wir bei unserem Segel-Veranstalter ein, spazierten noch etwas durch die Stadt, aßen und suchten uns einen Schlafplatz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibts hier: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2029/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494)  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: In Deutschland kaufen nur Leute bei der Wursttheke ein, die Wert auf frische Wurst legen, und bereit sind, dafür auch etwas mehr zu zahlen. Seltsamerweise ist das in Australien genau andersherum, weswegen der arme unwissende Backpacker am Anfang nur zu den horrend teuren, abgepackten Wurstsorten greift und die Theke völlig ignoriert. In der Tat zahlt man an der Theke jedoch zwischen 10 und 20 Dollar pro Kilo (je nach Sorte), während im Regal die Preise erst ab 30 Dollar pro Kilo losgehen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3323132279622872746?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3323132279622872746/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3323132279622872746' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3323132279622872746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3323132279622872746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/06/auf-nach-suden-die-north-und-cassowary.html' title='Auf nach Süden – die North und Cassowary Coast'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-9151402122863093805</id><published>2010-05-31T11:38:00.001+01:00</published><updated>2010-05-31T11:39:06.377+01:00</updated><title type='text'>Wo wir uns so rumtreiben...</title><content type='html'>Mal wieder eine aktualisierte Karte: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116728920662159748930.00047bc8d442ebe362b47&amp;amp;ll=-27.870383,140.946923&amp;amp;spn=27.017326,37.353516&amp;amp;z=4&amp;amp;output=embed"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116728920662159748930.00047bc8d442ebe362b47&amp;amp;ll=-27.870383,140.946923&amp;amp;spn=27.017326,37.353516&amp;amp;z=4&amp;amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left"&gt;Our Australian Adventure&lt;/a&gt; auf einer größeren Karte anzeigen&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen fahren wir mit einer Tour nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-9151402122863093805?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/9151402122863093805/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=9151402122863093805' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/9151402122863093805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/9151402122863093805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/wo-wir-uns-so-rumtreiben.html' title='Wo wir uns so rumtreiben...'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-6198911996689718389</id><published>2010-05-30T08:56:00.000+01:00</published><updated>2010-05-30T08:58:43.464+01:00</updated><title type='text'>Awesome!!!</title><content type='html'>Heute war endlich der große Tag: es sollte aufs weltberühmte Great Barrier Reef zum Schnorcheln gehen. Wir hatten eine Schnorcheltour gebucht, die zu zwei verschiedenen Plätzen fuhr und im Moment ein Special hatte, das einen gratis-Tauchgang beinhaltete, auch für Leute ohne Tauchschein. &lt;br /&gt;Um sechs Uhr früh standen wir auf, frühstückten, machten uns fertig und fuhren zur Marina. Auf dem Parkplatz traf uns dann der Schlag: „Fredi, guck mal, da ist unser Auto“ – Fredi dachte sich, was will sie jetzt, Ford Exploders fahren doch einige rum… dann drehte Fredi sich um: es war UNSER Ford Exploder!!! Hier in Cairns!? (später stellten wir fest, dass wohl neue Besitzer das Auto bis nach hier gefahren hatten, wir sahen sie einsteigen) &lt;br /&gt;Um 7.30 Uhr mussten wir an der Wharf sein, waren auch pünktlich, und wurden direkt von einem netten Angestellten und einem richtig überdreht-freundlichen, motivierten, halt „awesome“-Skipper begrüßt. Das Boot war relativ klein, ein Katamaran mit nur 30 Personen an Bord. Als erstes kamen wir mit Chris, einem vom Team, ins Gespräch, einem Deutschen, der seit fünf Monten dort arbeitet und uns noch einige Tipps für die Ostküste geben konnte. Zum Glück waren sonst nur noch wenige Deutsche an Bord… &lt;br /&gt;Kurz bevor wir losfuhren, gab es noch ein Sicherheits-Briefing über die Rettungswesten und so weiter und so fort. Dann legten wir ab und steuerten aus dem Hafen von Cairns, aufs offene Meer  - bei bombastischem Schnorchelwetter, ruhig, nicht zu windig, und vor allem sonnig!&lt;br /&gt;Während der Fahrt mussten wir einen medizinischen Bogen ausfüllen und wurden außerdem darüber instruiert, wie man a) taucht und b) schnorchelt. Alles im Schnelldurchlauf und ein bisschen nach dem Motto: wie soll ich mir das alles merken? &lt;br /&gt;Nach einer Stunde Fahrt kamen wir am ersten Spot an, dem Michaelmas Cay, einer sehr kleinen aber wunderschönen Insel, die fast zu 100 Prozent Nationalpark war – denn dort brüteten die meisten Vögel im ganzen Great Barrier Reef. Wir, die Neulingstaucher, wurden in kleine Vierergrüppchen eingeteilt, zogen unsere Stinger-Suits (eine weitere Variante des Quallenschutzes: Ganzkörperkondome aus Lycra, die vor Stichen schützen) an, setzten die Taucherbrillen und Flossen auf und gingen dann erst einmal 10 Minuten schnorcheln. &lt;br /&gt;Als wir auf der Kante des Bootes standen, fragten wir uns – wie kommen wir jetzt ins Wasser? Ganz einfach: mit einer Hand die Brille festhalten und dann einen großen Schritt nach vorne machen! Gesagt, getan, ins kühle Nass. &lt;br /&gt;Alles bunt, alles neu, die ganzen Korallen und Fische, wir waren viel zu fasziniert um alles auf einmal verarbeiten zu können. Und plötzlich: eine Findet-Nemo-Schildkröte!!! &lt;br /&gt;Nach diesem ersten Highlight ging es auch schon wieder zum Boot zurück, denn jetzt kam das Tauchen! Wir setzten uns auf die Kante vom Boot, bekamen einen Gewichtegürtel umgeschnallt und eine aufblasbare Weste, an der Sauerstoffflasche und alle möglichen Regulatoren und natürlich das Mundstück befestigt waren. &lt;br /&gt;Dann noch die Maske auf und los! Los? Und wie? Mit großem Schritt? Nee, dieses Mal mit Rolle vorwärts! Mit einer Hand das Mundstück festhalten, mit einer Hand die Brille festhalten, und dann wurden wir einfach geschubst! &lt;br /&gt;Ab hier muss man separat schreiben, zumindest für die ersten paar Sekunden, denn Steffi ging es ziemlich prima und Fredi hatte Panik. Wir schwebten unter Wasser und hangelten uns an einem Seil ganz langsam Stück für Stück weiter nach unten, immer schön mit Ausgleichen des Drucks, also alles ganz einfach. Trotzdem fühlte sich Fredi mit dem Gedanken, nicht frei atmen zu können – obwohl das mit dem Sauerstoffding eigentlich total prima und einfach ging – nicht besonders gut. Sie dachte kurz nach, abzubrechen, doch dann war irgendwann ein „mach jetzt einfach“-Punkt überschritten und es ging munter weiter nach unten. Steffi bekam von dem allen nichts mit und war von Anfang an völlig überwältigt von allem… &lt;br /&gt;Zuerst knieten wir uns alle vier zusammen mit dem Instructor auf den Boden. Dort brachte der Lehrer eine Seegurke an und wir durften sie anheben und in die Hand nehmen… so was von geil! Danach schwammen bzw. schwebten wir zum nächsten Highlight, einem nach dem anderen zeigte er uns Clownfische, die wie bei Findet Nemo in ihrer Anemone wohnten und immer mal hervorguckten. Als letztes schwammen wir noch zu einer Art Klapp-Muschel mit gewelltem Rand, die sich bei Berührung zusammenzog… sehr mysteriös, aber lustig. Und dann war die Zeit auch schon um und wir stiegen langsam wieder auf! Unser erster Tauchgang war geschafft und wir waren überwältigt, begeistert, fanden alle neuen Eindrücke einfach total genial. &lt;br /&gt;Zurück am Boot legten wir die Tauchflaschen ab und wollten sofort wieder schnorcheln. Der Skipper, Wayne übrigens, und sein Lieblingswort war „awesome!“, fuhr uns dann mit dem kleinen Schlauchboot zur Insel. Dort setzten wir uns kurz in die Sonne und bestaunten das paradiesische kleine Eiland, während wir die Ankunft zweier weiterer, völlig überfüllter Boote beobachteten (wir waren die ersten gewesen!) und von dort aus watschelten wir dann ins Wasser. Wir sahen viele tolle bunte Fische, farbenfrohe und prächtige Korallen, einfach eine ganz neue, geniale Welt… Nach einer Stunde wurden wir herausgerufen und es ging weiter. &lt;br /&gt;Während das Boot fuhr, gab es dann Mittag (kleines Buffet mit lauter Leckereien), bevor wir beim zweiten Riff ankamen, dem Hastings Reef. Zwischendurch hatten wir uns aus reinem Bauchgefühl dafür entschieden, noch einen zweiten Tauchgang zu machen, für zusätzliche 45 Dollar. Uns hatte es einfach viel zu gut gefallen!&lt;br /&gt;Beim Fahren machten wir uns bereits wieder fertig, zogen die Stingersuits und die ganze Ausrüstung an und dann wurden wir, als das Boot angelegt hatte, erneut als erstes ins Wasser geschubst. Dieses Mal war alles weniger auf Lernen fokussiert, der Lehrer /Betreuer schwamm zwar die ganze Zeit mit uns und gab uns noch ein paar Instruktionen, die Grundregeln kannten wir jetzt jedoch selbst und waren auch nicht mehr ganz so unsicher mit der neuen Welt (er lobte uns später, wir würden schon wie certified Divers, Leute mit Tauchschein, schwimmen ;-D).  Daher konnten wir unser Umfeld viel besser genießen: es war hier viel tiefer, zwischen Unterwasserschluchten gesäumt mit prächtigen Korallen ging es wieder vorbei an diesen Klappmuscheln, zu Nemos, man schwamm zwischen Fischschwärmen bunt wie Paradiesvögeln vorbei und genoss das Gefühl, direkt über oder unter einer Person zu – schweben- ! Einfach herrlich. Nach 35 Minuten war der Spaß vorbei und wir waren wieder oben. Jetzt konnten wir noch über eine Stunde schnorcheln gehen!&lt;br /&gt;Das Riff hier war etwas spektakulärer durch seine tiefen Canyons und gleichzeitig die Korallen, die fast bis an die Wasseroberfläche wuchsen, so dass man aufpassen musste, sie mit dem Bauch nicht zu berühren. Es gab riesige Fischschwärme, denen man beim Fressen zuschauen konnte und auch etwas außergewöhnlichere Fische: so zum Beispiel ein Schwarm von box-headed Parrotfish (? Irgendwie so was) , die bestimmt halb so groß wie Steffi waren und einen kastenförmigen Kopf und so was wie Zähne hatten. Nein, liebe Muttis, die sind ungefährlich. Außerdem sahen wir noch so komische, aalförmige Fische, die senkrecht im Wasser standen… &lt;br /&gt;Während Fredi noch schnorcheln war, fuhr Steffi eine Runde mit dem Glasbodenboot und beobachtete die Korallen von oben, während Wayne viel über Korallen erzählte… &lt;br /&gt;Zurück auf dem Boot besprachen wir unsere Erlebnisse und fragten die Crew aus, was für Fische wir gesehen hatten. Nach Kaffee und Kuchen ging es dann von diesem spektakulären Erlebnis wieder zurück nach Cairns.&lt;br /&gt;Während der Fahrt saßen wir vorne auf dem Boot und ließen uns vom Wind eine ordentliche Cabriofrisur verpassen. Besser als Achterbahnfahren da vorne! Zurück auf dem Festland bekam jeder noch eine Urkunde (dass man zum ersten Mal getaucht hat) und wir gingen duschen… so ging ein unvergesslicher Tag zu Ende. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2028/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: Wenn wir tanken, achten wir immer darauf, keine 18 oder 19 Cent hinter dem Betrag stehen zu haben, denn dann zahlen wir drauf! Vor ein paar Jahren wurden in Australien die 1- und 2-Cent-Stücke abgeschafft, so dass man jetzt hier zum interessanten Mittel des Rundens greift. Bei 1,12 Dollar zahlen wir weniger, bei 1,18 zahlen wir mehr. Da macht an einem Produkt der Preis 3,99 Dollar richtig Sinn…!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-6198911996689718389?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/6198911996689718389/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=6198911996689718389' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6198911996689718389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/6198911996689718389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/awesome.html' title='Awesome!!!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-4988404380650393490</id><published>2010-05-26T11:52:00.000+01:00</published><updated>2010-05-26T11:53:32.808+01:00</updated><title type='text'>Cairns – das tropische Paradies</title><content type='html'>Am nächsten, ersten Morgen in Cairns standen wir früh auf und Steffi hatte Halsschmerzen. Toll, Benni war die letzten Tage nicht nur eine Trantüte sondern auch eine Schniefnase gewesen und wir fragten uns jetzt: hat er uns nicht nur Benzingeld sondern auch ne Erkältung dagelassen?!?! &lt;br /&gt;Als erstes ging es zum Car Wash, wo wir das Auto ausgiebig von innen putzten und aussaugten und uns von einem netten Carwash-Angestellten belabern ließen, wie toll denn Cairns sei und dass es der erste Tag der Trockenzeit sei. Beim Tanken wischten wir noch den letzten Outbackstaub von der Heckscheibe und dann fuhren wir ins Zentrum von Cairns. &lt;br /&gt;Mit unseren Badesachen ging es auf zur Lagune. In den tropischen Gewässern Australiens gibt es nicht nur Krokodile, sondern auch gefährliche Quallen und Rochen, daher schwimmt man im offenen Meer entweder gar nicht (und baut eine Lagune) oder man stellt große Quallennetze auf, die einen kleinen Teil des Meers abgrenzen. Die Lagune war wunderschön angelegt und hatte Blick auf den Pazifik… wir badeten etwas, sonnten uns, und genossen das perfekte, angenehme Wetter: 29 Grad, nachts angenehme 20 Grad und nicht zu hohe Luftfeuchte. Irgendwann gingen wir dann zum Visitor Centre und ließen uns Angebote fürs Schnorcheln auf dem Great Barrier Reef geben. Dann machten wir nach dem Lunch einen Rundgang durch die Stadt (zur Esplanade, zum Pier, zum Casino, zur Art Gallery und dem Museum of Contemporary Arts und dem City Square) und empfanden Cairns als hübsch, aber mit nicht ganz so viel zum Anschauen wie andere große Städte. Das Flair entschädigte jedoch allemal dafür!&lt;br /&gt;Nachmittags fing es bei Fredi auch an: sie fühlte sich auch müde und krank, so dass wir uns etwas in den Park neben der Library setzten, wo Fledermäuse munter in den Bäumen hing (und die Autos vollkackten). Abends wollten wir zum Aqua-Fitness, das gratis in der Lagune angeboten wird von der Stadtverwaltung. Auf dem Weg dahin wurden wir von zwei bekannten Gesichtern aufgehalten: Saskia und Wolf aus – Melbourne! Wir haben bisher fast jeden zwei Mal getroffen, so jetzt auch die beiden. Wir tauschten uns etwas aus und gingen dann zur Lagune. Ungefähr eine Stunde wurden wir dort von einer sehr engagierten Sportlerin durchs Wasser gehetzt und gingen dann heiß duschen. Schon ein Erlebnis, wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt und man mit Blick auf den Pazifik Aqua-Fitness machen kann… Abends machten wir einen Obstsalat und gingen dann schlafen. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fuhren wir zum botanischen Garten. Dort machten wir erst einen Walk durch den Garten mit einem kleinen Erklärblatt über die ganzen tropischen Pflanzen, der uns viel über die Vegetation beibrachte. Anschließend machten wir noch einen Rainforest-Walk und spazierten dann um die beiden Centennial Lakes. Danach wanderten wir noch durch mehr Regenwald auf einen der kleineren Hügel von Cairns und genossen einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, das Meer und den Flughafen. &lt;br /&gt;Anschließend fuhren wir zu einem Mangroven-Boardwalk beim Airport, wo wir durch dichten Mangrovenwald auf einem Bretterweg liefen. Dabei konnte man die unterschiedlichen Mangrovenarten sehen, etwas darüber lernen, wie sie sich ausbreiten und ab und zu kleine Krabben sehen, die in ihre Schlammlöcher verschwanden… und manchmal komische klick-laute machten. &lt;br /&gt;Dann war es erstmal genug mit Natur und wir fuhren zum DFO, einem Outlet-Einkaufscenter. Bisher sagte uns die Mode in Australien absolut nicht zu, auch die Preise waren einfach unverschämt, doch bereits nach wenigen Läden im DFO hatten wir unseren Tempel gefunden! Markenware unheimlich billig und sehr schöne Sachen. Wir verbrachten dort mehr Zeit als gedacht und kauften ein paar Kleinigkeiten. &lt;br /&gt;Zufrieden fuhren wir zurück in die City, wo wir uns Rusty’s Market anschauten und ein bisschen Obst und Gemüse einkauften. Zum Sonnenuntergang setzten wir uns an die Promenade und fuhren anschließend in einen kleinen Fish-and-Chips-Laden außerhalb des Zentrums zum Barramundi-Essen. „Barra“ ist ein Fisch der tropischen Meere, der dort oben sehr populär ist und gut schmeckt! &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fühlten wir uns noch ein Stück kranker und fuhren nichtsdestotrotz nach Norden zu den nördlichen Beaches von Cairns. Sie reihen sich entlang der Hauptstraße nach Norden wie an einer Perlenschnur aneinander, und wir besuchten einige. Leider war das Wetter nicht optimal, es war zwar sonnig, aber sehr windig, so dass das klare blaue Wasser nicht wirklich zur Geltung kam. Am schönsten fanden wir Palm Cove, das uns ein bisschen an eine reiche Ostseestadt mit Palmen erinnerte, mit einer tollen Promenade und einem tollen Südseestrand. Über eine wunderschöne Straße, wir taufte sie die „Great Ocean Road der Tropen“, direkt am Meer entlang ging es nach Port Douglas. An einem Lookout entlang der Straße sahen wir zahlreiche Paraglider, die wohl von den Bergen starteten und dann über der Küste kreisten… &lt;br /&gt;In Port Douglas spazierten wir an der Hauptstraße entlang, die von lauter hübschen Geschäften gesäumt wurde, und schauten kurz zum Strand. Abends machten wir uns in einem Park Essen und trafen dabei – na, was sonst – zwei deutsche Jungs, die nach dem Zivi Australien erkunden. Uns beiden, aber vor allem Steffi, ging es nicht mehr so toll, und so war für morgen früh der erste Tagesordnungspunkt: Arzt. &lt;br /&gt;Um 8 schlenderten wir über den Markt, der am Strand von Port Douglas stattfand und den wir richtig originell und spannend fanden, im Gegensatz zu vielen Märkten der letzten Wochen, bei denen nur Kitsch angeboten wurde. So kauften wir preiswert ein bisschen Lesefutter und fuhren dann zum Arzt. &lt;br /&gt;Wir meldeten uns beide an der Rezeption an, kamen hintereinander dran und bekamen mit der gleichen Diagnose auch die gleichen Medikamente. Ab jetzt hieß es: jeden Tag um 4, 12 und 20 Uhr Antibiotika gegen Angina nehmen. Wir schlenderten noch einmal über den Markt und vorbei an geflochtenen Körben aus Palmenblättern, an Kängurulederhüten und Eukalyptusholzschalen… für ein paar Dollar teilten wir uns eine Kokosnuss, die vor unseren Augen erst von der äußeren grünen Schale befreit, dann aufgebohrt wurde, so dass wir daraus trinken konnten; anschließend wurde sie aufgesägt und wir konnten sie ausschaben; echt genial. &lt;br /&gt;Danach fuhren wir weiter nach Norden, über Mossman zum Daintree National Park. Den Daintree River überquerten wir mit einer Fähre und waren jetzt mitten im ältesten tropischen Regenwald der Welt. Als erstes hielten wir am Alexandra Lookout an, der uns einen großartigen Ausblick über die Mündung des Daintree River und den Regenwald und das Meer gab. Dann fuhren wir erst einmal zum nördlichen Ende des Parks und rollten den Park von oben auf. Die Straße war einfach toll: eng und kurvig, durch dichten Regenwald, über Creeks und am Meer entlang, super abwechslungsreich! In Cape Tribulation fuhren wir ein kleines Stück auf der Staubstraße Richtung Cooktown, eine bekannte Allrad-Straße durch den Dschungel, überquerten zwei Creeks und kehrten dann wieder um. Am Cape Tribulation gab es einen tollen Lookout auf Mangrovenwälder und man konnte am Beach entlang laufen. Wir beide waren vollkommen beeindruckt vom undurchdringlichen Regenwald, der direkt bis an den Strand heranwuchs… wie bei Fluch der Karibik! &lt;br /&gt;Bevor wir zu unserem Campground für diese Nacht fuhren, machten wir noch zwei Boardwalks durch den Regenwald. Am Campground machten wir Pfannkuchen und spazierten etwas am Strand entlang, der gerade einmal 20 Meter von unserer Campsite im Dschungel entfernt war; abends zog Fredi zum ersten Mal seit den Flinders Ranges Anfang April wieder ihren dicken Pullover an! &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen machten wir erst einen ausgiebigen Strandspaziergang und frühstückten dann am Meer. Als erstes fuhren wir zu einem Waterhole im Urwald, mit türkisblauem Wasser und, wie wir dann sahen, Schildkröten und Fischen! Erst etwas skeptisch, trauten wir uns dann doch, baden zu gehen und genossen diesen genialen Platz… als dann andere Touristen kamen, verließen wir „unser“ Waterhole und fuhren Richtung Thornton Beach. Dort spazierten wir etwas am Strand, machten dann an der Cow Bay einen Boardwalk und gingen ins Daintree Discovery Centre. Das war zwar recht teuer, aber wir verbrachten auch volle zwei Stunden dort. Mit einem Audio-Guide und einem Heftchen bewaffnet lernten wir allerlei Dinge über die Pflanzen- und Tierwelt des tropischen Regenwalds und konnten auf drei verschiedenen Ebenen langlaufen: einem erhöhten Baumpfad, einem Turm der bis über die Kronen der Bäume führte und einem ganz normalen Wanderweg auf dem Boden. &lt;br /&gt;Nachmittags verließen wir den Daintree wieder und machten uns auf den Weg nach Mossman. Dort kauften wir Abendbrot bei Woolies ein und fuhren nach Newell Beach, wo wir Abendbrot machten. Dabei trafen wir zwei weitere Deutsche, zwei wenig interessante Jungs und außerdem – wer glaubts denn – Saskia und Wolf! Abend stellten wir uns gemeinsam auf einen Schlafplatz und unterhielten uns noch etwas… &lt;br /&gt;Beim Frühstück bat eine Rangerin uns, nicht noch einmal so zu campen, was wir freundlich lächelnd bejahten… :-D Als nächstes fuhren wir zur Mossman Gorge in Mossman, wo leider viele Walks gesperrt waren. Dennoch war es ein schöner Bergbach. Dann fuhren wir den Inlandweg über Mareeba nach Kuranda. Bereits auf den ersten paar Kilometern waren wir etwas ungewollt ans Outback erinnert worden, denn die Vegetation wurde wieder spärlicher und die Termitenhügel sprossen links und rechts der Straße… bloß wieder in den Regenwald! &lt;br /&gt;In Kuranda war dann wieder tropischer Regenwald und wir fuhren zu den Barron Falls, beeindruckenden (aber in der Dry recht kleinen) Wasserfällen in einer riesigen Schlucht, wo ein Boardwalk durch den Regenwald zu Lookouts führte. &lt;br /&gt;Über eine serpentinenreiche Straße ging es dann zurück nach Cairns. Im Visitor Centre wollten wir als erstes eine Schnorcheltour für Donnerstag oder Freitag buchen, da war unsere Lieblingstour aber leider ausgebucht. Wir hatten uns auf einen Anbieter mit kleinen Gruppen und einem tollen Angebot mit einem kostenlosen Probiertauchgang eingeschossen, und wollten das auch unbedingt machen. Also buchten wir nichtsdestotrotz halt für Samstag und dachten uns: drei Tage halten wir es hier doch noch aus! &lt;br /&gt;Abends machten wir an der Esplanade Barbecue mit Chicken, Tomaten und Garlic Bread mit      Blick auf den Pazifik bei Sonnenuntergang. &lt;br /&gt;Nach einem organisatorischen Vormittag mit einigen Besorgungen fühlte Fredi sich trotz Antibiotika immer noch nicht besser, während es Steffi schon deutlich besser ging. Da stimmt doch was nicht – also gingen wir noch einmal ins Medical Centre, wo eine supernette Asiatin sich um sie kümmerte. Diagnose „Angina“ wurde zurückgenommen – Diagnose „Erkältung“ gestellt. Super. Also setzte Fredi die Antibiotika ab und versuchte die nächsten Tage, auch so gesund zu werden. In Australien im Medical Centre ist das wie in einer Lotterie, man weiß nie, welchen Arzt man bekommt. Man sitzt in einer Gemeinschaftspraxis und die Patienten werden wie am Fließband von irgendwelchen Allgemeinärzten drangenommen und innerhalb von wenigen Minuten behandelt. Effizient!&lt;br /&gt;In den nächsten Tagen in Cairns erledigten wir viel Organisatorisches, schrieben Blog und spazierten durch Cairns. Dabei trafen wir noch mindestens ein Mal Saskia und Wolf wieder… :-D Am Abend machten wir oft Barbecue an der Esplanade und Fredi versuchte, sich auszukurieren, indem sie sich öfter mal hinlegte und jeden Morgen über dem Topf mit einem Mentholbonbon inhalierte und viel Tee trank. Wir machten außerdem ein paar Ausflüge – noch einmal zur Palm Cove und zu den Crystal Cascades westlich von Cairns. Und dann wurde es endlich Samstag… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2027/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFact: Die beiden großen Supermärkte, Woolworths und Coles, haben in Australien häufig von früh morgens (6 oder 7 Uhr) bis spät abends (20 oder 22 Uhr, manchmal sogar Mitternacht) geöffnet, und das sogar Sonntags. Super, dachten wir, da scheint Australien ja ein sehr besucherfreundliches Land mit liberalen Öffnungszeiten zu sein. Fehlanzeige! Die meisten anderen Geschäfte, eigentlich alle, öffnen hier nicht vor 9 (noch ok), und schließen Nachmittags um 4 oder 5 Uhr (nicht mehr ok, weil total nervig!). Da können sich die Aussies noch was von unserer Effizienz abgucken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-4988404380650393490?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/4988404380650393490/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=4988404380650393490' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4988404380650393490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4988404380650393490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/cairns-das-tropische-paradies.html' title='Cairns – das tropische Paradies'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3649141571776149288</id><published>2010-05-13T11:20:00.000+01:00</published><updated>2010-05-13T11:22:19.458+01:00</updated><title type='text'>Mit Benni nach Cairns</title><content type='html'>Am nächsten Tag machten wir uns morgens früh auf den Weg Richtung Katherine. Wieder einmal den Stuart Highway entlang, kamen wir drei Stunden später dort an. Wir trafen Benni an der Visitor Info, sprachen mit ihm Einkäufe und Essensplanung ab, kauften ein, und: warteten. Er ließ uns leider ziemlich lange warten, denn er wollte noch duschen und sich von seinem bisherigen lift (so nennt man das, wenn man jemanden mit dem Auto mitnimmt) verabschieden und so kamen wir  - etwas genervt – erst gegen halb 2 los. &lt;br /&gt;Benni kommt auch aus Brandenburg, hat auch 2009 Abi gemacht und ist schon viel herumgekommen – er war bisher schon in Asien und fliegt nach Australien noch nach Neuseeland und Amerika. &lt;br /&gt;Unser erster Stopp war in Bitter Springs, die zweite Thermalquelle in Mataranka, wo wir kurz ins Wasser sprangen und etwas durch den Wald liefen. Danach fuhren wir bis zum Anbruch der Dunkelheit weiter, und obwohl wir eigentlich in einem Dorf schlafen wollten, entschieden wir uns , einfach an einer kleinen „Seitenstraße“ neben dem Stuart Highway anzuhalten. Wir bauten das Zelt auf, kochten etwas Abendbrot, quatschten noch etwas und genossen den herrlichen Sternenhimmel mit vielen Sternschnuppen. Nachts schliefen wir bei Dingogeheule ein… die Nächte waren übrigens endlich wieder herrlich kühl!&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen standen wir vor Sonnenaufgang auf, denn wir wollten ja viele Kilometer schrubben. Halb 8 waren wir wieder „on the road“. Mehrere Stopps machten wir unterwegs bei Roadhouses zum Tanken und Toilettengang, ansonsten fuhren wir durch. In Three Ways zweigte die Straße nach Queensland ab, von hier aus kannten wir den Weg bisher noch nicht. Die Vegetation war ab Daly Waters ungefähr schon wieder karger und buschiger geworden, wir hatten den nördlichen Savannenwald verlassen; auf der Fahrt nach Queensland sollte sich das abermals ändern. Die Fahrzeit vertrieben wir uns mit Lesen, Tagebuch schreiben, Musik hören und Quatschen. Abends, kurz nach der Grenze zu Queensland, duschten wir in einem kleinen Dorf und hielten danach irgendwo direkt neben der Straße zum Schlafen an. Die Zeit wurde übrigens um eine halbe Stunde nach zurück gestellt,  da wir jetzt wieder auf einer Zeitzone mit Sydney waren. &lt;br /&gt;Wieder einmal standen wir sehr früh auf, packten alles ein, und waren natürlich abermals sehr früh unterwegs. Nach zwei Stunden erreichten wir die einzige nennenswerte „Großstadt“ im hiesigen Outback, Mount Isa, eine Stadt mit gigantischer Kupfer-, Zink-, Blei- und Silberproduktion. Das ist so ziemlich das einzige, was die Stadt charakterisier; und: sie hat einen woolworths. Leider hatte alles zu, da heute „May Day“ war, also erster Mai. Nach einer kurzen Rundfahrt in der Stadt hielten wir noch auf einem ziemlich genialen Lookout an und fuhren dann weiter Richtung Küste. Bis Townsville an der Küste waren es noch etwa 900-1000 km – das kam uns richtig „wenig“ vor. &lt;br /&gt;Die Landschaft war mittlerweile sehr platt und bedeckt von unendlichem, gelbem Gras, anscheinend Weideland. Wir fuhren immer geradeaus (im wahrsten Sinne des Wortes) nach Julia Creek, Richmond und schließlich Hughenden. Die Städte wurden jedoch nicht nur größer unterwegs, sondern auch häufiger – wir näherten uns mit großer Sicherheit der Zivilisation! Abends fuhren wir noch auf den Mount Walker, und genossen bei Sonnenuntergang den Blick aufs weite, endlose platte Queens-Land. Zum Abendbrot gab es Burger á la Benni, er hatte bei einem lokalen Burgershop Buletten gekauft. Wir fuhren mit 40 km/h (Tiere) noch ungefähr eine Stunde im Dunkeln weiter, bis wir einen geeigneten Schlafplatz neben der Straße gefunden hatten. &lt;br /&gt;Wir standen wieder sehr früh auf, fuhren weiter und hielten wenig später in Charters Towers an, einer relativ großen Stadt. Die Vegetation war unzweifelhaft grüner geworden, mit Bäumen und Büschen, das erinnerte schon fast wieder an den Darwinschen Savannenwald. In Charters Towers machten wir einen Rundgang durch die historische Rinder- und Goldstadt, sehr hübsch, und machten dann auf einem genialen Lookout Lunch. Dort konnte man angeblich bei gutem Wetter bis zum Meer sehen, na ja, das ist uns nicht so richtig gelungen. Dann ging es endlich auf die letzten 135 km nach Townsville – zum Meer! Ich glaube, wir haben uns selten so aufs Meer gefreut. &lt;br /&gt;Dort angekommen fuhren wir gleich nach Norden, nach Cairns, was noch 4 ½ Fahrstunden entfernt war. Der Highway führte nicht am Meer entlang, so dass wir den Ozean erst in Cardwell, 200 km später, sahen. Doch dort hielten wir sofort an und warfen einen Blick auf den palmengesäumten Strand mit Hinchinbrook Island in einer Bucht. Herrlich!!! Fredi konnte sich vor Begeisterung gar nicht mehr zurückhalten, das öde Outbackfahren hatte auch ihr zugesetzt. Bald bogen wir von der Küste ins Inland ab und bemerkten mehr und mehr Bananen- und Zuckerrohrfelder neben der Straße. &lt;br /&gt;Wir wollten am morgigen Tag erst die letzten 100 km nach Cairns zurücklegen und dabei den „Waterfall Circuit“ im Hinterland abfahren. Nicht nur die Plantagen waren neu, auch ansonsten war alles gras- und sattgrün, eigentlich gibt es dafür gar kein ausreichend gutes Adjektiv. Die Sonne strahlte durch die dicken Schauerwolken und auf der Straße glänzte noch der letzte Regen, und so fuhren wir an dichtem Regenwald mit Zikadengezirpe und Vögelgezwitscher durch das Hügelland vorbei zu einem Schlafplatz, den wir uns direkt neben einem Teefeld suchten. Nach dem Outback war das das Paradies! &lt;br /&gt;Abends saßen wir noch in gemütlicher Runde und schliefen dann bei unheimlich feuchter Luft ein. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen machten wir uns auf Richtung Milla Millaa, wo auf dem Weg schon die ersten Wasserfälle zu besichtigen waren. Auch gab es einen Lookout und einen beeindruckenden Regenwald-Spaziergang, bei dem wir viele neue tropische Pflanzen kennenlernten… und Fredi die erste Erfahrung mit ihren neuen „Lieblingstieren“, den Blutegeln (die leben hier im heruntergefallenen, feuchten Laub), machte. Ab jetzt hält sie bei jedem Spaziergang alle fünf Minuten an: Egelcheck. &lt;br /&gt;Weiter ging es zum Waterfall Circuit, wo drei weitere schöne Wasserfälle auf uns warteten. Hier war es eben nicht so: kennt man einen, kennt man alle Wasserfälle. Weiter ging es über Tarzali und Yungaburra zum Curtain Fig Tree, einer riesigen Würgefeige, die wie ein Vorhang gewachsen war. Das war wirklich beeindruckend, der Mutterbaum, meinte Benni. &lt;br /&gt;Auch schauten wir uns noch die Kraterseen Lake Eachham und Barrine an, wo wir bei einem Spaziergang ein kleines (eigentlich das kleinste aller Kängurus) Ratten-Känguru beim Fressen beobachteten. Auf dem Weg nach Cairns fuhren wir dann noch zur Nerada-Teeplantage; Nerada ist hier ein relativ bekannter Tee, der in ganz Australien verkauft wird. Wir glauben, dass das eine von nur zwei Teeherstellern ist, die hier anbauen. Wir sparten uns eine Führung durch die Fabrik, kauften dafür aber billig (billiger als bei Woolworths) Instant-Tee für kalte Zeiten. &lt;br /&gt;Schließlich fuhren wir über eine gewundene, enge Bergstraße (endlich wieder Kurven) nach Cairns und gaben Benni (nach wie üblich einigem Trödeln) in seinem Hostel ab. Wir suchten uns noch einen Schlafplatz, was sich als eher schwer herausstellte, da überall „no camping“-Schilder standen, und kauften frisches Baguette und Wurst und Käse zum Abendbrot ein! Kein Instant-Essen mehr!!! &lt;br /&gt;Fünf Tage und 2500 km nach der Abfahrt hatten wir endlich Cairns erreicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder gibts gleich dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2026/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFact: In Australien ist Benzin richtig billig, normalerweise. Der Durchschnittspreis (wir reden hier nicht vom Outback) ist etwa 1,20 – 1,30 Dollar pro Liter, das macht ungefähr 90 Eurocent! Außerdem hat hier fast jede Supermarktkette, ob groß oder klein, seine eigene Tankstellenkette: Shell und Coles, Caltex und Woolworths und so weiter. Und wenn man beim jeweiligen Supermarkt für mindestens 30 Dollar einkauft, bekommt man ein „fuel docket“, einen Coupon, mit dem man vier Cent weniger pro Liter bezahlt, wenn man ihn einlöst. Das führt dazu, dass wir ab und zu die Papierkörbe nach alten Kassenbons durchwühlen (es gibt wohl Leute, die mögen die Dockets nicht – wir sind halt Backpacker…), unauffällig natürlich, und dass wir einmal einen hundert-Dollar-Outbackvorratseinkauf durch drei geteilt haben, an parallelen Kassen gezahlt und so drei Dockets erhalten haben. ;-D&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3649141571776149288?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3649141571776149288/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3649141571776149288' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3649141571776149288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3649141571776149288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/mit-benni-nach-cairns.html' title='Mit Benni nach Cairns'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-4663060504240422053</id><published>2010-05-12T07:50:00.000+01:00</published><updated>2010-05-12T07:52:17.613+01:00</updated><title type='text'>Das Top End – Topp mit drei P!</title><content type='html'>Wir fuhren aus Darwin hinaus und in die Weite der Savannenwälder des Stuart Highway hinein. Marco kam es schon nach kurzer Zeit sehr langweilig vor („Man, dauert die Fahrt lange“), worüber wir nur müde lächeln konnten… als ob die 100 km lange gewesen wären! ;-) &lt;br /&gt;Die erste Nacht Camping verbrachten wir auf einem Campground kurz vor dem Eingang des Lichtfield National Park unter einem Mangobaum. Es war schwierig, sich an das Reisen zu dritt zu gewöhnen, im Appartement war es noch einfach gewesen, so mussten wir (Steffi und Fredi) das Umräumen umstellen, Steffi musste alleine schlafen, Marco musste sich ans Camping generell gewöhnen, wir mussten zusätzlich immer noch ein Zelt aufbauen und eine Luftmatratze aufpumpen und es war mega-heiß, Tag und Nacht. Abends nach dem Abendbrot (Wraps) spielten wir noch eine ausgiebige Runde „Wer bin ich?“ und dann ging es schlafen – na ja, mehr oder weniger für jeden von uns. &lt;br /&gt;Nach dem Frühstücken und Zusammenpacken fuhren wir mit Marco am Steuer (erstes Mal Linksfahren für ihn und keine Anfängerfehler wie z.B. zu weit am Straßenrand fahren!) in den Nationalpark. Als erstes hielten wir bei den Magnetic Termite Mounds an, nach Norden/Süden ausgerichteten Termitenhügeln, die so gebaut waren, um möglichst wenig Sonnenlicht und damit Hitze abzubekommen. Ein kleiner Rundweg führte auch zu riesigen Termitenhügeln, die uns alle weit überragten. &lt;br /&gt;Danach fuhren wir zu den Florence Falls, die über eine Treppe in einer Schlucht erreichbar waren. Anstatt des sonst üblichen Savannenwaldes war hier unten fast schon tropischer Regenwald, üppige Palmen- und Strauchvegetation. Inmitten dessen stürzten die beeindruckenden Wasserfälle in ein Waterhole (Wasserloch), in dem man prima schwimmen konnte… eine sehr erfrischende Unterbrechung! &lt;br /&gt;Da uns vom Hochwandern gleich wieder warm war, hielten wir noch bei den Buley Rockholes an, weitere Wasserlöcher in einem Bach, die wie lauter kleine Pools an einer Perlenkette angeordnet waren… wie im Whirlpool, nur mitten in der Natur! Dort verbrachten wir einiges an Zeit, bevor wir zu den Wangi Falls fuhren. Dort machten wir Mittagspause, Marco kochte sich Curry-Nudeln und wir aßen etwas Müsli und dann liefen wir zu den Falls. Noch viel beeindruckender stürzte das schneeweiße Wasser die Wand herab. Das Wasserloch war hier fürs Schwimmen geschlossen-… vielleicht wegen Krokodilen? &lt;br /&gt;Wir wanderten noch ein bisschen in den Regenwald und bestaunten die Riesenspinnen (ungiftig) am Wegesrand und fuhren dann Tolmer Falls. Auf dem Weg dorthin rannten zwei wilde Schweine über die Straße – kurioserweise das erste Tier, was Marco in Australien erleben konnte. Die Tolmer Falls waren nur über einen Lookout zu erreichen, man konnte nicht hinuntersteigen, da dort geschützte Fledermäuse lebten. Dennoch war der Ausblick atemberaubend, sowohl auf die Wasserfälle, als auch ins platte, endlos weite Umland. Dann machten wir uns auf den Weg zu dem Campground bei den Florence Falls, wo wir heute mitten im Nationalpark schlafen wollten. Wir kochten Chili con Carne, bauten das Zelt auf, spielten noch lange Stadt-Land-Fluss und Karten, bevor wir ins Bett gingen und wieder einmal teils ruhig – teils unruhig schliefen… Marco konnte sich mit den Waldgeräuschen noch nicht so ganz anfreunden. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir früh noch einmal zu den Buley Rockholes und verbrachten dort den Vormittag bis zum Lunch an einer Picknick Area am Creek. Wir hatten viel Zeit, da wir festgestellt hatten, dass im Kakadu das meiste gesperrt war, wir aber dennoch 10 Tage Zeit hatten, um as Top End zu erkunden. Das Problem bei der Sache war, dass es im Top End um Darwin herum genau zwei Dinge gibt: den Kakadu und den Litchfield. Für alle anderen Sehenswürdigkeiten muss man mindestens 300 km fahren, und die passten auch wieder nicht in den Zeit- und Benzingeldplan. Also musste Zeit totgeschlagen werden und wir fuhren für einen Zwischenaufenthalt noch einmal nach Darwin. Dort suchten wir einen Caravan Park und erkundigten uns bei der Visitor Info noch einmal nach aktuellem Stand des Kakadu und schlugen dann unser Nachtlager auf.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fuhren wir direkt zum Mechanic, da wir beim Auto das Getriebeöl wechseln lassen wollten und die Air Condtion checken lassen wollten, die seit ein paar Tagen ein bisschen gesponnen hatte. Für das Öl machten wir einen Termin am nächsten Tag, für die Air Condition kam ein Spezialist vorbei, der uns nur erklärte, dass das aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und eines Bedienungsfehlers von uns zustande gekommen sei. Mittlerweile hat sich das Problem übrigens wieder völlig erledigt… kostenlos! ;-) Nachmittags auf dem Caravan Park machten Steffi und Fredi einen Plan, was die letzten drei Monate des Australienzeit in Queensland so bringen sollten. Aufgrund der schwierigen Dreiersituation beim Reisen und auch einiger Planungsprobleme gab es abends einen ziemlich großen Krach, den größten den Steffi und Fredi bisher hatten, aber das gehört wohl auch dazu. Vertragen haben wir uns abends dann auch wieder. ;-) …so dass wir noch den ganzen Abend Stadt-Land-Fluss mit neuen, innovativen Kategorien spielten. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen ging es zum Mechanic, wir gaben das Auto ab, setzten uns zum McDonalds und verbrachten dort ungefähr drei Stunden, bis der Mechanic anrief und uns erzählte, dass alles super sei mit dem Öl, wir nichts zu bezahlen brauchten und auch keinen Ölwechsel vornehmen müssten. Super! Der Falke lässt uns halt nicht im Stich. &lt;br /&gt;Am Nachmittag machten wir Barbecue, badeten im Pool, machten unsere Küstenplanung weiter und spielten Stadt-Land-Fluss, bevor wir dann zum Casino fuhren und Marco eine Runde Poker spielte. Nicht unbedingt reicher ging es dann am Abend wieder zurück zum Caravan Park… &lt;br /&gt;Am nächsten Tag ging es, mit den alten Vorräten ausgestattet, auf zum Kakadu National Park. Wir machten auf dem Weg noch einen Spaziergang durch Berry Springs, ein paar Thermalquellen wie in Mataranka, nur, dass sie hier wohl wegen Krokos gesperrt waren. Am Manton Dam hielten wir ebenfalls an, ein Stausee, den wir interessanterweise vergleichbar mit dem Ruppiner See fanden… wenn man sich die Vegetation nicht so genau angeschaut hat. &lt;br /&gt;In Pine Creek am Stuart Highway schliefen wir heute beim Lazy Lizard, einem ziemlich hübschen Caravan Park. Abends kochten wir Spaghetti, spielten wie immer Stadt-Land-Fluss und Karten und quatschten noch etwas. Die Nacht war erstaunlich kühl, das erste Mal, dass Steffi und Fredi wieder die roten Decken benutzten… &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir in den Kakadu National Park und entrichteten die horrenden 25 Dollar Eintritt pro Person. Als erstes bogen wir auf eine Dirt Road (Staubstraße) ab, die eigentlich laut Schild durch einen überfluteten Fluss nur als 4WD-Auto befahrbar war, wir probierten es trotzdem, nur, um dann irgendwann festzustellen, dass der besagte River knochentrocken war. So kamen wir doch noch zu den Yurmikmik Walks, die uns zu einer steinigen Schlucht mit einem Bach und einem Wasserfall brachten, echt schön. Wir klettern noch etwas auf dem Wasserfall herum und hatten einen tollen Ausblick über die weiten Savannenwälder. Als nächstes kam der Bukbuklukluk Lookout (wundert euch nicht über die Namen, das sind die politisch korrekten Aborigine-Namen für die Stellen). Auch hier konnten wir wieder weit übers Land schauen und einige Schauer in der Ferne sehen. Danach ging es nach Yellow Water, ein Fluss, der in der Wet Season deutlich überfluteter als in der Dry ist, so dass sowohl der anliegende National Park Campground als auch unserer in Cooinda zum Teil überflutet und abgesperrt waren – für die Leute dort ist das aber völlig normal. Wir buchten die eine Bootsfahrt für den nächsten Morgen inklusive Frühstück, checkten danach ein und bauten das Zelt auf. Und bemerkten etwas Fürchterliches: die tobenden Horden an Horrormücken. Keine 20 Sekunden ohne Mückenspray und man war völlig zerstochen… &lt;br /&gt;Abends gewitterte noch etwas, wir kochten, und spielten ein neues Spiel: Pantomime! Das Schlafengehen gestaltete sich als nicht so einfach, denn die Mücken waren sowohl in Horden im Zelt als auch im Auto, und wir alle waren noch lange mit ihnen beschäftigt… &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen standen wir weit vor Sonnenaufgang auf, liefen zum Bootsanleger, bestiegen das Boot und fuhren pünktlich zu Sonnenaufgang auf dem Home Billabong los. Dieses Wasserloch ist nur in der Wet Season mit dem Yellow Water verbunden und so fuhren wir dann in der herrlichen Morgenstimmung bei Vogelgezwitscher und gelb leuchtendem Wasser (yellow water) durch die endlosen Floodplains (Überflutungsgebiete). Vorbei an überfluteten Boardwalks, Straßen, Buffalogras, Seerosen, vielen Vögeln, Bäumen und Mangroven erreichten wir den South Alligator River, wo wir dann tatsääächlich…. ein Krokodil sahen!!! Ein ca. 3-4 m langes Tier, das bis zur Hälfte aus dem Wasser schaute und sich sonnte. Es bewegte sich kein Stück, war aber trotzdem sehr faszinierend. Auf dem Rückweg zur Anlegestelle sahen wir dann im Gebüsch noch ein Kroko, aber das war’s dann auch an gefährlichen Riesenreptilien. Normalerweise sieht man mehr Krokodile auf der Cruise, da jetzt aber riesige Gebiete des Kakadu überflutet sind, verteilen sich die Tiere auf der Fläche eher als in der Dry Season. &lt;br /&gt;Zurück an Land gab es Frühstück – total lecker und reichhaltig, große Brotauswahl, Müsli, frisches Obst, Muffins, Gebäck, Marmelade, Honig, Butter, Yoghurt, Käse, Wurst, Rührei, Würstchen, Speck und so weiter und so fort… wir fraßen uns richtig voll, rollten zur Campsite und verbrauchten die Kalorien wieder beim mückenattackierten Zeltabbau. &lt;br /&gt;Danach ging es zu einem Aboriginal Cultural Centre, das jedoch weniger spannend war; Marco sah sein erstes Känguru und wir fuhren weiter nach Jabiru. Zwischendurch hielten wir noch beim Mount Cahill an, wanderten hoch, genossen den Ausblick und fuhren dann weiter zum Nourlangie Rock. Dies ist die bekannteste Stelle mit Aborigine-Höhlenmalerei und wir lasen die Legenden, schauten uns die recht beeindruckenden Zeichnungen an und erklommen dann einen Lookout über das Arnhem Land, ein riesiges Aborigine-Reservat ohne Straßen und Infrastruktur – echte Wildnis. Man konnte von hier aus auch noch die Felsklippen des Arnhem Escarpement sehen, der Begrenzung zwischen „Kakadu Land“ und Arnhem Land. &lt;br /&gt;Bei der Visitor Info erfuhren wir dann später, dass die Straße nach Ubirr, zu einem bekannten Lookout, zwar mittlerweile offen, aber noch nicht für 2WD-Fahrzeuge zugänglich ist, da der Magela Creek die Straße noch mit 80 cm überfließt. So wir diese Straße war auch die Straße zu den berühmten JimJim- und Twin Falls gesperrt gewesen, so dass wir dorthin nicht einmal eine 4WD-Tour hätten machen können. Hier ist die Natur halt noch der Bestimmer über die Besucher… &lt;br /&gt;In Jabiru buchten wir uns eine Campsite erst für eine, dann für zwei Nächte, da es uns dort sehr gut gefiel und der Campground vergleichsweise günstig war. Wir schauten noch kurz zur Straße nach Ubirr, und begutachteten die 80cm water over road. Da kamen schlimme Erinnerungen hoch! Diesen Abend und den nächsten Tag verbrachten wir dann eher gammelig, am sehr schönen Pool, mit einem erneuten Ausflug nach Ubirr (Wetten wurden abgeschlossen, wie sehr das Wasser gefallen war) und mit Kochen. Außerdem trafen wir ein nettes deutsches Pärchen (was auch sonst), die uns viel über die Ostküste erzählten… &lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir dann den Arnhem Highway Richtung Darwin zurück (eigentlich zuerst nach Ubirr, das Wasser fiel übrigens ziemlich konstant 5 cm pro Tag!) und die Landschaft änderte sich ein wenig. Abrupt endete plötzlich der Savannenwald und riesige Floodplains tauchten auf. Wir machten noch einen Stopp beim Window of the Wetlands, einem Infocenter über die Floodplains und ihre tierischen Bewohner, und dem Fogg Dam Conservation Park, wo man allerlei Vögel auf einem überfluteten ehemaligen Damm sehen konnte. &lt;br /&gt;Angekommen in Darwin schlugen wir unser Nachtlager dieses Mal auf einem anderen Caravan Park auf, und nach einigen durchwachten Zeltnächten mit mittlerweile kaputter Luftmatratze und Zeltstange, nahmen Marco und Fredi sich ein Zimmer, Steffi schlief auf dem Caravan Park. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag wuschen wir morgens Wäsche und putzten das Auto etwas und fuhren am Nachmittag zum 2.Weltkrieg-Museum von Darwin, wo man allerlei Militärreliquien und Ausstellungsgegenstände aus dem Krieg sehen konnten. Schon sehr spannend, vor allem die Filmaufnahmen der Bombardierung. Wir liefen noch einen kurzen Walk durch Monsunwald und fuhren danach zum Mindil Beach Market, einem berühmten Wochenmarkt in Darwin, der nur während der Dry stattfindet und an diesem Donnerstag feierlich wiedereröffnet wurde.&lt;br /&gt;Es gab viele originelle Essens-, Souvenir-, Kleidungs- und Cocktailstände und alles hatte einen herrlichen tropisch-exotischen Flair. Auch probierten wir Känguru-, Emu- und Krokodilfleisch (vom Stand „Roadkill – you kill it, we grill it“ ) und einige leckere Fruchtsaftcocktails und beobachteten den herrlichen Sonnenuntergang am Strand. Später probierten wir alle drei Mal die Peitsche aus – da war ein Australier, der Peitschen verkaufte und man konnte selbst mal ausprobieren, die Peitsche knallen zu lassen. ;-) &lt;br /&gt;Um 21 Uhr fand das große Feuerwerk statt und danach ging es dann ins Bett.&lt;br /&gt;Nachdem wir am nächsten Tag alles zusammengepackt hatten, schlugen wir uns noch den Tag um die Ohren und warteten darauf, dass a) Marcos Flug ging, und b) unser Lift sich möglichst meldete, denn wir hatten eine Anzeige online gestellt, ob nicht jemand mit nach Cairns kommen möchte – das würde für alle billiger werden. Nachdem wir eine Weile am Flughafen herumgesessen hatten, meldete sich dann Benni, den wir schon im Kakadu kennengelernt hatten, der uns gerne nach Cairns begleiten würde – wir waren über diese Nachricht fürchterlich erleichtert… &lt;br /&gt;Nachdem wir Marco so ungefähr um halb 6 verabschiedet hatten (tränenreich auf Fredis Seite), parkten wir fast direkt neben dem Rollfeld und schlugen dort unser Nachtlager auf – endlich wieder zu zweit, zumindest für diesen Abend. Wir aßen Currynudeln in Erinnerung an die Zeit mit Marco und sahen dem Flugzeug beim Starten zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: (haben das letzte Mal einen vergessen, der wird jetzt nachgereicht) &lt;br /&gt;Wenn wir wieder in Deutschland sind, werden wir mit Sicherheit viel zu lange an Fußgängerampeln stehen und darauf warten, dass sie grün werden. Warum? Weil wir darauf –hören- dass sie grün werden. Hier in Australien macht jede Fußgängerampel (außer in ein paar sonderbaren Städten) nämlich ein einzigartiges, lautes Geräusch, wenn sie grün wird – zzzippp – ding ding ding ding. Da muss man nicht blind sein, um sich danach zu richten! Das führt übrigens auch dazu, dass wir mittlerweile, wenn die andere Richtung grün bekommt, ein Zucken im Bein verspüren, weil wir über unsere Richtung loslaufen wollen… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: In Australien kauft man keine 500ml-Flaschen, kein 750g-Brot und keine 200g-Becher Joghurt: einem springen seltsame Gewichtszahlen ins Gesicht. Es gibt häufiger 375ml- und 600ml-Flaschen Wasser und 800g- und 680g-Brot, Joghurt gibt es mehr im 1kg-Pack zu kaufen als in den kleinen Bechern und überhaupt… da stimmt doch was nicht! Die Australier messen übrigens auch in „cups“, Tasseneinheiten, weswegen wir uns extra einen Messbecher zulegen mussten. – „Bitte füllen Sie 1 1/3 cups Wasser in den Topf…“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibts gleich dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2025/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-4663060504240422053?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/4663060504240422053/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=4663060504240422053' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4663060504240422053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/4663060504240422053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/das-top-end-topp-mit-drei-p.html' title='Das Top End – Topp mit drei P!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-3942545517725173842</id><published>2010-05-12T02:59:00.001+01:00</published><updated>2010-05-12T03:00:52.178+01:00</updated><title type='text'>Aktuelle Karte: wo wir gerade sind!</title><content type='html'>Wir sind mittlerweile schon eine Woche in Cairns, und damit ihr auch einen Überblick habt, wo das eigentlich ist, hier die lange nicht mehr dagewesene und brandaktuelle Karte: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116728920662159748930.00047bc8d442ebe362b47&amp;amp;ll=-27.870383,141.00689&amp;amp;spn=30.803246,20.389023&amp;amp;output=embed"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;amp;hl=de&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116728920662159748930.00047bc8d442ebe362b47&amp;amp;ll=-27.870383,141.00689&amp;amp;spn=30.803246,20.389023&amp;amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-3942545517725173842?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/3942545517725173842/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=3942545517725173842' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3942545517725173842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/3942545517725173842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/aktuelle-karte-wo-wir-gerade-sind.html' title='Aktuelle Karte: wo wir gerade sind!'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-7566467787704091897</id><published>2010-05-08T12:27:00.001+01:00</published><updated>2010-05-08T12:29:02.069+01:00</updated><title type='text'>Darwin – die Woche in der Sauna</title><content type='html'>Lange nichts mehr von uns gehört, wir sind mittlerweile in Cairns. Jetzt gibts aber mehr Blogeinträge, versprochen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Wochen über hatten wir einen relativ strikten Reiseplan eingehalten, um sicherzustellen, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt in Darwin ankommen: dem 12. April. An diesem Tag hatte sich nämlich Fredis Freund Marco angekündigt, der für die kommenden zweieinhalb Wochen mit uns reisen wollte. &lt;br /&gt;Wir hatten außerdem für die erste Woche in Darwin ein Appartement gebucht, damit Marco den Einstieg in das neue Land mit dem Jetlag und so weiter etwas leichter hat. Danach wollten wir uns gemeinsam die Nationalparks im Top End anschauen. &lt;br /&gt;Wir fuhren den Stuart Highway bis ins Stadtzentrum von Darwin, wo wir dann nach einigem Suchen unser Appartement fanden: außen pfui, und später stellten wir fest: innen hui! Mitten im Zentrum, in einem relativ abgewrackten Haus, aber mit großartiger Inneneinrichtung und einem sehr netten Besitzer. Und Woolworths direkt die Straße runter! :-D&lt;br /&gt;Wir kamen am frühen Nachmittag an und genossen direkt die Annehmlichkeiten der Zivilisation, kauften fürs Abendbrot ein, schalteten das Radio ein, setzten mehrere Maschinen Wäsche an, sortierten unser Auto aus (wir müssen wie Flüchtlinge ausgesehen haben) und räumten unsere Klamotten in Schränke ein… der absolute Wahnsinn!!! Nach nunmehr über zwei Monaten durchgehenden Campings war es wieder einmal erstaunlich, über wie viele Kleinigkeiten man sich freute: der Schrank, der Toaster, die warme Dusche, eine Klimaanlage, das Bett, der Ofen, der Kühlschrank…!!! &lt;br /&gt;Marcos Flug sollte um 2.30 Uhr nachts landen, so dass wir noch einige Zeit herumkriegen mussten, wir nutzten sie gut, schrieben Blog und sortierten Bilder, etc. Gegen 1 Uhr fuhren wir zum Flughafen los, und da der Flug etwas verspätet ankam, saßen wir noch eine ganze Weile in der Wartehalle rum. Als Marco dann durch das Gate kam, sah er zwar ziemlich erledigt aus, wurde aber sehr herzlich begrüßt… ;-) Wir fuhren „nach Hause“, unterhielten uns noch etwas und dann ging’s ins Bett. &lt;br /&gt;Am ersten Morgen war erst einmal ausgiebiges Frühstück angesagt (auch für uns ein großer Luxus) mit Eiern, Toast, Wurst und Käse… danach gab es einen ersten Rundgang durch die Stadt: entlang der Hauptstraße, Mitchell Street, am Parliament House vorbei, zur Haupteinkaufsstraße The Mall, in Richtung des Hafens und der neuen Wharf. Durch den Bicentennial Park (einen Park entlang des Ufers) ging es dann zurück Richtung Appartement. Die Hitze bereitete uns große Schwierigkeiten, besonders beim Treppesteigen… Sowohl für Marco als auch immer noch für uns war das unheimlich feucht-heiße tropische Klima noch fürchterlich gewöhngsbedürftig. Deshalb setzten wir uns noch kurz in ein Café und genossen ein paar kühle Getränke. Dann zeigten wir Marco Coles, einen der beiden großen australischen Supermärkte, und redeten ihm ein, dass Woolworths viel besser ist… ;-) Abends kauften wir bei Woolworths Zutaten für Pizza ein und kochten dann lecker - und nutzten den Ofen!&lt;br /&gt;Am nächsten Tag drehten wir wieder eine Runde durch die Stadt, zur Mall, zur Wharf, zum Woolworths und zum Kino (wir checkten das Programm, fanden aber nicht wirklich viel Interessantes). Während der Mittagshitze harrten wir im gekühlten Appartement aus und am Nachmittag spielten wir noch eine Runde Frisbee im Bicentennial Park, während die allnachmittäglichen Gewitter am Horizont aufzogen. Abends gab es Schweinefilets mit Gemüse und Kartoffeln – der Versuch, deutsches Essen zu imitieren ;-) Steffi machte sich noch tapfer auf, eine Runde in der Hitze zu joggen und kam völlig überhitzt zurück… &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen war es relativ kühl (es war bedeckt und daher wohl nur kurz unter 30 Grad), so stöberten wir eine Runde in den Souvenir- und Bücherläden der Mall und schauten dann noch zu einem Lookout am Bicentennial Park, von dem aus wir Mangrovenwälder und den Darwin Harbor sehen konnten. Außerdem erklärte dort ein Schild, dass in der Wet Season (also über den Jahreswechsel, der Regenzeit) hier die Sonne über Mittag im Süden steht und in der Dry Season (über den deutschen Sommer, in der Trockenzeit; es gibt hier keine anderen Jahreszeiten als diese beiden) über Mittag im Norden steht. Und an einem bestimmten Tag im Jahr steht die Sonne im Zenit, also direkt senkrecht über Darwin. &lt;br /&gt;Nachmittags besuchten wir die Art Gallery &amp; Museum of Northern Territory, eine Kombination aus Galerie und Naturkundemuseum, in der die Fauna und Flora des Staates erklärt wurde, mit vielen ausgestopften Tieren und Pflanzenpräparaten, es gab Aborigine-Kunst und zeitgenössische Kunst des Northern Territory sowie eine Sonderausstellung über den Zyklon Tracy, der 1974 am Heiligabend über Darwin zog und die Stadt dem Erdboden gleich machte, weswegen sie auch heute relativ neu und modern wirkt, da sie danach wieder komplett aufgebaut worden war. Vor dem Museum sahen wir übrigens noch einmal die beiden Dänen Troll und Caspar, die wir bisher in Port Pirie, in den Flinders, in Coober Pedy und am Uluru getroffen hatten. Zufälle gibt’s, die glaubt man gar nicht! &lt;br /&gt;Eigentlich wollten wir abends zum Mindil Beach Market, der jedoch geschlossen hatte, da die Wet Season noch nicht vorbei war.  Abends waren wir noch gemütlich im Appartement und aßen leckeres Cadbury-Eis… &lt;br /&gt;Heute früh gingen wir zur Wharf, um baden zu gehen. Dort gab es einen schönen Strand, der gesichert gegen die Würfelquallen war (in allen tropischen Gewässern gibt es sowohl Krokodile als auch gefährliche/giftige Quallen, die das Baden im Meer ohne Sicherung unmöglich machen), so dass wir ins Meer springen konnten. Steffi sprang als erste rein – und stellte fest, dass es pisswarm war. Also keine wirkliche Abkühlung, na toll. Dennoch lagen wir etwas am Strand/auf der Wiese herum und schwitzten vor uns hin… es war übrigens immer noch so heiß – an tägliche 33 Grad und nächtliche 27 Grad gewöhnt man sich halt nicht so schnell. Im Appartement machten wir über Mittag Lunch und gingen danach in den Botanical Garden, der unsere erste richtige tropische Regenwalderfahrung war, mit vielen, vielen aggressiven Mozzies (Moskitos), aber beeindruckenden, riesigen Pflanzen und Bäumen aus der tropischen Welt. Palmen, Farne, Kaffee- und Bananenpflanzen, Zimmerpflanzen ;-) und vieles mehr. Danach verbrachten wir noch ein bisschen Zeit im Casino von Darwin, das aber nicht annähernd mit dem Melbourne Casino vergleichbar ist… ;-) Abends spielten wir im Appartement noch lange Mau Mau mit Karten, die wir vorher günstig im Casino gekauft hatten. &lt;br /&gt;Am nächsten Tag um 11 Uhr morgens ging es in Parliament zu einer zweieinhalbstündigen Führung durch das Gebäude mit vielen tollen Informationen über die Geschichte und Politik des Northern Territory. Die Omi, die uns durchs Gebäude führte, war jedoch recht langatmig und erzählte manchmal einen kleinen Ticken ZU viel… &lt;br /&gt;Das Parliament ist ein großes, weißes Gebäude im tropisch-asiatischen Stil mit einer Doppelfassade zur besseren Kühlung und zur Abwehr von Trümmerteilen im Falle eines Zyklons. An der Stelle des Gebäudes stand früher das historische Post Office, das jedoch bei dem japanischen Bombardement Darwins zerstört wurde und 11 Menschen mit sich in den Tod riss. Darwin war somit übrigens die einzige australische Stadt, die im zweiten Weltkrieg bombardiert worden war. Laut der Statistik der Omi werden im Northern Territory übrigens mehr Diamanten gefördert als in Südafrika… &lt;br /&gt;Wieder im Appartement überspielten wir dann die Bilder der ersten dreieinhalb Monate (übrigens war dieser Zeitraum auch etwa unsere Australienhalbzeit…) auf Marcos Festplatte, damit er sie sicher mit nach Deutschland nehmen kann. Vor dem Haus spielten wir noch etwas Frisbee,  bis Marco uns dann abends zu einem total leckeren Steak und warmem Schokouchen einlud… mmmh! &lt;br /&gt;Am folgenden Tag stand Organisation und Planung auf der Tagesordnung. Wir mussten die restliche Wäsche waschen, trocknen, Bilder sortieren, Blog schreiben, die Essensplanung für die kommenden anderthalb Wochen in den Nationalparks machen und langsam aber sicher alles wieder für die Weiterfahrt im Auto zusammenpacken. Abends wollten wir zum Lake Alexander, neben der Bucht an der Wharf so ziemlich der einzige sichere Schwimmplatz in Darwin (ein künstlicher See). Wir kauften bei Woolworths alles Wichtige fürs Barbecue (BBQ) ein und fuhren dann zum See. Dort sprangen wir noch kurz ins salzige Wasser, spielten dort Frisbee und bereiteten dann lauter Leckeren fürs Abendbrot zu: Gemüse, Dip, Würstchen, Chickenspieße, Mais und Zucchini… leider verpassten wir den Sonnenuntergang am Meer und es wurde wieder einmal sehr früh dunkel, aber wir hatten ja den Vorteil, dieses Mal alles mit ins Appartement nehmen zu können und dort abzuwaschen. &lt;br /&gt;Die letzte Nacht im Appartement brach an, und am nächsten Morgen sortierten wir alles, nahmen die letzte Wäsche ab, aßen die Reste aus dem Kühlschrank und verließen am frühen Nachmittag mit einem komplett vollgepackten Falken das Appartement. Doch es sollte noch schlimmer werden: die Essensvorräte fehlten ja auch noch! Also wurde der Woolworths gestürmt und ausgeräumt, und danach bauten wir Marco auf dem Rücksitz ein. ;-) &lt;br /&gt;Dann machten wir uns auf in den ersten Nationalpark… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder dazu: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2024/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;(Passwort: D00494)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-7566467787704091897?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/7566467787704091897/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=7566467787704091897' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7566467787704091897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7566467787704091897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/05/darwin-die-woche-in-der-sauna.html' title='Darwin – die Woche in der Sauna'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-1895840985822169611</id><published>2010-04-18T05:48:00.001+01:00</published><updated>2010-04-18T05:50:53.082+01:00</updated><title type='text'>Das Outback – 3400 Kilometer Highway (II)</title><content type='html'>5. Tag. 1269. Kilometer bis 1714. Kilometer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatten wir den Wecker auf Sonnenaufgang gestellt, doch da es bewölkt war, entschlossen wir uns, noch etwas liegen zu bleiben und fuhren dann so los, dass wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenaufgang bei den Kata Tjuta waren. Doch so richtig wurde das mit der Sonne nichts, die verschwand hinter dicken Wolken, dafür gab es einen interessanten Schauer. Frühstück gab es bei einer Picknick Area im Auto, denn wir wollten rasch zum „Valley of the Winds“ Walk, der gegen 11 Uhr wegen der Mittagshitze geschlossen werden würde. Den Walk machten mit uns auch viele, viele andere Touristen, er umfasste 7,5 Kilometer und wand sich durch die Schluchten zwischen den Kata Tjuta-Felsmurmeln. Der Weg führte über Buschland, aber auch über bloßen Stein und an Creeks vorbei, während die Sonne langsam herauskam und nun immer heißer brannte. Während des Wanderns ergaben sich immer neue, beeindruckende Ausblicke auf die roten Riesensteine. Dank einer Blase am Fuß, Kreislaufproblemen in der Hitze und Fliegen war Fredi völlig entnervt und fertig, als wir uns zum Olga Gorge Walk aufmachten, der ein bisschen kürzer war und in eine schattige Schlucht führte. Dort wehte sogar Wind und es war das erste Mal, dass es keine Fliegen gab… &lt;br /&gt;Danach fuhren wir noch kurz zum Uluru, um uns von diesem beeindruckenden Stein zu verabschieden. In der Zwischenzeit hatte es noch einmal über dem Uluru geregnet und überall standen Pfützen, und auch in der Ferne zeigten sich neue Schauer. Wir liefen kurz an seiner Basis entlang, berührten ihn noch einmal und machten uns dann auf den Weg nach Alice Springs. &lt;br /&gt;Eine sehr interessante Fahrt, dieses Mal. Kurz hinter dem Resort sahen wir am Wegesrand ein totes Kamel (später erzählte uns ein Mitreisender, dass er kurz nachdem der Unfall passiert war dort vorbeikam und das Auto bis zur Windschutzscheibe komplett demoliert war). Als Steffi etwas müde am Steuer wurde, war ihre Aufmerksamkeit wieder voll da als sie plötzlich am Wegesrand viele Wildpferde sah, die dem mittlerweile strömenden Regen trotzten. &lt;br /&gt;Es regnete – dies war nur der erste von einigen Schauern und Gewittern an diesem Tag, von wegen Wüste und kein Regen, ha ha! Das kräftigste Gewitter erlebten wir kurz vor Alice Springs, was sich schon vorher durch eine tiefblaue Wand am Horizont ankündigte. Kurz vorher wurde es extrem windig und wir fuhren durch einen kleinen Staubsturm, dann fing der Platzregen an und wir waren sehr wachsam vor möglichen Überflutungen der Straße oder ähnlichem, schließlich kannten wir die Wüste im Regen nicht. &lt;br /&gt;Danach war es kühl und windig, es standen Pfützen neben der Straße, Vögel zwitscherten und die Wüste schien völlig verändert. &lt;br /&gt;Nach insgesamt fünf Stunden erreichten wir dann Alice Springs und suchten uns einen Caravan Park am südlichen Ende der Stadt, direkt am ausgetrockneten Todd River. Der Abend war sehr heiß und feucht und wir mussten uns die Luft leider mit Käfern, Mücken, kleinen Beißfliegen und Megariesenheuschrecken teilen, die uns ständig ansprangen… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Tag. Alice Springs und die WestMcDonnell Ranges&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen schauten wir uns zuerst die Station der Royal Flying Doctors an. Dort sahen wir einen kurzen Film über die lebensrettende Arbeit und die Aufgaben der fliegenden Ärzte und bekamen dann eine kurze Führung durch das ehemalige Hauptquartier (mittlerweile wird alles von Port Augusta aus koordiniert). Sie können mit ihren Flugzeugen innerhalb von zwei Stunden überall im Outback sein, wobei sie allerdings nur neun Landebahnen, die gepflastert und beleuchtet sind, haben (alle anderen sind Schotterpisten oder ohne Licht oder beides). Danach spazierten wir noch kurz durchs anliegende Museum mit der Geschichte der Royal Flying Doctors. &lt;br /&gt;Dann fuhren wir zur Todd Mall, der Haupteinkaufsstraße der Stadt, durchstöberten die Läden und schauten uns etwas um. Es gab viele Kunstläden mit Aborigine-Kunst und besonders fiel uns ein Didgeridoo-Laden auf, in dem es nachmittags einen gratis Didgeridoo-workshop geben sollte, daran wollten wir natürlich teilnehmen! &lt;br /&gt;Dann ging es zu einem kurzen Besuch ins Adelaide House, das erste Krankenhaus der Stadt, das damals noch mit nassen Sackleinen und einem ausgeklügelten Belüftungssystem kühl gehalten wurde. Es wurde ebenfalls von Flynn, dem Gründer der RFDS gegründet. Dann fuhren wir zur ehemaligen Telegraphenstation, dem einzigen Grund, warum es eigentlich Alice Springs gibt – die Telegraphenlinie führte dort entlang. &lt;br /&gt;Alice Springs heißt übrigens so, weil der Entdecker ein Wasserloch fälschlicherweise für eine Quelle hielt und diese nach seiner Frau benannte. &lt;br /&gt;Dann fuhren wir noch zum Anzac Hill hinauf, einem bekannten Aussichtspunkt über die Stadt und die umliegenden McDonnell Ranges (Bergkette). Wir saßen einige Minuten dort oben, machten ein Video und viele Fotos und genossen die kühle Luft – denn es gab schon wieder zahlreiche Schauer und Gewitter am Horizont und dicke Wolken über uns. &lt;br /&gt;Um 14.30 Uhr liefen wir dann zum Didgeridoo-Workshop, wo uns erstaunlicherweise ein Weißer (der das seit zwanzig Jahren macht) ein paar Didgeridoos in die Hand drückte und uns zeigte, wie man damit umgeht und wie man Laute da herausbekommt. Es klappte ziemlich gut, vor allem Fredi stellte sich nicht schlecht an und wir bekamen sogar ein paar tolle Töne. Nur der Mund tat danach etwas weh, es braucht etwas Übung, eine tolle Erfahrung. &lt;br /&gt;Danach noch kurz zu Woolworths, etwas Obst und Gemüse kaufen, und dann ging’s auf in die McDonnell Ranges! &lt;br /&gt;Es stellte sich heraus, dass wir direkt in den Regen hineinfuhren, denn immer und immer wieder kamen Schauer auf uns zu und entluden sich direkt über uns. Die Straße war zwar gerade, aber sehr hügelig und eigentlich in jeder Senke stand das Schild „floodway“, was soviel bedeutet wie, dass die Straße unter bestimmten Bedingungen unter Wasser steht. Ach, wieso sollten diese Bedingungen denn jetzt schon erreicht sein, pah. &lt;br /&gt;Den ersten Creek, wo etwas Wasser (2 cm) über die Straße floss nahmen wir einfach mit, fanden das spritzende Wasser noch ganz lustig, machten Videos und Fotos und staunten, dass da sogar Fische drin waren. Und alles war so schön grün. Danach kamen nur noch ein paar kleinere Pfützen. &lt;br /&gt;Kurz hinterm Abzweig nach Ellery Creek (erste Campground-Möglichkeit) kam jedoch schon ein größerer Fluss. Da das Wasser zwar floss, aber nicht sehr hoch aussah, fuhren wir einfach hindurch, schon etwas beunruhigter. Na, ob wir es heute noch bis ans Parkende schaffen? Dann, beim nächsten Fluss, war endgültig Schluss. Die Strömung war stark, das Wasser stand mindestens 15 cm hoch über der Straße, das wollten wir dem Falken nicht zumuten. Also kehrten wir um und stellten unser Nachtlager heute bei Ellery Creek auf, etwas frustriert. &lt;br /&gt;Der Campingplatz war jedoch wunderschön und es gab direkt fünf Minuten entfernt ein großartiges Wasserloch in einer beeindruckenden Schlucht – wir sprangen direkt hinein und erfrischten uns. Während des Abendbrots (Spaghetti) zog noch ein Schauer über uns hinweg und als wir dann abends draußen saßen, sahen wir erst in der Ferne Wetterleuchten, später (nachts) zog dann noch ein Gewitter mit kräftigem Platzregen über uns hinweg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 7. WestMcDonnell Ranges&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen begrüßten uns etliche Fliegen, die es sich auf unseren Köpfen und der Kofferraumklappe gemütlich gemacht hatten. Der Boden war durchweicht und matschig und wir beeilten uns etwas, da wir früh aufbrechen wollten. Die Wasserblockade hatte dazu geführt, dass wir uns eine Alternative zum eigentlichen Plan (am ersten Tag bis ans Parkende, am zweiten Tag nach Ellery Creek, am dritten Tag los nach Norden/Darwin) überlegen mussten. Wir wollten also frühs die Creeks noch einmal testen und dann ggf. nach Alice zurück oder weiter in den Park fahren. &lt;br /&gt;Wenig optimistisch machten wir uns auf den Weg, und waren überrascht dass der erste Creek sehr abgenommen hatte und nur noch stehendes Wasser war. Wir fuhren zum zweiten, unserem Endpunkt von gestern Abend, und dieser sah ganz annehmbar aus. Steffi testete dies, indem sie sich die Schuhe auszog und hineinwatete – knöchelhoch, machbar. Wir fuhren also langsam und vorsichtig hindurch und machten uns frohgemut und sehr optimistisch auf die Weiterfahrt. Und schon kam der Nächste. Und dieser Creek sah wirklich nicht machbar aus, auf keinen Fall. Also wurde der Warnblinker angeschmissen und Krisensitzung gehalten. Nach Reinwaten stellte sich heraus, dass das Wasser hier wadenhoch war… Wir waren immer noch unschlüssig, bis dann ein Van kam (etwa ähnlicher Unterboden wie wir) und nach kurzem Testen hindurchfuhr. Als dann ein 4WD kam, fragten wir ihn, ob noch mehr Wasserlöcher hinter diesem kämen (dann wäre die Durchquerung sinnlos), und sie meinten, dass das schon ok sei, das hier sei das schlimmste, und wir könnten das definitiv mit unserer Karre machen. In einem Anfall urplötzlichen Mutes fuhren wir also verkrampft und langsam durch und hatten es tatsächlich geschafft. Die Bremsen hörten sich etwas seltsam an (besser gesagt: sie quietschten nicht mehr, was seltsam für den Falken ist), aber das legte sich. &lt;br /&gt;Auf ging es zur Ormiston Gorge, immer den Himmel im Blick, denn wir wollten ja nicht riskieren in diesem Parkteil wegen neuem Regen festzusitzen. &lt;br /&gt;In der Ormiston Gorge wollten wir eigentlich wandern, doch wegen des Regens war das Flussbett gefüllt und so wurde aus der Wanderung ein bisschen Schwimmen. Wir schwammen etwas flussaufwärts, kletterten dann aus dem Wasser und liefen noch über Steine weiter, bevor dann die Stromschnellen zu gefährlich aussahen und wir umkehrten und uns von der Strömung wieder zurück treiben ließen. Das war echt genial (und nicht viele Touristen sehen es so). &lt;br /&gt;Wir hielten noch beim Glen Helen (eine Schlucht des Finke Rivers, des größten Flusses in Zentralaustralien) an, wanderten etwas in Richtung der Schlucht und liefen dann später noch einen Walk bei den Ochre Pits, eine rituelle Stelle der Aborigines zum Bemalen mit ockerfarbenem Schlamm. Die Wolken bauten sich jetzt zu weiteren Schauern und Gewittern am Horizont auf und für uns war es Zeit, unsere drei Creeks wieder zu überqueren und nach Ellery Creek zurückzufahren. Die Rücküberquerung stellte sich als problemlos heraus und den Nachmittag verbrachten wir gemütlich auf dem Campingplatz – gingen noch mal baden, lasen, und Steffi schrieb Tagebuch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Tag. 1714. Kilometer bis 2236. Kilometer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir standen sehr früh auf, denn wir wollten noch in den McDonnel Ranges etwas anschauen sowie in Alice Springs noch Obst und Gemüse einkaufen und dann noch eine ganz schöne Strecke vor Sonnenuntergang nach Norden Richtung Darwin bewältigen. &lt;br /&gt;Für den heutigen Tag war zur Abwechslung mal kein Gewitter, dafür aber starker Regen vorhergesagt, als wir losfuhren war es aber „nur“ bewölkt. Wir machten uns aber keinerlei Sorgen über floodways, denn wir hatten nichts besorgniserregendes vor zwei Tagen auf dem Weg in die Ranges von Alice aus gesehen. &lt;br /&gt;Wir überquerten zahlreiche kleiner Pfützen, Fredi las, Steffi fuhr – bis der Hugh River kam. Steffi wunderte sich schon: River? Floodway? Water over Road? Und dann sahen wir ihn. „impassable“ sagen die Australier dazu – unpassierbar. Ungefähr 30 m lang, über die gesamte Breite der Straße natürlich und mindestens knietief, wie uns eine Frau aus einem 4WD schreiend von der anderen Flussseite mitteilte (die es gerade durchquert hatte) – beruhigenderweise fügte sie hinzu, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass wir das mit unserem Auto schaffen. Bei einem „Kontrollgang“ durchs Wasser stellten wir fest, dass noch hinzu kam, dass ein großer Teil der Straße mit knöchelhohem Sand unter Wasser bedeckt war und deshalb auch noch die Gefahr von Steckenbleiben mit sich brachte. Gut, dachten wir uns, bleiben wir mal drei Stunden stehen und warten, ob es gegen Mittag (hohe Verdunstung) weniger wird – das „Ufer“ wird mit einem Flipflop markiert. Fredi war nah am verzweifeln, fing sich aber wieder, und so fanden wir beide eine sinnvolle Beschäftigung: Fredi zog die Schrauben an Topf und Pfanne nach, Steffi entfluste ihre Jacke. Bald kamen zwei Autos, eins von vorne, eins von hinten. Das auf der anderen Flussseite hatte ungefähr den gleichen Unterboden wie wir, das hinter uns war ein richtiges Buschauto. &lt;br /&gt;Nach kurzem Überlegen und Beratschlagen meinten sie, dass sie vorfahren könnten, um eine Bugwelle für unser Auto zu erzeugen – aber nur wenn wir ganz dicht hinter ihnen blieben und bloß nicht aufhörten, Gas zu geben. Wir waren ängstlich, sahen das aber als einzige Chance. Als dann auch noch das Auto von der anderen Seite darauf bestand, erst einmal zu schauen, ob das bei uns funktioniert (toll), ging es plötzlich sofort los. Wir räumten alle Sachen vom Fußboden auf die Rückbank, falls Wasser durch die Türritzen kommt. &lt;br /&gt;Steffi am Steuer, zitternd aber gefasst und aufgeregt, Fredi daneben, betend und neben sich. Einen halben Meter hinter dem Auto bleibend ging es jetzt durch den Fluss, schnell waren wir bei der Hälfte, es kam einem immer noch wie eine Ewigkeit vor, und dann drehten auch noch die Reifen kurz durch im Sand. Steffi gab Gas und wir erreichten die andere Straßenseite. Erst einmal fuhren alle links ran… Schadensbericht. Wir stiegen aus, alles tropfte, aber die Türritzen waren trocken und auch sonst schien kein Schaden irgendwo erkennbar zu sein. Die Männer von der anderen Straßenseite meinten noch, das Wasser stand bis zur Oberkante von unserem Nummernschild… &lt;br /&gt;Steffi umarmte unsere Retter ganz freudig und aufgelöst und wir machten uns weiter auf den Weg Richtung Alice Springs, zitternd vor weiteren Floodways. Nachdem wir zwei kleinere Wanderungen in einer weiteren Schlucht gemacht hatten (Simpsons Gap) und den Ausblick auf das unglaublich grüne Land (ROTES totes Zentrum!?!) genossen hatten, fing dann auch wieder ein extrem starker Platzregen in Alice Springs an und wir hetzten zum Woolworths und zur Tankstelle. Der Todd River war mittlerweile übrigens gut geflutet. &lt;br /&gt;Selbst Fredi hatte mittlerweile mehr als genug von dem ganzen Nass und den Gewittern und so machten wir uns schleunigst auf den Stuart Highway nach Norden. &lt;br /&gt;Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir dann den südlichen Wendekreis, wie es sich gehört mit einem Denkmal dazu und einigen Informationen (z.B. dass das eigentliche tropische Klima erst 700 km nördlich von diesem Punkt anfängt). &lt;br /&gt;Abends erreichten wir die Devil’s Marbles mit einem sehr schönen Campground, so dass wir uns entschieden, dort zu bleiben, kochten, und schauten uns den verregneten Sonnenuntergang mit einer Gewitterlightshow im Norden von den Felsen aus an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Tag.  2236. Kilometer bis 3006. Kilometer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir standen mit dem Sonnenaufgang auf und waren wenig später schon on the road. Heute hatten wir einen ganz schönen Mammutabschnitt von fast acht Stunden Fahrt zu bewältigen, wir wollten bis nach Mataranka kommen. &lt;br /&gt;Nach ungefähr einer Stunde Fahrt (es hatte noch öfters geregnet) kam schon wieder ein Floodway. Dieses Mal, zur Abwechslung, war es kein übergeschwappter River, sondern ein Sumpf der mehr als voll war und auf einer Länge von mindestens einem Kilometer immer wieder die Straße überflutete. Das muss wohl von dem Gewitter gestern Abend gestammt haben und an einer Stelle, die jedoch wieder getrocknet war, hatte sich durch den Schlamm der Stuart Highway fast schon in eine Gravel Road verwandelt… &lt;br /&gt;Wir fuhren durch die langsam grüner werdende Landschaft – na ja, grüner wurde sie nicht (Alice Springs war durch den Regen richtig quietschgrün), aber es gab höhere Bäume und Sträucher – nach Norden und machten nur Tausch- und Toilettenstopps. Irgendwann kam dann die „eigentliche Grenze zu den Tropen“, Newcastle Waters, eine Brücke über einen River, nach dem man dann nicht mehr den Horizont sehen konnte, da man sich urplötzlich in dichtem Savannenwald befand anstatt der lichten Buschvegetation. &lt;br /&gt;Der Rest des Tages bestand aus geradeaus fahren, ab und zu lenkten wir uns mal ab, indem wir die sich leicht ändernden Bäume bemerkten und kommentierten. ;-D &lt;br /&gt;Abends kamen wir in Mataranka an und waren erst einmal ein bisschen erstaunt und verängstigt von der neuen Vegetationszone. So seltsam das klingt, aber man kann sich tatsächlich in einem Land, in dem man glaubt sich eingelebt zu haben, wieder völlig fremd fühlen. Wir campten abends im Elsey National Park und waren erst einmal so vorsichtig mit unserer Umwelt wie am ersten Tag in Sydney. Wenn etwas raschelte, was war es? Was für Insekten gibt es? Gibt es Schlangen? Die Vegetation war uns natürlich völlig fremd und wir fanden den Anblick des tropischen Flusses (es gibt dort übrigens jetzt auch Krokodile) besonders seltsam. So muss wohl der Amazonas aussehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Tag. 3006. Kilometer bis 3432. Kilometer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute hatten wir den Endspurt und eine vergleichsweise kurze Fahrt von nur 400-irgendwas Kilometern vor uns. Wirklicher Luxus. Wir standen wieder sehr früh auf (übrigens wurden wir nicht mehr von Fliegen geweckt, denn die gibt es hier nicht mehr – Halleluja!) und badeten morgens als erstes in den örtlichen Thermalquellen. Das ist wie Tropical Islands, nur in komplett echt und ohne Plastik und ohne Dach. ;-D Unter Palmen planschten wir im 34 Grad warmen und kristallklaren Wasser bis wir gegen 10 Uhr vormittags dann aufbrachen Richtung Darwin.&lt;br /&gt;Die Fahrt war genauso langweilig wie gestern. Es gab zwar jetzt ein paar mehr Kurven, jedoch war die Veränderung ab Newcastle Waters nur die ersten 20 Kilometer interessant; danach war eben das platte Buschland durch einen dichten Wald mit Termitenhügeln links und rechts begrenzt. Großartig. Jedoch stieg die Spannung, je näher wir Darwin kamen und es gab doch tatsächlich einen Radiosender… endlich wieder gute Musik. Auf dem Weg kamen wir durch Katherine, die erste größere Stadt seit Alice Springs und passierten auch die Abzweige zu den National Parks Kakadu und Litchfield, die später noch drankommen. &lt;br /&gt;Damit war das Outback endgültig zu Ende, die Zivilisation hatte uns wieder und wir hatten es geschafft: den Kontinent und die Wüste durchquert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Bilder von dieser großartigen Landschaft: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2023/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-1895840985822169611?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/1895840985822169611/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=1895840985822169611' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1895840985822169611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/1895840985822169611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/04/das-outback-3400-kilometer-highway-ii.html' title='Das Outback – 3400 Kilometer Highway (II)'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-8522361439259745138</id><published>2010-04-17T14:16:00.002+01:00</published><updated>2010-04-18T05:54:52.413+01:00</updated><title type='text'>Das Outback - 3400 Kilometer Highway (I)</title><content type='html'>In Port Augusta schauten wir uns am Nachmittag nach den Flinders (übrigens Karfreitag) noch das Wadlata Outback Centre an, ein sehr toll gestaltetes Museum, das die Geschichte des Outbacks aus Aborigine- und auch Europäersicht erzählte, die Naturgeschichte darstellte und die Besiedlung. Besonders spannend waren dabei die vier Explorer: der erste war ein Herr Eyre, der von Adelaide aus nur bis zu den Flinders kam und dort umkehren musste. . Immerhin durchquerte er das Land Richtung Perth. Der zweite, Herr Sturt, ein besonders dämlicher Zeitgenosse: er versuchte, mit einem Boot von Adelaide aus den „großen See in der Mitte Australiens“ zu finden – was nicht da ist, kann man nicht finden, und so kehrte er bald um. Der Herr Stuart, nach dem auch der Stuart Highway benannt wurde, war klug und pragmatisch und durchquerte das Land von Süden nach Norden (er wollte keine Seen oder Goldquellen finden, sondern suchte nach gutem Weideland und wollte irgendwo im Norden ankommen: „Es mag zwar kein See da sein, aber es muss irgendwo im Norden die Küste kommen“). Den Namen des Vierten haben wir vergessen, aber er machte noch weitere große Expeditionen im Inland und lernte dabei das Land und die Ureinwohner gut kennen. &lt;br /&gt;In Port Augusta hatten wir es nicht so einfach wie immer, einen Schlafplatz zu finden. Die Parks waren zwar zahlreich, aber in den meisten Parks saßen viele Aborigines rum, die nicht gerade vertrauensvoll wirkten – viele davon augenscheinlich betrunken, auch viel Polizei war da. Wir überlegten erst eine Weil, einen Caravan Park zu nehmen, fanden schließlich jedoch einen recht vertrauensvoll wirkenden Park in einem eher „Weißenviertel“. Aborigines trafen wir im Outback in jeder Stadt und so sehr wir uns auch bemühten, ihnen ohne Vorurteile zu begegnen, konnten wir unsere Ängste doch nie ganz loswerden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Tag. 0. Kilometer bis 535. Kilometer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war Ostersamstag und wir stürmten erst einmal den örtlichen Coles und natürlich Woolworths. Wir wollten nicht nur Ostereinkäufe machen (für uns wurde Ostern aufgrund der Wüste einen Tag vorverlegt ;-)), sondern uns auch für die nächsten 10 Tage mit Essen einzudecken. In der Wüste würde es nur teure, kleine Supermärkte geben, und deshalb wollten wir so viel wie möglich haltbares Essen und andere Notwendigkeiten mitnehmen (z.B. Gaskocherkartuschen, Kekse, Zwieback, Chips, Möhren, Äpfel, Orangen, Müsliriegel, 30 Liter Wasser, Dosenobst, kleine haltbare Milchpackungen, Cornflakes, oder zum Beispiel Fertignudeln und andere Leckereien…). &lt;br /&gt;Nachdem wir im örtlichen Park noch kurz Eier gegenseitig versteckt hatten (doofe Blicke der Einwohner), tankten wir noch einmal an der letzten preiswerten Tankstelle für viele, viele Kilometer voll und dann ging’s endlich los!&lt;br /&gt;Als wir auf den Stuart Highway einbogen, zeigte das Navi für uns 535 Kilometer geradeaus an. Herrlich. Die ersten zwanzig Kilometer war das noch sehr, sehr aufregend. Oh guck mal, wie flach das ist, wie wenig Autos uns entgegen kommen, wie viel das Navi anzeigt, wie weit der Himmel ist… und so weiter. &lt;br /&gt;Dann jedoch stellte sich die montone Routine des Fahrens ein. Das Fahren an sich war mit Tempomat nur wie ein Aufpassen am Steuer (Kängurus, Kühe, Kamele, nicht von der Straße abkommen), die Fahrt an sich jedoch schon interessant. &lt;br /&gt;Es war faszinierend, wir dachten, wir würden die ganze Zeit über plattes, mit Sträuchern überwuchertes Land fahren; aber die Vegetation veränderte sich erstaunlicherweise ziemlich häufig. Von einigen Bäumen zu Büschen/Sträuchern bis zur baumlosen, nur mit sehr kleinen Büschen bewachsenen Landschaft war fast alles dabei. Tote Kängurus, Kühe, Schafe, Autowracks (!?) und geplatzte Reifen waren keine Seltenheit am Straßenrand. Ungefähr alle 100 km gab es eine Raststätte, Rest Area, und ungefähr alle 200 km ein Roadhouse, eine Raststätte mit Tankstelle. Die Rest Areas waren nicht selten an irgendwelchen ausgetrockneten Salzseen, einer davon riesengroß, jedoch trotzdem nur 1/200 vom Lake Eyre (größter Salzsee in Australien und wegen der aktuellen Überschwemmungen in Queensland sogar geflutet, das passiert nur einmal in 100 Jahren!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wrightsair.com.au/lakeeyregallery.htm"&gt;aktuelle Bilder 1&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.wrightsair.com.au/floodwaternews.htm"&gt;aktuelle Bilder 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste größere Stopp war Woomera, eine Stadt die früher als Unterkunft für die zahlreichen Militärangestellten für die „Woomera Prohibited Area“, ein abgesperrtes Militärgebiet (früher Atombombenversuche und zum Satelliten hochschießen, bis 2003 ein Flüchtlingslager, das größte Militärversuchsgelände der Welt). In Woomera waren erstaunlich viele Häuser, jedoch keine Menschen auf den Straßen, dafür umso mehr Fliegen. Es gab eine Freiluftausstellung von Raketen- und Flugzeugmodellen, sowie die Überreste der Rakete, die den ersten australischen Satelliten hochgeschossen hatte. &lt;br /&gt;Weiter ging’s, immer geradeaus… die Autos, die uns entgegen kamen, grüßte man übrigens auf dem gesamten Stuart Highway mit einem vom Lenkrad kurz angehobenen Zeigefinger (Buschgruß, schließlich macht hier jeder dasselbe durch). &lt;br /&gt;Alle 50 Kilometer kam so etwas wie ein „grid“, das war, so fanden wir irgendwann heraus, eine Begrenzung zwischen zwei Cattle Stations – das sind Rinderfarmen auf riesigem Gebiet, auf dem die Kühe frei herumlaufen -, die durch Metallstäbe im Hufabstand (damit die Kühe nicht drüberlaufen können) als „Zaun über der Straße“ fungierte (es machte beim Drüberfahren immer laut RRRRT). Es gibt in Zentralaustralien übrigens eine Cattle Station, die allein zwei Drittel so groß wie Deutschland ist…das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!&lt;br /&gt;Auch wird der Highway ab und zu als Landebahn für die Royal Flying Doctor Service-Flugzeuge benutzt. Es gab ein „Achtung Flugzeuge“-Schild und plötzlich änderte sich sowohl die Breite der Straße als auch die Oberfläche und Landemarkierungen tauchten auf. Im Besucherzentrum des RFDS in Alice Springs lernten wir später übrigens, dass die Landebahn gesperrt wird, wenn ein Flugzeug kommt, indem Polizeiwagen aus den beiden Dörfern nördlich und südlich der Landebahn (und die sind mit Garantie mindestens 200 km weg) anrücken und das ganze für mehrere Stunden sperren. &lt;br /&gt;Kurz vor Coober Pedy fingen dann die Minenhügel an, das ist der Aushub aus den unterirdischen Minen und lässt die Umgebung der Stadt wie auf dem Mond aussehen… &lt;br /&gt;Nach 6,5 Stunden kamen wir in Coober Pedy an und suchten uns einen schönen Caravanpark und buchten gleich für zwei Nächte eine Campsite. Beim Abendbrot (mit noch frischem Gemüse aus Port Augusta gab es Thunfisch-Wraps) sahen wir dann das Feuerwerk vom Opal-Festival was an diesem Wochenende stattgefunden hatte. &lt;br /&gt;In der folgenden Nacht wurde übrigens die Zeit um eine Stunde zurückgestellt, denn in Australien fängt jetzt Winterzeit an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Tag – Coober Pedy &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ostersonntag gab es zum Frühstück noch frisches Brot und während wir gemütlich aßen, gesellten sich unsere Zeltnachbarn zu uns. Wir kamen mit dem netten Opi, Peter, ins Gespräch über dies und das und schließlich kam auch seine Frau, Jane, dazu. Wir unterhielten uns ziemlich lange und als wir gerade fertig waren und uns auf den Weg in die Stadt machen wollten, kam Jane und fragte, ob sie uns nicht abends auf eine Pizza einladen könnten. Außerdem könnten sie uns auch noch in die Breakaways (interessante Felsformationen) bei Sonnenuntergang mitnehmen, da sie da sowieso hinwollten. Wir konnten unser Glück kaum fassen und sagten erst einmal ja. &lt;br /&gt;Die Breakaways sind zusammen mit der Moon Plain und dem Dog Fence (dieser Dingozaun) mit die Hauptattraktionen um Coober Pedy herum, jedoch nur mit einem Geländewagen zu erreichen. Eigentlich hatten wir uns schon eine schöne kostenpflichtige Tour zu diesen Attraktionen herausgesucht, welche sich dann jedoch als fast ausgebucht herausstellte (nur noch ein Platz). So standen wir vor einem großen Problem: wir wollten diese Sachen doch so gerne sehen! Steffi fragte dann bei Peter und Jane noch einmal ganz lieb nach, ob sie uns nicht auf dem Weg dorthin auch noch die Moon Plain und den Dog Fence zeigen wollen – und sie sagten ja!!! Die Abendplanung war gerettet, wir waren um halb 6 verabredet. &lt;br /&gt;Überglücklich machten wir uns auf den Weg in die kleine Einstraßen-Stadt. Dort trafen wir übrigens wieder die beiden Dänen. ;-) Entlang der Hauptstraße reihte sich ein Opalgeschäft an das andere und wir klapperten sie alle ab. Dabei sahen wir viele beeindruckende Opale und trafen auf einige ziemlich schräge Charaktere. Zum Beispiel einen Typen, der gebürtiger Grieche war und als kleiner Junge in einen Opalschacht gefallen und sogar wieder lebend herausgekommen war – das kommt nicht häufig vor, denn die Schächte sind tief und tödlich und überall stehen Warnschilder. &lt;br /&gt;Einen anderen Typen konnten wir beobachten, wie er einen Aborigine aus seinem Laden jagte… ganz schön krass. &lt;br /&gt;Eine andere, nette ältere Dame in einem Geschäft erklärte uns die Unterschiede zwischen Opalen. Sie zeigte uns einen im Wert von 27000 Dollar und sagte, dass es schwarze und weiße Opale gibt und die schwarzen und die, die mehr glitzern deutlich mehr wert sind. &lt;br /&gt;Coober Pedy ist nichts weiter als eine Minenstadt, jeder der dorthin kommt, wird wahrscheinlich früher oder später versuchen, Opale zu finden. Dazu gräbt er Löcher, und da es im Sommer draußen häufig 50 Grad sind, wohnt er auch gleich in ihnen. Also gibt es dort viele Untergrundwohnungen, und auch Untergrundkirchen, eine davon besuchten wir und fanden sie recht interessant. &lt;br /&gt;Nach einer Mittagspause im Caravan Park fuhren wir eine Runde durch die Minen und an einigen Untergrundhäusern vorbei und machten ein paar Fotos von der seltsamen Stimmung der Stadt. Um 14 Uhr begann unsere Führung in einer Höhle/ehemaligen Mine. Erst sahen wir einen Film über Opale und ihre Fundorte und wie Coober Pedy zu der Opalstadt, die sie heute ist, wurde (eigentlich wollte man Gold finden). Dann bekamen wir eine Führung durch eine Untergrundwohnung und eine Mine und bekamen viele interessante Infos. Zum Beispiel ist das einzige, was man fürs Opalsuchen braucht, eine Genehmigung für drei Monate für 55 Dollar, die technische Ausstattung zum Abbau ist jedoch so teuer, dass das Opalsuchen kaum ein lukratives Geschäft ist. Danach fuhren wir zu einer „public noodling area“ – das ist ein Ort, wo man in altem Aushubschutt aus Minen nach Opalen suchen kann. Fündig wurden wir natürlich nicht…  &lt;br /&gt;Beim Caravan Park machten wir noch eine kurze Entspannungspause (die Fliegen gab es übrigens immer noch, nur weil wir nicht mehr davon schreiben sind sie nicht weg – Fredi ging zum Lesen aufs Klo, weil sie so genervt war) und um halb 6 ging’s mit Peter und Jane los. Mit 120 km/h über Bodenwellen und eine Gravelroad fünfzehn Kilometer lang zum Dog Fence. Dieser endlose Zaun (5300 km, länger als die chinesische Mauer, von South Australias Küste bis nach New South Wales an die Küste) war sehr beeindruckend für uns – er soll die Dingos (Wüstenhunde) aus dem Norden des Kontinents davon abhalten, nach Süden in die Viehzucht zu wandern. Auch die Wüstenstille war beeindruckend (unterbrochen von sssssssssssss….) . &lt;br /&gt;Bei den Breakaways suchten sich Peter und Jane, begeisterte Hobbyfotographen, im Abendlicht ständig neue Fotospots zwischen den großartig geformten und im Abendlicht strahlenden Hügeln (sie sahen eigentlich nicht viel anders aus wie die Opalhügel, Jane hat gesagt: „das sind die Opalhügel der Natur“). Auf der Suche nach einem perfekten Spot und im Wettrennen mit der Zeit fuhr Peter 60-100 km/h. Letztlich bekamen wir aber viele schöne Fotos und einen atemberaubenden Sonnenuntergang… &lt;br /&gt;Dann machten wir uns auf den Rückweg nach Coober Pedy und zum Pizzaessen. Dabei erfuhren wir in dem netten Gespräch mit den beiden, dass Peter ein Architekt in Adelaide ist (die beiden machen übrigens einen Wochenendeausflug !!! nach Coober Pedy) und Jane eine Professorin für Ernährungswissenschaften an der Uni.&lt;br /&gt;Nach der leckeren Pizza und einem Gläschen Wein fuhren wir zurück zum Caravan Park und legten uns schlafen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Tag – 535. Kilometer bis 1269. Kilometer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute fuhren wir achteinhalb Stunden nur durch. Unser Tagesziel war Yulara, das Städtchen am Fuß vom Uluru (Ayers Rock Resort) und sehr regelmäßig kamen uns Autos entgegen. Am Horizont sah man Schauer und teils war es bewölkt, was das Fahren sehr angenehm machte. &lt;br /&gt;Das erste wirklich Interessante heute war die Grenze zu Northern Territory, also unserem fünften Staat in Australien. NT hat im Süden den Uluru und Alice Springs, dann ganz lange gar nichts und im Norden dann Darwin.  &lt;br /&gt;Irgendwie veränderte sich plötzlich die Landschaft: andere Bäume, andere Felsen, grüner, mehr Gras. Einbildung??? Nach fünf Stunden waren wir beim Abzweig (!) zum Uluru. Ja, da sind wir doch gleich da, könntet ihr jetzt denken – aber der Lasseter Highway führte uns noch einmal 250 Kilometer nach Westen zum Uluru. Am Roadhouse am Abzweig tankten wir für stolze 1,68 Dollar pro Liter, was ja schon fast deutsche Preise sind. Normalerweise tanken wir für 1,15-1,25. &lt;br /&gt;Der erste Berg der auf dem Weg auftauchte, war … nicht der Uluru, sondern der Mount Conner, der aber sehr ähnlich aussieht und häufig fälschlich als Uluru angenommen wird. Dann kam wieder lange nichts und schließlich sahen wir DEN ULURU am Horizont. Bei der Info holten wir uns eine Parkkarte und ließen uns die Wettervorhersage für die nächsten Tage ausdrucken – Fredi kriegte nen Anfall, denn es waren 37 Grad für morgen vorhergesagt, na super. Und da wollen wir um den Uluru laufen? &lt;br /&gt;Dann checkten wir beim Caravan Park ein (wo eine megalange Schlange war) und suchten uns eine schöne Site im Schatten. Dann fuhren wir zum Sunset in den Park und sicherten uns am Sunset-Lookout einen schönen Platz mit unseren Campingstühlen. Dabei bemerkten wir, dass niemand anders als die beiden Dänen keine 10 m von uns entfernt ihre Stühle hinstellten. Wir setzten uns zusammen und quatschten noch ein bisschen. Generell ist die Welt wohl sehr klein, denn wir trafen nicht nur die beiden wieder, sondern auch eine Frau aus Coober Pedy und auch einen Franzosen und einen Deutschen aus Port Augusta. Ist ja auch kein Wunder, es führt dieses Mal nur ein Weg nach Rom, äh, Darwin. &lt;br /&gt;Der Uluru erstrahlte im Licht der untergehenden Sonne leuchtend rot und wurde dann lilabraun, als sie untergegangen war. Wie im Prospekt. &lt;br /&gt;Abends gab es dann Chicken und Reis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Tag. Uluru &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 5.55 Uhr hieß es aufstehen. Der ganze Caravan Park war bereits wach und alles machte sich auf zum Sonnenaufgang am Uluru. Einen ganz perfekten Sonnenaufgang gab es nicht, leider verhinderten Wolken am Horizont das volle Sonnenlicht, dennoch war es sehr beeindruckend zu sehen, wie der größte Monolith der Welt im heller werdenden Licht erstrahlte. Wir waren da jedoch nicht allein, zig Busgruppen und der gesamte Campingplatz standen auch am Uluru… &lt;br /&gt;Zum Frühstück gab es ein paar Cornflakes mit Blick auf den Uluru und danach machten wir uns sofort auf den Weg zur Basis des Uluru, um einmal drum herum zu laufen. Nach dem Motto: besser früh als schwitzen. Viele Touristen und Gruppen wanderten mit uns herum, aber ab und zu hatte man den Berg auch für sich. Der erste Teil des Walks ging immer am Uluru entlang, der zweite Teil führte dann relativ weit entfernt vorbei, da es viele heilige Stätten von Aborigines am Fels gab. Der dritte Teil war dann wieder dichter am Uluru dran. Unterwegs kamen wir an einigen Wasserlöchern (die gut gefüllt waren, da es am Tag vorher geregnet hatte), grünen Oasen, Bächen, heiligen Stätten und Höhlen vorbei, an denen wir gut unser Echo ausprobieren konnten… &lt;br /&gt;An einer Stelle gab es einen Wanderweg auf den Uluru hinauf (der wegen des heißen Wetters aktuell geschlossen war), der allerdings sehr umstritten ist. Die lokalen Aborigines bitten darum, nicht hinaufzusteigen, da es nicht ihrer Kultur entspricht, und auch die Parkverwaltung sieht die Umweltverschmutzung durch die Ulurukletterer mit zunehmender Besorgnis. Trotzdem wird der Walk nicht verboten, da die Kultur der Aborigines ein gewisses „selbst Nachdenken“ vorsieht – man muss also selbst entscheiden (können), was sich gehört und was nicht. (Wir sind nicht hoch gewandert und wären es auch nicht.) &lt;br /&gt;Danach schauten wir noch im klimatisierten Cultural Centre und im Visitor Centre vorbei. Ersteres erklärte die Geschichte des Uluru mit der Geschichte der Aborigines, letzteres aus geologischer Sicht. Dabei lernten wir, dass der Uluru das Ende einer 5-6 km langen Sandsteinschicht unter der Erde ist und Kata Tjuta, einige Felsmurmeln ein paar Kilometer entfernt zwar ziemlich ähnlich aussahen, aber völlig anders entstanden waren: sie waren „plum pudding“ aus verschiedenen kleineren Steinen, also ein Steinmatsch, und waren als Schicht zur Oberfläche gekommen und dann erodiert. &lt;br /&gt;Am Campground versteckten wir uns einige Stunden vor der brütenden Mittagshitze im Schatten, machten irgendwann Abendbrot (Pancakes) und fuhren dann noch einmal zum Uluru-Sunset. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder vom ersten Outback-Teil: &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2022/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-8522361439259745138?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/8522361439259745138/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=8522361439259745138' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8522361439259745138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/8522361439259745138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/04/das-outback-3400-kilometer-highway-i.html' title='Das Outback - 3400 Kilometer Highway (I)'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2079262399604766003</id><published>2010-04-15T13:59:00.002+01:00</published><updated>2010-04-15T14:00:26.324+01:00</updated><title type='text'>Die Fliegen… äh: Flinders Ranges</title><content type='html'>Die Fliegen… äh: Flinders Ranges &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens früh brachen wir nach einem Woolworthts-Besuch (Hamstereinkauf für die Flinders) auf in die Berge. Wir fuhren noch eine Stunde parallel zum Meer und bogen dann ins Inland nach Osten ab. Es wurde hügliger und bei einem Stopp in Hawker bemerkten wir zum allerersten Mal DAS Elend des Outbacks: die FLIEGEN. Sie sind überall, vor allem in deinen Augen, deinen Ohren und deinem Mund und es gibt fünf Millionen von ihnen. Wir würden sie noch lieben lernen… Die Landschaft wurde abwechselnd karg mit kleinen Büschen, aber auch zum Teil ein bisschen bewaldet, auf jeden Fall aber ziemlich braungrau. In Wilpena, dem Hauptort der Flinders, machten wir einen Stopp im Visitor Centre und beschlossen dann, zum Warranga Lookout zu wandern. Wir haben ein bisschen geschummelt und für die ersten zwei Kilometer einen Shuttlebus genommen… die letzten drei Kilometer bis zum Lookout mussen wir laufen, auf dem Weg durch den Wald trafen wir auf Ziegen und Emus. Auf den letzten 400m musste man 700 Höhenmeter überwinden. Die Hitze und Sonne machten das Überwinden der letzten paar Meter nicht einfacher. Oben angekommen wurden wir dann von einem kühlen Wind und schönen Ausblick belohnt: das Tal sah aus wie eine Schüssel, und Wilpena Pound ist die Sprache der örtlichen Aborigines für „gebogene Hand“. Zurück verzichteten wir auf das Shuttle und liefen den kompletten Weg zum Visitor Centre. Und was für eine Überraschung: auf dem Parkplatz sahen wir die Dänen wieder, die morgen eine größere Wanderung machen wollten. Nun fuhren wir zum Campingplatz an der nördlichen Parkstraße (Dingley Dell), wo wir uns eigentlich entspannen wollten, jedoch von Horden von Fliegen belagert wurden… also wickelte sich Steffi unser Mückennetz um den Kopf, Fredi nahm das von Maria geschenkte (DANKE!) und wir warteten geduldig, aber sehnsüchtig auf den Sonnenuntergang. Irgendwann kamen unsere Campingnachbarn auf einen Schwatz herüber und mit dem Sonnenuntergang hörte die Plage dann auf: der Abend wurde doch noch schön. Der Himmel war sternenklar, die Temperatur total angenehm, der Mond schien hell und wir entschlossen uns dann, noch im Freien den Film „Australia“ zu gucken. Outbackvorbereitung quasi… &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen weckte uns nicht nur der Wecker sondern auch ein vertrautes Summen, die Fliegen gaben uns einen Gutenmorgenkuss. Wedelnd und fuchtelnd machten wir Frühstück, räumten das Auto um und machten uns auf den Weg. Wir fuhren noch etwas tiefer in die Flinders, über eine Gravel Road zur Brachina Gorge, einer schönen Schlucht in dieser seltsamen Landschaft. An einem Wasserloch konnten wir die Fahrt über die ansonsten ganz gute Straße nicht mehr fortsetzen und liefen zu Fuß weiter. Dabei durchquerten wir bestimmt 20 geologische Zeitalter mit ihren besonderen und fast außerirdischen Sturkturen und erreichten schließlich die Schlucht. Danach machten wir uns auf den (Rück-)Weg nach Port Augusta: die erste Wüstenprobe bestanden, sollte es am nächsten Tag zur Durchquerung gehen… Auf der Fahrt waren wir erstaunt über die vielen Floodway-Schilder (Stellen, wo davor gewarnt wird, dass die Straße überflutet ist): hier war die Straße häufig abgesenkt und sah, vermutlich von der letzten Flut, zum Teil sehr mitgenommen aus. Wie das wohl aussieht wenn es wirklich regnet… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: Wenn man in Australien einkaufen geht, wird einem der gesamte Einkauf in Plastiktüten von der Qualität von Obst- und Gemüsetüten gepackt. Die Kassierer haben also nicht nur mit dem Scannen der Ware, sondern auch mit dem Einpacken zu tun. Ein wahrer Luxus im Gegensatz zu Europa, wenn einem nach dem Bezahlen die Tüten in die Hand gedrückt werden. In einem Anfall von versuchter Umweltfreundlichkeit haben die Ausralier außerdem „Green Bags“ erfunden, geräumige Stoffplastikbeutel, meistens für 99 cent erhältlich und eigentlich dafür gedacht, beim Einkauf mitgebracht zu werden. Green Bags findet man in Australien deshalb beim… Wäschewaschen, Picknick machen, als Allzwecktasche - aber nie beim Einkaufen. South Australia gibt übrigens keine Plastiktüten heraus (was für eine Umstellung), Aldi macht da übrigens auch nicht mit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder gibts jetzt auch direkt (dieses Mal vollständig!): &lt;a href="http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2021/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;Passwort D00494.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-2079262399604766003?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/2079262399604766003/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=2079262399604766003' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2079262399604766003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/2079262399604766003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/04/die-fliegen-ah-flinders-ranges.html' title='Die Fliegen… äh: Flinders Ranges'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-7090687620489048585</id><published>2010-04-14T08:05:00.001+01:00</published><updated>2010-04-14T08:07:14.826+01:00</updated><title type='text'>Adelaide</title><content type='html'>Am nächsten Morgen regnete es wieder einmal, so dass wir erst umparkten und dann umräumten. Kurz vor der Abfahrt kam ein Ranger vorbei, der uns jedoch nur kurz verwarnte und uns recht freundlich bat, nicht noch eine zweite Nacht hier zu verbringen. Dann machten wir uns auf zu dem Küstenvorort von Adelaide, Glenelg. Auf der Fahrt dorthin wurde es zunehmend besiedelter und wir trafen auf eine Art „one-way-highway“ – eine Autobahn, die auf ihrer kompletten Breite je nach Verkehrsbedarf entweder in die eine oder andere Richtung geöffnet wird. Sehr, sehr seltsam (aber er soll jetzt ausgebaut werden, hat man uns später erzählt). &lt;br /&gt;In Glenelg angekommen suchten wir einen Parkplatz (riesiger Falke gegen kleine Parklücke = viel Manövrieren) gingen durch den immer noch strömenden Regen ins Visitor Centre. Danach spazierten wir die Hauptstraße mit ihren kleinen Läden und Cafés entlang, es war ziemlich viel Begängnis trotz des miesen Wetters, gingen am Strand entlang und auf die Seebrücke. Glenelg war ein hübscher Vorort, wurde durch den Regen jedoch etwas eingetrübt… Da es noch recht früh war und wir uns um 17 Uhr mit Dominic verabredet hatten, fuhren wir noch in die City. Fredis erster Eindruck von Adelaide bei der Durchfahrt – unterstützt von einer Art vertrocknetem Park um den CBD – war: „So stelle ich mir eine texanische Stadt vor.“ Wir fuhren zum Rundle St Market, es regnete immer noch und daher war auch dort recht wenig los – bis auf ein paar deprimierte Händler unter Zelten. Wir schlenderten die Haupteinkaufsstraße entlang und kehrten dann schließlich zum Auto zurück. Dann ging es zum 8 Minuten vom Zentrum entfernten Haus von Dominic. In einem sehr friedlichen und hübschen Viertel fanden wir sein Haus recht schnell und wurden vom Hund begrüßt. Dann öffnete uns ein Typ im Schlafanzug – Dominic – die Tür und begrüßte uns sehr herzlich. Er zeigte uns sofort unser Zimmer und die anderen Räume – ein tolles, großes Haus, sehr geschmackvoll eingerichtet und ein fantastisches Bett für uns… ;-) Wir unterhielten uns etwas, packten unsere Sachen aus und trafen dann noch Tom, seinen Mitbewohner. Tom ist der Cousin von Dominic, während die Eltern von Dominic und Jacob, denen das Haus gehört, im Moment in Korea sind (auf Arbeitsreise). Die beiden Jungs wohnen daher als Studenten sehr luxuriös… mit Putzfrau! Dominic studiert Physik und Tom Wirtschaft. Abends begleiteten wir Tom noch kurz zum Haus von seinen besoffenen Kommilitonen und machten uns dann mit Dominic auf den Weg in die Innenstadt in ein Studentenpub. Dort tranken wir ein Glas Wein und unterhielten uns noch eine Weile nett. &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen kauften wir erst etwas zum Frühstück bei Woolworth ein, frühstückten dann in Ruhe, duschten und machten uns dann auf in die Stadt. Wir parkten an der gleichen Stelle wie gestern und liefen zuerst zum Hindmarsh Square, wo wir bei der RAA (Automobilclub) fragten, wie der Zustand vom Stuart Highway im Augenblick ist – fine. Dann reservierten wir telefonisch noch einen Platz bei der Chocolate Factory für eine Führung für morgen und liefen weiter zum Parliament House, wo wir hineinschauen wollten, aber nicht durfen. Vorbei am Old Parliament House gingen wir zum Sky City Casino in der ehemaligen historischen Railway Station. Wir schauten kurz hinein und befanden das Crown Casino in Melbourne für spannender. Danach ging es zu einem Kunstzentrum nahe der Uni und einer Gallery mit lauter schönen Glaskunstwerken und eigentlich auch der Möglichkeit beim Glasherstellen zuzugucken (aber die hatten gerade Mittagspause). Entlang der Hindley Street, einer weniger feinen, aber sehr multikulturellen Einkaufsstraße, kamen wir an einem Bookshop vorbei (Fredi hat sich ein Buch gekauft). Der nächste größere Stop war das Migration Museum, wo es um die Einwanderer und ihre Schicksale in Australien ging, sehr spannend gemacht. In der Library of South Australia in einem historischen Gebäude mit schöner, moderner Glaseingangshalle, guckten wir Reiseführer über Deutschland durch, und kontrollierten, ob Neuruppin drin steht… nur ein Mal übrigens sind wir fündig geworden. :-D &lt;br /&gt;Danach besuchten wir das South Australian Museum, das Museum das am zweithäufigsten in Australien besucht wird. Es gab dort viele verschiedene Ausstellungen, von Aboriginegeschichte über das alte Papupa-Neuguinea bis hin zu ausgestopften Tieren aller Art von allen Kontinenten. Außerdem gab es eine große Ausstellung über „Biodiversität“ in South Australia, das alle Landschaften von der Wüste zum Wetland im Staat darstellte. Ziemlich genial und unterhaltsam. Zum Abschluss des Tages schlenderten wir noch ausgiebig durch die Rundle St Mall, schnökerten in zahlreiche Geschäfte hinein und warfen einen Blick auf einige Kunst-Attraktionen, die immer wieder in der Passage verstreut waren – so zum Beispiel vier bronzene Schweine. :-D &lt;br /&gt;Mit lecker getoastetem Toastbrot (und Maasdamer vom Delikatessenladen gegenüber Woolworths) begann unser Tag erstmal gut. So gestärkt fuhren wir dann zur Haigh’s Chocolate Factory, wo gerade Osterhochbetrieb herrschte, der ganze Laden war gerammelt voll, es hielten sogar Tourbusse vor der Tür. Um 11 begann unsere Führung, zusammen mit ca. 20 anderen Leuten saßen wir mit einem kleinen Raum hinter dem Verkaufsbereich und eine richtig nette Omi erzählte uns alles über die Firma. Sie begann damit, dass ursprünglich keine Schokolade hergestellt worden war, sondern Süßigkeiten, für die die Schokolade von woanders eingekauft wurde. Einer der Besitzer überlegte sich dann jedoch, die Schokolade selbst herzustellen und fragte große, berühmte europäische Schokoladenhersteller nach Unterricht. Die einzige Firma, die jedoch antwortete – Achtung! – war Lindt! Da haben wir wohl so freudig geguckt, dass sie uns gleich gefragt hat, ob wir aus Europa kommen… :-D &lt;br /&gt;Sie zeigte uns die Schokoladenherstellung vom Kakao bis zu fertigen Plättchen (die wir natürlich gerne probierten) und hinterher bekamen wir noch jeder fünf Schoko-Ostereier mit Karamel drin… hmmm!!! &lt;br /&gt;Wir fuhren als nächstes in die Innenstadt, zum Central Market, wo wir durch zahlreiche Reihen mit leckersten Produkten liefen – Käse, Wurst, Brot, Gemüse, Obst, und so weiter. Da lief uns das Wasser im Mund zusammen, wir kauften jedoch erstmal nur zwei Riesennektarinen, denn wir wollten erst Abends beim Central Market einkaufen und uns vorher noch ein Fahrrad ausborgen. &lt;br /&gt;In Adelaide gibt es von der Regierung aus eine gratis Fahrradverleihe an Touristen und Einheimische, man muss nur seinen Pass als Pfand abgeben und kann den ganzen Tag mit Helm (in South Australia gesetzliche Helmpflicht) und Fahrrad kostenlos durch die Stadt gurken. Gesagt, getan: Mit dem Rad durch Adelaide – wie genial! Über die Fahrradwege (ja, es gibt sie!) fuhren wir erst zur Art Gallery, wo wir durch die Räume spazierten und Fredi dann ein Bild von ihrem Lieblingsmaler (J.W. Waterhouse) entdeckte („Das erste, was ich je gesehen habe!!!“). Anstatt heute noch mehr Museen zu besuchen, wollten wir lieber unsere neue Fahrradfreiheit genießen und machten eine ausgiebige Runde durch die Stadt: am nördlichen Ende überquerten wir den Torrens River, fuhren zur St Patrick’s Cathedral, zum Chricket-Stadion, am Torrens River entlang wieder zurück zum CBD und zum Victoria Square. Danach gaben wir die Fahrräder wieder ab und machten unsere Einkäufe beim Central Market: Banenen, Tomaten, Kartoffeln, Camembert, Hühnchenbrustschnitzel, Paprika, Lachsschinken und deutsches Puddingpulver (von RUF). Daraus zauberten wir wieder „zu Hause“ Pudding, einen Salat, Salzkartoffeln und Hühnschenschnitzel. Den Pudding ließen wir zum Probieren für Dominic und Tom stehen… &lt;br /&gt;Am nächsten Morgen packten wir alles zusammen, verabschiedeten uns und fuhren dann noch zum Wein-Centre of Australia, wo wir unser Grundlagenwissen über Wein in Australien noch vertieften… ;-) Danach spazierten wir noch durch den Botanic Garden und als Abschluss unserer Zeit in Adelaide fuhren wir ein Stück nach Osten aus der Stadt raus auf den Mount Lofty, einen bekannten Aussichtspunkt. Leider waberte eine gigantische Rauchwolke von einem Waldbrand direkt vor unserer Sicht, so dass wir nur einen Teil von Adelaide überblicken konnten. Dafür hatten wir mal eine interessante Sicht auf ein bushfire… &lt;br /&gt;Dann machten wir uns endlich auf in Richtung Outback – dazu mussten wir jedoch noch einmal komplett durch Adelaide durchfahren – nach Port Pirie. Port Pirie ist eine Industriestadt am Meer, drei Fahrstunden von Adelaide entfernt und für uns nichts weiter als ein Abendstopp mit einem Woolworths auf dem Weg in die Flinders Ranges. Beim Abendbrot und angenehm warmem Wetter quatschten wir noch mit zwei netten Dänen, die auch nach Norden unterwegs waren. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Australian QuickFacts: Ein beliebiges Produkt, so zum Beispiel Joghurt, hat in Australien nicht 1, 2 oder 3 Prozent Fett. Nein, er ist viel besser als unsere europäischen Joghurts: er ist 99, 98 oder 97 percent fat free (soundsoviel Prozent fettfrei). Ist das nicht großartig? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder gibts direkt dazu: &lt;a href=" http://s169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/Australia%20Album%2020/?albumview=slideshow"&gt;ALBUM &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7704742568702999141-7090687620489048585?l=nebulae-obscurae.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/feeds/7090687620489048585/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7704742568702999141&amp;postID=7090687620489048585' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7090687620489048585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7704742568702999141/posts/default/7090687620489048585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nebulae-obscurae.blogspot.com/2010/04/am-nachsten-morgen-regnete-es-wieder.html' title='Adelaide'/><author><name>Lupine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10110155861721774244</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='14' height='32' src='http://i169.photobucket.com/albums/u224/Elli_0991/CIMG3351.jpg?t=1178647511'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7704742568702999141.post-2914782354730737553</id><published>2010-04-13T11:50:00.002+01:00</published><updated>2010-04-13T11:54:32.267+01:00</updated><title type='text'>Kangaroo Island – ein Königreich für eine asphaltierte Straße</title><content type='html'>Wir mussten um 6.40 Uhr raus, da wir noch Einkäufe zu erledigen hatten und eine Stunde bis zum Cape Jervis, dem Fährhafen, fahren mussten. Als wir aufstanden war es noch dunkel und wir hatten wenig Lust, aber was muss, das muss. In Cape Jervis checkten wir ein und warteten darauf, dass das Beladen der Fähre losging. Steffi ging als Passagier an Bord, Fredi als Fahrer mit dem Falken. Als die Reihe von Fredi dran war, stellte sie sich milde gesagt etwas blond an und verstand die Richtungsanweisungen des Einweisers nicht so richtig, so dass unser Boarding etwas verzögert wurde (das war jetzt nett ausgedrückt für: Fredi fuhr komplett falsch). Die Fährfahrt dauerte 45 Minuten und man konnte auf der einen Seite die Fleurieu Peninsula (auf der Victor Harbor und Cape Jervis sich befinden) und auf der anderen Seite in der Ferne schon Kangaroo Island sehen. Dort angekommen informierten wir uns erst einmal im Visitor Centre und buchten dann gleich unsere Rückfahrt drei Tage später. Dann ging es schon ab ins Inland, der erste Stopp war die „dünnste Stelle“ der Insel, an der ein großer Berg mit einem Lookout stand; der Prospect Hill. Wenn man die zahlreichen Stufen hinauf überwunden hatte, gab es einen großartigen Ausblick über American River Aquatic Reserve (eine Lagune), die Dudley Peninsula und den Ozean als Belohnung. Nach dem Lunch setzten wir unsere Fahrt fort, und da Kangaroo Island insgesamt ungefähr drei gepflasterte Hauptverkehrsstraßen besitzt, führte uns der Weg bald auf eine Gravel Road, denn wir sagten uns: wenn hier alles voll davon ist, dann können die ja nicht so schlimm sein, und wir können ihnen eh nicht ausweichen. &lt;br /&gt;Großer Fehler. Anfangs schien die Straße noch sehr gut, dann kamen jedoch extremste Bodenwellen dazu, das Auto ratterte und rüttelte und Fredi als Fahrer bekamen einen Nervenzusammenbruch und wir hörten innerlich schon die Kasse beim Mechanic klingeln. Nach 11 km (jaaa! So wenig!!!!) kamen wir völlig fertig mitten im Nichts bei der Honey Farm an, wo wir immerhin total leckere Schokoladen-Honig-Teilchen kaufen konnten (Honeycomb, so etwas wie fluffige harte Honigzuckermasse, nicht Karamel, in Schoko) und uns damit etwas beruhigten. Weiter ging es zur Eukalyptus-Distillerie, wo wir uns etwas umschauten und ein paar Souvenirs kauften. Die Straße war jetzt nicht mehr ganz so schlimm und nach weiteren 6 km hatten wir die rettende Hauptstraße erreicht. &lt;br /&gt;Der nächste (gepflasterte) Abzweig ging nach Seal Bay, wo wir für einen recht hohen Eintrittspreis einen Boardwalk machen und sich am Meer sielende Seelöwen beobachten konnten. Die Seelöwen sonnten sich faul am Strand und bewegten sich nur im Notfall: immer wenn eine Welle sie nass machte robbten sie ein Stück vorwärts. 10 % aller Seelöwen Australien leben auf Kangaroo Island und sie können bis zu 2,5 m lang und 250 kg schwer werden. Nachdem wir die Tiere ausgiebig beobachtet hatten fuhren wir zur Little Sahara, eine Wanderdüne an der Küste, die so groß und ausgedehnt war, dass beim Hochkraxeln richtiges Wüstenfeeling aufkam. Bis auf die Schulklasse, die erstaunlicherweise auch noch Deutsch sprach (Schüleraustausch) und die Dünen hoch und runter rannte…  &lt;br /&gt;Abends fuhren wir noch zum Point Ellen, über eine Gravel Road übrigens, einem beeindruckenden Aussichtspunkt mit einem schönen Blick auf die Küste und die tobende Brandung. Unser Campingplatz für den Abend lag ganz in der Nähe, Vivonne Bay, ein hübscher, aber voller Platz mit vielen Bäumen und fast direkt am Meer. Und natürlich nicht zu vergessen – mit einer anderen Schulklasse als heute Nachmittag. Abends gab es Wraps und das leckere Essen unterbrachen wir nur, um uns zu den anderen Campern zu gesellen, die einen Koala im Baum beobachteten (wenig aktiv, wie immer). Als wir dann nachts von den Toiletten wiederkamen (wo wir uns unwissend erst mit Salzwasser aus der Leitung gewaschen hatten, und dann mit Süßwasser aus dem Regenwassertank alles wieder abgewaschen hatten), hörten wir erst Wildschweingeschrei, das sich dann aber als Koala mit Asthma herausstellte. Wir glauben, es war eine Art Paarungsruf oder Kampf zwischen Rivalen. Sehr, sehr seltsam. Die Nacht war extrem kalt und selbst unter allen Decken froren wir ziemlich. &lt;br /&gt;Auch am Morgen war es noch tierisch kalt und wir trauten uns eine ganze Weile nicht, aufzustehen. Steffi schrieb Tagebuch, Fredi las und schon dabei froren uns die Finger ab. Als die Sonne aufging, wurde es aber schnell warm und wir konnten in der Sonne frühstücken. Wir ließen uns Zeit, denn wir wollten wegen der Wettervorhersage (27Grad) heute Vormittag etwas am Strand liegen und die Sonne genießen. Vom Strand aus konnte man wunderbar Point Ellen sehen, wo wir gestern Abend gewesen waren, und die Wellen waren perfekte Surferwellen. Nachdem wir baden gegangen waren und die Salzkruste getrocknet war, ging es gegen Mittag los zum Flinders Chase National Park. Vorher waren wir noch im Caravan Park um dort zu duschen – wirklich nötig mit dem Salz. Im Flinders Chase bezahlten wir die Eintritts- und Campinggebühr und machten uns auf den Weg zu den Remarkable Rocks. Das sind an der Küste stehende, erodierte Granitfelsen, die einfach total genial geformt sind. Wir kletterten etwas zwischen ihnen herum und sahen auch viele Warnschilder, die vor dem steilen Abhang zum Meer warnten: vor einigen Jahren soll hier mal ein junger Mann abgerutscht und ins Meer gefallen sein, er selbst wurde mit schweren Verletzungen geborgen, seine zwei Retter aus der gleichen Reisegruppe jedoch starben. &lt;br /&gt;Danach fuhren wir zum Admiral Arch, wo auch ein sehr hübsch restaurierter Leuchtturm stand. Ein Boardwalk führte zur wilden Felsküste, wo wir dieses Mal Robben sehen konnten – und zwar ganz viele von ihnen! Die Robben lagen jedoch nicht nur so rum, sondern zeigten einigen Unterschiede zu den langweiligen Seelöwen. Sie langen auf Felsen statt am Strand und durch ihr dickeres Fell, müssen sie sich ab und zu im Wasser abkühlen und können nicht die ganze Zeit in der Sonne liegen. So planschen sie Regelmäßig zwischen den Felsen wie Delfine und die Bullen waren auch ab und zu beim Kämpfen zu beobachten. Echt genial, diese Tiere! Am Ende des Boardwalks sahen wir dann den Admiral Arch, eine beeindruckende, große Felsbrücke mit viele
